Süßkartoffel Pflanzenschutz

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Ceratocystis fimbriata (Scot Nelsony)
Rotylenchulus reniformis an Süßkartoffel.
(Scot Nelson)

Süßkartoffeln (Ipomoea batatas) können von einer großen Anzahl an Krankheiten und Schädlingen befallen und geschädigt werden. In den großen weltweiten Anbaugebieten schädigen insbesondere Pilzkrankheiten und Viren massiv die Bestände. Die Stängelfäule (Fusarium Oxysporum) auch die Trockenfäule (Fusarium solani) sind häufig auftretende Pilzerkrankungen. An der Süßkartoffel vorkommende Virus-Erkrankungen sind z.B. das "Sweet potato chlorotic fleck virus (SPCFV)", das "Sweet potato chlorotic stunt virus (SPCSV)" und das "Sweet potato feathery mottle virus (SPFMV)". Auch im Bereich der bakteriellen und pilzlichen Schaderreger gibt es eine ganz Anzahl an ernstzunehmenden Herausforderunge.
Zudem werden Süsskartoffeln auch von Nematoden und Insekten befallen. Zu den Fadenwürmern, auch Nematoden genannt, gehören verschiedene Meloidogyne-Arten und Rotylenchulus reniformis.


Virosen

Viruskrankheiten schädigen in den großen Anbaugebieten im beträchtlichen Maße die Bestände. Hier die wichtigsten Arten.

Vorbeugende Maßnahmen
Virosen können vor allem mit dem Pflanzgut sowie durch auftretende Blattläuse übertragen werden. Deshalb auf befallsfreises Pflanzmaterial achten und eine strikte Blattlausbekämpfung durchführen.
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Sweet potato chlorotic fleck virus (SPCFV)

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Schadbild

  • Chlorotische Blattflecken
  • Blattmissbildungen.

Wirtspflanzen

  • Ipomoea batatas

Übertragung

  • Die Übertragung durch Insekten IST unklar

Quellen

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Sweet potato chlorotic stunt virus (SPCSV)

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  • Synonym: Sweet potato sunken vein virus
  • Eine Vrose aus der Familie: Potyviridae

Schadbild

  • Fleckige, chlotische Blattverfärbungen.
  • Kümmerwuchs.
  • Evtl. starken Ertragsminderungen.

Wirtspflanzen

  • Eustoma, Glycine max, Ipomoea batatas, Medicago sativa.

Übertragung

  • Durch die Weiße Fliege: Bemisia tabaci.

Quellen

Ipomoea batatas. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Sweet potato feathery mottle virus (SPFMV)

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Schadbild

  • Lila Blattflecken.
  • Wuchsdepressionen.

Übertragung

  • Übetragung durch die Blattlausarten: Myzus persicae oder Aphis gossypii und andere.

Wirtspflanzen

  • Glycine max, Medicago sativa, Ipomoea batatas

Quellen

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Bakteriosen

Einige gefährliche Bakteriosen können den Süßkartoffel anbau erschweren.
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Dickeya chrysanthemi (Bakterielle Weichfäule)

Datei:Dickeya chrysanthemi IPM1563602.jpg
Dickeya chrysanthemi an Süßkartoffeln.
(Charles Averre, North Carolina State University)
  • Synonyme: Erwinia chrysanthemi und Pectobacterium chrysanthemi.
  • Bakterienart aus der Familie der Pectobacteriaceae.
  • Bakterielle Fäule an Blätter, Stängel und Knollen.

Wirtspflanzen

  • Brassica Arten, Ipomoea batatas, Solanum tuberosum und andere.

Bilder

Quellen

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Pilzkrankheiten

Süßkartoffel Pflanzen sowie ihre KNollen können von einer großen anzahl an Krankheiten befallen werden. Ein ebesondere Bedeutung haben die Krankheiten, die bei der Knollenproduktion bzw. bei der Lagerung Probleme machen.
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Alternaria bataticola (Blattflecken)

Datei:Alternaria StudMycol 2019.jpg
Alternaria Arten. ( Y. Marin-Felix et al.)
  • Pilzkrankheit aus der Familie der Pleosporaceae.

Schadbild

  • Die Pilzkrankheit zeigt sich durch kreisrunde Blattflecken.

Wirtspflanzen

  • Ipomoea batatas

Quellen

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Ceratocystis fimbriata (Schwarzfäule Süßkartoffeln)

Ceratocystis fimbriata. (Scot Nelson)
  • Die Schwarzfäule an Süßkartoffeln wird von der Pilzkrankheit Ceratocystis fimbriata verursacht.

Wirtspflanzen

  • Daucus carota, Ipomoea batatas, Lactuca und andere

Bilder

Bilder im Internet

Quellen

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Fusarium solani und oxysporum f. sp. batatas (Fusarium Stängelfäule)

Datei:IPMimage1234227.jpg
F. oxysporum f. sp. batatas an Stängel. (Clemson University - USDA)

Pilzart aus der Familie der Nectriaceae

Schadbild

  • Schäden an Stängel und Knollen.

Wirtspflanzen

  • Ipomoea batatas

Bilder

Quellen

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Monilochaetes infuscans (Kartoffelschorf)

Schadbild

  • Durch den Befall der Süßkartoffeln mit der Pilzkrankheit werden die Knollen schorfig und verlieren damit an Aussehen und Marktqualität.

Lebensweise

  • Der Pilz liebt humushaltige Böden und niederschalgreiche Perioden. Er überdauert an infizierten Pflanzenresten. Die Verbreitung kann durch infizierte Stecklinge erfolgen.

Wirtspflanzen

  • Ipomea

Quellen

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Rhizopus stolonifera (Gemeiner Brotschimmel)

Datei:Rhizopus stolonifer IPM1563314.jpg
Rhizopus stolonifer.
(Charles Averre, North Carolina State University.)
  • Diese Pilzkrankheit aus der Familie der Mucoraceae ist weltweit verbreitet.
  • Sie besiedelt gerne kohlhydratreiche Substrate wie Brot aber auch zahlreiche Früchte und Knollen wie die Süßkartoffel.

Wirtspflanzen

  • Beta vulgaris, Capsicum, Daucus carota, Ipomoea batatas, Solanum lycopersicum und andere.

Bilder von Rhizopus

Quellen

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Schädlinge

Folgende Schädlinge können gefährlich werden.
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Blattlausarten (Myzus persicae u.a.)

Lebendgeburt Blattlaus. (J.Kreiselmaier)

Synonyme: Aphis dianthi, Aphis malvae, Myzodes persicae, Myzus tabaci.
Blattläuse sind vor allem als Überträger von Viruskrankheiten gefährliche Schädlinge beim Anbau von Süßkartoffeln. Als bedeutende Blattlausart gilt Myzus persicae.

Schadbild und Lebensweise

  • Läuse befinden vorwiegend an den Blattunterseiten.
  • Besonders gefährlich wird es, wenn geflügelte Blattläuse auftreten.
  • Vorhandene Blattläuse übertragen gefährliche Viruskrankheiten.

Wirtspflanzen von Myzus persicae
Allium, Apium graveolens, Asparagus officinalis, Beta vulgaris, Borrago officinalis, Brassica-Arten, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Cucumis melo, Cucurbita, Cynara, Daucus carota, Eruca, Glycine max, Ipomoea batatas, Ipomoea, Lactuca, Ocimum, Phaseolus, Pisum sativum, Raphanus sativus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Spinacia oleracea, Vicia faba sowie viele Zierpflanzen- und Gehölzarten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Neupflanzungen möglichst nicht neben einer Parzelle mit Blattlausbefall.
  • Beim Einsatz von Insektiziden, diese rechtzeitig, vor dem Einwachsen im Kopf, einsetzen.
  • Beim Auftreten von geflügelten Blattläuse die Bekämpfung intensivieren.
  • Beim Einsatz von Insektiziden unbedingt nützlingsschonende Mittel wählen.

Bilder

Quellen

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Drahtwürmer (Conoderus vespertinus u.ä.)

Datei:Conoderus vespertinus IPM1575762.jpg
Fraßschaden an Knolle. (Gerald Holmes,
Valent USA Corporation.)

Schadbild und Biologie

  • Larvenfraß an Wurzeln und Knollen.
  • Schädling der Schnellkäfer-Familie: Elateridae
  • Verwandt mit dem bekannten Drahtwurm (Schnellkäfer): Agriotes lineatus und Agrypnus murinus.
  • Agriotes obscurus, lenatus und ustulatus und Athous hirtus sind wichtige Arten.
  • Der Name Schnellkäfer beschreibt die Möglichkeit der Käfer aus der Rückenlage in die Luft zu schnellen.
  • Die gelb-orange Larve (Drahtwurm) besitzt drei Beinpaare und hat ein gut chitinisiertes Außenskelett.
  • Schnellkäfer haben einen drei- bis fünfjährigen Entwicklungszyklus.
  • Ihr üblicher Lebensbereich sit das Grünland.

Wirtspflanzen

  • Ipomea und viele andere Arten.

Bilder


Quellen

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Erdraupen (Agrotis-Arten)

Schaden durch Erdraupen. (Stephan Andrae)

Können durch Fraß an den Pflanzen und Knollen einen großen Schaden anrichten.

Schadbild und Lebensweise

  • Gräbt man welkende Pflanzen aus, so sieht man die Fraßschäden an den Rüben.
  • Mit einem Erdraupen Schaden ist vor allem ab Juni zu rechnen.
  • Insbesondere Agrotis ipsilon und Agrotis segetum sind bei uns bekannte Schädlinge.
  • Als Erdraupen gelten die Larven verschiedener Falterarten.
  • Wichtige Arten sind: Agrotis ipsylon und Agrotis segetum.
  • Agrotis Falter fliegen etwa von Mai bis Oktober.
  • Sie fliegen vorwiegen in der Dämmerung und Nachts.
  • Die Eiablage erfolgt an bodennahen Pflanzenteilen.
  • Die Raupen sind bräunlich gefärbt.

Wirtspflanzen

  • Allium, Beta vulgaris, Brassica oleracea, Glycine max, Lactuca, Solanum lycopersicum, Solanum tuberosum, Sorghum, Zea mays

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine Bekämpfung mit Insektiziden ist kaum möglich.
  • Eine feinkrümelige Bodenbearbeitung kann Erdraupen schaden.
  • Nematoden der Art Steinernema carpocapsae werden zur biologischen Bekämpfung von Erdraupen angeboten.

Bilder

Quellen

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Mäuse (Feldmäuse und Wühlrmäuse)

Mäuse Fraßschäden an Süßkartoffel. (Stephan Andrae)
  • Mäuse können durch den Fraß an den Knollen einen großen Schaden anrichten.
  • Fraßschäden an Süßkartoffel Knollen durch Mäuse der Gattung Myodes sind bekannt.

Feldmäuse: Microtus arvalis

  • Sie bewegen sich vorwiegend oberirdisch.
  • Ihre Laufwege sind gut zu sehen.
  • Ihr Fell ist einfarbig dunkelgrau bis hellgrau oder braun.
  • Die Tiere sind meist 9-12 cm lang.
  • Die Ohren sind abgerundet und fallen kaum auf.
  • Die Schwanzlänge entspricht etwa 1/3 der Körperlänge.
  • Mit Schäden rechnet man, wenn mehr als 1.000 Tiere pro ha auftreten.
  • Die Populationsdichte wechseln stark von Jahr zu Jahr.
  • Pro Jahr gibt es etwa 3-6 würfe mit 4-5 Nachkommen.
  • Insbesondere Wurzelgemüse kann stark angefressen und geschädigt werden.

Wühlmaus (Schermaus): Arvicola terrestris

  • Typisch sind die aufgeworfenen Erdhaufen.
  • Mit 12-23 cm Länge größer als die Feldmaus.
  • Ihr Fell ist braun bis schwarzbraun.
  • Die Ohren sind kurz.
  • Der Schwanz hat ungefähr die halbe Körperlänge.
  • Die Fraßschäden erfolgen vor allem unterirdisch.
  • Insbesonder Wurzelgemüse kann stark angefressen und geschädigt werden.

Bilder

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Gewanne mit starkem Mäusevorkommen meiden.
  • Zuzugsregionen beweiden (Bodenverdichtung).
  • Fallen.

Quellen

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Minierfliegen ( )

Minierfliegen Larven Schaden an Süßkartoffel Laub. (Phytorealism)

Minierfliegen können durch ihren Larvenfraß beachtlichen Schaden am Laub der Süßkartoffel Bestände anrichten.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Blätter werden von den Larven miniert.

Wirtspflanzen

Vorbeugung und Bekämpfung

Quellen

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Nematoden (Meloidogyne + Rotylenchulus)

Rotylenchulus reniformis an Süßkartoffel. (Scot Nelson)
  • Synonyme: Meloidogyne acrita und Meloidogyne kirjanovae.

Insbesondere die Meloidogyne-Arten und Rotylenchulus reniformis sind ernstzunehmende Schädiger.

Wirtspflanzen Meloidogyne incognita
Allium, Amaranthus , Apium graveolens, Asparagus officinalis, Beta vulgaris, Brassica napus, Brassica oleracea, Brassica, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Cucumis melo, Cucumis sativus, Cucurbita, Daucus carota, Eruca, Glycine max, Helianthus annuus, Ipomoea batatas, Ipomoea, Lactuca, Lens culinaris, Nasturtium officinale, Pastinaca sativa, Phaseolus, Pisum sativum, Portulaca, Raphanus sativus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Solanum, Spinacia oleracea, Vicia faba.

Bilder

Quellen

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Schmetterlingsraupen u.ä.

Bedellia somnulentella Schaden (Phytorealism)

Verschiedene Raupenarten können Süßkartoffel Bestände schädigen.

Bilder

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Schnecken (Arion u.a.)

Artenvielfalt der Nacktschnecken (J.Schlaghecken)

Schnecken können auch Süßkartoffel-Bestände schädigen. Insbesondere in der Nachbarschaft von Gräben, begrünten Obstanlagen und ähnlich schneckenfördernden Milieus zum Problem werden.

Wichtige Arten

  • Wegschnecken (Arion-Arten): bis zu 18 cm lang, schwarz, braun oder rötlich.
  • Ackerschnecken (Deroceras-Arten): rund 3-5 cm lang, mit netzartiger Rückenzeichnung.

Schadbild und Lebensweise

  • Schnecken ernähren sich gerne von Gemüsepflanzen.
  • Besonders beliebt sind sehr schnell gewachsene (weiche) Blätter.
  • Schnecken haben eine mit Zähnen besetzte Raspelzunge.
  • An Süßkartoffeln schaden Schnecken durch Fraß an den Bättern.
  • Wegschnecken Zwitter und befruchten sich gegenseitig.
  • Je nach Art legen sie einhundert und mehr Eier im Boden ab.
  • Je nach vorhandener Temperatur schlüpfen z.B. die Garten-Wegschnecken inerhalb von 20-40 Tagen.
  • Eine Überwinterung aller Stadien ist. z.B. bei der Garten Wegschnecke, möglich.

Bilder

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei der Feldauswahl püfen ob ein starker Schneckenbesatz von der Vorkultur vorhanden.
  • Bei der Pflanzung einen Schutzstreifen neben Gräben usw. frei lassen.
  • Bei Zuwanderungsrisiko, sofort nach der Pflanzung Schneckenkorn z.B. am Feldrand ausbringen.
  • Bei Bedarf Molluskizide, sofern zugelassen, ausbringen.

Quellen in Hortipendium

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Quelle: Online

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Siehe in Hortipendium


Autoren und Mitwirkende

  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wst.
  • Weinheimer Sebastian, Queckbrunnerhof, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.