Chicorée Pflanzenschutz

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Bakterielle Nassfäule an einem Chicoree Kopf.
(Josef Schlaghecken).]
Vorbeugen ist besser als heilen.jpg
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Anbauziel: Beste Kopfqualität in der Treiberei. (Dinkum)

Beim Anbau Chicorée (Cichorium intybus var. foliosum), niederländisch Witlof genannt, können eine ganze Reihe an Krankheiten und Schädlinge auftreten und den Anbauerfolg schmälern. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit den möglichen Problemen zu beschäftigen und Vorbeugemaßnahmen zu ergreifen. Bei der Produktion der gelben Chicorée Köpfe unterscheiden wir im Folgenden, den Anbau der Rüben und die Treiberei der Rüben.

Inhaltsverzeichnis

Vorbeugender Pflanzenschutz schon bei der Anbauplanung

Ziel: Beste Rübenqualität für die Treiberei. (Rasbak, NL)
  • Der Anbau von Chicorée Rüben findet ausschließlich im Freiland statt.

Feldauswahl und Fruchtfolge

  • Tiefgründige, mittelschwere, steinarme mit guter Bodengare und Regenverdaulichkeit sind zu bevorzugen
  • Wohl die wichtigste vorbeugende Erfolgsmaßnahme ist die Organisation einer optimierten Fruchtfolge.
  • Gemüsebauliche Fruchtfolgen sind weniger geeignet.
  • Eine vorteilhafte Fruchtfolge für den Anbau der Chicorée Rüben ist der Wechsel z.B. mit Getreide.
  • Vor Anbaubeginn die Böden auf ihre Nährstoffversorgung, Humusgehalt, pH-Wert usw. kontrollieren.

Der Sortenwahl große Bedeutung beimessen

  • Soweit möglich robuste Sorten bevorzugen.
  • Für den Frühanbau sind schoßtolerante Sorten vorteilhaft.

Quellen

Beim Fruchtwechsel die Pflanzenfamilie beachten

Grundsätzlich haben sehr eng verwandte Gemüsearten gleiche Krankheiten und Schädlinge. So ist es auch bei der hier behandelten Gemüseart, die Chicorée Rüben, die zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae) gehört. Einige Schaderreger sind bodenbürtig, das heißt, sie überdauern im Boden. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, innerhalb der Fruchtfolge möglichst weniger als 20% Arten aus der gleichen Pflanzenfamilie anzubauen. Auf jeden Fall, wenn irgend möglich, so eng verwandte Pflanzenarten nie nacheinander anbauen. Im Folgenden die wichtigsten Arten der Familie der Korbblütler.

Quellen

Aktuell möglicher Einsatz von Pflanzschutzmitteln

  • Auch bei optimierter Anbauvorbereitung sollte man sich auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vorbereiten.
  • Welche Pflanzenschutzmittel beim Anbau von Chicorée einsetzbar bzw. zugelassen sind kann in der PS-Datenbank recherchiert werden.
  • Integrierte Anbau: (PS-Info)
  • Aktuelle Zulassungssituation zur Bekämpfung.
  • Ökologischer Anbau: In der obigen Anwendung den Button: "Ökologischer Anbau" aktivieren.

Quellen

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Nichtparasitäre Probleme

Beim Anbau von Chicorée Rüben können verschiedene nichtparasitäre Probleme auftreten.
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Schosserbildung

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Blühender Chicorée Pflanze. (Josef Schlaghecken.be).

Chicorée Bestände können, insbesondere bei sehr früher Saat, schon im Saat Jahr mit der Blütenbildung beginnen (Schossen) und damit ungeeignet werden für die spätere Rübentreiberei.

Schadbild und Beschreibung

  • Die Pflanzen bilden zu früh ihre Blüten.
  • Beim Rübenanbau für dei chicoree Treiberei dürfen die Pflanzen auf keinen Fall blühen.
  • Durch die Blütenbildung vermindert sich die Rübenqualität für eine spätere Treiberei.
  • Eine sehr frühe Blütenbildung verlieren die Rüben ihre Eignung für eine erfolgreiche Treiberei.
  • Die Pflanzen bekommen durch einen Kältereiz (niedrige Temperaturen) den Impuls mit der Blütenbildung zu beginnen.
  • Gefährdet sind vor allem frühe Aussaaten.
  • Bei Chicorée können insbesondere Temperaturen von 0-12°C den Schosser Reiz hervorrufen.
  • Bes. wirksam sind Temperaturen um die 5°-12°C.
  • Der Kältereiz muss etwa 4-8 Wochen einwirken.
  • Durch höhere Temperaturen kann ein begonnener Schoss-Impuls teilweise wieder rückgängig gemacht werden.
  • Die Sorten sind unterschiedlich schoßempfindlich.

Vorbeugemaßnahmen

  • Zu frühe Saat Termine vermeiden.
  • Für den Frühanbau die angebotenen, schoßfesteren Sorten wählen.
  • Die frühesten Direktsaaten eventuell mit Folie oder Vliese schützen.

Quellen

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Trockenschäden

Trockenschaden an Cichorium intybus.
(Jochen Kreiselmaier)

Chicorée Direktsaat Kulturen brauchen zur Entwicklung bester Rübenqualitäten ein gleichmäßiges Wachstum und somit eine sichere Wasserversorgung. Mit zunehmender Klimaveränderung steigt das Risko von Trockenstress.

Schadbild und Beschreibung

  • Ein Trocken Stress Risiko ergibt sich vor allem bei weniger tiefgründigen sowie wenig Wasser speichernde Böden.
  • Insbesondere für eine zügige Keimung ist eine optimale Wasserversorgung von großer Bedeutung.
  • Je leichter der Boden desto größer das Risiko.
  • Eine ungleiche oder fehlerhafte Keimung führt zu einem ungleichen Bestand und damit zu einer uneinheitlichen Rüben Qualität.
  • Vor allem die älteren Blätter der Pflanzen werden geschädigt.
  • Größere Wassermangel Perioden führen zu einer suboptimalen Rübenqualität.

Vorbeugemaßnahmen

  • Für ausreichende Beregnungsmöglichkeiten sorgen.
  • Insbesondere zur Keimung muss eine optimale Wasserversorgung gesichert werden.
  • Mit Hilfe einer Bewässerung für ein gleichmäßiges, langsames Rübenwachstum sorgen.

Quellen

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Wasserschäden in Bodensenken

Datei:Chicoree Wasserschäden - Dr Bedlan, Wien.jpg
Wasserschäden in Bodensenke eines Chicorée Rüben Bestandes. (Dr. Gerhard Bedlan)

Starke Niederschläge können, insbesondere in nicht ebenen Flächen, in den Bodensenken zu großen Ausfällen führen.

Schadensbeschreibung

  • Das Regenwasser sammelt sich in den Bodensenken.
  • Je mehr Regen desto größer das Schadensrisiko.
  • Je geringer die Regenverdaulichkeit desto früher der Schaden.
  • Insbesondere frische Saaten und junge Bestände sind besonders betroffen.
  • Frisch ausgebrachte Düngemittel werden verlagert.
  • Eine verstärkte Gewässer Eutrophierung mit Nitrat ist zu befürchten.
  • Bei Dammkulturen mit Hangneigung ergibt sich zusätzliche eine Erosionsgefahr.
  • Im Rahmen der Klimaveränderung ist mit einem vermehrten Auftreten von Extremwetterlagen zu rechnen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Parzellen mit größeren Bodensenken vermeiden.
  • Dammkulturen quer zur Feldneigung anlegen.
  • Regenverdaulichkeit des Bodens erhören.
  • Bodenverdichtungen beseitigen.
  • Warnwetter APP´s nutzen
  • Vor einer Beregnung die angekündigten Niederschläge berücksichtigen.

Quellen

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Viruskrankheiten

Viruserkrankungen können große Ausfälle verursachen.
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Orthotospovirus tomatomaculae (TSWV00) Bronzefleckenkrankheit

Bronzefleckenkrankheit an Cichorium endivia (Endivien). (Roswitha Ulrich)
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Bronzefleckenkrankheit. (Thomas German)

Eine Viruskrankheit, die neben Chicorée Pflanzen auch insbesondere Endivien und Radicchio Kulturen schädigen kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Tomato spotted wilt orthotospovirus.
  • Tomato spotted wilt tospovirus.
  • Tomato spotted wilt virus.

Schadbild und Lebensweise (Bedlan, Ulrich)

  • Auf den Blättern sind zuerst schwache Aufhellungen der Blattadern zu sehen und manchmal blasse, konzentrische Ringe.
  • Später entstehen lineare oder kreisförmige Flecken auf Stängeln, Blattstielen und blasige Auftreibungen an Blättern.
  • Die Flecken auf den Blättern verfärben sich gelb bis braun und erwecken auch einen rötlich-braunen Eindruck.
  • Dieses Virus kann über 350 Pflanzenarten aus mehr als 50 Pflanzenfamilien (Dicotyle und Monocotyle) befallen.
  • Besonders häufig sind Zierpflanzen und auch Gemüsekulturen betroffen.
  • Tomato spotted wilt virus gehört zur Gruppe der Tospoviren, bei denen es sich sphärische, isometrische Viruspartikel mit einer Größe von 70-110 nm handelt.
  • Die Viruspartikel sind in allen Pflanzenteilen nachzuweisen.
  • Der thermale Inaktivierungspunkt für diese Viren wird durch 10 Minuten langes Erhitzen auf 45 °C erreicht, die Beständigkeit in vitro liegt bei 5-7 Stunden im Pflanzensaft bei Raumtemperatur.
  • Tomato spotted wilt virus tritt häufig vergesellschaftet mit Impatiens necrotiv spot virus (INSV) auf.
  • Die Verbreitung erfolgt hauptsächlich durch Thripse, wobei dem Kalifornischen Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) die größte Bedeutung zukommt. Aber auch andere Thripsarten, wie z. B. Thrips tabaci und Thrips fusca können das Virus übertragen.
  • Für die Übertragung erfolgt die Virusaufnahme der Thripse durch Saugen, wobei nur die Larvenstadien L1 und L2 die Viren aufnehmen können.
  • Hierfür muss die Dauer des Saugens etwa 30 Minuten betragen (Acquisitionszeit).
  • Der bloße Kontakt zwischen der infizierten Pflanze und einem Thrips reicht also nicht aus, um das Virus erfolgreich aufzunehmen.
  • Die Inkubationszeit, also die Zeit, die verstreichen muss, bis der Thrips das Virus weitergeben kann, beträgt zwischen 3 und 10 Tagen, doch die maximale Infektiosität wird erst 22 bis 30 Tage nach der Virusaufnahme erreicht.
  • Ein infizierter Thrips kann das Virus sein ganzes Leben lang übertragen.
  • Die Infektion neuer Pflanzen erfolgt nur durch die erwachsenen Thripse.
  • Auch hierbei ist eine Saugzeit von etwa 15 Minuten notwendig.
  • Zwar ist noch nicht völlig geklärt, ob eine Virusvermehrung im Vektor stattfindet, doch es erfolgt keine Weitergabe an die Nachkommen.
  • Da dieses Virus auch mechanisch leicht übertragbar ist, müssen bei Kulturarbeiten alle hygienischen Maßnahmen beachtet werden.
  • Weitere Übertragungswege sind Bewässerungssysteme, rezirkulierende Nährlösungen, infizierte Pflanzenreste im Substrat (zumindest für einige Wochen), Unkräuter oder der Durchwuchs im Kompost.

Wirtspflanzen

  • Allium-Arten, Apium-Arten, Brassica-Arten, Capsicum-Arten, Cichorium intybus, Lactuca sativa, Solanum-Arten und viele andere, siehe Link.
  • Liste bei Eppo

Vorbeugemaßnahmen (Bedlan, Ulrich)

  • Rüben Anbau möglichst nicht neben einer Parzelle mit Endivien, Radicchio, Zuckerhut und anderen Wirtspflanzen.
  • Erste wenige Befalls Pflanzen aus den Beständen entfernen und entsorgen.
  • Die Thripse sorgfältig bekämpfen.

Quellen

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Turnip mosaic virus (TuMV) Wasserrübenmosaik

Turnip mosaic virus am verwandten Cichorium endivia. (Josef Schlaghecken)

Das "Turnip mosaic virus Virus" kann an Cichorium-Arten großen Schaden verursachen und sogar zum Totalausfall führen.

Schadbild und Lebensweise

  • Es handelt sich um ein Potyvirus.
  • Es gibt, je nach Wirtspflanze, recht unterschiedliche Schadbilder.
  • Zu Beginn entstehen kleine helle Blattflecken.
  • Daneben gibt es großflächig eine Mosaikbildung.
  • Die befallen Blätter zeigen einen atypischen Wuchs.
  • Stärker befallene Pflanzen bleiben kleiner.
  • Bei einem starken Befall sterben Blattpartien ab und verbräunen.
  • Das Virus wird von verschiedenen Blattlausarten übertragen.
  • Die "Grüne Pfirsichblattlaus" ein Überträger.
  • Die Übertragung kann innerhalb kurzer Zeit erfolgen.

Wirtspflanzen

  • Brassica-Arten, Cichorium-Arten, Eruca sativa, Raphanus-Arten, Rucola und andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein Anbau neben befallenen Parzellen.
  • Blattlausbekämpfung mit zugelassenen Insektiziden.
  • Bei der Insektizid Wahl nützlingsschonende Wirkstoffe bevorzugen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Bakterienkrankheiten

Einige bakterielle Chicorée Krankheiten können starke Ausfälle beim Rübenanbau sowie auch in der Treiberei verursachen.
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Pectobacterium = Erwinia (Bakterien Weichfäule)

Bakterielle Nassfäule an einem Chicoree Kopf.
(Josef Schlaghecken).]

Bakterienkrankheit die zu Ausfällen auf dem Feld sowie in der Treiberei führen kann.

Wichtige Art

  • Pectobacterium carotovorum subsp. carotovorum.

Synonym (laut EPPO)

  • Erwinia carotovora subsp. carotovora.

Schadbild und Lebensweise

  • An befallenen Gewebeteile zeigen sich wassergetränkte Läsionen.
  • Das Gewebe wird zu einer verfaulten, wässrigen Masse und verfärbt sich dunkel schwärzlich.
  • Es entsteht eine unangenehm riechende Weichfäule.
  • Pflanzenverletzungen jegliche Art, auch durch Schädlinge, Hagel usw. erleichtert die Infektions Möglichkeit.
  • Der Erreger kann im Feld durch Geräte und Bewässerung verbreitet werden.
  • Feucht warme Perioden befördern den Befall.
  • In der Treiberei kann der Erreger durch die Wassertreiberei verbreitet werden

Wirtspflanzen

  • Cichorium intybus, und viele andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Pflanzen Verletzungen minimieren.
  • Schädlingsbefall ausschalten.
  • Bei der Bewässerung die Blattnässe Zeiten minimieren.
  • Nur gesunde Rüben einlagern.
  • Rüben Lagerung unter optimalen Bedingungen.
  • In der Wassertreiberei eine Verbreitung der Erreger ausschalten.

Quelle

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Pseudomonas Arten (Blattbrand, Bakterienfäule)

Datei:Pseudomonas marginalis, bladvuur op witlof (1).jpg
Pseudomonas marginalis an einem Chicorée Bestand. (Rasbsak, NL)

Gefährliche Krankheit, die großen Schaden anrichten kann.

Aktuelle Unterarten

  • Pseudomonas cichorii.
  • Pseudomonas marginalis pv. marginalis.
  • Pseudomonas viridiflava.

Schadbild und Lebensweise

  • Erst Befall vor allem an den Blatträndern.
  • Die befallen Partien verfärben sich braunschwärzlich und vertrocknen später.
  • Besonders gefährlich wird es in nass-warmen Perioden mit 20°C und mehr.
  • Jedwede Blattverletzung erleichtern einen Pseudomonas Befall.
  • Eine vorhandener Glasigkeit erleichtert den Eintritt der Erreger in die Pflanzen.
  • Ein Starkregen oder leichter Hagel kann auch Eintrittspforten schaffen.
  • Ein überhöhtes N-Angebot beim Rübenanbau erhöht das Befalls Risiko.
  • Sehr dichte Pflanzen Bestände begünstigen einen Befall.
  • Die Sorten sind leicht unterschiedlich anfällig.
  • In der Pfalz kam es im Jahre 2000 und 2006 beim Gemüseanbau zu größeren Ausfällen durch das Bakterium.

Wirtspflanzen

  • Apium graveolens, Brassica oleracea, Cichorium, Daucus, Fragaria, Lactuca, Solanum lycopersicum, Solanum tuberosum, Zantedeschia.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Sehr dichte Pflanzenbestände vermeiden.
  • Keine Überversorgung mit Stickstoff.
  • Keine Vorkultur mit großen Mengen an Ernterückstände und hohen Nmin-Resten.
  • Weniger empfindlicher Sorten suchen.
  • Bei der Bewässerung Blatt Nässezeiten minimieren.
  • Blattverletzungen durch Schädlinge usw. minimieren.
  • Eine direkt Bekämpfung mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln ist nicht möglich.

Quellen

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Pilzkrankheiten

Insbesondere die folgenden Pilzkrankheiten können Chicorée befallen und den Anbau Erfolg schmälern! oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Alternaria cichorii (Alternaria Blattflecken)

Alternaria Blattflecken an Endivien (Roswitha Ulrich)
Link zu einem Alternaria Befalls Foto an Chicorée.

Pilzkrankheiten, die die Blätter der Chicorée Pflanzen befallen kann.

Synonym (laut EPPO)

  • Alternaria porri f. sp. cichorii.

Schadbild und Lebensweise

  • Es entstehen zunächst kleine rundliche Flecken.
  • Das befallene Blattgewebe verfärbt sich bräunlich und stirbt ab.
  • In der Mitte der Befalls Stellen zeigt sich oft eine hellere Mittel
  • Mit zunehmendem Befall werden die Flecken größer und ganz Blattpartien sterben ab.
  • Das Gewebe der abgestorbenen Partien reißt oftmals auf.
  • Einen Befall findet man vor allem an den älteren Blättern.
  • Günstige Temperaturen liegen im Bereich von 10-13°C.
  • Eine Saatgutübertragung ist möglich.

Wirtspflanzen

  • Cichorium-Arten, Lactuca-Arten, Sonchus oleraceus.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen ein paar Jahre meiden.
  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Gesundes befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Möglichst kein Anbau neben einem befallenen Wirts Pflanzen Bestand.
  • Bei einer Bewässerung die Blattnässezeit minimieren.
  • Befallene Bestände sobald möglich sauber beenden.
  • In dem großen Chicorée Anbauland Holland gilt diese Pilzkrankheit meist nicht als Bekämpfungswürdig.
  • Bei einem starken Befalls Verdacht oder Befall den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel prüfen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Boeremia exigua var. exigua (Phoma exigua) Schwarze Trockenfäule

Die Pilzkrankheit kann in Einzelfällen Schaden bei der Chicorée Rüben Lagerung und in der Treiberei hervorrufen kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Ascochyta hortorum, Ascochyta phaseolorum.
  • Phoma solanicola.
  • und weitere.

Schadbild und Lebensweise

  • An den Chicorée Rüben entstehen dunkle Befalls Flecken.
  • Vor allem an Rüben Verletzungen trocknet das Gewebe ein und verändert sich.
  • Da die meisten Verletzung beim Rüben Roden vorkommen wir der Schaden meist er im Rüben Lager sichtbar.
  • Gesundes Rüben Gewebe wird nicht befallen.
  • Das befallen Gewebe bildet keine (der notwendigen) Haarwurzel in der Treiberei.
  • Die Krankheit wird nicht mit dem Wasser in der Wasser Treiberei verbreitet.
  • Eine Übertragung in der Treiberei erfolgt nur durch Kontakt von Rübe zu Rübe.
  • Die Krankheit entwickelt sich ab 2°C, optimal für den Pilz sind 15-20°C.
  • Eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstig die Pilzentwickung.

Wirtspflanzen

  • Cichorium intybus var. foliosum, Juglans sinensis, Phaseolus vulgaris, Solanum tuberosum und weitere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Verletzungen an den Rüben minimieren.
  • Rüben Rodung möglichst bei vorteilhafter Bodenfeuchte (nicht zu nass und auch nicht zu trocken), um Bruch zu minimieren.
  • Fallhöhe im Rüben Roder minimieren.
  • Frische Verletzungen bei Ernte und Einlagerung sollten erstmal bei höheren Temperaturen abtrocknen.
  • Länge Rübenlagerung möglichst kühl bei Temp. nahe 0°C.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Botrytis cinerea (Grauschimmel)

Pilzkrankheit, die vor allem bei der Chicorée Rübenlagerung zu Ausfällen führen kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Botryotinia fuckeliana.
  • Sclerotinia fuckeliana.

Schadbild und Lebensweise

  • Botrytis cinerea befällt vor allem geschwächtes Pflanzengewebe.
  • Oft beginnt der Befall an geschädigtem, absterbendem Gewebe.
  • Bei Chicorée Rüben im Lager werden bes. die Wurzel Verletzungen befallen.
  • Das befallen Rübengewebe verfärbt sich hell bräunlich und ist bedeckt mit dem typischen Grauschimmel.
  • Schon bald werden die befallen Rüben ungeeignet für die Treiberei.
  • Der Pilz entwickelt sich schon ab 0°C im Lager, je wärmer der Lagerraum desto schnell kann Botrytis den Rüben schaden.
  • Je mehr das Gewebe der Chicorée Rüben während der Lagerung an Feuchtigkeit verliert, umso anfälliger werden sie für einen Grauschimmel Befall.
  • Auch in der Treiberei können die neu ausgetriebenen Köpfe befallen und zerstört werden.

Wirtspflanzen

  • Allium, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cucumis, Cucurbita, Cynara, Daucus, Helianthus, Lactuca, Lens, Phaseolus, Pisum, Rumex, Solanum, Solanum, Valerianella, Vicia und viele andere Arten.

Vorbeugemaßnahmen

  • Beim Rübenanbau einer N-Überversorgung vermeiden.
  • Nur gesunde Chicorée Rüben einlagern.
  • Bei der Rüben Rodung und Einlagerung die Rüben Verletzungen minimieren.
  • Nach der Rüben Einlagerung möglichst schnell die Temperaturen absenken nahe Null.
  • Je länger die Rübenlagerung desto wichtiger die Optimierung der Rübenlagerung.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Fusarium oxysporum (Fusarium Welke)

Die Fusarium -Welke ist weltweit gesehen eine wichtige Gemüse Krankheit und kann auch chicoree Pflanzen befallen. Wegen ihrer relativ hohen Temperaturansprüchen ist sie in unseren Regionen noch nicht so gefürchtet. Mit zunehmender Klimaerwärmung kann die Krankheit an Bedeutung gewinnen.

Synonyme (laut EPPO)

  • Fusarium conglutinans.
  • Fusarium oxysporum var. orthoceras.

Schadbild und Lebensweise

  • Bei höheren Temperaturen können die Pflanzen welken.
  • Vor allem an den älteren Blättern entstehen Vergilbungen.
  • Teilweise beginnen die Blattvergilbungen halbseitig.
  • In den Chicorée Rüben findet man verfärbte Leitungsbahnen.
  • In der Rüben Treiberei können die Rüben verfärben und absterben.
  • Der Pilz braucht zur Entwicklung Temperaturen von über 16°C.
  • Günstige Bodentemperaturen für die Pilzentwicklung liegen im Bereich von 25-30°C.

Wirtspflanzen

  • Brassica-Arten, Cichorium intybus, Raphanus-Arten und Valerianella olitoria.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreie Flächen auszuwählen.
  • Fruchtfolge optimieren.
  • Konsequente Feldhygiene.
  • Bei einem Befalls Risiko weniger empfindliche Sorten prüfen.
  • Eine biologische Bekämpfung mit Trichoderma viride erwägen.
  • Laut PS-Info sind 2024 keine Mittel ausgewiesen

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Geotrichum candidum (Rübenfäule)

Pilzkrankheiten, die gerne zusammen mit Phytophthora und/oder Erwinia auftritt und Schaden anrichtet.

Schadbild und Lebensweise

  • An den Rüben entsteht ein dunkles Pilzgewebe.
  • Das befallen Rübengewebe bleibt zunächst noch fest aber wirkt gräulich.
  • Oft beginnt die Krankheit im Inneren der Wurzelspitzen und wandern nach oben.
  • Bei einem starken Befall entwickelt sich äußerlich an den Rüben eine dunkles Pilzgewebe.
  • Das zerstörte Rübengewebe verbreitet einen säuerlichen Geruch.
  • Das Schadbild variiert recht stark.
  • Geotrichum candidum ist nie die Primärinfektion.
  • Die Pilzkrankheit kommt oft zusammen mit Phytophthora oder Erwinia vor.
  • Die Pilzentwicklung bevorzugt feuchte, sauerstoffarme Milieus.
  • Temperaturen von 25-27°C sind optimal für den Pilz.

Wirtspflanzen

  • Cichorium intybus var. foliosum.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Wunden Bildung an den Chicorée Rüben minimieren.
  • Bei der Rüben Rodung auf eine vorteilhafte Bodenfeuchte achten.
  • Nur gesunde Rüben für die Treiberei verwenden.
  • In der Wassertreiberei auf eine gute Sauerstoffversorgung im Wasser sorgen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Golovinomyces cichoracearum (Echter Mehltau)

Eine Pilzkrankheit, die an Chicorée Pflanzen im Feld vorkommt und Schaden anrichten kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Erysiphe cichoracearum.
  • Erysiphe cichoracearum f. sp. cichorii.
  • Oidium asteris-punicei.
  • Oidium tabaci.

Schadbild und Lebensweise

  • Es bilden sich weißliche Beläge an den Blättern.
  • Temperaturen von 10-32°C sind für das Pilzwachstum vorteilhaft.
  • Besonders günstige Temperaturen liegen im Bereich von 18-22°C.
  • Eine relative Luftfeuchtigkeit von 78-80" sind für den Pilz förderlich.
  • Schönwetterperioden im Spätsommer und Herbst sind förderlich für die Pilzentwicklung.

Wirtspflanzen

  • Cichorium-Arten, Lactuca serriola.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Mehrfache Befalls Kontrollen auf dem Feld.
  • Anbau möglichst nicht neben den Wirts Pflanzen: Endivien, Radicchio oder Zuckerhut.
  • Eine Bekämpfung mit Fungiziden ist normalerweise nicht nötig.
  • Bei einem sehr starken Befall den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Helicobasidium brebissonii (Rhizoctonia crocorum) Violetter Wurzeltöter

Der Violette Wurzeltöter kann die Chicorée Rüben befallen und zu Qualitäts- sowie Ertragsverlusten führen.

Synonyme (bei EPPO)

  • Helicobasidium purpureum.
  • Rhizoctonia crocorum, Rhizoctonia medicaginis, Rhizoctonia violacea.
  • Sclerotium crocorum.

Schadbild und Lebensweise

  • Das befallene Chicorée Rüben Gewebe verfärbt sich teilweise oder ganz schwärzlich.
  • Die Befalls Stellen werden von einem dunkelvioletten Pilzgeflecht überzogen.
  • Zu Beginn entsteht ein rötliches Myzel, dass dann violett und schließlich dunkelviolett wird.
  • Oftmals tritt der Befall Nester artig auf.
  • Es könne sich Dauersporen (Sclerotien) bilden.
  • Befalls Beginn besonders an übernässte Stellen im Feld (Bodensenken?)
  • Hohe pH-Werte begünstigen den Pilz.
  • Übernässung und Wasserstau fördern den Pilz.
  • Die Pflanzeninfektion beginnt oft schon auf dem Feld.
  • Im Rüben Lager ist eine schnelle Weiterverbreitung des Pilzes möglich.
  • Der Haupt Schaden entsteht später in der Treiberei.

Wirtspflanzen

  • Apium graveolens, Beta, Cichorium, Daucus carota, Medicago sativa, Petroselium, Solanum tuberosum, Trifolium,

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Flächen mindestens für vier Jahre meiden.
  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Für weniger Wirtspflanzen in der Fruchtfolge sorgen.
  • Parzellen mit Bodensenken meiden (Übernässungsgefahr).
  • Eine gute Regenverdaulichkeit der Böden anstreben.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Itersonilia perplexans (Blattflecken)

Datei:Zuckerhut Itersonilia-Blattfleckenkrankheit, Hinrichs-Berger, Jan, LTZ Augustenberg.jpg
Itersonilia-Blattfleckenkrankheit an Cichorium intybus.
(Jan Hinrichs-Berger, LTZ Augustenberg)

Eine Pilzkrankheit, die in seltenen Fällen Cichorium Kulturen schädigen kann.

Schadbild und Lebensweise

  • Vergilbungen vom Blattrand her.
  • Der Befall beginnt an den ältesten Blättern.
  • Später sterben die Gewebepartien ab und Verbräunen.
  • Mit der Zeit dringt der Befall ins Kopfinnere.
  • Mitzunehmendem Befall erhöht sich der Putzaufwand.
  • Ein Totalausfall ist möglich.
  • Die Pilzverbreitung erfolgt durch Sporen.
  • Durch kühl-feuchte Witterungsbedingungen (10 bis 15 °C und mehr als 70% relative Luftfeuchtigkeit) wird die Krankheitsentwicklung gefördert.
  • Trocken-warme Witterung begrenzt hingegen die Ausbreitung und Entwicklung der Krankheit.
  • Aus diesem Grund tritt die Krankheit vor allem im Winterhalbjahr auf und gelegentlich in feucht-kühlen Sommermonaten.
  • Mit Hilfe der Dauersporen (Chlamydosporen) kann der Pilz eine gewisse Zeit an Ernterückständen im Boden überdauern.
  • Eine Saatgutübertragung wurde an Pastinaken nachgewiesen.
  • Die Krankheit gilt als schwacher Krankheitserreger, der primär junges, weiches und älteres, vorgeschädigtes Gewebe befällt.
  • Es gibt verschiedene Stämme

Wirtspflanzen

  • Calendula officinalis, Callistephus chinensis, Chrysanthemum, Cichorium endivia, Cirsium arvense, Dahlia, Helianthus annuus, Lamium-Arten, Seneci0 vulgaris.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen 1-2 Jahre meiden.
  • Bei der Beregnung die Blattnässezeiten minimieren.
  • Beikräuter Wirtspflanzen ausschalten.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Microdochium panattonianum (Ringfleckenkrankheit)

Typische Marssonina Befalls Flecken an verwandtem Lactuca. (Josef Schlaghecken)
Link zu einem Befalls Bild an Chicorée.

Eine bisher eher selten auftretende Pilzkrankheit. Aber auch an Chicorée Pflanzen nachgewiesen.

Synonyme (laut EPPO)

  • Marssonia panattoniana.
  • Marssonina panattoniana.

Schadbild und Lebensweise

  • Es entstehen an den Blättern rundliche bis unregelmäßig geformte, bräunliche graue Flecken.
  • Bei einem stärkeren Befall können die Flecken zusammenwachsen und ganze Blätter absterben.
  • Abgestorbene und vertrocknete Blattpartien können aufreißen.
  • Verstärkter Befall entlang der Hauptrippen.
  • Der Pilz dringt über die Spaltöffnungen ein.
  • Eine Blattnässe von über 6 Stunden und Temperaturen um die 18°C fördern die Pilzentwicklung.
  • Wasserspritzer befördern stark die Verbreitung von einer befallenen Pflanze zur Nächsten.
  • Ein Befall ist vor allem in regenreichen Herbst Monaten zu erwarten.
  • Microdochium bildet Mikrosklerotien und überdauert damit viel Jahre lang im Boden.
  • Bei einem stärkeren Befall kommt es zu Ertragsverlusten.

Wirtspflanzen

  • Cichorium und Lactuca Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut verwenden
  • Befallsfreie Parzellen bevorzugen.
  • Bei der Bewässerung Blattnässe Zeiten minimieren.
  • Befallene Bestände sobald möglich beenden, um so die Bildung von Sclerotien minimieren.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutz Mitteln erwägen.
  • Derzeit (2023) sind keine Pflanzenschutzmittel zu Bekämpfung zugelassen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Phytophthora (Phytophthora cryptogea)

Phytophthora ist eine besonders gefährliche Pilzkrankheit, die großen Schaden anrichten kann.

Schadbild und Lebensweise

  • An den Rüben entstehen braune Partien.
  • Das befallene Rübengewebe stirbt ab.
  • Der Pilz kann im Boden überdauern.
  • Befallene Rüben sind nicht für die Treiberei geeignet.
  • In der Treiberei beginnt die Fäule durch Verletzungen an den Rüben- bzw. Wurzelspitzen.
  • Meist unsichtbar dingt der Pilz immer weiter in der Rübe vor und zerstört das Gewebe.
  • Das Rübengewebe wird weich und braun.
  • Rüben Austrieb wird stark geschädigt und bleibt kleiner als üblich.
  • Der Pilz kann sich bei der Wasser Treiberei mit Hilfe der Oosporen verbreiten.
  • Schon ein leichter Befall macht die Treibware unverkäuflich.

Wirtspflanzen (laut EPPO)

  • Asparagus officinali, Aster, Beta vulgaris, Callistephus chinensis, Carthamus tinctorius, Castanea sativa, Cucurbita pepo, Cupressus sempervirens, Gerbera jamesonii, Lactuca sativa, Malus domestica, Pistacia vera, Prunus avium, Prunus cerasus, Prunus persica, Rubus, Senecio, Solanum lycopersicum, Solanum tuberosum.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallen Flächen für den Anbau meiden.
  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Bei Einstellen der Rüben in die Treiberei kranke Rüben verwerfen.
  • Temperaturen in der Treiberei erhöhen das Befalls Risiko und sind zu vermeiden.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Pythium tracheiphilum (Pythium Welke)

Pythium Welke an dem eng verwandten Cichorium intybus (Radicchio) mit den typischen Verbräunungen im Strunk. (Jochen Kreiselmaier)

Eine Pilzkrankheit, die Chicorée Pflanzen befallen kann und zu einer Welke führt.

Schadbild und Lebensweise

  • Einen Befall beobachtete man vor allem im frühen Frühjahr.
  • Die Pflanzen kümmern, beginnen langsam zu welken und sterben dann ganz ab.
  • Oft sind nur einzelne Pflanzen im Bestand befallen.
  • Pythium Pilze sind in vielen Böden vorhanden.
  • Der Erreger dringt, insbesondere bei gestressten Pflanzen, über die Wurzeln ein.
  • Im Strunk erkennt man den Befall an der Verbräunungen.
  • Zur Erregerkontrolle schneidet man den Strunk der Länge nach auf.
  • Durch die Pilzansiedlung ist die Wasseraufnahme der Pflanze gestört.

Wirtspflanzen

  • Cichorium und Lactuca.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Rhizoctonia solani (Schwarzfäule)

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Rhizoctonia Befall an einer Wurzel. (Ninjatacoshell)

Eine im Gemüsebau weit verbreitete Pilzkrankheit, die insbesondere bei ungünstiger Fruchtfolge, an Chicorée Kulturen Schaden anrichten kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Corticium praticola, Thanatephorus cucumeris, Thanatephorus praticola und weitere.

Schadbild und Lebensweise

  • Schon die Keimlinge können befallen und zerstört werden.
  • Es bilden sich zunächst kleine, eingesunkene, bräunliche Flecken an den Wurzeln.
  • Dabei werden die Wurzel und Stängel in Bodennähe braun sterben ab.
  • Ungünstige Keimbedingungen wie Kühle und Nässe befördern einen Befall.
  • Befallene Blattpartien älterer Pflanzen verfärben sich bräunlich.
  • Zerstört werden vor allem die dünnen Blätter, wobei die Blattrippen noch lange erhalten bleiben.
  • Rhizoctonia solani entwickelt sich bes. bei kühlen und feuchten Bedingungen.
  • Bei Temperaturen unter 10°C findet kaum eine Infektion statt.
  • Bei 20°C und ausreichender Feuchte entwickelt sich der Pilz rasant.
  • Gegen Ende einer Kultur findet man oft auch schon die Mikrosklerotien.
  • Die Dauersporen (Mikro Sclerotien) können viele Jahre im Boden überdauern.
  • Der Befall an den Rüben kann sich im Lager und bei der Treiberei weiter entwickeln.

Wirtspflanzen

  • Allium, Anethum, Apium, Artemisia, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Coriandrum, Cucumis, Cucurbita, Daucus, Diplotaxis, Eruca, Glycine, Helianthus, Lactuca, Lens, Ocimum, Phaseolus, Physalis, Pisum, Raphanus, Rosmarinus, Solanum, Spinacia, Thymus, Valerianella, Vicia und viele Weitere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreie Parzellen (ohne Mikrosklerotien im Boden) wählen.
  • Fruchtfolge optimieren z.B. durch Wechsel mit Getreideanbau.
  • Optimale Saatbeet und Keimbedingungen schaffen.
  • Eine biologische Bekämpfung mit Antagonisten von Rhizoctonia kann Befalls mindernd sein.
  • Beim Fungizid Einsatz auf eine gute Benetzung der Blattunterseiten im Bodenbereich achten.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Sclerotinia sclerotiorum + minor (Sclerotinia Fäule)

Sclerotinia Sclerotien. (Josef Schlaghecken)
Link zu einem Befall in der Schicoree Treiberei.

Eine bedeutende Chicorée Krankheiten, die insbesondere bei ungünstigen Fruchtfolgen, zu einem Ausfällen führen kann.

Schadbild und Lebensweise

  • Tritt beim Rübenanbau sowie in der Treiberei auf.
  • Es bilden sich wässerige Läsionen an den Blättern, die dann absterben.
  • Befallene Blätter brechen zusammen und liegen am Boden.
  • Vor allem im August und September ist mit einer Sclerotinia Entwicklung auf dem Feld zu rechnen.
  • Der an kranken Blättern sich entwickelnde Pilz wächst dann vor allem über den Rübenkopf in die Rüben ein.
  • Nach ein paar Wochen bildet der Pilz seine Dauersporen, die Sclerotien.
  • Folgekulturen können vom Boden über vorhandene Sklerotien befallen werden.
  • In der Rübentreiberei wächst der Pilz an den befallenen Rüben sowie die austreibenden Köpfe weiter und zerstört das Gewebe.
  • Günstige Infektionsbedingungen für den Pilz herrschen bei 15-21°C
  • Zur Auskeimung der Ascosporen benötigt der Pilz eine Feuchteperiode von 16-72 Stunden.
  • Sclerotinia hat eine sehr großen Wirts Pflanzen Bereich.

Wirtspflanzen

  • Allium, Anthriscus, Borago, Brassica, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cynara, Daucus, Diplotaxis, Helianthus, Ipomoea, Lactuca, Lens, Lepidium, Phaseolus, Pisum, Portulaca, Raphanus, Solanum, Solanum, Vicia und viel andere.

Vorbeugen und Bekämpfen

  • Befallsfreie Parzellen wählen.
  • Befallene Parzellen für 5 oder länger Jahre meiden.
  • Fruchtwechsel mit Nichtwirtspflanzen.
  • Ein Anbau im Wechsel mit Getreide erscheint vorteilhaft.
  • Bei der Bewässerung eine Minimierung der Blattnässezeiten anstreben.
  • Nur gesunde Rüben für die Treiberei einlagern.
  • Optimale Lagerbedingungen für die Rübenlagerung anstreben.
  • Lagertemperaturen unter 4°C sind optimal für die Rüben.
  • Eine biologische Bekämpfung ist mit Coniothyrium minitans (z.B. Contans WG) möglich.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Septoria lactucae (Septoria Blattflecken)

Septoria bildet winzige Pygnidien. (Liane Lauk)

Eine bisher nur sehr selten an Endivien aufgetretene Pilzkrankheit.

Synonyme

  • Ascochyta lactucae
  • Septoria birgitae.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Chicorée Pilzkrankheit wurde 1996 bekannt.
  • Auf den Blättern zeigen sich kleine gelbe, später braune Flecken, oftmals mit einem hellen Rand.
  • Der Befall beginnt meist an den ältesten Umblättern.
  • Mit der Zeit werden die Befalls Flecken größer, trocknen aus und können herausfallen.
  • Bei einem sehr starken Befall sterben ganze Blätter und sogar ganze Pflanzen ab.
  • In den Flecken bilden sich im Laufe der Zeit winzige schwarze Sporenbehälter, die Pyknidien.
  • Insbesondere durch Regen oder Beregnung breitet sich die Pilzkrankheit.
  • Die Pilzkrankheit kann mit dem Saatgut oder Pflanzenresten übertragen werden.
  • Die Pilzkrankheit kann im Boden für 8 Jahre oder länger überdauern.

Wirtspflanzen

  • Cichorium, Lactuca.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Befallene Parzellen vermeiden.
  • Fruchtfolge optimieren.
  • Beregnung möglichst so, dass der Bestand bald wieder abtrocknet.
  • Abgeernte Bestände sofort sauber bereinigen.
  • Derzeit (2023) sind keine Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung zugelassen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Tierische Schädlinge

Tierische Schädlinge können beim Anbau von Chicoree großen Schaden anrichten. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Blattläuse (Macorosiphum, Myzus, Nasonovia u.a.)

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Blattläuse an Wiloof. (Line Sabroe)
Link zu einem Befalls Bild an Chicorée.

Blattläuse können schnell Chicorée Bestände und auch die Köpfe im Treibraum besiedeln. Besonders gefährlich wird es, wenn geflügelte Blattläuse auftreten.

Wichtige Blattlaus Arten

  • Macorosiphum euphorbiae (Grünstreifige Kartoffel Blattlaus), bes. in Kartoffelregionen.
  • Myzus persica (Grüne Pfirsich Blattlaus).
  • Nasonovia ribis nigri (Große Johannisbeer Blattlaus).
  • Uroleucon cichorii

Schadbild und Lebensweise

  • Die Blattläuse befinden sich beim Rübenanbau vor allem im Herzen der Chicorée Pflanzen.
  • Durch die Saugtätigkeit entsteht eine Kräuselung der befallenen Blätter.
  • Teilweise verfärben sich dann die Blattadern rötlich.
  • Mit einer Besiedlung ist vor allem ab Mitte Juni zu rechnen.
  • Größere Schäden Rübenanbau sind eher selten.
  • Auch in der Treiberei können sich Blattlaus Kolonien an den Chicorée Köpfen ansiedeln.
  • Blattläuse am Erntegut führt schnelle zu Vermarktungs Problemen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Bestände auf einen Blattlausbefall kontrollieren.
  • Beim Auftreten von geflügelten Blattläusen die Bestandskontrollen noch intensivieren.
  • Nur bei einem extremen Befall den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.
  • In Hitzeperioden zur Mittelausbringung die kühlste Tageszeit wählen.
  • Beim Einsatz von Insektiziden unbedingt nützlingsschonende Mittel bevorzugen.
  • Bei der Rübentreiberei fortlaufend auf eine Blattlaus Befall kontrollieren.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Drahtwürmer (Elateridae)

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Drahtwurm mit den typischen drei Beinpaaren. (RalfGB)

Drahtwürmer können beim Chicorée Anbau Schaden an den Rüben angerichtet.

Wichtige Arten

  • Agriotes obscurus, Agriotes lenatus Agriotes ustulatus.
  • Athous hirtus.

Schadbilder und Lebensweise

  • Die Schnellkäfer schädigen die Rüben der Chicorée Pflanzen
  • Befallene Pflanzen bleiben im Wuchs zurück und werden chlorotisch.
  • Bei einem späteren Befall verfärben die älteren Blätter rötlich
  • Drahtwürmer sind die Larven der Schnellkäfer
  • Der Name Schnellkäfer beschreibt die Möglichkeit der Käfer aus der Rückenlage in die Luft zu schnellen.
  • Die gelb-orange Larve (Drahtwurm) besitzt drei Beinpaare und hat ein gut chitinisiertes Außenskelett.
  • Schnellkäfer haben einen drei- bis fünfjährigen Entwicklungszyklus.
  • Ihr üblicher Lebensbereich ist das Grünland.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Parzellen mit Drahtwurmbesatz für den Anbau von gefährdeten Gemüsearten wir z.B. Kohl und Salat meiden.
  • Bei unklarem Befalls Verdacht mit Köder (z.B. Kartoffeln) den Besatz ermitteln.
  • Mehrfache, feinkrümelige Bodenbearbeitung kann die trockenheitsempfindlichen Eier und Larven schädigen bzw. auch zerstören.
  • Am 10.09.2023 waren keine Pflanzenschutzmittel zugelassen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

Videos

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Erdraupen (Agrotis ssp.)

Von Erdraupe zerstörter Cichorium intybus Radicchio.
(Josef Schlaghecken)

Erdraupen sind bisher eher selten auftretende Schädlinge, die aber im Einzelfall Chicoree Kulturen im Feld schädigen können.

Wichtige Arten

  • Agrotis segetum (Saateule).
  • Agrotis ipsilon (Ypsiloneule).
  • Agrotis exclamationis (Ausrufezeichen).

Schadbilder und Lebensweise

  • Geschädigte Pflanzen welken.
  • Schäden treten vor allem im Jungend Stadium der Kultur auf.
  • Die welkenden Pflanzen lassen sich leicht abheben, da meist der Pflanzenstrunk stark angefressen ist.
  • Bei frisch welkenden Pflanzen findet man meist noch die sich einrollenden Erdraupen in Strunk Nähe.
  • Erdraupen sind bodenbewohnende Raupen verschiedener Eulenfalterarten.
  • Die Falter legen ihre Eier in Bodennähe auf Pflanzen ab.
  • Die Eulen fliegen ab Ende April, die Erdraupen erscheinen ab Juni.
  • Die älteren Raupen leben vorwiegend im Boden und fressen bzw. schädigen Gemüsepflanzen und auch Chicorée Pflanzen.
  • Einige Arten bilden mehrere Generationen pro Jahr.
  • Teilweise überwintern die Raupen und verpuppen sich erst im Folgejahr.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Vor der Chicorée Aussaat kann eine feinkrümelige Bodenbearbeiten vorhandenen Erdraupen schaden.
  • Vor allem ab Ende Mai die Bestände auch auf eine Erdraupen Befall kontrollieren.
  • Erdraupen haben u.a. folgende natürliche Feinde: Laufkäfer, Spitzmäuse, Vögel,
  • Nematoden der Art Steinernema carpocapsae werden zur biologischen Bekämpfung von Erdraupen angeboten.
  • Falls Spritzungen zur Bekämpfung zugelassen sind, diese am besten spät abends bei Temperaturen über 15°C durchführen.
  • Derzeit (2024) sind zur direkten Bekämpfung keine Pflanzenschutzmittel zugelassen. Den aktuellen Stand siehe folgenden Link.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Hasen- oder Kaninchenfraß

Hasenfraß an Radicchio. (Jochen Kreiselmaier)

In Einzelfällen kommt es auch an Cichorien Salatbeständen zu Schäden durch einen Fraß von Hasen und Kaninchen.

Schadbild und Lebensweise

  • Fraß Beginn meist am Feldrand.
  • Bevorzugt an Stellen, an denen ein schneller Rückzug möglich ist.
  • Erster Fraß oftmals im Herzen der Pflanzen.
  • Oft liegen Blattreste am Boden.
  • Fraßschäden bes. bei allgemeiner Futterknappheit in der Gemarkung.
  • Meist findet man Hasen- oder Kaninchen-Kot im Bereich der Fraß Stellen.

Beliebte Futterpflanzen

  • Brassica-Arten, Daucus carota, Apium graveolens, Cichorium-Arten und andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Regulierung der Population im Rahmen der Jagdrechte.
  • Schutznetze können helfen.
  • Notfalls helfen Zäune.

Quellen

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Minierfliegen (Phytomyza u.a.)

Ein Schädling, der vor allem im Treibraum großen Schaden an den Chicorée Köpfen anrichten kann.

Wichtige Arten

  • Napomyza cichorii (Zichorienminierfliege)
  • Liriomyza huidobrensis (Serpentinen Minierfliege)
  • Liriomyza trifolii (Florida Minierfliege)
  • Ophiomyia pinguis (Zichorien Minierfliege)
  • Phytomyza cichorii (Chicorée Minierfliege)

Schadbild und Lebensweise

  • Minierfliegen sind sehr klein und nur 2-3 mm lang.
  • Sie ernähren sich von Pflanzensäften.
  • Die Larven (Maden), die keine Beine und auch keine Kopfkapsel haben, minieren in den Blättern der Chicorée Bestände im Feld.
  • Der eigentliche Schaden entsteht, wenn die Minierfliegen im Treibraum auftreten.
  • Durch die Madengänge in den Chicorée Köpfen entstehen auffallende z.T. rötliche Gänge, bzw. Minierbereiche.

Wirtspflanzen Liriomyza huidobrensis

  • Allium, Apium, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium sp., Cirsium, Cucumis, Cucurbita, Lactuca, Lycopersicum, Medicago, Ocimum, Phaseolus, Pisum, Raphanus, Septoria, Solanum, Spinacia, Spinacia, Stellaria, Vicia und andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Häufige Befalls Kontrollen durchführen
  • Bei der Eiablage entstehen kleine weiße Einstichstellen auf die man achten sollte.
  • Helfende Nützlinge sind: Die Brackwespen Dacnusa sibirica und Diglyphus isaea.
  • Eine Bekämpfung der Larven mit Insektiziden ist sehr schwierig.
  • Beim Insektizid Einsatz geht es darum, die Minierfliegen (nicht die Maden) auszuschalten.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Video

Quellen

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Nematoden (Meloidogyne, Pratylenchus, Trichodoridae )

Meloidogyne incognita: Typische Gallenbildung.
(David B. Langston, University of Georgia)

Nematoden können, insbesondere bei ungünstiger Fruchtfolge, beim Anbau von Chicorée Rüben Schaden anrichten.

Meloidogyne hapla (nördliches Wurzelgallenälchen)

  • An den Chicorée Wurzeln bilden sich Verzweigungen und kleine Gallen.
  • Befall vor allem auf leichten Böden, und oftmals erst Fleckenweise.
  • Schon die Keimpflanzen können befallen werden.

Pratylenchus penetrans u.a. (Freilebendes Wurzelälchen)

  • Starke Wurzelverzweigungen aber keine Gallen.
  • Bes. auf leichten Böden vorkommend.

Paratrichodorus teres und andere (Freilebende Nematoden)

  • Es bilden sich verzweigte Wurzel aber keine Gallen.
  • Befall besonders auf leichte und humusarme Böden
  • Die Nematoden werden ca. 0,9 mm lang und haben pro Jahr 3-4 Generationen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen meiden.
  • Fruchtfolge optimieren.
  • Eine 4-5-monatige Schwarzbrache im Sommer kann teilweise den Befalls Druck merklich senken.
  • Fachberatung zu Rate ziehen.
  • Biofumigation kann helfen.
  • Eine direkte Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist sehr umstritten und kaum zu empfehlen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Raupenfraß (Autographa, Cneohasia, Eucosma, Mamestra u.a.)

Schäden durch Raupenfraß sind eher selten. Sie sind vor allem im Spätsommer und Herbst zu erwarten, können aber im Einzelfall großen Schaden anrichten.

Wichtige Arten sind u.a.

  • Autographa gamma (Gammaeulen Raupen).
  • Cneohasia-Arten (Schattenwickler-Raupen).
  • Eucosma conteminana (Salatsamenwickler Raupen).
  • Mamestra brassicae (Kohleulen Raupen).

Schadbild und Lebensweise

  • Die Eiablage erfolgt an den Chicorée Pflanzen.
  • Mit einer Eiablage ist etwa ab Juni zu rechnen.
  • Aus den Eiern entwickeln sich bald die Raupen.
  • Die Raupen Fressen an den Chicorée Blättern.
  • Die Fraß Stellen können als Eintrittspforte für Krankheiten dienen.
  • Nur bei einem starken Befall ist mit einem Schaden an der Kultur zu rechnen.

Wirtspflanzen

  • Cichorium-Arten, Lactuca serriola, Lactuca virosa, Lactuca sativa und Tripolium pannonicum und weitere, je nach Art des Schädlings.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Warnmeldungen des regionalen Pflanzenschutz-Warndienstes nutzen.
  • Ab dem ersten Auftreten, alle drei Tage die Bestände kontrollieren.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.
  • Dabei möglichst nützlingsschonende Mittel bevorzugen.
  • Grundsätzlich die Pflanzenschutzmittel im jungen Raupenstadium einsetzen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Schnecken (Arion, Derocera u.a.)

Nacktschnecken fressen an der eng verwandten Cichorium intybus Zuckerhut Jungpflanze. (Josef Schlaghecken)

Schnecken können in Einzelfällen, bes. an jungen Beständen großen Schaden anrichten.

Wichtige Arten

  • Arion Arten (Wegschnecken).
  • Derocera teticulatum und agreste (Ackerschnecken).

Schadbild und Lebensweise

  • Besonders beliebt sind sehr schnell gewachsene, weiche Blätter.
  • Besonders gefährdet sind Chicorée Bestände kurz nach der Keimung.
  • Als risikoreich gelten Chicorée Bestände neben Grasraine, Gräben, Hecken usw.
  • Zur Befalls Kontrolle sind bes. Zeiten der Taubildung, z.B. abends um 11 Uhr, geeignet.
  • Schnecken haben eine mit Zähnen besetzte Raspelzunge.
  • Wegschnecken sind Zwitterwesen und befruchten sich gegenseitig.
  • Je nach Art legen sie einhundert und mehr Eier im Boden ab.
  • Be günstigen Temperaturen schlüpfen z.B. die Wegschnecken innerhalb von 20-40 Tagen.
  • Schnecken beginnen mit ihren Aktivitäten etwa ab einer Temperatur von 5°C.
  • Eine Überwinterung aller Stadien ist. z.B. bei der Wegschnecke, möglich.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei der Feldauswahl prüfen ob ein starker Schneckenbesatz von der Vorkultur vorhanden ist.
  • Beim Anbau evtl. einen Schutzstreifen neben Gräben usw. frei lassen.
  • Bei einem Zuwanderungsrisiko, sofort nach der Pflanzung Schneckenkorn z.B. am Feldrand ausbringen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.
  • Schneckenmittel nie auf die Pflanzen, sondern immer nur in den Reihen ausbringen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Wurzelläuse (Pemphigus bursarius)

Datei:Pemphigus bursarius, Wollige slawortelluis (1).jpg
Salatwurzelläuse (Pemphigus bursarius) an einer Chicoree Wurzel. (Rasbak)

In einigen Chicoree Rüben Anbau Regionen ein großes Problem.

Synonyme (laut EPPO)

  • Aphioides bursarius, Aphioides pyriformis.
  • Hamadryaphis bursarius, Hamadryaphis pyriformis.
  • Kessleria bursarius, Kessleria pyriformis.
  • Pemphigus lactucarius, Pemphigus pyriformis.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Wollige Salatwurzellaus (Pemphigus bursarius) kann Chicorée Pflanzen stark schädigen.
  • Die Läuse Verbringen den Winter auf der Schwarzpappel (Populus nigra var. italica.
  • In den Rinden der Bäume findet man die überwinternden Eier.
  • Mit dem Austrieb der Pappeln schlüpfen die Wurzelläuse.
  • Die Läuse legen ihre Eier in die Pappelblätter, an der sich dann Gallen bilden.
  • Etwa im Juni verlassen die Wurzelläuse die aufplatzenden Gallen.
  • Etwa im Juli befallen dann die Läuse andere Wirtspflanzen wie z.B. Chicorée Pflanzen.
  • Die gelblichen Blattläuse sind meist von einer weißlichen, wachsartigen "Watte" umgeben.
  • Die Blattläuse leben und saugen am Wurzelhals der Wirtspflanzen.
  • Pro Chicorée Wurzelhals können sich durchaus um die 100 Wurzelläuse aufhalten.
  • Durch ihre Saugtätigkeit kann es zu einem Kümmerwuchs kommen.
  • Im Herbst bilden sich dann geflügelte Tiere, die wieder zum Winterwirt wechseln.

Wirtspflanzen

  • Cichorium-, Lactuca-, Lapsana- und Sonchus Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Da die Wurzelläuse trockene Witterung lieben, kann häufigeres Bewässern helfen.
  • Es gibt wohl leichte Sortenunterschiede bezüglich der Attraktivität für Wurzelläuse.
  • Zur Optimierung einer evtl. Bekämpfung lässt sich Flugtätigkeit mit Gelbtafeln kontrollieren.
  • Der Pilz Metarhizium anisopliae gilt als Gegenspieler und wird zur Bekämpfung getestet.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Videos zum Chicorée Anbau und Pflanzenschutz

  • Witloof Teelt. von Praktijkpuntlandbouwvlaams, in flämischer Sprache.

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Siehe auch in Hortipendium

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Autoren und Mitwirkende

Datei:Forscher im Feld.jpg
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Baur Brigitte, Agroscope, Schweiz.
  • Bedlan Gerhard, Universität-Dozent, Dr., Wien, Österreich.
  • Fischer Serge, Agroscope, Schweiz.
  • Hinrichs-Berger, Jan, Dr., Fachreferent für Mykologie, LTZ Augustenberg, Karlsruhe.
  • JKI Mitarbeiter an verschiedenen Stellen.
  • Laun Norbert, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Lutz Frieder, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Lutz Martin, Agroscope, Schweiz.
  • Sauer Cornelia, Agroscope, Schweiz.
  • Koch Ingeborg, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Naab Bertram, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Ölhafen Andrea, Agroscope, Schweiz.
  • Postweiler Karin, Dr. Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Ulrich, Roswitha, Pflanzenschutzdienst Hessen, in Wetzlar.
  • Vogel Ute, Agroscope, Schweiz.
  • Weinheimer Sebastian, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Ziegler Joachim, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.

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Quellen Offline

  • Chicorée: Rund um das Saatgut. Artikel in der Zeitschrift Gemüse Nr.5/2016, von Josef Schlaghecken.
  • Handbuch des speziellen Gemüsebaus, 1996, von Georg Vogel, Eugen Ulmer Verlag.
  • Pflanzenschutz im Gemüsebau, 4. völlig bearbeitete und erweiterte Auflage, 2002, von Crüger Gerd, Georg Friedrich Backhaus, Martin Hommes, Silvia Smoltka und Heinrich-Josef Vetten, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart-Hohenheim.

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Quellen Online

Danksagung

  • Wir bedanken uns bei den Kolleginnen und Kollegen aus Belgien, die innerhalb eines EU-Forschungsprojektes viele Informationen zur Pflanzensgesundheit beim Chicorée Anbau zusammengetragen und uns zur Verfügung gestellt haben.
  • Danke an: Klaartje Bunkens und Simon Verreckt (Praktijkpunt Landbouw Vlaams-Brabant), David Nuyttens, Donald Dekeyser und Ingrid Zwertvaegher (ILVO), Tania De Marez en Jeroen De Marez (Inagro), Tim De Clercq, 3020 Herent.
  • PRAKTIJKGIDS GEÏNTEGREERDE GEWASBESCHERMING (IPM) 2.0 Witloof. bei praktijkpuntlandbouw.be


Gewährleistung

Alle Angaben ohne Gewähr!