Wirsing Erwerbsanbau

Aus Hortipendium
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wirsing
Brassica oleracea var. sabauda
Linné
Synonyme
Kopfkohl, Welschkohl, Welschkraut, Wirsingkohl, Wirz, Savoyer Kohl, Savoy cabbage (GB), Savooikool (NL)
Wirsing-Feld.jpg
Wirsing erntereif
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Ordnung Kreuzblütlerartige
Brassicales
Familie Kreuzblütler
Brassicaceae
Gattung Kohl
Brassica

Wirsing (Brassica oleracea var. sabauda), ist wie der Weißkohl und der Rotkohl ein Kopfkohl und gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Im ersten Jahr bilden sich die Köpfe. Im zweiten Jahr entsteht, nach dem Kältereiz im Winter, ein großer Blütenstand an dem sich die Samen bilden. Die Samen bilden sich in langen Schoten. Vermarktet werden die zu einem Kopf geformten Blätter. Zum Verzehr werden die Kopfblätter klein geschnitten und kurz gedünstet.

Botanik

  • Wirsing ist eine Kopfkohlart, bei dem sich im Laufe jahrhundertelanger Züchtung und Selektion, Sorten mit einem etwas lockererem Kopf als beim Weißkohl entwickelt haben.
  • Er zeichnet sich aus durch seine stark "blasigen" Blättern.
  • Die typische Blattfarbe ist grün.
  • Im Kopfinneren ist die Blattfarbe Gelb.
  • Züchter versuchen Sorten mit einem kleinen Kopf Innenstrunk zu entwickeln.

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Fruchtwechsel optimieren

Grundsätzlich haben sehr eng Verwandte Gemüsearten gleiche Krankheiten und Schädlinge. So ist es auch bei der hier behandelten Gemüseart, dem Kopfkohl, der zu der großen Pflanzenfamilie der Kreuzblütler (Brassicaceae) gehört. Einige ihrer Schaderreger sind bodenbürtig, das heißt, sie überdauern im Boden. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, innerhalb der Fruchtfolge möglichst weniger als 20% Arten aus der gleichen Pflanzenfamilie anzubauen. Auf jeden Fall, wenn irgend möglich, so eng Verwandte Pflanzenarten nie nacheinander anbauen. Im Folgenden die wichtigsten Arten der Familie der Brassicaceae.

Weitere Infos

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Frosthärte des Wirsings

Zwei Wirsingsorten nach einem starken Frost.
(Josef Schlaghecken)
  • Im Gegensatz zu den beiden anderen Kopfkohltypen Weißkohl und Rotkohl gibt es beim Wirsing Sorten, die frosthart sind.
  • Frostharte Wirsingorten sind langsam wachsend.
  • Die schnellwachsende Frühsorten für den Anbau im Frühjahr haben meist einen hellgrüne Blattfarbe.
  • Es gibt Sorten, die Fröste von mehr als -10°C gut überstehen.
  • Frostharte Sorten sind grundsätzlich dunkelgrün in ihrer Blattfarbe.
  • Einen beachtlichen Einfluss auf die Frosthärte der Pflanzen hat auch Pflanzenernährung.
  • Eine Überversorgung mit Stickstoff vermindert die Frosthärte, eine Unterversorgung mit Kalium verringert die Frosthärte.
  • Eine Schneeauflage kann die Frosthärte erheblich verbessern.

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Saatgut und Keimung

Wirsing Samen. (Rueff, Schlaghecken)
  • Wirsingpflanzen bilden ihre Samen in 6-8 cm lange Schoten.
  • Die einzelnen Samen sind etwa 1,50 bis 2,50 mm groß.

Saatgutangebote

  • Profianbauer und die Jungpflanzenbetriebe benutzen heutzutage meist Präzisionssaatgut.
  • Wirsingsaatgut wird vorwiegend stückweise in Einheiten von u.a. 500, 1.000, 5.000 oder 10.000 Korn angeboten.
  • Saatgut in Gewichtseinheiten gibt es z.B. in Packungen von 25 g, 100 g oder 250 g.
  • Wirsing Saatgut sollte frei von Krankheiten sein.
Wirsing Saatgutdaten
TKM
Gramm
Korngröße
in mm
Ein Gramm
Kornzahl
Keimfähigkeit
in %
Keimtemp.
in %
Keimdauer
in Tage
Saatgutangebot
im Handel
Saattiefe
in mm
3 - 5 g 1,50 - 1,75
1,75 - 2,00
2,00 - 2,25
2,25 - 2,50
200 - 330 Korn Normalsaatgut:
> 70%
Präzisionssaatgut:
> 90%
möglich
10 - 35 °C
optimal
18 - 20°C
bei 5°C: 27
bei 12°C: 10
bei 20°C: 6
Normalsaatgut
Präzisionssaatgut
Erdtopfpillen
5 - 10 mm

Saatgutübertragbare Krankheiten

Alternaria saatgutübertragbar, hier an Weißkohl. (Jochen Kreiselmaier)
  • Albugo candida (Weißer Rost)
  • Alternaria brassicae (Kohlschwärze)
  • Alternaria brassicola (Kohlschwärze)
  • Fusarium oxysporium f. sp. conglutinans (Fusarium Welke)
  • Leptosphaeria maculans (Stängelfäule)
  • Leptosphaeria biglobosa (Blattflecken und Stängelfäule)
  • Leptosphaeria maculans (Umfallkrankheit)
  • Hyaloperonospora brassicae (Falscher Mehltau)
  • Pseudomonas syringae (Blattflecken)
  • Verticillium albo-atrum (Verticillium)
  • Verticillium dahliae [Verticillium)
  • Xanthomonas campestris pv. campestris (Adernschwärze)

Weitere Infos

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Sortenwahl Wirsing

Es gibt eine große Anzahl an Sorten, deren Eignung für die betriebseigenen Gegebenheiten zu prüfen ist. Hilfreich bei der Sortenwahl sind die verschiedenen Sorten-Versuchsergebnisse, die man online in Hortigate.de lesen oder runterladen kann.

Sorten Versuchsergebnisse
Hortigate: Wirsing Sorten
Eine große Hilfe können auch die jährlich aktualisierten Empfehlungen der Pfälzer Gemüsebauberatung in Neustadt/Wstr. sein. Sie werden in Hortigate.de zum Online-Abruf angeboten. Für Abonnenten sind sie kostenlos, ansonsten gegen eine Gebühr, abrufbar.

Anbau- und Sortenhinweise für den Anbau in der Pfalz
Hortigate: Wirsing: Anbau- und Sortenhinweise für Rheinland-Pfalz

Mögliche Resistenzen bei Kohlarten

Schaderreger Code Wissenschaftlicher Name Deutscher Name
Bakterium XCC Xanthomonas campestris pv. campestris Adernschwärze
Pilze Foc Fusarium oxysporum f. sp. conglutinans Fusarium Welke
Pilze Pb Plasmodiophora brassicae Kohlhernie

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Anbau

Datei:Wirsing Guter Be
Guter Wirsing Bestand. (Josef Schlaghecken)

Der Anbau von Wirsing erfolgt vor allem mit vorgezogenen Jungpflanzen. Wir unterscheiden dem größeren Anbau zur Frischmarktversorgung sowie den kleineren Anbau für die Verarbeitungsindustrie.

Anbauhinweise

  • Pflanztermine: Je nach Region etwa von Mitte März bis Juni.
  • Kulturdauer, je nach Sorte etwa 60 bis 130 Tage.
  • Pflanzenabstände je nach Sorte: z.B. 40 x 50 cm, 50 x 60 cm.
  • Die Kopfgröße kann teilweise durch die Bestandsdichte beeinflusste werden.
  • Bei den frühen Pflanzungen auf das Schosser Risiko bedenken.
  • Frühpflanzungen mit speziellen Sorten, spezieller Anzucht und Bestandsbedeckung mit Vlies oder Folie.
  • Ernte: Von Mai bis November sowie mit frostsicheren Sorten von November bis März.

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Wirsing Anbauplanung Pflanzkultur

Die Planungsdaten beruhen auf Erfahrungen aus klimabegünstigen Regionen.

Standort Pflanzung
Datum
Sortenwahl Kulturdauer
Tage
Erntebeginn
Datum
Folie oder Vlies 15. März Schnelle Sorte 65 20. Mai
Folie oder Vlies 01. April Schnelle Sorte 65 05. Jun
Freiland 15. April Mittelschnelle Sorte 83 10. Juli
Freiland 01. Juli Mittelschnelle Sorte 85 10. August
Freiland 15. Mai Langsame Sorte 105 30. August
Freiland 01. Juni Langsame Sorte 105 15. September
Freiland 15. Juni Sehr langsame Sorte 125 20. Oktober
Freiland 01. Juli Sehr langsame Sorte 135 15. November

Alle Angaben ohne Gewähr
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Ernte

Die ähnliche Weißkohl Handernte. (Werner Kost)

Wirsing wird generell und insbesondere für die Lagerung wegen der wohl schonendsten Handhabung von Hand geerntet. Eine maschinelle Ernte ist aber auch möglich.

Erntehinweise

  • Die Wirsing Pflanzen sollten bei der Ernte trocken sein.
  • Wenn möglich, nur bei trockenem Boden mit Erntemaschinen aufs Feld.
  • Wirsing für die Langlagerung möglichst spät im Jahr ernten.
  • Je länger die geplante Lagerung desto verletzungsfrei die Köpfe ernten.
  • Verletzungen und Druckstellen beim Transportieren und Einlagern der Köpfe vermeiden.
  • Bei einer Ernte im Winter sollten die Köpfe frostfrei sein.

Weitere Infos

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Ernteverfrühung

Beim Anbau von Wirsing zur frühen Marktbelieferung mit Frischmarktware ist eine Ernteverfrühung gut möglich.

Maßnahmen für die frühesten Pflanzungen

  • Geeignete, schnelle Sorten wählen.
  • Bei der Pflanzenanzucht Schosser fördernde Temperaturen vermeiden.
  • Vorsichtige Pflanzenabhärtung.
  • Nach der Pflanzung den Bestand noch am selben Tag mit Vlies oder Folie bedecken.
  • Eine Schosserbildung wird insbesondere von Temperaturen von bis zu 12°C ausgelöst.
  • Temperaturen von 4-7° C sind besonders kritisch.
  • Temperaturen von über 16°C können jedoch einer begonnenen Schosserbildung entgegenwirken.

Datentabelle zur Kopfkohl Ernteverfrühung.

  • Die Hinweise beruhen auf mehrjährige Durchschnittswerte.
Anbaumethode Art der Bedeckung Bedeckungsdatum Abnahmetermin (spätestens) Erntebeginn ab ...
obere Bedeckung untere Bedeckung
nach Datum nach Datum
5 cm EPT (Folie/Folie) 05. März 4 Wochen 05. April 8 Wochen 05. Mai 10. Mai
4 cm EPT Folie 10. März - - 8 Wochen 05. Mai 20. Mai

Weitere Infos

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Nährstoffversorgung und Düngung

Wirsing gehört zur Familie der Kreuzblütler und hat einen hohen N-Bedarf. Er benötigt wie alle Kohlarten viel Schwefel und reagiert relativ schnell auf Calcium-, Bor- und Molybdänmangel. Die Einstellung des richtigen pH-Wertes ist hier besonders wichtig. Hohe pH-Werte und eine gute Kalkversorgung schützen auch vor einem Kohlhernie Befall. Bei Wirsing ist der Einsatz von Kalkstickstoff überlegenswert. Eine detaillierte Anleitung zur Nährstoffversorgung beim Anbau von Wirsing mit 300 bzw. 400 dt/ha Feldabfuhr gibt es in den angehängten PDF-Dateien.

PDF-Datei zum Runterladen.
PDF-Datei zum Runterladen.


Weitere Infos


TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Innenblattnekrosen

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Platzer

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Pflanzenschutz

Beim Anbau von Wirsing können eine Vielzahl von Krankheiten und Schädlinge zu einer Qualitätsminderung und sogar zu einem Totalausfall führen. Vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahmen sind deshalb dringend nötig.

Weiter Infos, siehe

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Beikrautregulierung

Beispiel Restunkräuter

Die Beikrautregulierung beim Anbau von Wirsing erfordert einen beachtlichen Zeitaufwand und kostet viel Geld. Eine große Hilfe bietet in jedem Falle die optimierte Feldhygiene sowie das "Falsche-Saatbeet". Diese beiden Verfahren sind zu ergänzen mit einer mechanischen Unkrautbekämpfung und im konventionellen Anbau durch den Einsatz von Herbiziden. Im Einzelfall kann auch der Anbau in Mulchfolie hilfreich sein.

Feldhygiene

Falsches Saatbeet

Hierbei geht es um vorbeugende Maßnahmen. Dauerunkräuter möglichst schon beim ersten Auftreten ausschalten und nicht warten bis sich schon große Bestände gebildet haben. Zur Eindämmung des Samenunkräuter Drucks, diese nie Samen bilden lassen. Wird das konsequent durchgeführt, verringert sich der Unkrautdruck von Jahr zu Jahr. Nähere Infos zur Feldhygiene gibt es unter den folgenden Links.

Falsches-Saatbeet

Beispiel Hackgerät

Eine sofortige, große Erleichterung bei der Unkrautbekämpfung bringt das "Falsche-Saatbeet", das natürlich auch bei Pflanzkulturen von Nutzen ist. Nähere Infos zur Anwendung gibt es unter dem folgenden Link.

Mechanische Unkrautbekämpfung Sowohl bei gepflanzten als auch bei direkt ins Feld gesätem Kopfkohl kann eine mechanische Unkrautbekämpfung hilfreich und sinnvoll sein.

  • Hilfreich ist es, den Reihenabstand der vorhandenen Hacktechnik anzupassen
  • Lieber in den Reihen enger säen bzw. pflanzen und dafür weitere Reihenabstände wählen
  • Je jünger die Unkräuter, desto leichter die mechanische Bekämpfung
  • In niederschlagsarmen Regionen und auf leichteren Böden ist die mechanische Unkrautbekämpfung am ehesten erfolgreich.

Video

Herbizideinsatz

Herbizid Effekt Unkraut

In konventionell arbeitenden Betrieben ist der Einsatz bzw. die Nutzung von Herbiziden üblich. Um damit langfristig erfolgreich arbeiten zu können, sind die Zulassungsbedingungen zu beachten und ein ist sachgerechte Anwendung nötig. Dazu gehört auch eine Begrenzung der Anwendungen innerhalb einer Fruchtfolge, um so die Selektion von nicht erfassten Unkrautarten zu verhindern. Nähere Infos zu Herbiziden und deren Einsatz gibt es unter den folgenden Links.

Weiter Infos

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Wirsing Anbau in Deutschland

Wie sich der Wirsing Anbau in Deutschland entwickelt hat, zeigt die folgende Tabelle. Die Anbaufläche sank von 1.704 ha im Jahre 1992 auf 716 ha im Jahre 2024.

Wirsing Anbauflächenentwicklung in Deutschland in ha
Jahr ha
1992
  
1704
1996
  
1482
2000
  
1344
2004
  
1328
2008
  
1154
2012
  
1048
2016
  
948
2017
  
972
2018
  
976
2019
  
878
2022
  
852
2023
  
849
2024
  
716
Quelle: Statistisches Bundesamt

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Marktangebot

Wirsing findet man am Markt vor allem als frisch geerntete Köpfe mit einigen Umblättern. Mit Hilfe frostharter Sorten kann auch über die Wintermonate der Frischmarkt beliefert werden.

Übliche Produkte

  • Frischmarkt: Ganze Köpfe.
  • Gefrostet: Essfertiger, geschnittener Wirsing.
  • Nasskonserve: Geschnittener Wirsing im Glas. (eher selten)

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Wirsing in der Küche

Der Verzehr von Wirsing kann einen wertvollen Betrag zur gesunden Ernährung des Menschen leisten. So empfehlen z.B. die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ und die „Deutsche Krebsgesellschaft“ im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“, fünf Mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse zu essen.
Einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Wirkungen von Gemüse findet man über die Internetseite „Gemüse-ist-mehr als ein Nahrungsmittel“. Hier werden Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt in knapper, gut lesbarer Form aufgelistet und die vorbeugende Wirkung von Gemüse auf viele, meist chronische Erkrankungen dargelegt.

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Wirsing Saisonkalender

Gemüse aus der Region kaufen und saisonal verzehren ist meist für den Verbraucher preislich vorteilhaft und bringt ökologische Vorteile. Die Transporte bleiben kurz und die Ware ist im Normalfall nach der Ernte schnell beim Verbraucher. In einem speziellen Saisonkalender Gemüsearten sieht man an Hand einer großen Grafik, wann einheimischer Wirsing, auch im Vergleich zu anderen Gemüsearten, am Markt angeboten wird.
TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Neueste Fachartikel online suchen

  • Brassica oleracea var. sabauda Artikel Suche in Google scholar.
  • [1] Artikel Suche in Hortigate. TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Siehe auch in Hortipendium

Logo-hortipendium.jpg

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Quellen Offline

Buch-Handbuch-Gemüsebau-Vogel.jpg
  • Ernteverfrühung mit Folie und Vlies im Freilandgemüsebau, von Joachim Ziegler und Josef Schlaghecken, DLR Rheinpfalz in Neustadt/Wstr., unveröffentlicht.
  • Handbuch des speziellen Gemüsebaus, von Georg Vogel, Prof., Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1996.
  • Rund um das Saatgut: Kopfkohl, von Josef Schlaghecken in Zeitschrift Gemüse 3/2016, Seite 57-58

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Quellen Online

TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

Autoren und Mitwirkende

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Echim Theodor, Dr., Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Gartenbau / Gemüsebauberatung.
  • Engl Gerhard, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Feller Carmen, Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt, Großbeeren.
  • Fink Matthias, Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt, Großbeeren.
  • Hege Norbert, Bolap GmbH, Speyer.
  • Kupfer Johann, Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Schönbrunn, Wien.
  • Laber, Hermann, Dr., Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Dresden.
  • Lampe Isabelle, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Lattauschke, Gerald, Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Dresden.
  • Laun Norbert, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Maync Achim, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Munschauer Margit, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Naab Bertram, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Palme Wolfgang, Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Schönbrunn, Wien
  • Paschold Peter-J., Prof., Forschungsanstalt Geisenheim, Geisenheim.
  • Sauer Heike, LVG Heidelberg.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Stritsis Christos, LVG Heidelberg.
  • Strohmeyer Klaus, Bolap GmbH, Speyer.
  • Vogel Georg, Prof. Dr., Großbeeren.
  • Ziegler Joachim, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.