Kresse Pflanzenschutz

Aus Hortipendium
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Datei:Kresse-Lepidium sativum-mit-Falscher Mehltau-Mehltau Befall--Roswitha Ulrich.jpg
Falscher Mehltau Befall an einer Garten Kresse Pflanze. (Roswitha Ulrich, Pflanzenschutzdienst Hessen)
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Bakterielle Weichfäule im Kresse Schälchen. (J.Schlaghecken)
Vorbeugen ist besser als heilen.jpg

Beim Anbau von Gartenkresse (Lepidium sativum) als Küchenkraut oder zur Samengewinnung können Krankheiten und Schädlinge zu Qualitätsmängel oder sogar zu einem Totalausfall führen. Die Pflanzenart gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).

Vorbeugender Pflanzenschutz schon beim Gartenkresse Bodenanbau

Ziel: Erfolgreicher Kresse Anbau. (Josef Schlaghecken)
  • Dabei berücksichtigen, um welche Art des Anbaus es sich handelt.

Gartenkresse Anbau als Bodenkultur

Datei:Kresse (Lepidium sativum) lose Schnitt Ware am Markt.jpg
Junge Schnitt Kresse am Markt. (Josef Schlaghecken)

Produziert werden hier ....
a) Junge Kresse Schnittware für den Frischmarkt mit kurzer Kulturzeit.
b) Kresse Samenproduktion mit der langen Kulturdauer.

Insbesondere bei der längeren Kulturzeit ist zu beachten.

  • Keine Parzellen mit einer größeren Belastung an aktuellen, bodenbürtigen Krankheiten.
  • Keine Parzellen mit einer größeren Belastung an aktuellen, bodenbürtigen und Schädlingen.
  • Keine Böden mit größeren Verdichtungen wählen. (Übernässungsgefahr).
  • Auf eine gute Bodengare achten.
  • Keine Parzelle mit größeren Bodensenken (Wasserstaugefahr) wählen.
  • Die Böden vor Anbaubeginn auf ihre Nährstoffversorgung (P, K, Mg, B, pH-Wert usw.) kontrollieren.
  • Auf eine gute Humusversorgung des Bodens achten.
  • Keine Parzellen mit einem stärkeren Besatz an Wurzelunkräutern wählen.
  • Hochwertige, krankheitsfreies Saatgut verwenden.
  • Keine Parzellen mit starker Befallsdruck von giftigen Unkräutern wie z.B. Senecio vulgaris.
  • Mölichst keinen Anbau einer Gemarkung mit großem Raps Anbau.

Fruchtwechsel optimieren

  • Grundsätzlich zu Pflanzen Arten mit gleichen Krankheiten und Schädlingen einen möglichst weiten Fruchtwechsel einhalten.
  • Möglichst kein Anbau innerhalb einer kreuzblütlerreichen Fruchtfolge.
  • Fruchtwechsel optimieren.

Quellen

Welche zugelassenen Pflanzenschutzmittel stehen zur Verfügung?
Integrierte Anbau von Kresse im Freiland (PS-Info Link)

Integrierte Anbau von Kresse im Gewächshaus (PS-Info Link)

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Gartenkresse Produktion in Schälchen im Gewächshaus

Ziel: Erfolgreicher Kresse anbau in Schälchen.
(Josef Schlaghecken)
  • Hygienisch saubere Gewächshäuser.
  • Krankheitsfreie Schälchen.
  • Spezielle Keim-Matten für Schälchen.
  • Krankheitsfreies Saatgut.
  • Optimierte Klimaführung.
  • Angepasste Feuchte Regulierung.

Welche zugelassenen Pflanzenschutzmittel stehen zur Verfügung?

Quellen

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Virus Krankheiten

An Kresse (Lepidium sativum) Bestände können Viruskrankheiten auftreten, die zu Ertragsausfall führen können.
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Kohlschwarzringflecken (Turnip mosaic virus) TuMV

Datei:Turnip leaves infected with turnip mosaic virus.jpg
Typische Turnip mosaic virus Schadsymptome.
(David B.Langston)

Eine weit verbreitete Potyvirus aus der Familie der Potyviren, die auch an Kresse Pflanzen vorkommen kann.

Synonyme

  • Cabbage black ringspot virus.
  • Horseradish mosaic virus.
  • Potyvirus rapae (Hauptname laut EPPO).
  • Turnip mosaic potyvirus.
  • Watercress mosaic virus.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Schadymptome können recht unterschiedliche sein.
  • Befall oft erst nach Bildung einiger, gesunder Blätter.
  • Mosaikartige Blattverfärbungen, Fleckenbildung.
  • Bei einem stärkeren Befall kommt es zu einem Kümmerwuchs mit Blattform Veränderungen.
  • Die Symptomausprägung ist temperaturabhängig und bei 22 bis 30 °C am stärksten ausgeprägt.
  • Bei Temperaturen unter 18°C werden kaum Schadymptome ausgebildet.
  • Das Virus wird non-persistent von über 40 Blattlausarten übertragen.
  • Unter anderem durch Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) sowie durch die Mehlige Kohlblattlaus (Brevicoryne brassicae).
  • Die Übertragung erfolgt non-persistent bei einer Inkubationszeit von 2-4 Wochen.
  • Es gibt verschiedene Pathotypen.
  • Keine Saatgutübertragung.

Wirtspflanzen

  • Allium, Armoracia rusticana, Beta vulgaris, Brassica napus, Brassica oleracea, Brassica rapa subsp. pekinensis, Coriandrum sativum, Cynara, Eruca, Lactuca, Lepidium sativum, Nasturtium officinale, Physalis, Pisum sativum, Raphanus sativus, Sinapis alba, Spinacia oleracea und Vicia faba.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein Anbau neben Wirtspflanzen.
  • Kein Anbau neben Kulturen mit einem größerem Blattlaus Vorkommen.
  • Bestandsreste nach der Ernte sobald möglich schlägeln und einarbeiten.
  • Wöchentliche Blattlaus Befalls Kontrollen.
  • Bei Bedarf eine Regulierung des Blattlaus Befalls durch den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel zur Blattlausminimierung

Quellen

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Bakterien

Bakterielle Erreger können Kresse Bestände schädigen. ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Erwinia Nassfäule (Pectobacterium carotovorum)

Bakterielle Nassfäule an Kresse im Schälchen. (Josef Schlaghecken)

Vor allem bei extrem feuchtwarmen Bedingungen in Kombination mit Gewebeverletzungen können bakterielle Nassfäulen großen Schaden, u.a. auch in den Kresse Schälchen hervorrufen.

Synonyme u.a. (laut EPPO)

  • Bacterium carotovorum.
  • Erwinia carotovorum.

Schadbild und Beschreibung beim Schälchen Befall

  • Als erste Befalls Anzeichen entstehen Blatt Vergilbungen
  • Im Wurzelbereich sterben ganze Bereiche ab.
  • Die Befalls Stellen verfärben sich schwarz.
  • Durch den Befall lösen sich die Zellwände auf.
  • Die abgestorbenen Pflanzen Teile werden matschig weich.

Wirtspflanzen

  • Allium, Apium graveolens, Beta vulgaris, Brassica-Arten, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Cucumis sativus, Cucurbita, Cynara, Daucus carota, Helianthus annuus, Ipomoea batatas, Lactuca Cucumis melo, Lepidium sativum, Raphanus sativus, Rheum, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum.

Vorbeugung und Bekämpfung bei der Kresse Boxen Produktion

  • Extrem präzise Hygiene Maßnahmen einhalten.
  • Gesundes Saatgut verwenden.
  • Für optimale Wachstumsbedingungen sorgen.
  • Ein Übernässung vermeiden
  • Pflanzenverletzungen minimieren.
  • Eine direkte Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist kaum möglich.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Pilzkrankheiten

An Gartenkresse Bestände können Pilzkrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Alternaria Blattflecken (Alternaria Arten)

Alternaria alternata Konidien. (Abdulghafour)
Typische Alternaria Symptome, hier am verwandten Rukola. (Roswitha Ulrich)

Durch einen Alternaria Befall kann es beim Anbau von Kresse, vor allem beim Anbau zur Samengewinnung zu Ertragsausfällen kommen.

Aktuelle Arten

  • Alternaria alternata.
  • Alternaria brassicae.

Schadbild und Beschreibung

  • Typische Symptome sind zahlreiche, kleine (1 bis 5 mm) schokoladenbraunen, rundliche Nekrosen auf den Blättern.
  • Im Lauf der Zeit können sich die rundlich bis eckigen Flecken vergrößern.
  • Bei einem starken Befall können ganze Blätter absterben.
  • Die Konidien bilden sich in langen, teilweise verzweigten Ketten und sind dunkel gefärbt
  • Die Konidien Form ist birnenförmig.
  • In den Konidie befinden sich bis zu acht querlaufende und mehrere längslaufende Septen.
  • Die Verbreitung der Pilzsporen erfolgt mit dem Wind über weitere Strecken und auch mit den Niederschlägen im Bestand.
  • Zur Keimung der Konidien ist eine Blattfeuchte notwendig.
  • Bei 10°C vermehrt sich der Pilz noch.
  • Ein größeres Befalls Risiko besteht bei feucht-warmer Witterung.
  • Eine Saatgutübertragung ist möglich.
  • Der Pilz überdauert im Boden an befallen Kresse Reste aber auch an befallenen Unkräutern.

Wirtspflanzen

  • Lepidium sativum

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Bei Jungpflanzenzukauf auf befallsfreie Ware achten.
  • Feldhygiene optimieren.
  • Keine Pflanzung neben Befallene Bestände.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Echter Mehltau (Erysiphe cruciferarum)

Erysiphe cruciferarum an dem Blatt einer verwandten Art.
(Josef Schlaghecken)

Echter Mehltau kann Kresse Pflanzen befallen. Mit Befalls Schäden ist vor allem bei der länger stehenden Kultur zur Saatgut Gewinnung zu rechnen.

Synonym (laut PlantwisePlus Knowledge Bank)

  • Erysiphe communis.
  • Erysiphe cruciferarum var. longispora.
  • Erysiphe pisi var. cruciferarum.
  • Erysiphe radulescui.

Schadbild und Lebensweise

  • Auf den Blättern bildet sich ein weißer Belag.
  • Bei einem stärkeren Befall bilden Blattaufhellungen und Nekrosen an den Blättern.
  • Ein Anbau im Gewächshaus begünstigt einen Befall.
  • Eine mittelhohe relative Luftfeuchtigkeit und Temperaturen im Bereich von 19-25°C begünstigen die Pilzentwicklung.
  • Da ein Befall erst relativ spät mit bloßen Augen feststellbar ist Arbeit man an der Entwicklung eines digitalisierten Detektors.
  • Die infizierten Blätter zeigten eine erhöhte Reflexion, die man mit einer Bildanalyse messen kann.
  • Mit zunehmender Klimaerwärmung kann der Echte Mehltau an Bedeutung gewinnen.

Wirtspflanzen

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein Anbau neben Wirtspflanzen wie z.B. Grünkohl.
  • Wiederholte Bestandskontrollen.
  • Bei einem ernsthaften Auftreten den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Falscher Mehltau (Hyaloperonospora und Perofascia)

Datei:Kresse-Lepidium sativum-mit-Falscher Mehltau-Mehltau Befall--Roswitha Ulrich.jpg
Falscher Mehltau Befall an der rechten einer Garten Kresse Pflanze. (Roswitha Ulrich)

Falsche Mehltau kann insbesondere bei der Kresse Samenproduktion zu sehr ernsthaften Ausfällen führen

Aktuelle Arten

  • Hyaloperonospora parasitica
  • Perofascia lepidii (Syn.: Peronospora coronopi, Peronospora lepidii, Peronospora parasitica).

Schadbild und Beschreibung (R. Ulrich)

  • Schäden sind vor allem bei der Samenproduktion zu befürchten.
  • Erste Schadsymptome zeigen sich oft ca. 4 Wochen nach der Saat.
  • Die Pflänzchen zeigen dann eine Blattaufhellung, einen Kümmerwuchs und verdrehte Blätter.
  • An den Blattunterseiten bildet sich ein dichter weißer Belag.
  • Gleichzeitig kommt es evtl. auch zu einer Anthocian Einfärbung.
  • Befalle Samenstände zeigen ähnliche Symptome und können absterben.
  • Der Pilzbefall kann evtl. mit dem Weißen Rost (Albugo candida) verwechselt werden.
  • Der Falsche Mehltau wird durch Wind, Regenspitzer und Kulturarbeiten verbreitet.
  • Die Infektion erfolgt über Sporen durch natürliche Öffnungen der Pflanze.
  • Die Sporen keimen bei ausreichender Feuchtigkeit auf der Blattfläche, wachsen über die Spaltöffnungen in die Pflanze ein und vermehren sich dort.
  • Überdauern kann der Erreger am Saatgut und an lebendem Kresse Gewebe.
  • Eine Überdauerung im Boden erfolgt auch mit Hilfe der Oosporen.

Wirtspflanzen (Perofascia lepidii)

  • Cardaria draba.
  • Lepidium apetalum, campestre, coronopus, densiflorum, didymum, graminifolium, heterophyllum, latifolium, ruderale, sativum, subulaltum, virginicum.

Vorbeugemaßnahmen

  • Fruchtfolge optimieren.
  • Nachbau möglichst erst nach mehr als 2 Jahre.
  • Bestandsreste möglichst bald zur Verrottung bringen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Kohlhernie (Plasmodiophora brassicae)

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Typischen Kohlhernie Wurzelverdickungen.
(Dr. Jan Hinrichs-Berger, Augustenberg)

Auch Gartenkresse kann bei einer länger stehenden Kultur und insbesondere bei der Kresse Saatgut Gewinnung von Kohlhernie befallen und stark geschädigt werden.

Schadbild und Beschreibung

  • An den Kresse Wurzeln bilden sich verdickte Wurzeln.
  • Bei einem stärkeren Befall, insbesondere an warmen, sonnigen Tagen welken die Pflanzen.
  • Das Laub der Pflanzen ist bei einem Befall blaugrün getönt.
  • Bei einer stärkeren Bodenverseuchung ist mit einem Totalausfall zu rechnen.
  • Es handelt sich um einen Schleimpilz, der einzellige Schwärmsporen bildet.
  • Im Bodenwasser können sich die Schwärmsporen frei bewegen.
  • Der Pilz kann viele Jahre, auch 10 Jahre und länger im Boden überdauern.
  • Der Befall an den Wurzeln tritt in einem Bereich zwischen 9 und 35 °C auf, die meisten Infektionen erfolgen bei Temperaturen zwischen 23 und 25 °C.
  • Leichte Böden sind für den Pilz günstiger als schwere Böden.
  • Ein niedriger pH-Wert des Bodens ist förderlich für die Pilzentwicklung.
  • Plasmodiophora brassicae kann auch an einigen Beikräutern vorkommen.
  • Der Pilz bildet eine ganze Anzahl an Pathotypen.
  • Der Erreger wird mit Erde, die an Geräten und Fußbekleidungen haften bleibt, verbreitet, aber auch mit Erdkrümel, die durch den Wind verfrachtet werden.

Wirtspflanzen

  • Alle Kreuzblütler-Arten, insbesondere Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Kohlrabi, Kopfkohl, Lepidium sativum, Rucola und Rosenkohl.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreie Parzellen auswählen.
  • Weiter Fruchtwechsel mit Kreuzblütler.
  • Vor Anbaubeginn sollten der pH-Wert des Bodens im oberen Bereich liegen.
  • Versuche mit 100 dt/ha Brandkalk je ha, rechtzeitig vor der Pflanzung ausgebracht, ergaben eine beachtliche Ertragsverbesserung bei einem starkem Kohlhernie Befall.
  • Kalkstickstoff Einsatz kann helfen ist jedoch wegen der Nitratproblematik umstritten.

Videos

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Pythium Fäule (Pythium Arten)

Typische Pythium Befalls Symptome im Wurzelbereich.
(Howard F. Schwartz) Link zu einem Befalls Bild an Kresse.

Eine Pilzkrankheit, die schon ab der Keimung die Pflanzen befallen und schädigen kann.

Aktuelle Arten

  • Pythium brassicum.
  • Pythium irregulare.
  • Pythium ultimum.

Schadbild und Lebensweise

  • Pythium Pilze verursachen eine Wurzelfäule oder eine Schwarzbeinigkeit.
  • Schon kurz nach der Keimung können die Pflanzen Befallen und zerstört werden.
  • Größere Pflanzen kümmern, welken und vergilben.
  • Zur Befallskontrolle auch die Wurzen der Pflanzen kontrollieren.
  • Die befallenen Wurzeln verfärben sich bräunlich bis schwärzlich.
  • Schon die Keimlinge können befallen werden und absterben.
  • Hohe Substratfeuchte und niedriger Sauerstoffgehalt fördern die Pilzentwicklung.
  • Lichtarme Zeitabschnitte begünstigen Infektion.
  • Zu hohe Salzgehalte sowie falscher pH-Wert erhöhen das Befalls Risiko.
  • Der Befall erfolgt an den Wurzelspitzen.
  • Eine starke Gefährdung besteht für geschwächte Pflanzen.
  • Die Schwärmer Sporen keimen bes. bei 10-17°C.
  • Zur Dauersporen Bildung sind Temperaturen um die 25°C förderlich.
  • Verbreitung mit Pflanzenmaterial, Komposterden, gebrauchten Kulturgefäßen, Stellflächen, Auswaschung bei Überschuss Bewässerung von oben.
  • In nassem Substrat können sich Schwärmer Sporen schwimmend ausbreiten.
  • Pythium kann sich auf abgestorbenen Pflanzenteilen weiterentwickeln
  • Pythium bildet dickwandigen Oosporen, die mehrere Jahre im Boden überdauern.

Wirtspflanzen

  • Lepidium sativum, die anderen Kreuzblütler Arten sowie viele anderen Pflanzenarten.

Vorbeugung und Bekämpfung beim Bodenanbau

  • Belastete Parzellen für einige Jahre meiden.
  • Fruchtfolge optimieren.
  • Zu hohe Bestandsdichte vermeiden.
  • Ein gleichmäßiges Wachstum anstreben.
  • Im Feldbestand Übernässung vermeiden.
  • Abgeerntete Bestände alsbald bereinigen.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Natürliche Gegenspieler sind u.a. Bacillus subtilis, Streptomyces griseoviridis, Candida oleophila, Gliocladium catenulatum, Trichoderma harzianum und Trichoderma virens.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Sclerotinia Fäule (Sclerotinia sclerotiorum)

Typisches Sclerotinia sclerotiorum Stängel Befalls Bild.
(DLR-Rheinpfalz in Neustadt/Wstr.)
Link zu einem Sclerotinia Befall an Kresse. (Im Foto Bild E)

Pilzkrankheit, die schon im Keimstadium, aber besonders bei der lang stehenden Saatgut Produktions-Kultur, schädigen kann.

Schadbild und Lebensweise

  • Mit einem Befalls Beginn ist in Bodennähe zu erwarten.
  • Das befallen Stängel Gewebe wird weich und wässrig, die Blätter welken und sterben ab.
  • Tritt der Befall schon bei der Keimung auf, sterben die Sämlinge.
  • Mit der Zeit bildet sich ein weißliche Pilzmyzel.
  • Nach ein paar Wochen bilden sich darauf die schwarzen Dauersporen
  • Die Dauersporen (Sclerotien) können viele Jahre im Boden überdauern.
  • Neupflanzungen können vom Boden her über vorhandene Sclerotien befallen werden.
  • Günstige Infektionsbedingungen herrschen bei 15-21°C.
  • Zur Auskeimung der Ascosporen benötigt der Pilz eine Feuchteperiode von 16-72 Stunden.

Videos

Wirtspflanzen

  • Allium, Anthriscus, Borago officinalis, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cynara, Daucus, Diplotaxis, Helianthus, Ipomoea, Lactuca, Lens, Lepidium, Phaseolus, Pisum, Portulaca, Raphanus, Solanum, Solanum, Vicia und viele andere.

Vorbeugen und Bekämpfen bei der Bodenkultur

  • Befallsfreie bzw. befallsarme Parzellen wählen.
  • Anbau in Gemüsebau Fruchtfolgen meiden.
  • Zur Saatgut Produktion Ackerbau Fruchtfolgen, z.B. mit hohem Getreideanteil bevorzugen.
  • Bestandsreste bald zur Verrottung bringen.
  • Eine biologische Bekämpfung mit Coniothyrium minitans ist möglich.
  • Die Bodenbehandlung mit Coniothyrium minitans sollte rechtzeitig vor der Kresse Kultur erfolgen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

Recherche Forschungsberichte

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Weißer Rost (Albugo lepidii)

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Weißer Rost an Garten Kresse. (Josef Schlaghecken)

Pilzkrankheit, die vor allem in kühleren und feuchteren Regionen, bevorzugt im Herbst auftritt. Vor allem bei der Kresse Samenproduktion von Bedeutung.

Schadbild und Lebensweise (Gerhard Bedlan)

  • Auf Blättern, Stielen und Blütenorganen werden nach Aufbrechen der Epidermis porzellanweiße glänzende Pusteln sichtbar.
  • Diese Pusteln oder Krusten können bis zu 12 mm lang werden und bestehen aus Sporangien Träger und Sporangien des Pilzes.
  • Im Alter sehen sie matt und mehlig stäubend aus.
  • Große Schäden richtet der Pilz bei der Saatgutvermehrung an, da die Blütenorgane befallen werden, die in der Folge verkrüppeln
  • Der Pilz überdauert mittels Oosporen oder als Myzel an lebendem Pflanzengewebe.
  • An Sporangien Träger werden Sporangien gebildet, die durch den Wind verbreitet werden.
  • Wenn sie eine kurze Periode trocken bleiben, entlassen sie Zoosporen, die unter nassen Bedingungen keimen und Infektionen über die Stomata verursachen.
  • Die kugeligen Sporangien messen 12 bis 27 μm im Durchmesser, die Oosporen 30 bis 57 μm im Durchmesser.
  • Die optimale Temperatur für die Pilzentwicklung liegt zwischen 15 und 20 °C.

Wirtspflanzen

  • Cardaria draba.
  • Lepidium campestre, cartilagineum, coronopus, didymum, graminifolium, heterophyllum, latifolium, ruderale, sativum, virginicum.

Vorbeugung und Bekämpfung (Gerhard Bedlan)

  • Wirtspflanzen Unkräuter im Feld und am Rande minimieren.
  • Soweit möglich erste Befalls Pflanzen sicher entfernen.
  • Blattnässe Zeiten minimieren.
  • Feldhygiene: Befallene Bestandsreste so bald möglich schlägeln und einarbeiten.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Videos zu dem eng verwandten Albugo candida.

Quellen

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Weitere Pilzkrankheiten

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Schädlinge

An Kresse Bestände (insbesondere bei der Saatgut Produktion) können Schädlinge auftreten, die großen Schaden anrichten können.
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Erdflöhe (Psylliodes Arten)

Erdfloh Schaden an Keimblätter. (Jochen Kreiselmaier)

Erdflöhe können Kresse Bestände, insbesondere beim Freilandanbau, schon im Keimblattstadium, schnell sehr stark schädigen. Die sogenannten Erdflöhe sind Käfer.

Aktuelle Arten

  • Phyllotreta cruciferae (Gewöhnlicher Erdfloh).
  • Phyllotreta undulata (Geschweiftstreifiger Kohlerdfloh).

Schadbild und Beschreibung

  • Vor allem die erwachsenen Tiere fressen kleine Löcher in die Blätter der Kresse Blätter.
  • Im Keim- und Sämlings Stadium ist schnell ein Totalschaden möglich.
  • Im Frühstadium gefressene Löcher werden mit dem Blattwachstum größer.
  • Die erwachsenen Erdflöhe sind ungefähr 1,5-3,0 mm lang.
  • Die Käfer legen ihre Eier im Boden ab.
  • Die Käfer überwintern im Boden und wechseln im Frühjahr zu den Rucola Beständen.
  • Bei Temperaturen ab 15 °C nimmt die Fraß Tätigkeit der Käfer zu.
  • Die Erdfloh Larven ernähren sich von den Wurzeln der Pflanzen.
  • Die Entwicklung vom Ei bis zum Käfer dauert ca. 3 Monate.
  • Erdflöhe können das gefährliche Turnip yellow mosaic Virus übertragen.
  • Im Mai kommt es in der Pfalz gewöhnlich zu den größten Schäden der ersten Generation.
  • Ab Ende Juli / Anfang August tritt schließlich noch eine zweite Käfergeneration auf.

Wirtspflanzen

  • Brassica oleracea, Brassica napus und andere, Eruca, Lepidium sativum, Raphanus sativus, Rucola und Sinapsis alba.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Für den Anbau eine Gemarkung mit wenige oder besser keinen Wirtspflanzen auswählen.
  • Besonders problematisch sind Nachbarbestände von Ölrettich, Senf usw.
  • Mit Gelbtafeln lässt sich der Zuflug kontrollieren.
  • Schutznetze mit einer Maschenweite von 0.8 mm schützen.
  • Vor der Auflage der Schutznetze muss die Parzelle Befalls frei sein.
  • Kein direkter Rucola Anbau nach einander, da die Erdfloh-Larven im Boden leben.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Insektizide erwägen.
  • Die verwendete Insektizide sollten Nützlings schonend sein.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Video

Quellen

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Mehlige Kohlblattlaus (Brevicoryne brassicae)

Datei:Melige koolluis op boerenkool (Brevicoryne brassicae on curley kale).jpg
Mehlige Kohlblattläuse an einem Pflanzen Stängel. (Rasbak)

Ein Befall von der Mehligen Kohlblattlaus kann Kresse Bestände, insbesondere bei der Saatgut Produktion, Schaden anrichten.

Synonyme (laut EPPO)

  • Aphis brassicae, Aphis floris-rapae, Aphis raphani.
  • Brachycolus brassicae.
  • Brachysiphoniella brassicae.

Schadbild und Beschreibung

  • Die grünlichen Tiere zeigen sich auf Grund ihrer Wachsbepuderung eher blaugrau.
  • Die befallen Blätter werden fleckig und buckelig.
  • Ein Blatt Befall führt schnelle zu Vermarktungsproblemen, wenn die Knollen mit Laub vermarktet werden.
  • An den Befalls Stellen findet man Wachs und Honigtau.
  • Die Läuse sind etwa 2,0 bis 2,7 mm groß.
  • Sie überwintert als Ei auf Kreuzblütler Pflanzen.
  • Im Frühjahr schlüpfen aus den Eiern die Stamm Mütter.
  • Später entwickeln sich geflügelte Tiere.
  • Pro Jahr gibt es mehrere Generationen.
  • Mehlige Kohlblattläuse können das Turnip Mosaic Virus übertragen.
  • Nach mehreren Wochen gewinnen meist natürliche Gegenspieler an Bedeutung.
  • In vielen Fällen sieht man dann später parasitierte Blattläuse.

Wirtspflanzen

  • Pflanzenarten der Kreuzblütler Familie

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Nützlinge wie die Brackwespe Diaeretiella rapae und die Larven von Gallmücken, Schwebfliegen und Marienkäfern fördern.
  • Feldhygiene optimieren und befallene Bestände nach Ernten Ende sofort mulchen.
  • Insektenschutznetze rechtzeitig auflegen.
  • Bei Bedarf den Einsatz Zugelassene Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Nützlingsschonende Insektizide bevorzugen.

Video

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel beim Freiland Kohlanbau.

Quellen

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Autoren und Mitwirkende

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Bedlan, Gerhard, Dr., Wien.
  • Blum, Hanna; Förderverein Ökoplant e.V.
  • Farahani-Kofoet, Roxana Djalali; Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. Großbeeren.
  • Gabler Jutta, Dr., Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (BAZ), Quedlinburg.
  • Gärber Ute, Dr., JKI Quedlinburg.
  • Grosch, Rita, Dr. Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V.;
  • Hinrichs-Berger, Jan, Dr., Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg.
  • Holzinger Achim, Bioland, Landesverband Niedersachsen/Bremen.
  • Hommes Martin, Dr., JKI, Institut für Pflanzenschutz im Gartenbau und Forst, Braunschweig.
  • Honermeier, Bernd, Prof. Dr., Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, UNI Gießen.
  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Maler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Meyer Ulrike, Dr., JKI
  • Pokoj Christine, Pflanzenschutzdienst Hessen.
  • Pude Ralf, Prof., Dr., UNI Bonn (INRES).
  • Ulrich Roswitha, Pflanzenschutzdienst Hessen.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Zeller, Stefanie; Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, UNI Gießen.

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Siehe auch in Hortipendium

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Quellen Offline

Buch-Pflanzenschutz-im-Gemüsebau-Crüger.jpg
  • Bedlan Gerhard (2012): Gemüsekrankheiten. Österreichischer Agrarverlag. Wien. ISBN 10=3704-0114-95
  • Crüger Gerd (2002): Pflanzenschutz im Gemüsebau. Eugen Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-3191-4
  • Hoffman Günter, Nienhaus Franz, Schönbeck Fritz, Weltzien Heinrich, Wilbert Hubert (2002): Lehrbuch der Phytomedizin (2.Auflage). Paul Parey. Berlin. ISBN 3-8001-3191-4
  • Krug Helmut (1986): Gemüseproduktion. Paul Parey. Berlin. ISBN 3-489-54222-3
  • Schlaghecken Josef (2019): Rund um das Saatgut: Gartenkresse, Artikel der Zeitschrift Gemüse, Heft 5, Basiswissen.
  • Vogel Georg (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Eugen Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-489-60626-4

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Quellen Online