Zitronenmelisse Pflanzenschutz

Aus Hortipendium
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Zitronenmelisse mit einem Septoria Befall (Josef Schlaghecken)
Vorbeugen ist besser als heilen.jpg

Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist ein Gewürz- und Heilkraut aus der Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiaceae). Beim Anbau der Pflanzen können verschiedene Krankheiten und Schädlinge auftreten, die zu Qualitätsmängel oder sogar zu einem Totalausfall führen können. Es empfiehlt sich, schon vor Anbaubeginn mit den Schaderregern, entsprechenden Vorbeugemaßnahmen und möglichen Bekämpfungsstrategien zu beschäftigen.

Vorbeugender Pflanzenschutz schon beim Pfefferminze Bodenanbau

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Zitronenmelisse Bestand. (KENPEI)
  • Bedenken, das die Zitronenmelisse eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) ist.
  • Dabei berücksichtigen, um welche Art des Anbaus es sich handelt.

Pfefferminze Anbau als Bodenkultur im Freiland

  • Hier sind vor allem die Folgenden Dinge zu beachten.
  • Fruchtwechsel optimieren. Siehe weiter unten und Hortipendium Artikel.
  • Grundsätzlich kein Zitronenmelissen Anbau nach Zitronenmelisse.
  • Möglichst kein Zitronenmelisse Anbau nach einer Lippenblütler Kultur.
  • Keine Parzellen mit einer größeren Belastung an aktuellen, bodenbürtigen Krankheiten.
  • Keine Parzellen mit einer größeren Belastung an aktuellen, bodenbürtigen Schädlingen (z.B. Nematoden).
  • Keine Böden mit größeren Verdichtungen wählen.
  • Keine Parzelle mit größeren Bodensenken (Wasserstaugefahr) wählen.
  • Die Böden vor Anbaubeginn auf ihre Nährstoffversorgung (P, K, Mg, B, pH-Wert usw.) kontrollieren.
  • Auf eine gute Humusversorgung des Bodens achten.
  • Keine Parzellen mit einem stärkeren Besatz an Wurzelunkräutern wählen.

Fruchtwechsel optimieren
Grundsätzlich haben sehr eng verwandte Gemüsearten gleiche Krankheiten und Schädlinge. So ist es auch bei der hier behandelten Gemüseart, der Pfefferminze, die zu der Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiaceae). gehört. Einige Schaderreger sind bodenbürtig, das heißt, sie überdauern im Boden. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, innerhalb der Fruchtfolge möglichst weniger als 20% Arten aus der gleichen Pflanzenfamilie anzubauen. Auf jeden Fall, wenn irgend möglich, so eng verwandte Pflanzenarten nie nacheinander anbauen. Im Folgenden die wichtigsten Arten der Familie der Lippenblütler.

Quellen

Welche zugelassenen Pflanzenschutzmittel stehen zur Verfügung?

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Zitronenmelisse Anbau als Topfkräuter Kultur im Gewächshaus

Ziel: Erfolgreicher Pfefferminze Topfkräuter Anbau.
(Josef Schlaghecken)
  • Hygienisch saubere Gewächshäuser.
  • Krankheitsfreie Töpfe.
  • Substrate mit ein für Zitronenmelisse angepasstes Nährstoffangebot.
  • Krankheitsfreie Substrate.
  • Krankheitsfreies Saatgut.
  • Optimierte Klimaführung.

Welche zugelassenen Pflanzenschutzmittel stehen zur Verfügung?

Quellen

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Pilzkranheiten Pflanzenschutz

Zitonenmelisse Pflanzen können von vershiedenen Pilzkrankheiten befallen und geschädigt werden.

Echter Mehltau (Neoerysiphe galeopsidis)

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Echter Mehltau an Zitronenmelisse. (Josef Schlaghecken)

Echter Mehltau kann Zitronenmelisse Kulturen stark schädigen.

Synonyme (laut EPPO)

  • Erysiphe galeopsidis de Candolle.
  • Golovinomyces galeopsidis.

Schadbild und Beschreibung

  • Der Echte Mehltau ist eine Pilzkrankheit und zeigt sich durch einen weißen, mehlartigen Belag an der Ober- und Unterseite der Blätter.
  • Der Pilz breitet sich bei feuchtwarmer Witterung schnell aus.
  • Größere Ertragseinbußen sind zu befürchten.
  • Sowohl auf den Blattoberflächen als auch auf den Stängeln entsteht weißliches Myzel und Konidiensporulation zu beobachten.
  • Die Konidien wurden in Ketten gebildet, waren ellipsoid-eiförmig bis subzylindrisch.

Wirtspflanzen

  • Acanthus, Ajuga, Galeopsis, Glechoma, Lamium, Melissa officinalis, Monarda didyma, Nepeta, Origanum vulgare, Prunella, Rosmarinus officinalis,

Salvia, Satureja hortensis, Satureja montana, Stachys, Thymus und viele andere.

Vorbeugemaßnahmen

  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Septoria Blattflecken (Septoria melissae)

Septoria Blattflecken, starker Befall.

Diese Pilzkrankheit kann großen Schaden an Zitronenmelisse Pflanzen anrichten.

Schadbild und Beschreibung

  • Beginnend an den älteren Blättern, bilden sich scharf abgegrenzte Flecken.
  • Das Blattgewebe stirbt dort ab. Später entstehen auf den Befalls Flächen die Pyknidien (Sporenbehälter).
  • Bei für den Pilz günstigen, feuchten Bedingungen wird bald die ganz Pflanze befallen.
  • Die Krankheit gehört zu den größten Anbauproblemen und kann ganze Kulturen zerstören.
  • Der Pilz überdauert mit den Pyknidien. Die sich bildenden Sporen besiedeln unter feuchten Bedingungen die Zitronenmelissen Pflanzen.
  • Regenperioden, Beregnung und Taubildung sind insbesondere bei kühler Witterung förderlich für die Pilzvermehrung.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein Anbau auf stärker belasteten Parzellen.
  • Kein Anbau nach Lippenblütler.
  • Weitere Fruchtfolge sicherstellen.
  • Kein Anbau neben Altbestände.
  • Gesundes Saatgut verwenden. (die Saatgutübertragung ist noch umstritten, aber bei anderen Arten nachgewiesen).
  • Gesundes Pflanzgut bei Pflanzkulturen verwenden.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

Weitere Pilzkrankheiten

  • Alternaria sp. (Alternaria-Blattflecken)
  • Botrytis cinerea (Grauschimmel)
  • Eckige Blattflecken
  • Golovinomyces biocellatus (Falscher Mehltau)
  • Puccinia menthae (Rost)
  • Sclerotinia sclerotiorum (Slerotinia Stängelfäule)

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Schädlinge

Verschiedene Schädlinge können beim Zitronenmelissen Anbau zu Ausfällen führen. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Raupen (Acronica, Arctia, Cassia, Cuephasia u.a.)

Durch Raupen Fraß können Zitronenmelisse Pflanzen geschädigt werden.

Wichtige Arten

  • Acronica rumicis (Ampfereule).
  • Arctia caja (Brauner Bär).
  • Cassia viridis (Grüner Schildkäfer).
  • Cuephasia wahlbimiana ()

Schadbild und Lebensweise (Messingeule) ?????????

  • Etwa ab Mai bis Juli/Aug. kann es zu Fraßschäden durch die Raupen der Messingeule kommen.
  • Man findet Rand- und Lochfraß an den Blättern.
  • Bei einem starken Auftreten der Raupen kann es zu einem Kahlfraß bzw. zu einer Skelettierung kommen.


Wirtspflanzen

  • Melissa officinalis und insebesondere andere Lippenblütler.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Vermehrte Bestands Kontrollen, bes. ab Ende April.
  • Schutznetze können vor einen Raupenfraß schützen haben sich in der Praxis jedoch nicht durchgesetzt.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Spinnmilben bzw. Rote Spinnen (Tetranychus urticae)

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Spinnmilbe Tetranychus urticae. (Gilles San Martin)

Spinnmilben können, insbesondere in sehr trockenen und heißen Sommer- und Herbstmonaten, Zitronemelisse Bestände schädigen. Mit zunehmender Klimaerwärmung könnte der Schädling noch an Bedeutung gewinnen.

Schadbilder und Lebensweise

  • Spinnmilben schädigen durch ihre Saugtätigkeit.
  • Durch die Saugtätigkeit der Milben, vor allem an jungem Pflanzengewebe, erscheinen die Blätter eckig weiß gesprenkelt.
  • Bei starkem Befall rollen sich die Blätter vom Rand her ein und vertrocknen bzw. nekrotisieren vollständig, wobei sie eine graubraune bis kupfer-

ne Färbung annehmen.

  • An den Blattunterseiten und an den Triebspitzen findet sich bei starkem Befall ein dichtes, feines Gespinst mit Milben aller Entwicklungsstadien.
  • Die vielen winzigen Spinnmilben sieht man erst richtig gut mit einer Lupe.
  • Tetranchus urticae Spinnmilben sind sehr klein und haben eine Größe von 0,3-0,6 mm
  • Sie überwintert ausschließlich in Form der orangeroten "Winterweibchen" und können Fröste gut überleben.
  • Die Weibchen produzieren im Laufe ihres zwei- bis fünfwöchigen Lebens etwa 50 bis 100 Eier.
  • Tetranychus urticae durchläuft die Entwicklungsstadien: Ei, Larve, Protonymphe, Deutonymphe und adultes Tier.
  • Die Eier befinden sich meist an der Blattunterseite.
  • Ihre Farbe variiert von orange, hellgelb oder hellgrün bis dunkelgrün, rot, braun oder nahezu schwarz.
  • Charakteristisch sind die zwei dunklen seitlichen Flecken.
  • Spinnmilben lieben Temperaturen über 20°C und eine niedrige Luftfeuchtigkeit.
  • Auch Freilandgurkenbestände können befallen und geschädigt werden.
  • In Hitze- und Trockenperioden besteht ein größeres Befallsrisiko.
  • Der Erstbefall erfolgt oft vom Feldrand her, da wo die Bewässerung weniger optimal ist.

Wirtspflanzen

  • Melissa officinale und viele andere.

Vorbeugung und Bekämpfung im Feiland

  • Möglichst kein anbau neben befallene Pflanzen Bestände.
  • Vor allem in Hitzeperioden eine ausreichende Bewässerung sicherstellen.
  • Eine häufiger Bewässerung zur Erhöhung der Luftfeuchte und Temperatursenkung ist hilfreich.
  • Die Möglichkeit der Zuwanderung von benachbarten Wirtspflanzen minimieren.
  • Bei Befallsverdacht ständige Befallskontrolle.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassenen Mitteln erwägen.
  • Eine Bekämpfung mit Insektizide ist generell sehr schwierig.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Nützlingsanbieter für den Gewächshausbereich

Videos

Quellen

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Trauermücken (Bradysia, Lycoriella) und andere

Totalausfall durch Trauermücken Larven
(Frank Korting, DLR Neustadt/Wstr.)
Trauermücken Larve. (Rainer Wahl, DLR Neustadt/Wstr.)

Trauermücken Larven können bei der Topfkräuter Kultur großen Schaden anrichten.

Aktuelle Arten

  • Bradysia coprophila, Bradysia impatiens, Bradysia praecox, Bradysia paupera und weitere.
  • Lycoriella ingenua.
  • Sciara militaris.

Schadbild und Beschreibung

  • Befallene Pflanzen welken.
  • Es kommt zu einer Wuchshemmung.
  • Die Pflanzen Stängel im Bodenbereich werden zerstört und verfärben braun.
  • Im Wurzelbereich findet man die beinlosen Larven.
  • Stark befallene Pflanzen sterben.
  • Normal leben die Trauermücken Larven von Pilzmyzelien sowie von sich zersetzendem organischen Material.
  • Pflanzenschädigende Trauermücken Arten fressen jedoch auch an den verschiedenen Topf-Küchenkräutern.

Trauermücken Merkmale (Beispiel Bradysia)

  • Die Familie der Trauermücken (Sciaridae) gehört zur Ordnung der Zweiflügler (Diptera).
  • Ebenso wie zum Beispiel bei Fliegen oder Stechmücken ist das zweite Flügelpaar der Trauermücken zu sog. Schwingkölbchen oder Halteren umgebildet, mit deren Hilfe das Insekt die Schwerkraft wahrnehmen kann.
  • Viele aktuelle Trauermückenarten gehören zur Gattung Bradysia an.
  • Die Mücken sind etwa 1-8 mm groß und haben längliche und dunkel gefärbt.
  • An den rel. kleinen Köpfen befinden sich fadenförmigen Antennen.
  • Die Augen sind oberhalb der Fühler durch einen schmalen Steg miteinander verbunden.
  • Fühler und Beine sind lang und zart gebaut.
  • Die weiß gefärbten, beinlosen Larven sind schlank und haben eine dunkle Kopfkapsel.
  • Die Larven sind z.T. durchsichtig, so dass der Verdauungstrakt sichtbar ist.
  • Die Larven werden bis zu sechs mm groß.
  • Viele Trauermückenarten gehören der Gattung Bradysia an, die auf allen Kontinenten vertreten ist.
  • Für einen ganzen Entwicklungszyklus brauchen Trauermücken der Gattung etwa drei Wochen.
  • Bei günstigen Bedingungen kann eine Trauermücke 70 oder mehr Eiser ablegen.
  • Ein Entwicklungszyklus von Bradysia impatiens dauert etwa 25-30 Tagen.

Vorbeugemaßnahmen und Bekämpfung

  • Da sich Trauermücken nur im feuchten Substrat gut entwickeln können jegliche Übernässung und Wasserstau vermeiden.
  • Bei Topfkulturen kann eine Bewässerung von unten den Befalls Druck mindern.
  • Die Anbauflächen frei von Algen und Unkraut halten.
  • Unvollständig verrottetes organischem Material begünstigen das Auftreten von Trauermücken.
  • Substratvorräte durch eine Bedeckung vor eine Besiedlung schützen.
  • Die Aktivitäten der fliegenden Trauermücken kann man mit Hilfe von gelben Leimtafeln überwachen.
  • Bekämpfung von Trauermücken im Larvenstadien kommen Bacillus thuringiensis, Nematoden (Steinernema feltiae) und Raubmilben (Hypoaspis sp.) in Frage. Der Wirkungsgrad ist sehr unterschiedlich.
  • Die umherfliegenden adulten Trauermücken können mit Hilfe von gelben Leimtafeln (sog. Gelbfallen) kontrolliert werden.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Zikaden (Empoasca,Eupteryx Arten u.a.)

Zikaden Schaden. ()

Zikaden können an Zintronenmelisse Pflanzen Schaden anrichten.

Aktuelle Arten

  • Emelyanoviana mollicula (Schwefelblattzikade).
  • Empoasca decipiens (Gemüse Blattzikade oder Grüner Blatthüpfer).
  • Eupteryx atropunctata (Bunte Kartoffelblattzikade) .
  • Eupteryx decemnotata (Ligurische Blattzikade).
  • Eupteryx florida (Gartenblattzikade).
  • Eupteryx melissa (Kräuter Blattzikade).

Schadbild und Lebensweise

  • Etwa ab Mitte Mai können die auftretenden Zikaden Zitronenmelisse Pflanzen schädigen.
  • Beim Annähern und berühren der Pflanzen, springen kleine Insekten weg.
  • Die Zikaden saugen an ihren Wirtspflanzen.
  • An den Blättern entstehen weiße Saugstellen mit silbergrauem Glanz.
  • Besonders bei milder und trockener Witterung ist mit einem Schaden zu rechnen.
  • Die Blätter wirken weiß gesprenkelt, später fahl grün, bis hin zum vollständigen Verschwinden des Blattgrüns.
  • Nach stärkerer Saugtätigkeit entstehen größere, weißliche Flecken auf den Blättern.
  • Die erwachsenen Tiere haben nur eine Länge von 3-4 mm.
  • Nach 2-4 Tagen schlüpfen die Larven.
  • Empoasca decipiens durchläuft 5 Nymphen Stadien.
  • Erst im letzten Nymphen-Stadium bilden sich Flügel.
  • Günstige Temperaturen sind 20-25°C.
  • Ein ganzer Lebenszyklus erfolgt je nach Umständen in 2-5 Wochen.

Wirtspflanzen

  • Capsicum, Chrysanthemum, Cucumis sativus, Malus, Mentha, Melissa officinalis, Ocimum basilicum, Phaseolus, Prunus dulcis, Solanum tuberosum, Vicia faba, Vitis, Zea mays.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Mit Gelbtafeln lässt sich der Befall kontrollieren.
  • Beim Freilandanbau kein Anbau anlegen neben befallene Altbestände.
  • Der Eiparasitoid Anagrus atomus kann als Nützling helfen.
  • Die Pilze Metarhizium anisopliae, Paecilomyces fumosoroseus und Beauveria bassiana können evtl. bei der Bekämpfung helfen.

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Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Weitere Schädlinge

  • Käfer: Cassida viridis
  • Raupen: Cuephasia wahlbomiana, Arctia caja, Arcronicta rumicis und andere
  • Wanzen: Lygus und andere)

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Autoren und Mitwirkende

Datei:Forscher im Feld.jpg
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Barbi Martina, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Bomme Ulrich, Dr., Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Freising.
  • Gabler Jutta, Dr., Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ) - Institut für Resistenzforschung und Pathogendiagnostik (IRP), Quedlinburg.
  • Gärber Ute, Dr., JKI, Quedlinburg.
  • Groos Ulrich, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), Griesheim.
  • Hedrich Tino, FiBL, Frick, Schweiz.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Mondani Willi, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), Wiesbaden.
  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Lutz Frieder, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Schneller, Harald, LTZ Augustenberg.
  • Ulrich Roswitha, Pflanzenschutzdienst Hessen.
  • Vietmeier Andreas, Landwirtschaftskammer NRW, Bonn.

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Siehe auch in Hortipendium

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Quellen Offline

Buch-Pflanzenschutz-im-Gemüsebau-Crüger.jpg
  • Bedlan Gerhard (2012): Gemüsekrankheiten. Österreichischer Agrarverlag. Wien. ISBN 10=3704-0114-95
  • Crüger Gerd (2002): Pflanzenschutz im Gemüsebau. Eugen Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-3191-4
  • Hoffman Günter, Nienhaus Franz, Schönbeck Fritz, Weltzien Heinrich, Wilbert Hubert (2002): Lehrbuch der Phytomedizin (2.Auflage). Paul Parey. Berlin. ISBN 3-8001-3191-4
  • Krug Helmut (1986): Gemüseproduktion. Paul Parey. Berlin. ISBN 3-489-54222-3
  • Vogel Georg (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Eugen Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-489-60626-4

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Quellen Online