Zuckererbsen Erwerbsanbau

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Zuckererbse (Kaiserhülsen)
Pisum sativum subsp.sativum
convar. axiphium
250px
Zuckererbsen Bestand, erntereif.
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Gruppe Eudikotyledonen
Ordnung Schmetterlingsblütenartige
Fabales
Familie Hülsenfrüchtler
Fabaceae
Gattung Erbsen
Pisum

Die Zuckererbse (Pisum sativum subsp. sativum convar. axiphium) ist eine Art in der Gattung der Erbsen (Pisum sativum). Wie alle Erbsen und Bohnen gehören sie zur Familie der Fabaceae Hülsenfrüchtler. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Innenseiten der Hülsen keine Pergamentschicht bilden. Den Namen Zuckererbse bekam sie auf Grund ihres süßlichen Geschmacks. In manchen Regionen wird sie auch Kefe oder Zuckerschoten genannt. Die Bezeichnung Zuckerschote sollte vermieden werden, da sich doch eigentlich um ein Hülsen-Frucht handelt.

Zwei Typen im Anbau (Botanik)

Zuckererbsen haben im unreifen Stadium, sowohl die Kerne auch die Hülsen, einen leicht süßlichen Geschmack. Die zarten Hülsen bilden an der Innenseite keine Pergamentschicht und können auch verzehrt werden. Für den Anbau gibt es neben den Hülsen Typen mit den flachen Hülsen auch Typen mit prallen, runden Hülsen. Im Handel werden sie angeboten als Kaiserhülsen / Kaiserschoten (snow pea) und Knackerbsen (sap pea)

Weitere Infos

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Zuckererbsen Saatgutlieferanten und Sorten

Zuckererbsen Saatgut (Josef Schlaghecken)

Für den Anbau von Zuckererbsen unter den unterschiedlichsten Bedingungen gibt es verschiedene Saatgutanbieter. Vor Beginn des Anbaus ist es hilfreich, alle bedeutenden Zuchtbetriebe und wichtige Saatgutanbieter kennen zu kennen. Hier eine Auswahl wichtiger Betriebe mit ihrem Saatgutangebot. (Stand Aug. 2025).

Saatgutlieferanten

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Kaiserhülsen (Kaiserschoten) Sorten

Datei:Peas for stir fry.jpg
Kaiserhülsen / Kaiserschoten. (Josef Schlaghecken)

Die Kaiserhülsen Sorten müssen im jungen Stadium, solange die Samen in den Hülsen noch winzig, aber gut sichtbar sind, geerntet werden. Im Folgenden einige bekannte Sorten von A-Z. Die Sortenbeschreibung wurden den Angaben der Saatgutanbieter entnommen. Genauere Sortenbeschreibungen siehe die Links weiter unten

Ambrosia Bingenheimer, Quedlinburger

  • Mittelfrühe und mitteldeutsche Traditionssorte mit süßen, hell- bis mittelgrünen, vollfleischigen Hülsen ohne Pergamentschicht.
  • Mittelgrüne Hülsen. Wuchshöhe ca. 70 cm. Sehr standfest, daher kann auf eine Rankhilfe verzichtet werden.
  • Frisch gepflückt schmecken diese Kaiserhülsen Erbsen am besten.
  • Man kann die zarte, flache Zuckerschoten auch einfrieren.
  • Lässt man die Samen in den Hülsen ihre volle Größe entwickeln erhält man besonders süße Körner.
  • Die voll entwickelten Kerne aus der Hülse entnommen ergeben auch ein delikates Gemüse.
  • Link zu einem Hülsen Foto.

Delikata (Chrestensen N.L. und Voltz)

  • Die Sorte Erbse Delikata ist sehr produktiv und hat lange mittelgrüne Hülsen.
  • Delikata ist besonders robust, widerstandsfähig gegen Mehltau und andere Krankheiten.
  • Es werden die jungen, flachen zarten Hülsen verwendet, ehe die Körner ausgereift sind.
  • Die zuckersüßen Körner lassen sich aber auch ausgewachsen gut auspulen und frosten.
  • Wuchshöhe ca. 75 - 90 cm
  • Link zu einem Hülsen Foto.

Gigante svizzero violett blühend (Chrestensen N.L.)

  • Früher unter dem Namen Schweizer Riesen bekannt
  • Zuckererbsen Gigante svizzero ist eine mittelspäte Sorte.
  • Die mittelgrünen breiten Hülsen werden ca. 11-12 cm langen, mittelgrünen Hülsen. .
  • Gute Resistenz gegenüber Krankheiten.
  • Link zu einem Hülsen Foto.

Oregon Sugar Pod (Quedlinburger)

  • Mittelfrühe Sorte mit großen dunkelgrünen Hülsen und vorzüglich süßem Geschmack.
  • Gegessen werden die Hülsen, die keine Pergamentschicht haben mit den noch unentwickelten Samen.
  • Wuchshöhe ca. 100 cm.
  • Um die Standfestigkeit der Erbsenreihen zu erhöhen, werden sie gleichmäßig von beiden Seiten an gehäufelt, wenn sie 12 – 15 cm groß sind.
  • Aufleiten an Schnüren und Draht ist wichtig, damit sich die Pflanzen voll entwickeln können.
  • Link zu einem Hülsen Foto.

Sweet Horizon (Bingenheimer), (Voltz)

  • Pflanzenlänge ca. 80-120 cm, Hülsenlänge ca. 9-10 cm, Hülsenbreite ca. 20 mm.
  • Hülsenfarbe mittelgrün
  • Gesunde Pflanzen mit etwas höherem Wuchs als Ambrosia. Eine Stütze wird empfohlen.
  • Hülsen fast fadenlos, sehr einfach zu ernten.
  • Resistenzen gegen Ascochyta pisi (Ap), Fusarium (Fop1) und Echten Mehltau (Ep).
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Schneeflocke - Kefe (Sativa)

  • Robuste, reichtragende Zuckererbse mit süßen, flachen und relativ breiten Hülsen.
  • Mittelstark wachsend und kletternd.
  • Eine Rankhilfe erleichtert und erhöht die Ernte.
  • Höhe: 150 cm, Wärmebedarf: mittel.
  • Abstand zwischen den Reihen: 30-40 cm, Abstand in der Reihe: 3 cm, Saattiefe: 2-3 cm.
  • Link zu einem Hülsen Foto.

SHIRAZ POURPRE violette Hülsen (Voltz)

  • Sorte mit fleischiger, 17 mm breiter Hülse, Originalfarbe.
  • Flache violette Hülsen.
  • Pflanzenlänge ca. 125 cm, Hülsenlänge ca. 8-10 cm, Hülsenbreite ca. 12 mm.
  • Die Sorte ist halb früh.
  • Link zu einem Hülsenfoto

Sugar Lace - Kefe (Sativa)

  • Sehr süß schmeckende, ertragreiche Zuckererbse mit fadenlosen Hülsen.
  • Pflanzenhöhe ca. 80 cm.
  • Resistent gegen Mehltau und Erbsenmosaikvirus, daher auch noch bei kühl-feuchtem Saisonende möglich.
  • Wärmebedarf: mittel.
  • Link zu einem Hülsen Foto.

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Knackerbsen Sorten (A-Z)

Datei:Little Crunch Snap Peas (41958008212).jpg
Knackerbsen (Swallowtail Garden Seeds)

Knackerbsen (Sugar Snap) sind eine Kreuzung aus Garten- und Zuckererbsen. Sie haben dickwandige Hülsen und können noch bei voll entwickelten Kernen, auf Grund ihrer knackigen und saftige Textur als Ganzes verzehrt werden.

SNOW MAX (Voltz)

  • Pflanzenlänge ca. 80 cm, Hülsenlänge ca. 9,5 cm, Hülsenbreite 25 mm
  • Hülsenfarbe mittelgrün, fast fadenlosen.
  • Kulturdauer ca. 70 Tage.
  • Sehr stabil und leicht zu ernten.
  • Resistent gegen Echten Mehltau (Ep) und Fusarium (Fop1)
  • Wuchs: Semi-leafless.
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Zuccola (Chrestensen N.L. und Voltz)

  • Pflanzenlänge ca. 70-75 cm, Hülsenlänge ca. 8,5 cm, Hülsenbreite ca. 15 mm, Hülsenform rund.
  • Hülsenfarbe mittelgrün.
  • Die pergaminschichtfreie Hülse hat 8-9 zuckersüße Körner.
  • Zuccola ist resistent gegen Echten Mehltau und Fusarium.
  • Standort: warmer, gut vorbereiteter, nicht frisch gedüngter Gartenboden.
  • Aussaat: zur Keimung mindestens 4 bis 8 °C Bodentemperatur, Keimdauer 10 - 20 Tage,
  • Link zu einem Hülsen Foto

SL3123 (Syngenta)

  • Zarte und faserfreie Hülsen.
  • Pflanzenlänge ca. 80 cm. Hülsenlänge ca. 9 cm, Hülsenbreite ca. 15 mm, Hülsenfarbe mittelgrün
  • Kulturdauer 70 Tage
  • Resistent gegen Echten Mehltau (EP
  • Link zu einem Hülsen Foto

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Sortenwahl Empfehlungen

Es gibt eine große Anzahl an Sorten, deren Eignung für die betriebseigenen Gegebenheiten zu prüfen ist. Hilfreich bei der Sortenwahl sind die verschiedenen Sorten-Versuchsergebnisse, die man online in Hortigate.de lesen oder runterladen kann.

Sorten Versuchsergebnisse

Anbau- und Sortenhinweise für den Anbau in der Pfalz
Eine große Hilfe können auch die jährlich aktualisierten Empfehlungen der Pfälzer Gemüsebauberatung in Neustadt/Wstr. sein. Sie werden in Hortigate.de zum Online-Abruf angeboten. Für Abonnenten sind sie kostenlos, ansonsten gegen eine Gebühr, abrufbar.

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Anbau

Datei:Peultjes planten Pisum sativum mange-tout.jpg
Zuckererbsen Bestand aufgeleitet. (Rasbak, NL)

Der Anbau von Zuckererbsen erfolgt als Direktsaatkultur im Freiland.

  • Für eine kontinuierliche Marktversorgung empfiehlt sich ein satzweiser Anbau.
  • Je nach Anbauregion variiert der erste und letzte Saattermin.
  • Wichtig ist vor allem, dass der Boden zur Saat gut befahrbar ist.
  • Die Bereitstellung einer Stützhilfen ist kein Muss für die Pflanzenentwicklung vorteilhaft, aber recht aufwendig.

Anbauplanung Saat- und Ernte-Termine

Die aufgeführten Anbaudaten sind Erfahrungswerte aus milderen Klimaräumen. Je nach Anbauregion und Sortenwahl kann es Abweichungen geben.

Standort Direktsaat
Datum
Kulturdauer
Tage
Erntebeginn
Datum
Vlies 01.März 105 14.Juni
Vlies 15.März 90 13.Juni
Freiland 01.April 80 20.Juni
Freiland 15.April 75 29.Juni
Freiland 01.Mai 70 10.Juli
Freiland 15.Mai 65 19.Juli
Freiland 01.Juni 65 05.Aug.
Freiland 15.Juni 65 19.Aug.
Freiland 01.Juli 65 04.Sep.
Freiland 15.Juli 65 18.Sep.

Saatgut und Keimung

Zuckererbsen bilden ihre Samen in etwa 7-12 cm langen Hülsen. Bei dieser Erbsenart dienen die Samen nicht nur dem üblichen Direktsaat-Anbau sondern sind auch ein wichtiges Nahrungsmittel, wobei die Hülsen mit den noch jungen, unreifen Samen als Ganzes verzehrt werden.

Markerbsen Saatgutdaten
TKG
Gramm
Korngröße
in mm
Ein Gramm
Kornzahl
Keimfähigkeit
in %
Keimtemp.
in °C
Keimdauer
in Tage
Saatgutangebot
im Handel
Saattiefe
in cm
190- 350 g
sortenabhängig
5-10 mm 3 - 5 Korn Normalsaatgut
> 80%
Präzisions Saatgut
> 85%
5° - 20 C° bei 5°C 30 Tage
bei 15°C 7 Tage
bei 20°C 5 Tage
Normalsaatgut
Präzisionssaatgut
3 - 5 cm

Saatgutangebote

  • Übliche Gewichtseinheiten sind 5 kg, 10 kg oder 25 kg.

Saatgutübertragbare Krankheiten

  • Didymella fabae (Brennflecken)
  • Fusarium oxysporum (Fusarium-Welke)
  • Pea early browning virus (PEBV) Frühe Bräune
  • Pea seedborne mosaic virus (PSbMV) Blattrollmosaik
  • Peronospora viciae (Falscher Mehltau)
  • Didymella pinodes (Blattläsionen)
  • Pseudomonas syringae (Stängelbrand)
  • Pea Seedborn Mosaic Virus (Blattrollmosaik)
  • Sclerotinia sclerotiorum (Weißstängeligkeit)

Weiter Infos

  • Josef Schlaghecken (2015): Rund um das Saatgut: Erbsen. In: Zeitschrift "Gemüse". 51. Nr. 8. Seite 33. 

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Anbau ohne Stützhilfe

Datei:Pea Plants Mudh Spiti Himachal Jun18 D72 7222.jpg
Zuckererbsen Bestand ohne Aufleitung.
(Timothy A. Gonsalves.)
  • Reihenabstand: je nach Maschinenpark 10-30 cm.
  • Gewünsche Pflanzenzahl je qm: Normal 75 Pflanzen, Frühanbau 80-90 Pflanzen.
  • Saattiefe: je nach Bodenart 3-5 cm.

Berechnung der Kornablage pro lfm

  • Reihenzahl pro Meter x 100 : (Keimfähigkeit in % -5%).
  • Beispiel Reihen pro Meter:: Bei 12 cm Reihenabstand = 100 cm : 12 cm = 8,33 Reihen pro Meter.
  • Keimfähigkeit: Hier 83% minus 5% = 78% Auflauf
  • Rechengang: 8,33 x 100 : 78 = 10,6
  • Ergebnis: 11 Samen pro laufende Meter ablegen.

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Nährstoffversorgung und Düngung

PDF-Datei zum Runterladen.

Erbsen haben besondere Ansprüche an den Boden sowie der Nährstoffversorgung.

Nährstoffversorgung beim Anbau von Zuckererbsen
Eine detaillierte Anleitung zur Nährstoffversorgung beim Anbau von Erbsen für die Ernte bzw. Vermarktung mit Hülsen gibt es in der angehängten PDF-Datei.

Weitere Infos

Nutzung der Knöllchenbakterien
Erbsen Pflanzen leben in einer Symbiose mit den Knöllchenbakterien und können so Luftstickstoff binden und nutzbar machen.

Förderung der Mykorrhiza Bildung
Erbsen Pflanzen können mit verschiedenen Boden Pilzarten eine hilfreiche Symbiose eingehen.

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Pflanzenschutz

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Hauptproblem Echter Mehltau an Erbsen Pflanze. (Josef Schlaghecken)

Beim Anbau von Erbsen können zahlreiche Krankheiten und Schädlinge den Ertrag und die Qualität stark mindern.

  • Ohne Vorbeuge- und Bekämpfungs Maßnahmen kann es zu Ausfällen kommen.
  • Der Fruchtfolgeoptimierung große Bedeutung beimessen.
  • Möglichst 4-5 Jahre vorher keine Leguminosen.
  • Möglichst keine Parzelle mit hohen Nmin-Resten
  • Möglichst keine Vorkultur mit großen n-reichen Bestandsresten wie Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl oder ähnliche.
  • Resistenzen bei der Sortenwahl soweit möglich und sinnvoll benutzen.

Weitere Infos

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Unkrautbekämpfung

Umfassende Details siehe: Erbsen Hauptartikel TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Ernte

Da die Ernte und Vermarktung von Zuckererbsen mit Hülse erfolgt, ist die Handernte Standard. Dabei entsteht ein hoher Arbeitsaufwand pro Kilogramm Erntegut. Aus diesem Grunde spielt bei der Frischmarkt Versorgung auch die Importweis eine bedeutende Rolle.

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Lagerung


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Marktangebot

Zuckererbsen werden vorwiegend als frisch geerntete Hülsen mit jungen Kernen am Frischmarkt dem Verbraucher angeboten.

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Erbsen Anbaubedeutung in Deutschland

Wie sich der Erbsen Anbau in Deutschland entwickelt hat, zeigt die folgende Tabelle. Ein Großteil der Anbaufläche umfasst den Anbau für die industrielle Verarbeitung in Frostereien oder Naßkonservenbetriebe. Die Anbaufläche schwankt sehr stark. Sie betrug 3.663 ha im Jahre 1992. Den größten Anbau gab es im Jahre 2004 mit 5.503 ha.
Nur ein kleiner Teil der Anbaufläche umfasst den Anbau von Markerbsen mit Hülsen. Im Jahre 2016 waren es 608 ha. Der Anbau von Zuckererbsen, die auch mit Hülsen geerntet werden spielt keine nennenswerte Rolle.

Erbsen Anbauflächenentwicklung in Deutschland in ha
Jahr ha
1992
  
3663
1996
  
2951
2000
  
4412
2004
  
5503
2008
  
5265
2012
  
4609
2016
  
5010
Quelle: Statistisches Bundesamt

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Wert als Nahrungsmittel

Der Verzehr von Zuckererbsen kann einen wertvollen Betrag zur gesunden Ernährung des Menschen leisten. So empfehlen z.B. die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ und die „Deutsche Krebsgesellschaft“ im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“, fünf Mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse zu essen.
Einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Wirkungen von Gemüse findet man über die Internetseite „Gemüse-ist-mehr als ein Nahrungsmittel“. Hier werden Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt in knapper, gut lesbarer Form aufgelistet und die vorbeugende Wirkung von Gemüse auf viele, meist chronische Erkrankungen dargelegt.

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Online Videos

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Wissensplattform Hülsenfrüchte

Der Legume Hub dient dem freien Zugang zu Wissen, um den Anbau und die Verwendung von Leguminosen zu unterstützen. Die Inhalte stehen kostenfrei und öffentlich für alle zur Verfügung. Der Legume Hub ist auch eine Gemeinschaft zur Entwicklung und zum Austausch von Wissen.

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Siehe auch in Hortipendium

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Quellen Offline

Buch-Handbuch-Gemüsebau-Vogel.jpg
  • Besinsky Andreas, Christian Körner, Joachim W. Kadereit, Gunther Neuhaus, Uwe Sonnewald (2008): Strasburger - Lehrbuch der Botanik. 36. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag. Heidelberg. ISBN 978-3-8274-1455-7
  • Fritz Dietrich und Werner Stolz (1989): Gemüsebau. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-5132-4
  • Krug Helmut und andere (1986): Gemüseproduktion. Paul Parey. Berlin. ISBN 3-489-54222-3
  • Schlaghecken Josef (2015): Rund um das Saatgut: Erbsen. In: Zeitschrift "Gemüse". 51. Nr. 8. Seite 33. 
  • Schlaghecken Josef, Gerhard Engl, Achim Maync, Joachim Ziegler (10/2002): Neustadter Hefte - Anbau und Sortenhinweise für den Gemüsebau 2003/2004. DRL Rheinpfalz. Neustadt an der Weinstraße. 
  • Vogel Georg und andere (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-5285-1
  • Ziegler Joachim und Josef Schlaghecken, DLR Rheinpfalz Ernteverfrühung mit Folie und Vlies im Freilandgemüsebau. unveröffentlicht. Neustadt an der Weinstraße. 

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Quellen Online

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Autoren und Mitwirkende

Datei:Forscher im Feld.jpg
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Hege Norbert, Bolap GmbH, Speyer.
  • Laun Norbert, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Maync Achim, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Munschauer Margit, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Naab Bertram, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Pauz Ewald, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Strohmeyer Klaus, Bolap GmbH, Speyer.
  • Trautwein Friedhilde, Bundessortenamt.
  • Vogel Georg, Prof. Dr., Großbeeren.
  • Weinheimer Sebastian, Queckbrunnerhof, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.