Artischocken Erwerbsanbau

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Artischocke
Cynara scolymus
Synonyme
Cynara cardunculus subsp. scolymus
Artischocken.JPG
Artischocken (D), Artichocke (GB),Cardoon (GB), Cardy (GB), Green artichoke (US)
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Ordnung Asternartige
Asterales
Familie Korbblütler
Asteraceae
Gattung Cynara
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Blühende Artischocken Pflanze. (Peganum)

Die Artischocke (Cynara scolymus) ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Sortengruppe der Artischocken wird zum einen wegen ihrer essbaren knospigen Blütenstände angebaut und als Sprossgemüse verzehrt und zum anderen als Arzneipflanze angebaut. Zur Versorgung der Hobbygärtner und Selbstversorger gibt es eine beachtliche Jungpflanzen Produktion.

Botanik

Die heute angebaute Artischocke ähnelt ihren wilden Vorfahren.

  • Artischocken sind ausdauernde Pflanzen.
  • Im ersten Jahr bildet sich ein eine grundständige Blattrosette.
  • Ab dem zweiten Jahr bilden sich jährliche mehrere Jahre lang 1-2 Meter hohen Blütenständen gebildet.
  • Die dornigen Laubblätter sind zwei- bis dreifach fiederschnittig, bis zu 75 cm lang und 40 cm breit.
  • Die Blattunterseiten sind graufilzig behaart.
  • Die Blütenstände sind gestielt und die Blüten befinden sich in den großen Blüten Körbchen.
  • Der Blütenstands Boden der Körbchen ist fleischig.
  • Während der Blüte zeigen sich die violetten Röhrenblüten.
  • Weltweit sind die Artischocken ein wichtiges Nahrungsmittel.-
  • Laut FAO wurden 2022 rund 1.584.514 t Artischocken geerntet.
  • Große europäische Anbauländer sind Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland.
  • Die Artischocke wurde 2023 zur Arzneipflanze des Jahres gekührt.
  • 2025 wurde sie von der HMPPA (Herbal Medicinal Products Platform Austria) zur „Arzneipflanze des Jahres in Österreich“ gewählt.

Weitere Infos

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Geschichte

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Artischockenernte 1910 in der Bretagne. (Neurdein)

Die frostempfindliche Artischocke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, vom östlichen Mittelmeer (Kilikien) über Persien bis nach Nordafrika, westlich bis Spanien und ebenso auf den Kanarischen Inseln. Erste Berichte über die Artischocke gibt es bei Plinius und Columella, wobei die Zuordnung der dort erwähnten Pflanzen unsicher ist. So könnte das altgriechische scolymos, das sich auf die Stacheln bezieht, auch andere Disteln meinen. Unter mitteleuropäischen Klimabedingungen ist sie nicht ganz winterhart.
Die Araber brachten die Artischocke im 13. Jahrhundert nach Spanien und Sizilien; von dort nahm sie ihren Weg nach Italien und kam Anfang des 16. Jahrhunderts nach Frankreich und England. In Deutschland wurde sie schon um 1540 in Ulm, Stuttgart und Nürnberg angebaut. Heute steht die Artischocke großflächig in Spanien, im südlichen Frankreich und Italien im Anbau. In Gartenfachbüchern aus den Jahren um 1930 ist zu lesen, die Artischocke sei eine wildwachsende Pflanze des südlichen Europas, des nördlichen Asiens und Afrikas. Die mühelose Produktion dieser Gemüsepflanze in den italienischen und algerischen Landschaften habe ihren Anbau in deutschen Gärten überflüssig gemacht, so dass man sie eigentlich nur noch in herrschaftlichen Gemüsegärten finde. Die Artischocke gilt als Königin der Gemüse, und ihre Bedeutung für die Küche beginnt glaubwürdigen Berichten zufolge schon in vorchristlicher Zeit.

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Artischocken Zuchtbetriebe und Saatgutlieferanten

Artischocken Samen. (J.Schlaghecken)

Für den Anbau von Artischocken unter den unterschiedlichsten Bedingungen gibt es verschiedene Saatgutanbieter.

  • Vor Beginn des Anbaus ist es hilfreich, alle bedeutenden Zuchtbetriebe und wichtige Saatgutanbieter kennen zu kennen.
  • Im Folgenden eine Auswahl wichtiger Betriebe mit ihrem Saatgutangebot. (Stand Febr. 2025).

Saatgutanbieter

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Saatgut und Keimung

Artischocken sind relativ groß und haben eine längliche Eiform. Ihre Farbe ist unterschiedlich gräulich und haben an ihrer Seite das typische "Auge".

Artischocken Saatgutdaten
TKM
Gramm
Korngröße Ein Gramm
Kornzahl
Keimfähigkeit
in %
Keimtemp.
in °C
Keimdauer
in Tage
Saatgutangebot
im Handel
Saattiefe
in cm
48-53 g Länge: 6 - 9 mm
Breite: 4 - 6 mm
Dicke: 1,5 - 2,5 mm
18 - 25 Korn Normalsaatgut:
> 65%
15 - 25°C
empfehlenswert
20 - 25°C
bei 20 - 25°C:
14 - 21 Tage
Normalsaatgut
Präzisionssaatgut
10 - 20 mm

Saatgutangebote

  • Artischocken Saatgut gibt es in Gewichtseinheiten von u.a. von 100, 200 oder 500 g
  • Stückweises Saatgut gibt es in Einheiten von u.a. 100 oder 1.000 Korn

Saatgutübertragbare Krankheiten

  • Bisher wenig bekannt

Weitere Infos

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Sortenwahl Artischocken

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Sorte Imerial Star. (Josef Schlaghecken)

Hauptsorten

  • Amethyst F1, violett
  • Concerto F1, violett
  • Lancelot F1, grün
  • Imperial Star F1, grün
  • Madrigal F1, grün
  • Olympus F1, violett
  • Sambo F1, grün
  • Symphony F1, grün
  • Violetto di Chioggia, violett

Sortenempfehlungen
Hilfreich bei der Sortenwahl sind die verschiedenen Sorten-Versuchsergebnisse, die man online in Hortigate.de lesen oder runterladen kann.

Weitere Infos

  • Artischocken aus Brandenburg (2026): Artikel von Dr. Sophie Stein, Leibnitz-Institur für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), in der Zeitschrift Gemüse 1/2026, Seite 37-39.

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Jungpflanzen Anzucht

Datei:Artischocken Jungpflanze, Sorte Green Globe-3-Josef Schlaghecken.jpg
Artischocken Junpflanze in Erdpresstopf
.(Josef Schlaghecken)

Artischocken Pflanzen werden für den Anbau sowie für den Kleingärtner Bedarf benötigt. Die Anzucht erfolgt vorwiegend in spezialisierten Jungpflanzenbetrieben.

Anzuchthinweise

  • Aussaat etwa ab Mitte Februat im Gewächshaus.
  • Direktsaat z.B. in 6 cm Erdpresstöpfen
  • Zur Keimung etwa 20°C.
  • Nach der Keimung mit etwa 15°C weiterkultivieren.
  • Bei Sonneneinstrahlung auch einige Grade mehr.
  • Anzuchdauer im Februar etwa 8 Wochen, im März etwa 6 Wochen.

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Anbau

Datei:Artischocken Anbau in der Pfalz-1-Josef Schlaghecken.jpg
Artischocken Anbau in der Pfalz. (Josef Schlaghecken)
  • Bei uns bevorzugt man meist die Pflanzkultur.
  • Pflanztermin etwa ab Anfang bis Mai, wenn keine Fröste mehr erwartet werden.
  • Frühere Pflanzungen, je nach Region, aber dann mit einer Vliesbedeckung.
  • Pflanzabstände: z.B. 150 (200) x 75 cm
  • Eine Vliesbedeckung kann vorteilhaft sein.
  • Artischocken sind nicht selbstverträglich, deshalb kein direkter Nachbau.
  • Die Artischocke bevorzugt für ein optimales Wachstum 20 °C.
  • Generell sollte die Temperatur nicht unter -5°C fallen.
  • Problem gibt es bei Frösten von minus 10°C.
  • Wegen der geringen Winterhärte empfiehlt sich in unseren Breiten die Vermehrung durch Samen.
  • In risikoreichen Anbauregionen empfiehlt sich im Winter ein Fristschutz mit Stroh, Laub usw.
  • Da Artischocken eine beträchtliche Bodendurchwurzelung haben ist eine vorherige tiefe Bodenbearbeitung vor der Pflanzung von Vorteil.
  • Die Erntesaison liegt zwischen Anfang Juli und Ende September.

Weitere Infos

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Artischocken Frosthärte

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Artischocken Pflanze bei -7°C. (Josef Schlaghecken)

Artischocken Pflanzen sind nicht sehr frosthart. Bei extremen Frosten könnten ganze Bestände erfrierne.

  • Artischocken Pflanzen vertragen Fröste von etwa -10 bis -15 °C.
  • Einfluß hat jedoch auch die Dauer des Froste, Sorte, das Stickstoff- sowie Kaliangebot in den Wochen vor dem Frost

Weitere Infos

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Pflanzenschutz

Falscher Mehltau an einem Artischocken Blatt.
(Siegfried Reiners)

Artischocken können von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen befallen und u.a. stark geschädigt werden.
Aktuelle Krankheiten

  • Alternaria alternata, Athelia rolfsii, Boeremia exigua, Botrytis cinerea, Bremia lactucae, Didymella macrostoma, Golovinomyces ambrosiae, Pectobacterium Arten, Pseudomonas viridiflava, Pythium aphanidermatum, Sclerotinia sclerotiorum, Verticillium, Virosen verschiedener Art

Aktuelle Schädlinge

  • Capitophorus elaeagni, Frankliniella occidentalis, Myzus persicae

Weitere Infos

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Artischocken Unkrautbekämpfung

Beispiel Restunkräuter

Die Unkrautbekämpfung beim Anbau von Artischocken erfordert einen beachtlichen Zeitaufwand und kostet viel Geld. Eine große Hilfe bietet in jedem Falle die optimierte Feldhygiene sowie die Nutzung des "Falschen-Saatbeetes". Diese beiden Verfahren sind zu ergänzen mit einer mechanischen Unkrautbekämpfung und im konventionellen Anbau durch den Einsatz von Herbiziden. Im Einzelfall kann auch der Anbau in Mulchfolie hilfreich sein.

Feldhygiene

Falsches Saatbeet

Hierbei geht es um vorbeugende Maßnahmen. Dauerunkräuter möglichst schon beim ersten Auftreten ausschalten und nicht warten bis sich schon große Bestände gebildet haben. Zur Eindämmung des Samenunkräuter Drucks, diese nie Samen bilden lassen. Wird das konsequent durchgeführt, verringert sich der Unkrautdruck von Jahr zu Jahr. Nähere Infos zur Feldhygiene gibt es unter den folgenden Links.

Falsches-Saatbeet

Beispiel Hackgerät

Eine sofortige, große Erleichterung bei der Unkrautbekämpfung bringt das "Falsche-Saatbeet", das natürlich auch bei Pflanzkulturen von Nutzen ist. Nähere Infos zur Anwendung gibt es unter dem folgenden Link.

Mechanische Unkrautbekämpfung

Da Artischocken immer als Pflanzkultur angebaut werden ist eine mechanische Unkrautbekämpfung hilfreich und sinnvoll.

  • Öfter erfolgreich in regenarmen Regionen
  • Öfter nutzbar auf leichteren Böden, die schneller abtrocknen

Herbizid Einsatz

Herbizid Effekt Unkraut

In konventionell arbeitenden Betrieben ist der Einsatz bzw. die Nutzung von Herbiziden üblich. Um damit langfristig erfolgreich arbeiten zu können, sind die Zulassungsbedingungen zu beachten und ein ist sachgerechte Anwendung nötig. Dazu gehört auch eine Begrenzung der Anwendungen innerhalb einer Fruchtfolge, um so die Selektion von nicht erfassten Unkrautarten zu verhindern. Nähere Infos zu Herbiziden und deren Einsatz gibt es unter den folgenden Links.

Mulchfolie

Zur Unkrautbekämpfung im Artischocken-Anbau ist die Pflanzung in Kunststoff-Mulch Materialien möglich. Bei sachgerechter Anwendung erhält man weitgehend unkrautfreie Bestände. Als Materialien ist z.B. schwarze Mulchfolie oder Vliesmaterial geeignet. Damit das Unkraut nicht durch die Pflanzlöcher wächst, müssen diese so klein wie möglich gehalten werden. Da die Radspuren weiterhin verunkrauten ist dort auf anderem Wege das Unkraut zu bekämpfen.
Im Praxisalltag Muss jedoch geprüft werden ob andere Verfahren der Unkrautbekämpfung nicht kostengünstiger sind.

Weitere Infos

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Vermarktungs-Normen Artischocken

Bei der Vermarktung von Gemüse für den Frischmarkt sind bestimmte Vorschriften zu beachten.

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Marktangebot

Artischocken für den Verzehr gibt es als Frischware oder in Nass Konserven.

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Wert als Nahrungsmittel

Neben dem hohen, die Seele des Gärtners erfreuenden Zier Wert, kann sich der Verzehr von Artischocken positiv auf Leber, Galle und Cholesterinwerte auswirken. So empfehlen z.B. die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ und die „Deutsche Krebsgesellschaft“ im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“, fünf Mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse zu essen.
Einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Wirkungen von Gemüse findet man über die Internetseite „Gemüse-ist-mehr als ein Nahrungsmittel“. Hier werden Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt in knapper, gut lesbarer Form aufgelistet und die vorbeugende Wirkung von Gemüse auf viele, meist chronische Erkrankungen dargelegt.

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Anbauflächen und Produktionsmengen

Datei:Production of artichokes, 2023.png
Artischocken Anbauzentren. (Wiki)

Weltweit gibt es einen großen Artischocken Anbau.

  • In Europa sind Italien und Spanien die wichtigsten Erzeugerländer.
  • In Deutschland ist der Anbau so gering, dass er bei den Anbauerhebungen nicht erfaßt wird.
  • Weltweit sind Algerien und Argentinien die führenden Anbauländer.

Weitere Infos

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Internationale Bezeichnung

20px Deutsch Artischocke
20px Englisch Artichoke
20px Bulgarisch artisok
20px Chinesisch (Mandarin) chüchi
20px Dänisch artiskok
20px Finnisch latva-artisokka
20px Französisch artichaut commun
20px Griechisch agynara
20px Hindi hathichak
20px Italienisch carciofo, articiooca
20px Japanisch chosenazami
20px Niederländisch artisjok
20px Norwegisch artiskokk
Flag of Poland.svg Polnisch artyszok
20px Portugisisch alca chofar
20px Rumänisch anghinare
20px Russisch artisok
Datei:Flag of Sweden.svg Schwedisch kronärtskocka
20px Slowakisch articoka
20px Spanisch alcachofa
20px Ungarisch articsóka

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Quellen Offline

Buch-Handbuch-Gemüsebau-Vogel.jpg
  • Gemüse ist mehr als ein Nahrungsmittel. Neue Erkenntnisse über die gesundheitlichen Wirkungen (2014): Buch von Prof. Dr. Hans-Christoph Scharpf, Ettlingen.
  • Gemüsebau (2024): Buch von Hermann Laber und Gerald Lattauschke, Ulmer Verlag, Stuttgart.
  • Grüne Apotheke (2004): Buch von Jörg Grünwald und Christof Jänicke, Verlag= Gräfe und Unzer, München.
  • Handbuch der Samengärtnerei (2003): Buch von Andrea Heistinger, Arche Noah, Ulmer Verlag, Stuttgart.
  • Handbuch des speziellen Gemüsebaus (1996): Buch von Georg Vogel, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart.
  • Heilpflanzen der Antike, Mythologie, Heilkunst und Anwendung (2014): Buch von Christian Rätsch, AT-Verlag, München.
  • Kulturanleitung für Artischocken, Neuerscheinung 2002, Zusammengestellt vom Lehrstuhl für Gemüsebau der TU München-Weihenstephan
  • Kursbuch gesunde Ernährung. Die Küche als Apotheke der Natur (1999): Buch von Ingeborg Münzing-Ruef, Verlag Zabert Sandmann, München.
  • Rund um das Saatgut: Artischocke, Artikel von Josef Schlaghecken in Zeitschrift Gemüse, 11/2018, Seite 39-40.

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Einzelnachweise

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Quellen Online

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Autoren und Mitwirkende

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Forschen für eine nachhaltige Lebensmittel Produktion. G.Brändle. Agroscope
  • Baier Christian, Humboldt Universität, Berlin.
  • Bernauer Mark, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Heistinger Andrea, St. Pölten, Österreich.
  • Hübner Elena, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Lampe Isabelle, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Maync Achim, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Melzer Olaf, Dipl. Ing (FH), Hochschule Osnabrück.
  • Rainers Siegfried, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Vogel Georg, Prof. Dr., Großbeeren.
  • Weinheimer Sebastian, Queckbrunnerhof, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR-Rheinpfalz), Neustadt/Wstr.
  • Wonneberger Christian, Prof. Dr., Hochschule Osnabrück.