Salat Pflanzenschutz

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Wichtige Schadursachen beim Salatanbau
Vorbeugen ist besser als heilen.jpg

Beim Anbau von Salat können unterschiedliche Krankheiten und Schädlinge auftreten und den Anbauerfolg schmälern. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit den möglichen Problemen zu beschäftigen und Vorbeugemaßnahmen zu ergreifen.

Inhaltsverzeichnis

Vorbeugender Pflanzenschutz schon bei der Salat Anbauplanung

Nützlinge, Fruchtwechsel und Feldhygiene helfen
  • Der einheimische Salatanbau findet zu über 95% im Freiland statt.
  • Die Fruchtfolge frühzeitig bedenken: Ein optimierter Fruchtwechsel ist gerade beim Salatanbau wichtig.
  • Eine vorteilhafte Fruchtfolge für den Anbau von Salat ist der Wechsel z.B. mit Getreide.
  • Vor Anbaubeginn die Böden auf ihre Nährstoffversorgung, Humusgehalt, Salzgehalt, pH-Wert unw. kontrollieren.
  • Der Sortenwahl große Bedeutung beimessen, soweit möglich Resistenzen nutzen.
  • Sehr wichtig und hilfreich beinm Salatanbau ist die Feldhygiene. Nach Ernteende,sobald möglich, alle Bestandsreste beseitigen.
  • Auch bei optmierter Anbauvorbereitung sollte man sich auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vorbereiten. Auskunft über die aktuell zugelassenen Pflanzenschutzmitteln gibt die PS-Datenbank. Pflanzenschutz-Informationssystem Gemüsebau.


Aktuell möglicher Einsatz von Pflanzschutzmitteln
Welche Pflanzenschutzmittel beim Anbau von Gurken einsetzbar bzw. zugelassen sind kann in der PS-Datenbank recherchiert werden.
PS Info: Aktuelle Zulassungssituation für den Anbau von Salate.

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Nichtparasitäre Probleme

Verschiedene nichtparasitäre Probleme können beim Anbau von Salat Probleme bereiten.
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Blattrandnekrose / Innenbrand

Tip burn an Salat. (J.Schlaghecken)

Bedeutendes Problem beim Salatanbau im Freiland und im Gewächshaus, auch „tip burn“ bzw. Randen (NL) genannt. Bes. gefährlich im Gewächshausanbau, da dort oft die Salzgehalte im Boden überhöht sind.

Schadbild und Beschreibung

  • Es bilden sich Nekrosen an den Blatträndern (siehe Bilder).
  • Calciummessungen ergaben ein Unterversorgung der Blattrandbereiche.
  • Tritt vor allem in wärmeren Regionen, wie der Pfalz auf.
  • Sehr schnelles Wachstum erhöht das Risiko einer unzureichendne Ca-Aufnahme.
  • Ca-Mangel führt zu einer mangelhaften Zellwand-Entwicklung
  • Der Mangel in den Blattpartien kommt meist vor, obwohl im Boden genügend Ca vorhanden ist.
  • Das Blattgewebe stirbt ab und wird braun.
  • Heiße Sommertage ohne eine Taubildung in der Nacht erscheinen bes. riskant.
  • Ein kleines Wurzelwerk erhöht das Befallsrisiko.
  • Zu hohe Salzgehalte im Boden erhöhen das Befallsrisiko sehr stark. Bes. aktuell in alten Gewächshausanlagen.
  • Es gibt Befallsunterschiede bei den Salatarten. Blattsalate ohne feste Kopfbildung , ohne Deckblätter sind wenige empfindlich.

Zeigerpflanzen

  • Calcium-Mangel tritt auch bei anderen Pflanzenarten auf, so z.B. bei Äpfel und zeigt sich als Stippe. Bei Endivien, Chinakohl und Radicchio kommt auch eine Ca-mangelbedingte Blattrandnekrose auf.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Bildung eines großen Wurzelwerkes fördern.
  • Eine Übersorgung mit Sticktsoff unbedingt vermeiden.
  • Bewässerung optimieren, Wassermangelstress vermeiden.
  • In den kritischen Hitzeperioden eine nächtliche Taubildung (durch Kurzberegnung) sicherstellen.

Weitere Infos

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Glasigkeit

Glasigkeit an Salat. (J.Schlaghecken)

Die Glasigkeit kann bei extremer Witterung großen Schaden anrichten.

Schadbild und Beschreibung

  • An den Blättern enstehen dunkelgrüne Partien.
  • Der Befall geginnt manchmal an den Blatträndern.
  • Die Befallbereiche werden teilweise von den Blattadern begrenzt.
  • Inbesondere bei feuchtwarmer Witterung können die glasigen Stellen von Bakteriosen besiedelt werden.
  • Gefährliche Bakteriosen sind z.B. Pseudomonas und Xanthomonas.
  • Glasigkeit entsteht wenn das Wurzelwerk der Pflanzen sehr aktiv ist.
  • Kritisch wird es, wenn in einer wüchsigen Situation mehrere Tage 100% rel. Luftfeuchte herrscht.
  • Beispiel: Nach warmen, wüchsigem Wetter folgt tagelanger Regen oder Nieselregen.
  • Verstärkt wirkt der Effekt noch, durch stark abfallend Temperaturen.
  • Glasigkeit tritt vor allem im Herbst auf.
  • Es gibt Sortenunterschiede.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Insbesondere für den Herbstanbau weniger empfindliche Sorten wählen.
  • Bes. im Herbst vorsichtig beregnen.
  • Keine größere Mengen beregnen, wenn feuchtkühles Wetter vorhergesagt wird.

Wirtspflanzen

  • Kann bei verschienen Pflanzenarten auftreten.
  • Bekann wurde Glasigkeit bei Äpfel, Blumenkohl Chinakoh und Kohlrabi.

Weitere Infos

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Mangantoxizität

Mangantoxizität an Salat. (J.Kreiselmaier)

Eine Mangantoxizität tritt sehr selten auf, hat aber in der Vergangenheit mehrmals zu Totalausfällen geführt.

Schadbild und Beschreibung

  • Eine solche Mangan-Überversorgung zeigt sich insbesondere bei grünen Kopfsalat Sorten.
  • Es entstehen chlorotische Flecken, die zu immer größeren Bereichen zusammenlaufen.
  • Bei einer stärkeren Toxizität wird der Pflanzenwuchs gehemmt und die Pflanzen werden unverkäuflich.
  • Pflanzenanalysen zeigten in den betroffenen Blattstellen einen stark erhöhten Mn-Gehalt
  • Der übliche Mn-Gehalte in der Trockenmasse beträgt 30 ppm, gefunden wurden 100-400 ppm
  • Zu einer Mangantoxizität kommt es, wenn der pH-Wert im Boden nur 5 oder weniger beträgt.
  • Übernässung des Bodens mit Sauerstoffmangel fördern wohl die Manganprobleme.
  • Laut Jochen Kreismaier können Mn-haltige Spritzmittel das Befallsrisiko erhöhen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Durch wiederkehrende pH-Wert Überprüfung Extremwerte ausschließen.
  • Bei Zupacht neuer Parzellen vor dem Salatanbau den pH-Wert prüfen.
  • Bei zu niedrigem pH-Wert durch eine Kalkdüngung einen optimalen pH-Wert einstellen.

Weitere Infos

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Viruskrankheiten

Viruserkrankungen können beim Anbau von Salat große Ausfälle verursachen.
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Beet western yellows virus (BWYV) Westliches Rübenvergilbungsvirus

Eine an Salat selten auftretende Viruskrankheit

Schadbild und Lebensweise

  • Schaden vor allem an den älteren Umblättern sichtbar.
  • Die Blattpartien zwischen den Blattadern/Interkostalbereiche hellen auf.
  • Das Schadbild ähnelt dem eines Magnesiumangels.
  • Im Gegensatz zum Mg-Mangel stehen neben kranken auch gesunde Pflanzen.
  • Die Viruskrankheit wird vor allem durch die Grüne Pfirsichblattlaus übertragen.
  • Etwa drei Wochen nach der Infektion werden die Schadsymptome sichtbar.
  • Es gibt keine Saatgutübertragung.

Wirtspflanzen

  • Beta, Brassica, Capsicum, Cicer, Lactuca, Lens, Pisum, Spinacia, Solanum, Vicia und einige andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Gezielte (vorbeugende) Blattlausbekämpfung.
  • Blattlausresistente Sorten können Risiko etwas mindern.

Weitere Infos

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Big vein virus (LBVV ) Breidadrigkeit

Salat Blatt im Gegenlicht (li) zeigt den Befall. (J.Schlaghecken)

Hat in der Vergangenheit schon in einigen Regionen größere Ausfälle verursacht.

Schadbild und Lebensweise

  • Auch Lettuce big vein virus (LBVV) genannt.
  • Die Hauptblattadern haben eine hellere Farbe
  • Ein leichter Befall ist nur schwer zu identifizieren.
  • Bei stärkerem Befall auch Kümmerwuchs und Blattwellung.
  • Zur Bestimmung ist es hilfreich ein krankes und gesundes Blatt im Gegenlicht zu betrachten.
  • Befall z.T. in Gruppen neben gesunden Pflanzen
  • Befallssymptome vor allem im Frühjahr und Herbst, aber auch im Sommer beobachtet.
  • Befall eher auf schweren und übernässten Böden.
  • Symptome Ausprägung bei 14°C stark, bei über 24°C kaum entwickelt bzw. sichtbar.
  • Von der Infektion bis zum sichtbarn Symptom sind etwa 3 Wochen nötig.
  • Das Virus wird vom Pilz Olpidium brassicae, der sich gerne in Kohlfruchtfolgen ansiedelt, übertragen.

Wirtspflanzen

  • Cichorium und Lactuca.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen bes. für den Frühjahrs- und Herbstanbau von Salat meiden.
  • Bodengare und Regenverdaulichkeit des Bodens fördern.
  • Übernässung beim Anbau vermeiden.

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Cucumber mosaic virus (CMV), Gurkenmosaik Virus (GMV)

GMV an Gurken mit ähnlichem Schadbild an Salat. (DieterO)

Das gefährliche Gurkenvirus kann auch Salatpflanzen befalln und schädigen.

Schadbild und Lebensweise

  • Das Schadbild ähnelt dem des Salat mosaic virus.
  • Veränderung der üblichen Blattfärbung in ein scheckiges Grün, Verkrüppelung Blätter.
  • Später zeigen sich an der Blattunterseite auch bräunliche Vefärbungen.
  • Bei einem stärkeren Befall entstehen Nekrosen und ganze Blattpartien sterben ab.
  • An Früchten entstehen gelbe Flecken und Deformationen.
  • Im Extremfall verkümmern ganze Pflanzen und werden so unverkäuflich.
  • Das Gurken mosaic virus wird durch Blattläuse übertragen
  • Häufig werden Bestände gleichzeitig vom GMV und SMV befallen.
  • Saatgutübertragbar.

Bilder im Internet

Wirtspflanzen

  • Allium, Amaranthus, Asparagus, Beta vulgaris, Brassica, Citrullus, Cucumis, Capsicum, Cucurbita, Cynara, Daucus carota, Helianthus, Ipomoea batatas, Lactuca, Lagenaria, Nasturtium, Physalis, Raphanus, Solanum, Spinacia und viel andere wie z.B. Zierpflanzen.

Vorbeugen und Bekämpfen

  • Durch die Verwendung resistenter Sorten hat die Krankheit ihren Schrecken verloren.
  • Bei Befallsrisiko (vorbeugend) Blattlausbefall minimieren
  • Mosaikviren überwintern in Unkraut und Gräsern, Flächen sollten regelmäßig gejätet werden
  • Kein Anbau neben einem befallenen Bestand.
  • Befallene Bestand sobald möglich beseitigen.

Weitere Infos

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Lettuce mosaic virus (LMV), Salat mosaic Virus (SMV)

Lettuce mosaic virus (Bernhard Zelazny )

Das Salat Mosaik Virus kann einen sehr großen Schaden an Salatbestände verursachen.

Schadbild und Lebensweise

  • Fleckige hell-dunkel Scheckung der Blätter.
  • Wegen der Saatgutübertragbarkeit evtl. schon im Keimblattstadium erkennbar.
  • Befallene Pflanzen wachsen langsamer.
  • Später zeigt sich auch eine Blattwellung bzw. Kräuselung.
  • Die Übertragung erfolgt durch Samen und Pollen und oft durch Blattläuse.
  • Die Blattlausübertragung erfolgt nicht-persistent. Schon der erste Einstich kann infizieren.
  • Wichtige Überträger ist z.B. die Pfirsichblattlaus (Myzus pesicae).
  • Es genügen schon einige wenige befallene Sämlinge im Frühjahr, um mit Hilfe der Blattläuse innerhalb weniger Wochen eine enorme Verbreitung zu ermöglichen.

Wirtspflanzen

  • Pisum sativum und Lactuca, laut Crüger auch noch weitere Arten wie Senecia, Cirsium Astera usw.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • In gefährdeten Regionen resistente Sorten verwenden.
  • Ohne resistente Sorten hilft virusfreises Saatgut und strenge, vorbeugende Blattlausbekämpfung.
  • Bei Befallsrisiko kein Anbau neben befallenen Salatständen oder anderen riskanten Kulturen.
  • Als Sicherheitsabstand gilt 500 m.

Weitere Infos

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Bakterienkrankheiten

Einige bakterielle Salatkrankheiten können starke Ausfälle verursachen.
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Pseudomonas marginalis (Blattbrand)

Gefährliche Krankheit, die großen Schaden anrichten kann.

Schadbild und Lebensweise

  • Vor allem an den ältesten Umblättern, die am Boden aufliegen treten Schäden auf.
  • Besonders gefährlich wird es in nass-warmen Perioden, wenn dann auch noch Probleme mit der Glasigkeit usw. auftreten und so den Eintritt der Erreger in die Pflanzen erleichtert.
  • Ein Starkregen oder leichter Hagel kann auch Eintrittspforten schaffen.
  • Die Sorten sind leicht unterschiedlich anfällig.

Wirtspflanzen

  • Apium graveolens, Brassica oleracea, Cichorium, Daucus, Fragaria, Lactuca, Solanum lycopersicum, Solanum tuberosum, Zantedeschia

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Für die kritischen Anbauperioden Sorten wählen, die weniger zur Glasigkeit neigen.
  • Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist nicht möglich.

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Pectobacterium carotovorum (Bakterienweichfäule)

Pectobacterium carotovorum. (JKI)

Gefährliche Krankheit, die großen Schaden anrichten kann.

Schadbild und Lebensweise

  • Synonym: Erwinia carotovora.
  • Es entstehen dunkle bzw. schwärzlichen Flecken an den Blättern.
  • Ein guter Hinweis auf eine bakterielle Erkarnkung ist gegeben, wenn die Flecken im Gegenlicht gelblich erscheinen.
  • Besonders gefährlich wird es in nass-warmen Perioden.
  • Glasigkeit kann den Eintritt der Erreger in die Pflanzen erleichtert.
  • Hagel schafft schnell die gefährlichen Blattverletzungen.
  • Auch ein Starkregen kann auch Eintrittspforten schaffen.
  • Die Sorten sind leicht unterschiedlich anfällig.

Wirtspflanzen

  • Allium, Apium, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Cucumis, Cucurbita, Cynara, Daucus, Ipomoea, Lactuca, Raphanus, Solanum und viele andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist nicht möglich.
  • Für die kritischen Anbauperioden Sorten wählen, die weniger zur Glasigkeit neigen.
  • Für den kritischeren Herbstanbau evtl. weitere Pflanzabstände wählen.
  • Vor allen in taureichen Perioden sehr zurückhalten bewässern.

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Xanthomonas Blattflecken (Xanthomonas campestris pv. vitians)

Xanthomonas campestris pv. vitians. (Ester Moltmann)

Führte bisher in Einzelfällen zu größeren Ertragseinbußen.

Schadbild und Lebensweise

  • Synonym: Xanthomonas axonopodis pv. vitians
  • 1918 wurd edie Krankheit in USA entdeckzt.
  • 1998 wurde sie zum ersten Mal in Deutschland nachgewiesen.
  • Zunächst entstehen kleine,2-4 mm große, durchscheinende Blattflecken.
  • Mit der Zeit werden die Flecken immer größer.
  • Im Gegenlicht erscheinen die Befallstregionen gelblich.
  • Die Flecken werden von den Blattadern begrenzt.
  • Vom Blattrand her bilden sich später v-förmige Befallsregionen.
  • die Befallsstellen fließen zusammend zusammen und werden schwärzlich.
  • Das Bakterium kann den Salat besiedeln ohne Schadsymptome zu verursachen.
  • Bei großer Nässe (auch lange Taubildung) kann es zu einer Pflanzenschädigung kommen.
  • Es gibt eine unterschiedliche Anfälligkeit der Sorten
  • Zu einem Befall kommtes meist erst zu Kulturende an den ältesten Blättern.
  • Die Krankheit ist saatgutübertragbar
  • Dei Xanthomonas Bakterien überlebt bis zu 5 Monate an Pflanzenreste im Boden.

Wirtspflanzen
Capsicum, Cichorium, Lactuca, Solanum lycopersicum und vermutlich einige Unkräuter.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Krankheit ist nicht direkt bekämpfbar.
  • Auf Parzellen mit Befall am besten für ein Jahr kein Salatanbau.
  • Befallsfreies Saatgtu verwenden.
  • Weniger empfindliche Sorten, vor allem für die nassere Herbstkultur, auswählen.
  • Die Salatbestände sollten beikraufrei gehalten werden.

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Pilzrankheiten

Insbesondere die folgenden Pilzkrankheiten können den Erfolg beim Anbau von Salat schmälern! ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo


Botrytis cinerea (Grauschimmel Welkekrankheit)

Grauschimmel an zerstörtem Salat Strunk. (J.Kreiselmaier)

Bedeunten Pilzkrankheit, die immer wieder zu Ausfällen führt.

Schadbild und Lebensweise

  • Synonyme: Botryotinia fuckeliana und Sclerotinia fuckeliana.
  • Oft beginnt der Befall über geschwächte, absterbende Keimblätter.
  • Eine Pilzkrankheit, die den Strunk zerstört.
  • Im fortgeschrittenen Stadium welken die Planzen.
  • Hebt man die welke Pflanze ab, so sieht man am faulenden Strunk einen grauen Pilzrasen.
  • Bei der Pflanzenanzucht sterben bei ungünstigen Bedingen gerne die Keimblätter auf Grund eines Botrytis Befalls ab.
  • Der Pilz befällt vor allem geschädigtes Gewebe.

Wirtspflanzen
Allium, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cucumis, Cucurbita, Cynara, Daucus, Helianthus, Lactuca, Lens, Phaseolus, Pisum, Rumex, Solanum, Solanum, Valerianella, Vicia und viel andere Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung <br>

  • Auf befallsfreie Jungpflanzen mit gesunden Keimblättern achten.
  • Eine vorbeugende Bekämpfung bei der Jungpflanzen Anzucht ist überlegenswert.
  • Beim Fungizideinsatz die mögliche Resistenzbildung bedenken.

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Bremia lactucae (Falscher Mehltau)

Falscher Mehltau an Kopfsalat. (J.Schlaghecken)

Eine der wichtigsten Salatkrankheiten, die durch immer neue Rassen gefährlich bleibt.

Schadbild und Lebensweise

  • Der Befall zeigt sich durch gelbliche Flecken auf der Battoberseite und einem weißlichen Pilzrasen auf der Blattunterseite.
  • Die Befallstellen werden oft begrenzt durch die Blattadern.
  • Bei einem stärkeren Befall werden ganz Bestände unverkäuflich
  • Eine Infektion ist gut möglich bei einer hohen Luffeuchtigkeit nach 100%.
  • Die Konidien keimen optimal bei 4-10°C.
  • Für das Einwachsen des Pilzes sind die Blätter sind 15°C günstig.
  • Eine starke Sporulation ist bei 18-20°C zu erwarten.
  • Licht hat einen großen Einfluß auf die Sporulation. Diese Erkenntnisse lassen sich womöglich bei der Jungpflanzenazucht nutzen.
  • Bis sich erste Symptome und Konidien zeigen vergehen rund 5-8 Tage.
  • Neben der üblichen Konidienbildung können auch noch die länger überdauernden Oosporen entstehen
  • Erschwerend bei der Resistenzzüchtung sind die immer wieder entstehenden neuen Rassen.

Wirtspflanzen

  • Cynara, Gerbera, Helichrysum, Lactuca

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei befallsverdacht Sorten mit höchstmöglicher Resistenz prüfen und nutzen.
  • Nur befallsfreie Junpflanzen verwenden.
  • Blattfeuchte minimieren, was bes. im Gewächshausanbau praktikabel ist.
  • Bei satzweisem Anbau keine Neupflanzung neben einem befallenen Bestand.
  • Im Rahmen der Feldhygiene befallene Bestände nach der Aberntung soort beseitigen.
  • Funkzideinsatz soweit zugelassen. Durch Wirkstoffwechsel usw. einer Resistenzbildung entgegen wirken.

Weitere Infos

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Marssonina panattonianum (Ringfleckenkrankheit)

Marssonina mit Schrotschußeffekt. (J.Schlaghecken)

Eine bisher eher selten auftretende Pilzkrankheit.

Schadbild und Lebensweise

  • Synonyme: Ascochyta suberosa und Didymaria perforans.
  • Rundliche, bräunliche Flecken, die später evtl. auch herausfallen, sind typische Merkmale.
  • Verstärkter Befall entlang der Hauptrippen.
  • Der Pilz dringt über die Spaltöffnungen ein.
  • Eine Blattnässe von über 6 Stunden und Temperaturen um die 18°C fördern die Pilzentwicklung.
  • Marssonina bildet Mikroskerotien und überdauert damit viel Jahre lang im Boden.
  • Bei einem stärkeren Befall wir der Salat unverkäuflich.

Wirtspflanzen

  • Cichorium und Lactuca.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreie Parzellen bevorzugen.
  • Bei der Bewässerung sehr lange Blattnässe vermeiden.
  • Fungzideinsatz, soweit eine Zulassung besteht.

Weitere Infos

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Pythium-tracheiphilum (Pythium Welke)

Welke mit Verbräunung. (J.Kreiselmaier)

Eine Pilzkrankheit, die bisher sehr selten auftrat.

Schadbild und Lebensweise

  • Einen Befall beobachtete man vor allem im fühen Frühjahr.
  • Die Planzen kümmern, beginnen langsam zu welken und sterben dann ganz ab.
  • Der Erreger dringt über die Wurzeln ein.
  • Zur Erregerkontrolle schneidet man den Strunk der Länge nach auf und sieht dann die Verfärbung.

Wirtspflanzen
Cichorium und Lactuca.
Vorbeugung und Bekämpfung

  • Insbesondere bei den ersten Frühjahrs-Salatsätzen abgehärtete Pflanzen verwenden.
  • Zu trockene Erdpreßtöpfe bei der Pflanzung erhöhen das Befallsrisiko.
  • Manche EPT-Sybtrate nehemn schlecht Wasser auf und sind unvorteilhaft.

Weitere Infos

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Rhizoctonia solani (Schwarzfäule)

Unterseite Fäulnis, Strunk bleibt gesund. (J.Schlaghecken)

Eine der bedeutensten Salatkrankheiten, die insbesondere bei ungünstigen Fruchtfolgen zu einem Totalausfall führen kann. Besonders gefährlich ist Rhizoctonia beim Gewächshausanbau.

Schadbild und Lebensweise

  • Synonyme:Corticium sasakii, Thanatephorus cucumeris, Thanatephorus sasakii
  • Liegen beim Salatanbau die Salatblätter auf dem Boden, so sind diese bes. gefährdet.
  • Zerstört werden vor allem die dünnen Blätter, wobei die Blattrippen noch lange erhalten bleiben.
  • Der Strunk der Salatpflanzen wird nicht zerstört.
  • Im Gegensatz zu einem Botrytis- oder Sclerotinabefall kommt es zu keiner Welke.
  • Gegen Ende einer Salatkultur findet man oft auch schon die Mikrosklerotien.
  • Da die Mikrosklerotien jahrelang im Boden überdauern, solte die Bildung möglichst verhindert werden.
  • Rhizoctonia solani entwickelt sich bes. bei kühlen und feuchten Bedingungen.
  • Bei Temp. unter 10°C findet kaum eine Infektion statt.
  • Bei 20°C und ausreichender Feuchte entwickelt sich der Pilz rasant.

Wirtspflanzen
Allium, Anethum, Apium, Artemisia, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Coriandrum, Cucumis, Cucurbita, Daucus, Diplotaxis, Eruca, Glycine, Helianthus, Lactuca, Lens, Ocimum, Phaseolus, Physalis, Pisum, Raphanus, Rosmarinus, Solanum, Spinacia, Thymus, Valerianella, Vicia und viele weitere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreie Parzellen (ohne Mikrosklerotien im Boden) wählen.
  • Fruchtfolge optimieren z.B. durch Wechsel mit Getreideanbau.
  • Hochpflanzung ist vor allem im Gewächshausanbau sinnvoll und kann das Befallsrisiko verringern.
  • Mulchpapier und Muchfolie nur hilfreich, wenn die Pflanzlöcher nicht größer als die EPT.
  • Sorten bei denen die Umblätter weniger am Boden aufliegen werden weniger befallen.
  • Optimierte Feldhygiene zur Minimierung der Mikro-Sklerotienbildung, z.B. sofort nach der Ernte Bestandsreste zerkleiner und einarbeiten. IM Gewächshausanbau alle Erntereste sammeln und abfahren.
  • Eine biologische Bekämpfung mit Antagonisten von Rhizoctonia kann befallsmindern sein.
  • Fungizideinsatz: Mit guter Applikation im Bereich Blatt-Bodenkontakt.

Weitere Infos

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Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia Fäule)

Weißes Mycel, schwarze Sklerotien. (J.Schlaghecken)

Eine der bedeutensten Salatkrankheiten, die insbesondere bei ungünstigen Fruchtfolgen zu einem Totalausfall führen kann. Besonders gefährlich im Gewächshausanbau.

Schadbild und Lebensweise

  • Tritt im Freiland- und Gewächshausanbau auf.
  • Der Pilz befällt den Strunk und zerstört ihn.
  • Die Salatpflanzen welken.
  • Hebt man die Pflanze ab, so sieht man ein weißliche Pilzmyzel und später auch die scharzen Sklerotien.
  • Neupflanzungen können vom Boden über vorhandene Sklerotien befallen werden.
  • Günstige Infektionsbedingungen herrschen bei 15-21°C
  • Zur Auskeimung der Ascosporen benötigt der Pilz eine Feuchteperiode von 16-72 Stunden.

Wirtspflanzen

  • Allium, Anthriscus, Borago, Brassica, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cynara, Daucus, Diplotaxis, Helianthus, Ipomoea, Lactuca, Lens, Lepidium , Phaseolus, Pisum, Portulaca, Raphanus, Solanum, Solanum, Vicia und viel andere.

Vorbeugen und Bekämpfen

  • Befallsfreie Parzellen wählen
  • Tropfbewässerung oder möglichst kurze Pflanzenbefeuchtung bei der Bewässerung
  • Biologische Bekämpfung mit Coniothyrium minitans
  • Einsatz von Fungizide

Weitere Infos

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Septoria lactucae(Septoria Blattflecken)

Septoria winzige Pygnidien. (Liane Lauk)

Eine bisher nur sehr selten aufgetretene Pilzkrankheit.

Schadbild und Lebensweise

  • Synonym: Septoria birgitae.
  • Die Pilzkrankheit wurde 1996 bekannt.
  • Auf den Blättern zeigen sich kleine gelbe, später braune Flecken.
  • Der Befall beginnt meist an den ältesten Umblättern.
  • Nach einiger Zeit bilden sich in den Flecken winzige schwarze Sporenbehälter, die Pyknidien.
  • Insbesondere durch Regen oder Beregnung breitet sich die Pilzkrankheit.
  • Die Pilzkrankheit kann mit dem Saatgut oder Pflanzenresten übertragen werden.

Wirtspflanzen

  • Lactuca

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Befallene Parzellen vermeiden.
  • Beregnung möglichst so, dass der Bestand bald wieder abtrocknet.
  • Abgernte Bestände sofort sauber bereinigen.

Weitere Infos

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Tierische Schädlinge

Tierische Schädlinge können beim Salatanbau großen Schaden anrichten. Beim Blattlausbefall kommt noch hinzu, dass Blattläuse gefährliche Viruserkrankungen übertragen können.
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Blattläuse

Lebendgeburt Blattlaus. (J.Kreiselmaier)

Blattläuse können schnell ganze Salatbeständ so stark besiedeln, dass sie unverkäuflich werden.

Schadbild und Lebensweise

  • Läuse befinden sich im Herzen der Salatköpfe und diese werden dadurch unverkäuflich.
  • Besonders gefährlich wird es, wenn geflügelte Blattläuse auftreten.
  • Vorhandene Blattläuse übertragen gefährliche Viruskrankheiten.
  • Nach erstem Blattlausbefall etwa alle drei Tage die Bestände auf Befall kontrollieren.
  • Bei Verdacht auf geflügelte Blattläuse tägliche Kontrollen durchführen.
  • Eine wichtige Salat-Blattlaus ist die Große Johannesbeerblattlaus (Nasonovia ribis nigri).
  • Bedeutend ist auch die Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae)
  • In Kartoffelregionen wird auch die Grünstreifige Kartoffelblattlaus (Macorosiphum euphorbiae)
  • Bei den Kontrollen auch auf das Vorkommen auf Nützlinge achten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Blattlausresistente Sorten testen und wo sinnvoll nutzen.
  • Neupflanzungen möglichst nicht neben einer Parzelle mit Blattlausbefall.
  • Beim Einsatz von Insektiziden, diese rechtzeitig, vor dem Einwachsen im Kopf, einsetzen.
  • Beim auftreten von geflügelten Blattläuse die Bekämung intensivieren.
  • Beim Einsatz von Insektiziden unbedingt nützlingsschonende Mittel wählen.

Weitere Infos

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Drahtwürmer (Elateridae)

Drahtwurm zerstört Salatpflanze. (J.Kreiselmaier)

Drahtwürmer haben in einzelnen Salatbeständen große Schaden angerichtet.

Schadbilder und Lebenweise

  • Drahtwürmer sind die Larven der Schnellkäfer
  • Agriotes obscurus, lenatus und ustulatus und Athous hirtus sind wichtige Arten.
  • Der Name Schnellkäfer beschreibt die Möglichkeit der Käfer aus der Rückenlage in die Luft zu schnellen.
  • Die gelb-orange Larve (Drahtwurm) besitzt drei Beinpaare und hat ein gut chitinisiertes Außenskelett.
  • Die Schnellkäfer schädigen im Gemüsebau in dem sie z.B. junge Salat- oder Kohlpflanzen im Boden anfressen und so zerstören.
  • Zieht man eine so welkende Pflanzen aus dem Boden findet man meist einen Drahtwurm.
  • Schnellkäfer haben einen drei- bis fünfjährigen Entwicklungszyklus.
  • Ihr üblicher Lebensbereich ist das Grünland.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Parzellen mit Drahtwurmbesatz für den Anbau von gefährdeten Gemüsearten wir z.B.Kohl und Salat meiden.
  • Bei unklarem Befallsverdacht mit Köder (z.B. Kartoffeln) den Besatz ermitteln.
  • Mehrfache, feinkrümelige Bodenbearbeitung kann die trockenheitempfindlichen Eier und Larven schädigen bzw. auch zerstören.

Weitere Infos

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Erdraupen (Agrotis ssp.)

Erdraupe an zerstörtem Salatstrunk. (J.Schlaghecken)

Erdraupen sind bisher eher selten auftretende Salat-Schädlinge.

Schadbilder und Lebensweise

  • Erdraupen sind bodenbewohnende Raupen verschiedener Eulenfalterarten.
  • Wichtige Arten sind: Agrotis segetum (Saateule), Agrotis ipsilon (Ypsilineule) und (Agrotis exclamationis (Ausrufezeichen).
  • Die Falter legen ihre Eier in Bodennähe auf Pflanzen ab.
  • Die Eulen fliegen ab Ende April, die Erdraupen erscheinen ab Juni.
  • Die älteren Raupen leben vorwiegend im Boden und fressen bzw. schädigen Gemüsepflanzen.
  • Einige Arten bilden mehrere Generationen pro Jahr.
  • Teilweise überwintern die Raupen und verpuppen sich erst im Folgejahr.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine Bekämpfung mit Insektiziden ist kaum möglich.
  • Kalkstickstoffeinsatz kann nur begrenzt helfen das die Erdraupen z.T. in größeren Bodentiefen.
  • Eine feinkrümelige Bodenbearbeiten kann Erdraupen schaden.
  • Nematoden der Art Steinernema carpocapsae werden zur biologischen Bekämpfung von Erdraupen angeboten.

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Minierfliegen (Liriomyza)

Minierfliegen Maden Gänge. (Beatriz Moisset)

Ein bisher eher selten auftetender Schädling, der wohl an Bedeutung gewinnt!

Schadbild und Lebensweise

  • Serpentinenminierfliege (Liriomyza huidobrensis) oder Floridaminierfliege (Liriomyza trifolii) oder Phytomyza sp.
  • Minierfliegen sind sehr klein und nur 2-3 mm lang.
  • Sie ernähren sich von Pflanzensäften.
  • Die Larven (Maden), die keine Beine und auch keine Kopfkapsel haben minieren in den Blättern.
  • Laut DLR-Rheinpfalz kam es im Jahre 2000 zum ersten mal zu einem Totalaufall bei Salat.
  • Bei einem stärkeneren Vorkommen der Miniergänge wird der Salat unverkäuflich .
  • Vor allem im Herbst kann es zu einem sekunderen Bakterienbefall kommen.

Wirtspflanzen Liriomyza huidobrensis

  • Allium, Apium, Beta, Brassica, Capsicum, Cirsium, Cucumis, Cucurbita, Lactuca, Lycopersicum, Medicago, Ocimum, Phaseolus, Pisum, Raphanus, Septoria, Solanum, Spinacia, Spinacia, Stellaria, Vicia und andere

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Häufige Befallskontrolle: Bei der Eiablage entstehen kleine weiße Einstichstellen auf die man achten sollte.
  • Den Einsatz von Nützlingen im Gewächshausanbau ist gut möglich.
  • Brauchbare Nützlinge sind: Brackwespen Dacnusa sibirica und Diglyphus isaea.
  • Eine Bekämpfung mit Insektizide ist sehr schwierig, bei entsprechender Mittelzulassung jeoch möglich.

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Nematoden (Meloidogyne)

Meloidogyne incognita Gallenbildung. (David B. Langston, University of Georgia)

Nematoden haben bisher beim Salatanbau eher selten größere Schäden angerichtet, können aber zu einem Totalschaden führen.

Schadbild und Lebensweise

  • Aktuelle Arten: Wurzelgallälchen: Meloidogyne hapla und incognita
  • Meloidogyne hapla kommt eher im Freiland vor.
  • Melogyne iccognita kommt wegen der höhere Wärmeansprüche eher im Gewächshausanbau oder in wärmeren Regionen vor.
  • Große Schäden und Ausfälle sind vor allem bei anderen Kulturen, wie z.B. Möhren, bekannt geworden.
  • Bei Befall zeigt sich im Salatbestand ein sehr unterschiedlicher Wuchs.
  • Ein Teil der Pflanzen kümmert.
  • An den Wurzeln entwickeln sich sehr kleine, wenige Millimeter große, Gallen.

Wirtspflanzen Meloidogyne hapla

  • Allium, Apium, Beta, Brassica, Capsicum, Cucumis, Cucurbita, Daucus, Ipomoea, Lactuca, Pastinaca, Raphanus, Solanum, Spinania, Spinacia und viel andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen meiden.
  • Ein 2-3-jähriger Getreide- oder Maisanbau soll den Befall mindern.
  • Eine 4-5-monatige Schwarzbrache im Sommer kann den Befallsdruck merklich senken.
  • Biofumigation kann helfen.

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Raupenfraß

Schattenwickler Raupen. (Patrick Clement)

Nur in seltenen Fällen auftretend, aber dann schnell gefährlich.

Schadbild und Lebensweise

  • Aktuelle Schädiger sind:
  • Die Salatsamenwickler (Eucosma conteminana).
  • Die Schattenwickler-Raupen (Cneohasia-Arten).
  • Der Salatsamenwickler hat eine Flügelspannweite von 15-19 mm.
  • Eucosma conteminana fliegt etwa von Juni bis August.
  • Die Eiablage erfolgt auch auf Salatpflanze, aus denen sich bald kleinen Raupen entwickeln.
  • Durch ihr vorhandensein, den Fraßschäden und dem Kot wir der Salat unverkäuflich.
  • Die ausgewachsenen Raupen überwintern in einem Gespinst im Boden.
  • Den Namen hat de Salatsamenwickler bekommen weil die Raupen gerne an den Blütenköpfen der Salatpflanzen fressen.

Wirtspflanzen

  • Lactuca serriola, Lactuca virosa, Lactuca sativa und Tripolium pannonicum.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • In kritischen Perioden (Warndienst) alle drei Tage Bestände kontrollieren.
  • Junge Raupen (soweit zugelassen) mit Bio-Raupenmittel bekämpfbar.

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Schnecken

Wegschnecke nachts an Salat. (J.Schlaghecken)

Richten in Einzelfällen großen Schaden an.

Schadbild und Lebensweise

  • Insbesondere Ackerschnecken wie z.B. Derocera teticulatum und D. agreste.
  • Aber auch Wegschnecken wie die verschiedenen Agris Arten.
  • Schnecken ernähren sich gerne von Gemüsepflanzen.
  • Besonders beliebt sind sehr schnell gewachsene (weiche) Blätter wie z.B. von Salatpflanzen.
  • Schnecken haben eine mit Zähnen besetzte Raspelzunge.
  • Schnecken schaden durch Fraß, durch Kot oder durch Besatz im Erntegut.
  • Gefährdet sind vor allem Salatbestände neben Grasraine, Gräben, Hecken usw.
  • Zur Befallskontrolle sind bes. Zeiten der Taubildung, z.B. abends um 11 Uhr, geeignet.
  • Wegschnecken Zwitter und befruchten sich gegenseitig.
  • Je nach Art legen sie einhundert und mehr Eier im Boden ab.
  • Je nach vorhandener Temperatur schlüpfen z.B. die Garten-Wegschnecken inerhalb von 20-40 Tagen.
  • Eine Überwinterung aller Stadien ist. z.B. bei der Garten Wegschnecke, möglich.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei der Feldauswahl püfen ob ein starker Schneckenbesatz von der Vorkultur vorhanden.
  • Bei der Pflanzung einen Schutzstreifen neben Gräben usw. frei lassen.
  • Bei Zuwanderungsrisiko, sofort nach der Pflanzung Schneckenkorn z.B. am Feldrand ausbringen.
  • Bei Bedarf Molluskizide, sofern zugelassen, ausbringen.
  • Schneckenmittel nie auf die Pflanzen sondern immer nur in und zwischen den Reihen ausbringen.

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Wildverbiss

In einigen Regionen große Befallsgefahr. Gefahr durch Vögel (Fasanen, Wildgänse, Sperlinge, Tauben), Hasen, Kaninchen und Rehe.

Vogelfraß

Vogefraß an Kopfsalat. (J.Schlaghecken)

Schadbild und Lebensweise

  • Schäden z.T. sporadisch, häufiger gibt es leichte Schäden.
  • In einigen Regionen sind starke Ausfälle üblich, die einen vorbeugenden Schutz nötig machen.
  • Angepickte Blätter entsprechen schnell nicht mehr den Qualitätsnormen.
  • Vogelkot macht den Salat sofort unverkäuflich.
  • Im Bestand liegende Blattfetzen weist auf Vogelfraß hin.
  • Gefährdet sind z.B. Felder am Waldrand oder Parzellen in Regionen mit einem großen Taubenvorkommen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich.
  • Gefährdete Standorte z.B. in Waldrandnähe meiden.
  • Einen recht guten Schutz gegen Vogelfraß bietet im Frühahr die übliche Vlies, bzw. Folienauflage.
  • In gefährdeten Regionen Salatbestand mit Kulturchutznetze bedecken.
  • Bei Hasen und Kaninchen können Elektrozäune und ähnliche helfen
  • Bei Jagdpächtern auf eine möglicht intensive Bejagung drängen.
  • Fasanen-Schäden werden durch das Jagdgesetz geregelt.

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Hasen- und Kaninchen

Hasenfraß an Kopfsalat. (J.Schlaghecken)

Schadbild und Lebensweise

  • Hauptgefahr besteht bei den erten Pflanzungen im Frühjahr.
  • Bei knappem Nahrungsangebot sind die ersten Salatpflanzen interessantes Futter.
  • Ob Hasen- bzw. Kaninchen den Schaden veruracht haben erkennt man meistens an dem vor Ort liegenden Kot.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich.
  • Gefährdete Standorte z.B. in Waldrandnähe meiden.
  • Einen guten Schutz gegen Hasen- und Kaninchenfraß bietet im Frühajr die übliche Vlies, bzw. Folienauflage.
  • In gefährdeten Regionen Salatbestand mit Wildschutznetze bedecken.
  • Bei Hasen und Kaninchen können Elektrozäune helfen
  • Bei Jagdpächtern auf eine möglicht intensive Bejagung drängen.

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Wurzelbohrer (Phymatopus)

Raupe kriecht auf Salatpflanze. (J.Ziegler)

In einzelen Fällen können die Raupen des Wurzelbohres Schäden angerichtet

Schadbild und Lebensweise

  • Der Wurzelbohrer ist ist ein Nachtfalter-Familie mit vielen Arten.
  • Typisch sind die langen schmalen Flügel der Falter.
  • Eine wichtige Art ist der Kleine Hopfen-Wurzelbohrer (Pharmacis lupulina).
  • Ph.lupulina hat gelb-graue Hinterflügel.
  • Die Männchen haben oft auf den vorderflügeln eine Zeicnung, die an eine umgekehrtes V erinnert.
  • Im Hoch- und Spätsommer legen die Falter ihre Eier ab, z.T. auch an Salatpflanzen.
  • Die aus den Eiern schlüpfenden Raupen leben im Boden.
  • Die Verpuppung erfolgt im Boden.
  • Die etwa 2-5 cm langen gelblich-weiße Raupen fressen gerne am Strunk der Salatpflanzen.
  • Hebt man die welkende Pflanze ab so findet man meist im ausgehöhlten Strunk eine Raupe.

Wirtspflanzen

  • Im Gemüsebereich vor allem Lactuca und Cichorium-Salate.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Schutznetze können eventuell helfen bzw. die Eiablage behindern.
  • Eine Bekämpfung der Raupen im Boden mit Isektizide ist nicht möglich.
  • Parasitäre Nematodenarten wie Heterorhabditis bacteriophora können die Raupen kämpfen.

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Wurzelläuse (Pemphigus bursarius)

Pemphigus bursarius. (Rasbak)

In einigen Regionen ein großes Problem.

Schadbild und Lebensweise

  • An Salatpflanzen schädigt die Wollige Salatwurzellaus(Pemphigus bursarius).
  • Die Läuse Verbringen den Winter auf der Schwarzpappel (Poüulus nigra var. italica.
  • In den Rinden der Bäume findet man die überwinternden Eier.
  • Mit dem Austrieb der Pappeln schlüßfen die Wurzelläuse.
  • Dei Läuse legen ihre Eier in die Pappelblätter, an der sich dan Gallen bilden.
  • Etwa im Juni verlassen die Wurzeläuse die aufgplatzenden Gallen.
  • Etwa im Juli befallen dann die Läuse andere Wirtspflanzen wie z.B. den Salat.
  • Die gelblichen Blattläuse sind meist von einer weißlichen, wachsartigen "Watte" umgeben.
  • Die Blattläuse leben und saugen am Wurzelhals der Wirtspflanzen.
  • Pro Salatstunk können sich durchaus um die 100 Wurzelläuse aufhalten.
  • Durch ihre Saugtätigkeit kann es zu einem Kümmerwuchs kommen.
  • Im Herbst bilden sich dann geflügelte Tiere, die wieder zum Winterwirt wechseln.

Wirtspflanzen

  • Cichorium-, Lactuca-, Lapsana- und Sonchus Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Da die Wurzelläuse trockene Witterung lieben, kann häufigeres Bewässern helfen.
  • Es gibt beachtliche Sortenunterschiede bezüglich der Attraktivität für Wurzelläuse.
  • Zur Optimierung einer evtl. Bekämpfung läßt sich Flugtätigkeit mit Gelbtafeln kontrollieren
  • Resistente Sorten testen und bei Eignung nutzen.
  • Der Pilz Metarhizium anisopliae gilt as Gegenspieler und wir dzur Bekämpfung. getestet.

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Lactuca Salate Unkrautbekämpfung

Restunkräuter entfernen

Die Unkrautbekämpfung beim Anbau von Kopfsalat erfordert einen beachtlichen Zeitaufwand und kostet viel Geld. Eine große Hilfe bietet in jedem Falle die optimierte Feldhygiene sowie das "Falsche-Saatbeet". Diese beiden Verfahren sind zu ergänzen mit einer mechanischen Unkrautbekämpfung und im konventionellen Anbau durch den Einsatz von Herbiziden. Im Einzelfall kann auch der Anbau in Mulchfolie hilfreich sein.
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Feldhygiene

Falsches Saatbeet

Hierbei geht es um vorbeugende Maßnahmen. Dauerunkräuter möglichst schon beim ersten Auftreten ausschalten und nicht warten bis sich schon große Bestände gebildet haben. Zur Eindämmung des Samenunkräuter Drucks, diese nie Samen bilden lassen. Wird das konsequent durchgeführt, verringert sich der Unkrautdruck von Jahr zu Jahr. Nähere Infos zur Feldhygiene gibt es unter den folgenden Links.

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Falsches-Saatbeet

Beispiel Hackgerät. (J.Schlaghecken)

Eine sofortige, große Erleichterung bei der Unkrautbekämpfung bringt das "Falsche-Saatbeet", das natürlich auch bei üblichen Pflanzkulturen von Nutzen ist. Nähere Infos zur Anwendung gibt es unter dem folgenden Link.

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Mechanische Unkrautbekämpfung

Sowohl bei gepflanzten als auch bei direkt ins Feld gesätem Kopfsalat kann eine mechanische Unkrautbekämpfung hilfreich und sinnvoll sein.

  • Hilfreich ist es, den Reihenabstand der vorhandenen Hacktechnik anzupassen
  • Lieber in den Reihen enger säen bzw. pflanzen und dafür weitere Reihenabstände wählen
  • Je jünger die Unkräuter, desto leichter die mechanische Bekämpfung
  • In niederschlagsarmen Regionen und auf leichteren Böden ist die mechanische Unkrautbekämpfung am ehesten erfolgreich

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Herbizideinsatz

Kreuzkraut Selektion. (J.Schlaghecken)

In konventionell arbeitenden Betrieben ist der Einsatz bzw. die Nutzung von Herbiziden üblich. Um damit langfristig erfolgreich arbeiten zu können, sind die Zulassungsbedingungen zu beachten und ein ist sachgerechte Anwendung nötig. Dazu gehört auch eine Begrenzung der Anwendungen innerhalb einer Fruchtfolge, um so die Selektion von nicht erfassten Unkrautarten zu verhindern. Nähere Infos zu Herbiziden und deren Einsatz gibt es unter den folgenden Links.

Link zur Indikationssuche im Gemüsebau 

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Papier- oder Plastikmulch

Anbau in Mulchfolie. (J.Schlaghecken)

Zur Unkrautbekämpfung im Kopfsalat-Anbau ist die Pflanzung in Papier- oder Plastikmulch Materialien gut möglich. Bei sachgerechter Anwendung erhält man weitgehend unkrautfreie Bestände. Als Materialien ist z.B. Papier, schwarze Mulchfolie oder Vliesmaterial geeignet. Damit das Unkraut nicht durch die Pflanzlöcher wächst, müssen diese so klein wie möglich gehalten werden. Da die Radspuren weiterhin verunkrauten ist dort auf anderem Wege das Unkraut zu bekämpfen.
Im Freilandanbau hat sich das Mulch Verfahren nicht durchgesetzt. Der Kostenaufwand, die Hitzeprobleme im Hochsommer, die Entsorgung beim Plastik sind wohl einige der negativen Argumente.
Im Gewächshausanbau dagegen hat sich das Pflanzen in Mulchmaterial bewährt. Sobald keine Herbizide zur Verfügung stehen gewinnt das Verfahren an Bedeutung.

Weitere Infos

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Mögliche Resistenzen bei Lactuca Salat Arten

Schaderrreger Code Wissenschaftlicher Name Deutscher Name
Virose LMV Lettuce mosaic virus Salatmosaik-Virus
Bakteriose Ss Sphingomonas suberifasciens Rhizomonas
Pilze Bl Bremia lactucae Falscher Mehltau
Insekten Me Macrosiphum euphorbiae Grünstreifige Kartoffelblattlaus
Insekten Nr. Nasonovia ribisnigri Salat Blattlaus
Insekten Pb Pemphigus bursarius Salat Wurzellaus

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Siehe auch in Hortipendium


Autoren und Mitwirkende

  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Moltmann Ester, Landesanstalt für Pflanzenschutz, Stuttgart.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Wahl Rainer, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Wikimedia: Mehrere Fotos.
  • Ziegler Joachim, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.


Quellen

  • Crüger Gerd, Georg Friedrich Backhaus, Martin Hommes, Silvia Smoltka und Heinrich-Josef Vetten. (2002): Pflanzenschutz im Gemüsebau, 4. völlig bearbeitete und erweiterte Auflage. Eugen Ulmer. Stuttgat-Hohenheim. ISBN 3-8001-3191-9
  • Georg Vogel (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-5285-1
  • Josef Schlaghecken (2015): Rund um das Saatgut: Salatarten. In: Zeitschrift "Gemüse". 51. Nr. 2. Seite 55-56. 


Weblinks


Gewährleistung

Alle Angaben ohne Gewähr!