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		<title>Hortipendium - Neue Seiten [de-formal]</title>
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		<id>http://www.hortipendium.de/Cycas_revoluta</id>
		<title>Cycas revoluta</title>
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				<updated>2012-05-14T17:56:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;B. Wittstock: Fotos eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                    = Pflanze&lt;br /&gt;
|Bild                   = Cycas revoluta Kübelpflanze.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = ''Cycas revoluta'' als Kübelpflanze&lt;br /&gt;
|Name                   = Sagopalmfarn&lt;br /&gt;
|lat_Name               = Cycas revoluta&lt;br /&gt;
|Autor                  = Thunb.&lt;br /&gt;
|Synonyme               = Cycas, Palmfarn&lt;br /&gt;
|Klasse                 = &lt;br /&gt;
|lat_Klasse             = 	Cycadopsida&lt;br /&gt;
|Unterklasse            =&lt;br /&gt;
|lat_Unterklasse        =&lt;br /&gt;
|Unterklasse-Gruppe     =&lt;br /&gt;
|lat_Unterklasse-Gruppe =&lt;br /&gt;
|Ordnung                = Palmfarne&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung            = Cycadales&lt;br /&gt;
|Ordnung-Gruppe         =&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung-Gruppe     =&lt;br /&gt;
|Familie                = Palmfarngewächse&lt;br /&gt;
|lat_Familie            = Cycadaceae&lt;br /&gt;
|Gattung                = Sagopalmfarne&lt;br /&gt;
|lat_Gattung            = Cycas&lt;br /&gt;
|Provenienz             =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Sagopalmfarn ''' (''Cycas revoluta '') ist durch seinen auffälligen Wuchs als Topf- und [[Kübelpflanzen|Kübelpflanze]] sehr beliebt. Schon vor über 100 Jahren wurde diese attraktive Pflanze in temperierten Wintergärten gehalten. Im Mittelmeergebiet findet man sie häufig auch ausgepflanzt in Gärten. Die Pflanze ist in ihrer äußerlichen Gestalt den Palmen sehr ähnlich, gehört aber zu einer anderen Pflanzenfamilie, den Palmfarngewächsen. Der Name „Sago“ bezeichnet die stärkereichen, essbaren Samenkerne. Die lateinische Bezeichnung „revolutus“ bedeutet zurückgrollt und bezieht sich auf die sich neu entwickelnden Blätter&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Name von Cycas revoluta. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Sagoersatz werden auch die stärkereichen Stämme und Wurzeln verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;Kummert, F. (1975): Cycas. In: Das große Buch der Zimmerpflanzen. Südwest Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren wächst ''Cycas revoluta'' nur langsam, nach einigen Jahren entwickelt sich ein kurzer Stamm mit schopfartigen Fiederblättern. Während der Sommermonate erscheinen gleichzeitig die zahlreichen dick-ledrigen palmenähnlichen Wedel. Die Pflanzen werden meistens in warmen Gebieten herangezogen (z.B. Florida, China) und dann als mehrjährige Pflanzen importiert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorraussetzung für die reine [[Zimmerpflanzen|Zimmerkultur]] ist ein heller, geräumiger Standort. Altpflanzen können eine Höhe bis zu 2 m, der Wedelschopf einen Durchmesser von bis zu 3 m erreichen&amp;lt;ref&amp;gt;Rücker, K. (1998): Sagopalme. In: Die Pflanzen im Haus. Ulmer Verlag, Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Botanik==&lt;br /&gt;
Die insgesamt 46 Arten der Cycadaceae haben ihre Areale in tropischen bis subtropischen Zone der Alten Welt und den Pazifischen Inseln einschließlich Australien. Zur Gattung ''Cycas'' gehören 8 Arten, wobei fast ausschließlich der Japanische Sagopalmfarn sich in Kultur befindet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cycas revoluta'' Thunb. ('''Japanischer Sagopalmfarn''') ist in Südjapan und auf den Ryūkyū-Inseln [[Herkünfte der Zierpflanzen|beheimatet]]. Aus botanischer Sicht ist die Pflanze ein immergrüner Schopfbaum mit wechselständig gefiederten Blättern. Jede Fieder besitzt einen Mittelnerv ohne Seitenadern. Der Blattstiel ist oft bedornt&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob, U. &amp;amp; G. Thomas-Petersein (1984): Lexikon Heimpflanzen. Bibliographisches Institut, Leipzig. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Pflanze ist zweihäusig. Die Makrosporophylle stehen in lockerer Häufung, sind am Ende gefiedert bis gezähnt und normalerweise 8 bis 48, seltener 2-samig. Die Keimblätter sind 2-zählig&amp;lt;ref&amp;gt;Erhardt, W. (2008): Der große Zander. Band 1 und 2. Ulmer Verlag, Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycas revoluta männlicher Blütenstand.jpg|thumb|männlicher Blütenstand von ''Cycas revoluta'']]&lt;br /&gt;
Allgemein kann die Pflanze, als bekanntester Vertreter der Palmfarne, als lebendes Fossil angesehen werden. Seit dem Perm (evtl. auch Oberkarbon) ist die Pflanzenart nachgewiesen. Sie unterscheiden sich von den Samenfarnen dadurch, dass die Pollensackgruppen und Samenanlagen an typischen Mikro- und Megasporophyllen stehen. Der Blütenstand ist ein endständiger Zapfen, der nach der Blüte von der Achse durchwachsen wird, wobei Gruppen von Sporophyllen und Tropophyllen aufeinanderfolgen. Die primitive weibliche Blüte besitzt also noch kein begrenztes Wachstum, eine Homologie mit den Laubblättern ist deutlich zu erkennen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycas revoluta Blattentwicklung.jpg|thumb|''Cycas revoluta'' mit jungen Laubblättern]]&lt;br /&gt;
Die Laubblätter sind anfangs oft noch farnartig eingerollt und weisen im weiteren Entwicklungsverlauf ein lang anhaltendes Spitzenwachstum auf. Abwechselnd mit den Laubblättern werden auch Niederblätter gebildet. Diese berinden zusammen mit den basalen Teilen der abgestorbenen Laubblätter den Stamm. Sie haben eine bräunliche Färbung, sind spitz und dienen dem Schutz der Pflanze. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die männlichen Geschlechtszellen (Spermatozoiden), die bei der Keimung des Blütenstaubs frei werden, sind frei beweglich. Sie werden durch aufplatzen der Intine ausgestossen. Zwischen der Bestäubung und Befruchtung können einige Monate vergehen&amp;lt;ref&amp;gt;Sitte, P. et al. (1998): Samenpflanzen, Staub- und Fruchtblätter. In: Strasburger, Lehrbuch der Botanik. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart – Jena – Ulm. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft leben Cyanophyten (u.a. ''Anabaena cycadacearum'') endophytisch in den Wurzeln von ''Cycas''. In dieser symbiontischen Lebensgemeinschaft tragen diese Blaualgen zur Stickstoffverbesserung der Pflanze bei&amp;lt;ref&amp;gt;Lal, J. (2007): Cycas revoluta. In: [http://drjohnjlal.wetpaint.com/page/Cycas+%28Sago+palm%29 Cycas (Sago Palm)] am 11.05.2012. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Samen ist der Stamm ebenfalls Stärkereich, ein Stamm von 1 m Höhe enthält ungefähr 2 kg Sago. Vorsicht ist jedoch vor giftigen Toxinen geboten. Nutzt die Pflanze diese Stoffe als Abwehr gegenüber Hebivoren, sind beim Menschen Fälle von Erbrechen bis schwere Vergiftungsfälle bekannt. In der traditionellen chinesischen Medizin werden die Samen genutzt, um Bluthochdruck, Muskel-Skelett Erkrankungen, Magen-Darmkrankheiten, Husten und Menstruationsbeschwerden zu behandeln&amp;lt;ref&amp;gt;Barceloux, D. (2009): Cyanogenic Foods. In: Medical Toxicology of Natural Substances, 06/2009, S. 336 – 343. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cycas cicinalis'' var. ''cicirnalis'' ('''Eingerollter Sagopalmfarn''') ist in Südindien, Sri Lanka, Philippinen und Taiwan [[Herkünfte der Zierpflanzen|beheimatet]]. Sie ist als Zimmerpflanze auch gut geeignet, benötigt aber aufgrund der Maximalhöhe von bis zu 3m in Kultur mehr Platz&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob, U. &amp;amp; G. Thomas-Petersein (1984): Lexikon Heimpflanzen. Bibliographisches Institut, Leipzig. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ''Cycas beddomei'' ist in Anhang I des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens (CITES) gelistet, die anderen Gattungen bzw. Arten in Anhang II&amp;lt;ref&amp;gt;Whitelock, Loran M (2002): The Cycads. Timber Press, Portland. &amp;lt;/ref&amp;gt;. ''Cycas revoluta'' wird als „gering gefährdet“ eingestuft bei einer stabilen Populationsgröße&amp;lt;ref&amp;gt;Hill, K.D. (2010): Cycas revoluta. In: [http://www.iucnredlist.org/apps/redlist/details/42080/0 IUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.2.] am 14.05.2012. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jungpflanzenanzucht==&lt;br /&gt;
===Vermehrung===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycas revoluta Stamm Altpflanze.jpg|thumb|Stammbürtige Ableger von ''Cycas revoluta'']]&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycas revoluta Jungpflanzen.jpg|thumb|frisch getopfte Jungpflanzen von ''Cycas revoluta'']]&lt;br /&gt;
Die Pflanzen können durch Aussaat oder durch Abtrennen von [[Ausläufer|Stammsprossen]] vermehrt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An älteren Pflanzen bilden sich am Stamm kugelförmige Jungpflanzen. Diese Nebensprosse, die zuerst noch blattlos erscheinen, können vorsichtig abgetrennt und einzeln in Töpfe gesetzt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Kummert, F. (1975): Cycas. In: Das große Buch der Zimmerpflanzen. Südwest Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei Temperaturen von 25°C bewurzeln die Jungpflanzen am besten in einem Gemisch von Sand und Torfkultursubstrat im Verhältnis 1:3. Zusätzlich kann oberflächlich Sand aufgesiebt werden um Pilzbefall vorzubeugen. Die Topfgröße sollte der Größe der Jungpflanze entsprechen. Es werden 5 bis 6 cm bei kleineren und 7 bis 8 cm bei größeren Nebensprossen verwendet. Die sich neu bildenden Wurzeln sind sehr empfindlich für Staunässe. Es kann bis zu 2 Monate dauern, bevor sich das erste Laubblatt entwickelt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur generativen Vermehrung wird importiertes Saatgut verwendet. Entscheidend für eine erfolgreiche Aussaat ist frisches Saatgut&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Vermehrung von Cycas revoluta. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch falsche oder zu lange Lagerung kann der Samen eingetrocknet sein. Das Nährgewebe schrumpft dabei stark zusammen und löst sich von der harten Samenschale. Durch vorsichtiges Schütteln kann trockenes Saatgut ausfindig gemacht werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Arbeitsschritt sollte das eingetrocknete Fruchtfleisch entfernt oder zumindest eingeritzt werden. Danach sollten die Samen für 3 bis 4 Tage in 30 bis 35°C warmen Wasser eingeweicht werden. Spätestens dann sollte das gesamte Fruchtfleisch abgeschabt werden. Als Qualitätstest für keimfähiges Saatgut dient eine Schwimmprobe. Wenn die Samen nach dem Einweichen noch schwimmfähig sind und nicht abtauchen, ist die Keimwahrscheinlichkeit aufgrund des unbefruchteten Embryos sehr gering. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gereinigten Samen werden am besten in feuchtes Perlit, Vermiculite, Kokohum oder Sphagnum einzeln in Töpfe oder auf Anzuchtpaletten zur Hälfte eingebettet. Hohe Wärme zwischen 30 bis 35°C und Luftfeuchte &amp;gt;80 % ist für die Keimung notwendig. Spezielle Anzuchtkabinen mit installierter Sprühnebenanlage sind ideal. Die Aussaatgefäße müssen täglich auf Pilzbefall kontrolliert werden. Frische Samen keimen schon nach wenigen Tagen, bei eingetrockneten Samen oder kühlerer Anzuchttemperatur können bis zu 3 Monate vergehen. Bei ''Cycas'' - Arten öffnet sich während der Keimung die Samenschale in der Mitte mit einem Spalt. Der Samen kann dann ggf. gewendet werden, so dass der Keimling in Richtung Substrat wächst. Zu diesem Zeitpunkt kann auch das Aussaatgefäß und [[Substrat]] gewechselt werden, z.B. wenn reines Kokohum oder Spaghnum verwendet wurde. Zur besseren Wurzelentwicklung sollten tiefe Töpfe verwendet werden, da die Hauptwurzeln sonst schnell den Topfboden erreichen und abknicken. Bei optimaler Kultur können sich bis zu 4 Fiederblätter im ersten Jahr entwickeln. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mutterpflanzen===&lt;br /&gt;
Die Einrichtung eines Mutterpflanzenquartiers ist sehr platzaufwendig. Die Pflanzen können mehrere Jahre zur Gewinnung von Seitensprossen genutzt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur==&lt;br /&gt;
===Licht===&lt;br /&gt;
Während der Sommermonate sollten die Pflanzen leicht schattiert werden. Probleme ergeben sich durch erste intensive Strahlungstage im Frühjahr. Die Laubblätter müssen sich erst an hohe Lichtintensitäten gewöhnen, sonst drohen irreversible Schäden. Während der Wintermonate kann Zusatzlicht gegeben werden, ist aber oft nicht wirtschaftlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Temperatur===&lt;br /&gt;
Die Sommertemperatur sollte zwischen 22 bis 24°C liegen. In den Wintermonaten sind 15 bis 18°C ausreichend. Der Einsatz eines [[Energieschirm]]s ist unbedingt zu empfehlen. Im Frühjahr, zu Beginn des neuen Wachstums, sollte die Temperatur auf 20°C angehoben werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Luftfeuchte und Bewässerung===&lt;br /&gt;
Die Luftfeuchte sollte besonders bei hohen Sommertemperaturen über 70% liegen, ansonsten genügen der Pflanze auch niedrigere Werte. Umso höher die Sommertemperaturen sind, desto mehr muss gewässert werden. Gegenüber Nässe sind die Pflanzen sehr empfindlich. Bei kühleren Temperaturen sollte so sparsam gewässert werden, dass das [[Substrat]] nicht komplett durchtrocknet&amp;lt;ref&amp;gt;Kummert, F. (1975): Cycas. In: Das große Buch der Zimmerpflanzen. Südwest Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei zu trockener Luft regiert die Pflanze mit irreversibler Blatt- oder Spitzenbräune. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Düngen===&lt;br /&gt;
Alle zwei Wochen kann während der Hauptwachstumszeit eine 0,05 bis 0,1% Nährlösung gegeben werden. Mineralische Dünger werden weniger gut vertragen&amp;lt;ref&amp;gt;Rücker, K. (1998): Düngung bei Sagopalmen. In: Die Pflanzen im Haus. Ulmer Verlag, Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Substrat===&lt;br /&gt;
Der [[pH-Wert]] des Substrates sollte um 6 liegen&amp;lt;ref&amp;gt;Rücker, K. (1998): Substrat bei Sagopalmen. In: Die Pflanzen im Haus. Ulmer Verlag, Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Pflanzen wachsen gut in einem Gemisch von Einheitserde und einem Zuschlag von ¼ Sand. Auf eine hohe Durchlässigkeit des Substrates ist zu achten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pflanzung===&lt;br /&gt;
Die Pflanzen werden möglichst wenig umgesetzt, um die empfindlichen Wurzeln zu schonen. Günstig sind tiefe Töpfe, wie sie auch zur Aufzucht von Palmen verwendet werden. Die Pflanzgefäße sind eher klein zu wählen, da die Pflanzen auch im Sommer nur wenig Feuchtigkeit benötigen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stutzen===&lt;br /&gt;
Stutzen, sowie der Einsatz von Wachstumsregulatoren ist nicht erforderlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflanzenschutz==&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycas revoluta Wollläuse.jpg|thumb|Wolllausbefall bei ''Cycas revoluta'']]&lt;br /&gt;
Pflanzen, die ungeschützt vor Regen und Kälte im Freien stehen, sind anfällig für Fäulnis von Wurzeln und Stamm. [[Wachstumsfaktor Licht|Lichtmangel]] führt bei den Pflanzen zu einem unnatürlichen Aussehen und starkem Längenwuchs der Laubblätter. Dadurch steigt das Risiko für [[Pflanzenkrankheiten]] und Fäulnis der Wurzeln. Beim Einsatz von synthetischen [[Pflanzenschutzmittel]]n ist die aktuelle Zulassungssituation zu beachten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Krankheiten und Schädlinge können unter anderem auftreten: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wurzel- und Stammgrundfäule (''[[Pythium]]''- Arten): Fäulnis von Wurzel und Stamm; erst Gelb-, später Schwarzfärbung der Blätter; Pflanzen vergilben und sterben ab &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Schildläuse]] (Coccidae): Läuse mit napfförmigen, braunen Höckern und Wachsbedeckten Schilden; Befallsstellen aufgehellt, Verschmutzung durch Honigtau und Russtaupilze &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Wollläuse]]: von weißen Wachsfäden bedeckte, wenig bewegende Läuse auf Triebspitzen und Blattachseln; Verschmutzung durch Honigtau- und Rußtaupilze &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernte und Vermarktung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualität===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycas revoluta Laubblätter.jpg|thumb|streng symmetrische Blattstellung bei ''Cycas revoluta'']]&lt;br /&gt;
Beim Kauf des Sagopalmfarns sollte auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Blatt und Stamm geachtet werden. Eventuelle Schäden (z.B. Blattverfärbungen) sind dauerhaft sichtbar. Die Wedel sollten kräftig und fleischig grün erscheinen. Das [[Substrat]] sollte nicht komplett vernässt sein, sonst droht Wurzelfäulnis. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Markt===&lt;br /&gt;
Die ''Cycas'' liegt im Moment voll im Trend. Sie ist durch ihre Anspruchslosigkeit beliebt, da sie auch bei niedrigerer Luftfeuchte in Büroräumen gut gedeiht&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Standort von Cycas revoluta. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Wenn während der Wintermonate eine kühlere Temperatur um 15°C und ausreichend Licht gegeben wird, ist sie eine dauerhaft attraktive Zimmerpflanze. In der Statistik der „Grünen Zimmerpflanzen“ werden die Sagopalmfarne zusammen mit Palmen (u.a. ''Phoenix'', ''Chamaeodora'', ''Washingtonia'') gelistet. Im Jahr 2008 waren die wichtigsten grünen Zimmerpflanzen die „Zimmerpalmen“ mit einem Anteil von 10% vom Gesamtumsatz von 520 Mio €&amp;lt;ref&amp;gt;Niehues, R. (2009): Die wichtigsten Pflanzen im grünen Einzelhandel. In: DeGa P&amp;amp;H 04/2009, S. 12 – 13. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf Platz zwei folgte ''[[Hedera helix]]'' mit einem Umsatzanteil von 9%. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haltbarkeit===&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind transportunempfindlich. Trockenheit und Hitze überstehen die Blätter meistens gut. Die Spaltöffnungen liegen tief eingesenkt und die Kutikula ist mit einer schützenden Wachsschicht überzogen&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Beschreibung der Cycas revoluta. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Vorsicht ist bei den knickempfindlichen Blättern gegeben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standort und Pflege beim Endverbraucher===&lt;br /&gt;
Für große Solitärpflanzen in Innenräumen sollte genügend Platz zur Verfügung stehen. Aufgrund des hohen Lichtbedarfs sind Süd- oder Westfenster optimal. Direkte Einstrahlung sollte besonders während des Frühjahrs verhindert werden, sonst drohen Blattverfärbungen durch eine fehlende Akklimatisation. Die Pflanzen benötigen nur wenig Wasser, besonders während der kühlen Überwinterung&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1987): Pflege von Cycas revoluta. In: Zimmerpflanzen. BLV Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Während der Blattneubildung sollte stärker gegossen werden und wöchentlich mit einer 0,1% Nährlösung gedüngt werden. Alle 3 Jahre werden die Pflanzen von dem Laubaustrieb in neue Einheitserde T oder Torfkultursubstrat 2 gesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Umtopfen der Cycas revoluta. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Praxismischungen von Torfmull, Lauberde und Quarzsand sind ebenso zu verwenden&amp;lt;ref&amp;gt;Kummert, F. (1975): Cycas. In: Das große Buch der Zimmerpflanzen. Südwest Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Topfgröße ist nur bei Bedarf minimal größer zu wählen. In gewissen Zeitabständen sind die Blätter von Staub zu reinigen, wenn möglich sogar durch überbrausen. Auf Blattglanzmittel sollte verzichtet werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Züchtung==&lt;br /&gt;
Bisher sind keine Farb- oder Formvarianten bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen Artikel wurden folgende Quellen vorwiegend genutzt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Rücker, Karlheinz&lt;br /&gt;
 | Titel= Die Pflanzen im Haus&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Auflage= 2.&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1998&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3800163854&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Herwig; Rob&lt;br /&gt;
 | Titel= Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Paul Parey&lt;br /&gt;
 | Ort= Berlin - Hamburg&lt;br /&gt;
 | Auflage= &lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1983&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3489610243&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Sitte, Peter; Hubert Zeigler, Freidrich Ehrendorfer und Andreas Bresinsky&lt;br /&gt;
 | Titel= Lehrbuch der Botanik&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= Gustav Fischer Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart – Jena – Lübeck - Ulm&lt;br /&gt;
 | Auflage= 34.&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1998&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3437255007&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Erhardt, W., E. Götz, N. Bödeker &amp;amp; S. Seybold&lt;br /&gt;
 | Titel= Der große Zander&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Auflage= &lt;br /&gt;
 | Nummer= Band 1, Band 2&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2008&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3800154067 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturbeschreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmerpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumbegrünung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>B. Wittstock</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Gesundheitswert_B%C3%A4rlauch</id>
		<title>Gesundheitswert Bärlauch</title>
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				<updated>2012-05-10T14:38:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;B. Wittstock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bärlauch | Siehe Hauptartikel: Bärlauch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== [http://www.verbraucherservice-bayern.de/information/ernaehrung-und-gesundheit/meldung/article/Baerlauch-gesund-und-voll-im-Trend/ Meinung des Verbraucherservice Bayern.]==&lt;br /&gt;
Bärlauch ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Mangan. Interessant ist er aber vor allem wegen seinem hohen Sulfidgehalt. Tatsächlich gibt es keine andere Pflanze, die so viele organische Schwefelverbindungen (Sulfide) aufweist wie der Bärlauch. Hierdurch ist der Bärlauch dem Kulturknoblauch durch den höheren Gehalt der gewünschten Stoffe überlegen. Die schwefel- und sulfidhaltigen Inhaltsstoffe werden nicht nur für den Geruch, sondern auch für die antikanzerogene und antimikrobielle Wirkung verantwortlich gemacht. Beim Kauen der Speisen werden die Sulfide in Sulfensäure umgewandelt, aus der wiederum Thiosulfinat entsteht. Thiosulfinat wirkt ähnlich wie ein Breitbandantibiotikum gegen bakterielle Krankheitserreger und reinigt somit den Magen und Darm nebenwirkungsfrei. Bei regelmäßigem Verzehr kann die Darmflora positiv beeinflusst werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine weitere positive Eigenschaft des Bärlauchs soll die Förderung der Durchblutung und eine gleichzeitige Senkung bei Bluthochdruck sein. Er soll gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt schützen, da er in den Blutgefäßen wie ein &amp;quot;Rohrreiniger&amp;quot; wirkt, indem er das Festsetzen der Cholesterinpartikel an den Innenwänden der Blutgefäße verhindert. Die schwefelhaltigen Bestandteile sollen den Abbau unerwünscht hoher Blutfette fördern sowie den Transport von Cholesterin aus dem Blut in die Körperzellen. Man sagt ihm auch nach, dass er die körpereigene Cholesterinproduktion senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [http://www.planet-wissen.de/sport_freizeit/garten/zwiebelgewaechse/baerlauch.jsp Planet Wissen schreibt:] ==&lt;br /&gt;
'''Antibiotikum, Rohrputzer und Entgifter:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reich an Mineralien und Vitaminen, an Magnesium, Eisen und Mangan ist der Bärlauch besonders wegen seiner Sulfidhaltigkeit interessant, tatsächlich gibt es keine andere Pflanze, die so viele Schwefelverbindungen aufweist wie Bärlauch. Die Sulfide werden beim Kauen des Bärlauchs in Sulfensäuren umgewandelt, aus denen wiederum Thiosulfinat entsteht, das es mit jedem Antibiotikum aufnehmen kann und nebenwirkungsfrei Magen und Darmtrakt reinigt. Bärlauch fördert die Durchblutung, gleichzeitig wirkt er bei Bluthochdruck blutdrucksenkend. Er schützt nachweislich gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt und wirkt in den Blutgefäßen als &amp;quot;Rohrputzer&amp;quot; da er verhindert, dass sich Cholesterinpartikel an den Innenwänden der Blutgefäße festsetzen. Darüber hinaus ist Bärlauch ein hervorragender Entgifter, der dem Körper Schwermetalle entzieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein bärenstarkes Kraut:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass bereits die Römer Bärlauch als &amp;quot;Herba salutaris&amp;quot;, als das Gesundheitskraut schlechthin kultivierten und verzehrten. Und schon vorher gehörte Bärlauch zu den uralten Heilpflanzen unserer Heimat, besonders beliebt bei den Kelten und Germanen, die seine heilenden Kräfte kannten. Die Germanen gaben dem Bärlauch auch seinen charakteristischen Namen. Der Überlieferung nach sollen Bären nach dem Winterschlaf Unmengen des gesunden Krauts zu sich genommen haben, um Magen und Blutkreislauf zu reinigen und Vitamine und Mineralien aufzunehmen. Längst ist der Bärlauch auch bei uns wieder ein überaus beliebtes Wildgemüse, das selbst gepflückt, gekauft oder im heimischen Garten kultiviert wird. Verzehrt wird frisch gepflückter Bärlauch gerne pur, mit etwas Salz auf einem Butterbrot oder als Zutat zum Gratin, im Salat, in der Suppe oder als Pesto mit Spaghetti oder Spätzle. Aber Achtung, aufgrund seines hohen Feuchtigkeitsgrads ist Bärlauch nicht haltbar, deswegen immer frisch zubereiten. Andernfalls muss er etwa auf dem Dachboden oder im Backofen getrocknet werden - eine eher umständliche Angelegenheit auf Kosten des Geschmacks und der reichhaltigen Wirkstoffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.google.de/#hl=de&amp;amp;output=search&amp;amp;sclient=psy-ab&amp;amp;q=ISBN-10:+3835403508&amp;amp;oq=ISBN-10:+3835403508&amp;amp;aq=f&amp;amp;aqi=&amp;amp;aql=&amp;amp;gs_l=hp.12...2278.2278.0.3776.1.1.0.0.0.0.0.0..0.0...0.0.4TKZCiv-yAY&amp;amp;pbx=1&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;fp=f31b5362d81c58c5&amp;amp;biw=917&amp;amp;bih=543| Peter Spiegel in seiner &amp;quot;Kräuterapotheke&amp;quot;.]==&lt;br /&gt;
Bärlauch riecht nich tnur nach Knoblauch, sondern er hat auch die gleichen eigenschaften, d.h. er verbessert die Verdauung, in dem er insbesondere die Eiweißverdauung unterstützt. Auch bei der Arterienverkalkung und erhöhrtm Blutdruck ist seine Anwendung nützlich. Der Bärlauch ist eine intensiv wirkendes Blutreinigungs- und Entschlackungsmittel, er steigert die Abwehrkräftbei bei Erkältugnskrankheiten und ist nützlich als Darm- und Hautmittel. Sehr interessant sind auch nuere Forschungen. Demnach hilft Bärlauch in unserem Körper belasstende Schwermetalle wie z.B. das Amalgam aus Zahnfüllungen in gewissem Maße zu binden, um sie so für uns unschädlich zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Details in dem wertvollen Buch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitswert der Lauchgewächse ==&lt;br /&gt;
Bärlauch gehört zur Familie der [[Lauchgewächse]]. Über die gesundheitliche Wirkung der Familienmitglieder wir [[Porree]] und [[Zwiebeln]] gibt es internationale Studien. Details dazu findet man im Hortipendium [[Portal:Pflanzliche_Nahrungsmittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch in Hortipendium ==&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel | Gesundheitlichen Wirkung von Gemüse.]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Gemüsearten A-Z: Kulturbeschreibungen]] &lt;br /&gt;
*[[Bärlauch]] Hauptartikel&lt;br /&gt;
*[[Gefahren beim Bärlauchverzehr]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch Anbau]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch Verpackung]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch als Nahrungsmittel]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch im Hausgarten]]&lt;br /&gt;
*[[Internationale Bezeichnungen Bärlauch | Bärlauch Internationale Bezeichnungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Boss-Teichmann Claudia und Thomas Richter&lt;br /&gt;
 | Titel= Garten-Fit, Bärlauch und Knoblauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Eugen Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=  Stuttgart &lt;br /&gt;
 | Jahr=  2002&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-8001-3905-7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Kösslinger Andrea und Sibylle Reiter&lt;br /&gt;
 | Titel= Das Bärlauch Kochbuch&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Schnell&lt;br /&gt;
 | Ort=  Warendorf &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN=  9783877167717 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schlaghecken Josef&lt;br /&gt;
 | Titel= Neustadter Hefte - Rund um den Bärlauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= DRL Rheinpfalz&lt;br /&gt;
 | Ort=   Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2008 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schulz Hartwig, Jörg Storsberg, Barbara Schmitt und Michael Keusgen&lt;br /&gt;
 | Titel= Bärlauch-Modekraut&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Gemüse&lt;br /&gt;
 | Band=  6&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2003&lt;br /&gt;
 | Seiten= 14-15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Georg Vogel&lt;br /&gt;
| Titel= Handbuch des speziellen Gemüsebaus&lt;br /&gt;
| Verlag= Eugen Ulmer &lt;br /&gt;
| Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
| Jahr= 1996&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8001-5285-1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch Bärlauch in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2005/10/verwechslungsgefahr_bei_baerlauch-6225.html BFR-Meldung: Verwechslungsgefahr bei Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.botanikus.de/Heilpflanzen/Barlauch/barlauch.html Botanikus Heilpflanzen: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.forum-naturheilkunde.de/phytotherapie/heilpflanzen/baerlauch.html Der Bärlauch- Heilpflanze der Germanen]&lt;br /&gt;
*[http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Kraeuter-Heilpflanzen/Barlauch.html Der Biogärtner: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.baerlauch.net Deutschsprachiges Internetportal und Informationsbörse für alle Freunde des Bärlauchs.]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Alli_urs.html Gernot Katzers Gewürzseiten]&lt;br /&gt;
*[http://www.giftinfo.uni-mainz.de/gift_de/pflanzen/colchicum.htm Gift Info Mainz: Vorsicht Gefahr Gefahr der Verwechselung von Herbstzeitlose und Bärlauch im Frühjahr]&lt;br /&gt;
*[http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de/baerlauch/baerlauch.shtml Heilpflanzenlexikon: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.heilpflanzen-welt.de/2005-03-Frischpflanzenpresssaft-Baerlauch-Fruehjahrsputz-fuer-Blut-und-Gefaesse/ Heilpflanzenwelt: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.natur-forum.de/lexikon/kraeuter/23.html Naturforum: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/nebennutzung/produkte/wsl_ail_des_ours/index_DE Waldwissen (Schweiz): Bärlauch: die Kraft des Frühlings]&lt;br /&gt;
* [https://www.wien.gv.at/lebensmittel/lebensmittel/uebersicht/gemuese/baerlauch/form.html Information der Stadt Wien.]&lt;br /&gt;
*[http://www.planet-wissen.de/ Planet Wissen: TV-Sendungen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küchenkräuter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsegarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräutergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brassicales]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brassicaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbraucher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitliche_Wirkung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nährwertinformationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundäre_Inhaltsstoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Drosophila_suzukii</id>
		<title>Drosophila suzukii</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Drosophila_suzukii"/>
				<updated>2012-05-09T13:06:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: kursiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Insekt&lt;br /&gt;
|Bild                = D suzukii beide.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = ''D. suzukii'': Oben Weibchen, Unten Männchen&lt;br /&gt;
|Name                = Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Drosophila suzukii&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    =&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            = Fruchtfliege, Cherry Vinega fly (CVF), Spotted wing Drosophila (SWD)&lt;br /&gt;
|Klasse              = Insekten&lt;br /&gt;
|lat_Klasse          = Insecta&lt;br /&gt;
|Unterklasse         =&lt;br /&gt;
|lat_Unterklasse     =&lt;br /&gt;
|Überordnung         =&lt;br /&gt;
|lat_Überordnung     =&lt;br /&gt;
|Ordnung             = Zweiflügler&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Diptera&lt;br /&gt;
|Unterordnung        = Fliegen&lt;br /&gt;
|lat_Unterordnung    = Brachycera&lt;br /&gt;
|Überfamilie         = &lt;br /&gt;
|lat_Überfamilie     = &lt;br /&gt;
|Familie             = Taufliegen &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Drosophilidae&lt;br /&gt;
}}Die '''Kirschessigfliege''' (''Drosophila suzuki'') ist ein polyphager Schädling, der viele weich-fleischige Früchte im Obst und Weinbau befällt. Heimisch ist die Kirschessigfliege in weiten Teilen Asiens. Erst vor wenigen Jahren ist sie nach Nordamerika eingeschleppt worden. Von dort aus hat sie sich schnell ausgebreitet und  hat seither beächtliche Schäden verursacht  &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;&amp;gt; P. Baufeld, G. Schrader, J.-G. Unger: Die Kirschessigfliege – Drosophila suzukii – Ein neues Risiko für den Obst- und Weinbau. In: Journal für Kulturpflanzen, 62 (5), S. 183 – 186. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie gehört wie die Schwarzbäuchige Taufliege (''Drosophila melanogaster'') in die Familie der Essigfliegen (''Drosophilidae''). Die meisten Arten dieser Familie sind allerdings im Wein- und Obstbau nicht schädlich, da sie ausschließlich überreifes, herabgefallenes, verfaulendes bzw. beschädigtes Obst befallen. Die Weibchen von ''Drosophila suzukii'' hingegen legen ihre Eier in reifende, unbeschädigte weichschalige Obst- und Weinsorten ab &amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot;&amp;gt;Drosophila suzukii – Kirschessigfliege – Ein Schadorganismusder EPPO Altert List  &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Früchte sind durch den Befall mit Drosophila suzukii nicht mehr zu vermarkten, da die Larven (Maden) durch ihren Fraß das Fruchtfleisch zerstören&amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Heimisch ist ''Drosophila suzukii'' in Japan (Honshu), China, Korea und Thailand. Im Jahr 1980 wurde sie auf Hawai registriert, seit 2008 ist sie in Kalifornien bekannt und seit 2009 in Florida. Höchstwahrscheinlich ist sie in allen südlichen US-Staaten verbreitet. In Kanada wurde sie in British Columbia festgestellt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurde ''Drosophila suzukii'' in den drei europäischen Ländern Italien (Trentino, Kalabrien), Frankreich (Languedoc-Rousillion, Provence-Alpes-Côte-d'Azur, Korsika)  und Spanien (Südkatalonien) festgestellt. Eine Verschleppung über größere Distanzen erfolgt über den Transport befallener Früchte. Die Ausbreitung im näheren Umkreis erfolgt über den Flug der [[Insekten]]. Höchstwahrscheinlich findet keine Verbreitung über die Pflanze statt, wenn diese keine Früchte trägt. Da die klimatischen Bedingungen für eine Ansiedlung dieses Schädlings in den meisten europäischen Ländern vorhanden sind, ist mit einer weiteren Verbreitung zu rechnen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt; &amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtspflanzen==&lt;br /&gt;
Der Wirtspflanzenkreis von ''Drosophila suzukii'' ist sehr groß. In der Regel befällt sie alle weichschaligen Früchte von Kultur- als auch Wildpflanzen und alle bereits beschädigten Obstarten wie beispielsweise Äpfel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bozen&amp;quot;/&amp;gt; Unbeschädigte Äpfel sind vom Befall ausgenommen, da offenbar die Fruchtschale zu dick ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laimburg&amp;quot;/&amp;gt; Wirtschaftliche Schäden sind in Europa bislang im Steinobstbereich bei Süßkirsche, Pfirsich, Nektarine, Pflaume und Mirabelle bekannt, im Beerenobst bei Heidelbeere, Brombeere, Himbeere und Erdbeere, Weintrauben sowie an exotischen Obstsorten wie Kiwi, Kaki, Feige. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Bozen&amp;quot;&amp;gt; Die Kirschessigfliege (''Drosophila suzukii''). Landespflanzenschutzdienst Bozen. In: Merkblatt der Autonomen Provinz Bozen, Abteilung Landwirtschaft. 10.02.2011. &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Labor konnte sie auch an Tomaten gezüchtet werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt; Auffällig ist die unterschiedliche Anfälligkeit der Obstsorten. Es bleibt zu klären, ob flüchtige anlockende oder repellente Substanzen, die Oberflächenstruktur der Früchte (z.B. Fruchthaut, Wachsbelag) oder bestimmte Inhaltsstoffe der Früchte für die Wahl als Wirtspflanze eine Rolle spielen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie==&lt;br /&gt;
Das besondere Risiko an ''Drosophila suzukii'' ist ihre potentiell hohe Vermehrungsrate. So konnte sie sich beispielsweise in den USA in nur zwei bis drei Jahren in den Obst- und Weinbaugebieten massiv ausbreiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Profi&amp;quot;/&amp;gt;. In den heimischen Gebieten wie Japan sind bis zu 15 Generationen pro Jahr bekannt. Eine Generation benötigt dabei im Schnitt 14 Tage &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;. In Deutschland kann je nach Fruchtart, Region und Anfälligkeitszeitraum mit mehreren Generationen gerechnet werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Profi&amp;quot;&amp;gt; P. Baufeld: Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) – Eine ernstzunehmende Gefahr für den Obst- und Weinbau Europas. In: Spargel &amp;amp; Erdbeer Profi, 1/12. S. 71-73. &amp;lt;/ref&amp;gt;. ''Drosophila suzukii'' benutzt nach bisherigen Erkenntnissen für ihre Entwicklung (Paarung, Larvenentwicklung) und Ernährung der  adulten Fliegen unterschiedliche Lebensstätte (Habitate). In Oregon wurde ein Migrationsverhalten zwischen der Eiablage in Obstanlagen und den Aufenthaltsorten in Wäldern und Hecken mit einem breitem Nahrungsspektrum für die adulten Fliegen beobachtet. Insbesondere in Obstanlagen wurde das Aufsuchen benachbarter Bäume registriert. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen===&lt;br /&gt;
Die Kirschessigfliege wird 2 bis 4 mm lang. Sie hat einen honigfarbenen Körper und rote Augen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laimburg&amp;quot;&amp;gt; Versuchszentrum Laimburg erforscht Kirschessigfliege (Drosophila suzukii), unter http://www.laimburg.it/de/1538.asp#anc1541 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weibchen von ''Drosophila suzukii'' besitzen im Gegensatz zu ihren Männlichen Vertretern keine gepunkteten Flügel und können leicht mit heimischen Essigfliegen ([[Schwarzbäuchige Taufliege|''D. melanogaster'']]) verwechselt werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot;/&amp;gt;. Die weißen, zylindrischen Larven (Maden) sind max. 3,5 mm lang. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Obstbau&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:D suzukii female1.jpg|Weibchen&lt;br /&gt;
File:D suzukii male1.jpg|Männchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahrung===&lt;br /&gt;
Die Larven der Kirschessigfliege ernähren sich vom Fruchtfleisch ihrer Wirtspflanze. Die ausgewachsenen (adulten) Fliegen hingegen ernähren sich von Honigtau, extraflorale Nektarien, Hefen, Bakterien von Blattoberflächen und [[w:Exsudation (Pflanze)|Exsudaten]] von Blättern und Bäumen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Paarungsfindung===&lt;br /&gt;
Bei der Partnerfindung von ''Drosophila suzukii'' finden wie bei allen Drosophiliden sowohl chemische (Pheromone), optische und akustische Signale eine Rolle. Unmittelbar vor der Paarung sind offenbar akustische Signale von großer Bedeutung. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eiablage===&lt;br /&gt;
Pro Weibchen werden etwa 2,7 Eier pro Frucht abgelegt. Im Einzelfall wurden 65 Tiere pro Frucht festgestellt. Pro Tag können die Weibchen zwischen 7 bis 16 Eier mit ihrem Legebohrer (Raspeleinrichtung im Abdomen) in die Früchte legen. Insgesamt kann ein Weibchen bis zu 400 Eier legen bzw. produzieren &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Suzukii ovi.jpg|Legebohrer mit Raspeleinrichtung&lt;br /&gt;
File:Drosophila suzukii lateral suzukii.jpg|Elektromikroskopische Aufnahme des Legebohrers&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Larven und Verpuppung===&lt;br /&gt;
[[File:Drosophila suzukii multipupa.jpg|thumb|Puppen in einer Kirschfrucht]]Die Larven schlüpfen bereits einen Tag nach der Eiablage und beginnen im inneren der Früchte zu fressen. Es werden innerhalb von 5 bis 8 Tagen 3 Larvenstadien durchlaufen. Danach verpuppen sich die Larven. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Laimburg&amp;quot;/&amp;gt; Die Verpuppung kann innerhalb und außerhalb der Frucht statt finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt; Findet die Verpuppung innerhalb der Frucht statt, ragen die Puppen mit ihren Atemöffnungen aus der Frucht heraus. Die Verpuppung außerhalb der Frucht erfolgt in der Bodenstreu. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Obstbau&amp;quot;&amp;gt; H. Vogt und P. Baufeld: Die Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, Eine neue Bedrohung für den Obst und Weinbau! In: Obstbau, 8/2011, S. 452 – 454. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Überwinterung===&lt;br /&gt;
''Drosophila suzukii'' überwintert als ausgewachsene Fliege (Adulte) an geschützten Plätzen, vorzugsweise in Siedlungsbereichen. An wärmen Tagen (Temperaturen ab 10 °C) verlassen die Fliegen das Quartier und gehen auf Nahrungssuche. Die Weibchen sind während der Überwinterung bereits begattet &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;&amp;gt; H. Vogt, P. Baufeld, J. Gross, K. Köppler, C. Hoffmann: Drosophila suzukii: eine neue Bedrohung für den Europäischen Obst-und Weinbau. Bericht über eine Internationale Tagung in Trient, 2. Dezember 2011. In: Journal für Kulturpflanzen. 64, S. 68 – 72. 2012. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
''Drosophila suzukii'' bevorzugt gemäßigte Klimate, wodurch weite Teile Europas für eine Ansiedlung geeignet sind. Ausnahmen könnten kalte Gebiete (Teile Skandinaviens) und sehr heiße Gebiete (Südeuropa) sein, da Temperaturen über 30 °C die Aktivität und die Vermehrungsraten einschränken &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;. Die Kirschessigfliege bevorzugt höhere Luftfeuchtigkeit und warme Temperaturen zwischen 20° und 28 °C. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Laimburg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schadbild==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drosophila suzukii Oviposition scar.jpg|thumb|Symptome auf einer Kirsche]]&lt;br /&gt;
Der Befall mit ''Drosophila suzukii'' wird durch kleine Stiche (kleine Beschädigungen) in der Fruchthaut sichtbar. Zudem zeigen sich auf der Oberfläche der Früchte weiche und eingedrückte Flecken. Diese Flecken entstehen durch die Fraßtätigkeit der Maden im Fruchtfleisch der Früchte. Solche Früchte beginnen sehr schnell um die Fraßstelle herum einzufallen. Sekundärinfektionen durch Pilze und Bakterien tragen zu einer weiteren Qualitätsverschlechterung der Früchte bei &amp;lt;ref name=&amp;quot;EPPO&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Cherry suzukii.jpg|Einstiche in einer Kirsche&lt;br /&gt;
File:Drosophila suzukii combi1dd.jpg|Sekundärinfektionen&lt;br /&gt;
File:Drosophila suzukii DSC 0032.JPG|Sekundärbefall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regulierungsmaßnahmen==&lt;br /&gt;
===Insektizide===&lt;br /&gt;
Eine Regulierung von ''Drosophila suzukii'' mit Insektiziden ist auf Grund der hohen Vermehrunsrate  (mögliche Resistenzbildung, Rückstandproblematik) schwierig. Am wirksamsten haben sich derzeit breitwirksame Phosphorsäureester, Pyrethroide und der weniger umweltgefährdende Wirkstoff Spinosad erwiesen. Allerdings erzielten alle Wirkstoffe bei einem hohen Populationsdruck und Zuflug keine ausreichende Wirkung. Daher ist der Insektizid-Einsatz keine alleinige Lösung. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Natürliche Gegenspieler===&lt;br /&gt;
Die natürliche, biologische Regulierung der Kirschessigfliege ist in den neuen Besiedlungsgebieten schwierig bzw. kaum vorhanden, da in der Regel noch keine natürlichen Feinde vorhanden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als natürlicher Gegenspieler ist die Zerwespe ''Phaenopria'' spp. in der Literatur beschrieben und Ameisen sind allgemein als Gegenspieler von ''Drosophila''-Arten bekannt &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal&amp;quot;/&amp;gt;. Weiterhin sind als Larval-Pupalparasitoide bzw. reine Pupalparasitoide bekannt: ''Leptopilina''-Arten ([[Gallwespen]]), ''Asobara''-Arten ([[Brackwespen]]) und ''Trichobaria''-Arten (Diapriidae ([[Zehrwespen]])). Aus Frankreich wird berichtet, dass die in Europa heimischen ''Trichopria drosophilae'' (Familie Diapriidae, [[Zehrwespen]]) und ''Pachycrepoideus vindemmiae'' (Familie Pteromalidae, [[Erzwespen]]) die Fähigkeit besitzen, ''Drosophila suzukii'' zu parasitieren. Diskutiert wird ebenfalls der Einfluss der Familie der Augenfliegen ([[Pipunculidae]]), die bekanntermaßen adulte ''Drosophila''-Fliegen parasitieren können. In Europa konnten im Freiland Parasitierungsraten von unter 10% erreicht werden. In Japan hingen lagen die Raten bei ''Leptopilina japonica'' bei 53% und bei ''Asorbara japonica'' bei 68% &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Rebanlagen in Siebelingen am Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau des Julius Kühn-Institutes (JKI) wurde in großer Häufigkeit der Pilz der Zygomycetengattung ''Entomophthora'' auf adulten Drosphiliden gefunden. Weiterhin sind Versuche mit insektenpathogenen Pilzen wie beispielsweise ''Beauveria'' in Bearbeitung. Als vielversprechend wird auch die Suche nach entomopathogenen Nudviren angesehen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Massenfang===&lt;br /&gt;
Optimierte Fallen können im Frühjahr, bei einer geringen Populationsdichte, eine Regulierungs-Methode sein. Allerdings ist der manuelle und zeitliche Aufwand sehr groß. Ab Herbst, wo die Individuenzahl der Kirschessigfliegen sehr hoch ist und die Wintersterblichkeit bei längeren Kälteperioden (&amp;lt; 10 °C) ohnehin zu hohen Verlusten führt, ist der Massenfang keine sinnvolle Regulierungs-Methode mehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entscheidungshilfen===&lt;br /&gt;
Decision Support Systems wurden in Amerika als temperaturbasierte Modelle vorgestellt, die in begrenztem Umfang als Werkzeuge genutzt werden könnten. Untersuchungen hinsichtlich der Übereinstimmung der Daten mit der Entwicklung der Fliegen in den unterschiedlichen Jahreszeiten und in den verschiedenen Kulturen sind noch notwendig &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einnetzen===&lt;br /&gt;
Bei Beeren-Kulturen mit kurzen Erntefenstern kann ein Einetzen mit feinmaschigen Netzen (max. 8 mm Maschenweite) Sinn machen. Bei Kulturen, die kontinuierlich beerntet werden (z.B. Erdbeeren), kann es beim Öffnen der Netze zu Besiedlungen mit ''Drosophila suzukii'' kommen. Die Früchte sind durch das Einnetzen nur bis zum ersten Erntevorgang geschützt. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nacherntebehandlung der Früchte===&lt;br /&gt;
Die Nacherntebehandlung der Früchte (auch Cold storage genannt) beruht darauf, die Früchte nach der Ernte bei Temperaturen knapp über 0 °C zwischen zu lagern und die Larven damit abzutöten. Bei Heidelbeeren konnte der Zerfall der Früchte, die bei der Ernte noch gesund erschienen, verlangsamt werden. Die Entwicklung der Larven in den Heidelbeerfrüchten wurde verhindert. Zu Bedenken bleibt, dass trotz dieser Lagerung vor der Vermarktung es nach dem Kauf der Früchte zu Beanstandungen kommen kann. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hygienemaßnahmen===&lt;br /&gt;
Die Kirschessigfliege nutzt nicht geerntete Früchte und Früchte auf dem Kompost zur Vermehrung und möglicherweise auch als Überdauerungssubstrat. Überzählige und überreife Früchte können in Kunststoffbeuteln verpackt einige Tage der Sonnen ausgesetzt werden (= Solarization), um so die Larven in den Früchten abzutöten. Das Eingraben der Früchte war nicht zufrieden stellend. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt; Die Schwierigkeit der Hygienemaßnahmen besteht darin, dass sie in größeren zusammenhängenden Gebieten durchgeführt werden müssen. Aufgelassenen Obstanlagen oder Streuobstwiesen können zu einer hohen Populationsdichte führen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Profi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Überlegungen===&lt;br /&gt;
Weitere Überlegungen gehen in Richtung „'''Habitatmanagement'''“, wo die Fliegen vor dem Einflug in die Ertragsanlage durch eine „Ablenkungsfrucht“ aufgehalten werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „'''Paarungsstörung'''“ (Mating Disruption) durch akustische Signale wurde bei der Amerikanischen Rebzikade (''Scaphoideus titanus'') vielversprechend durchgeführt. Ob dieses Verfahren auch bei ''Drosophila suzukii'' anzuwenden ist, bleibt zu prüfen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität in Lund (Schweden) werden Versuche zur innerartlichen Kommunikation und geruchlichen Orientierung von ''[[Drosophila melanogaster]]'' über Pheromone und Duftstoffe untersucht. Da bei diesen Untersuchungen erste Erfolge zu verzeichnen sind, könnte es möglich sein, die anlockenden Stoffe für ''Drosophila suzukii'' zu finden und diese eventuell in Massenfang- oder Attract &amp;amp; Kill-Verfahren einzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langfristige, nachhaltige Bekämpfung der Kirschessigfliege werden die großen Unterschiede in der Anfälligkeit der Obstsorten beurteilt ('''Markergestütze Züchtung''' bzw. Smart Breeding). Um diese besser beurteilen zu können, müssen standardisierte Screeningverfahren entwickelt werden, die Aufschluss über die Faktoren für die Anfälligkeit der Sorten geben. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Heidelbeeranbau ist bekannt, dass frühe Sorten über eine sogenannte '''Pseudoresistenz''' verfügen. Diese entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen der Phänologie der Pflanze und der Entwicklungsgeschwindigkeit (Populationsdynamik) der Fliege. Hingegen werden späte Heidelbeersorten stärker befallen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Journal 2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaftliche Bedeutung==&lt;br /&gt;
Aus den USA und aus Japan sind schwere Ertragseinbußen bekannt. Diese betrugen an Süßkirschen 75 bis 90% der Erntemenge. Obwohl sie in Europa erst seit dem Jahr 2009 bekannt ist, wurden in Südfrankreich die Erdbeeren im Jahr 2010 zu 80% geschädigt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baufeld&amp;quot;&amp;gt; P. Baufeld: Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) – eine ernstzunehmende Gefahr für den Obst- und Weinbau Europas. In: Obstbau/Weinbau. 7/8 (2011), S. 240 – 242. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[w:Kirschessigfliege|Wikipedia-Artikel über die Kirschessigfliege]]&lt;br /&gt;
*[http://cri.fmach.eu/Scientific-communication/events/Drosophila-suzukii-new-threat-for-european-fruit-production Internationale Tagung des Research and Innovation Centre – Fondazione Edmund Mach (FEM), vormals Istituto Agrarion di San Michele All d'Adige]&lt;br /&gt;
* [http://drosophila.jki.bund.de/ Seite des JKI zur Kirschessigfliege]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schädlinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lampe</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Abw%C3%A4rmenutzung</id>
		<title>Abwärmenutzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Abw%C3%A4rmenutzung"/>
				<updated>2012-04-23T20:22:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Jacobsen: Die Seite wurde neu angelegt: „Abwärme ist Wärme, die von einem technischen Gerät oder einer technischen Anlage erzeugt, jedoch nicht genutzt wird. Um die Abwärme nutzten zu können, muss s…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abwärme ist Wärme, die von einem technischen Gerät oder einer technischen Anlage erzeugt, jedoch nicht genutzt wird. Um die Abwärme nutzten zu können, muss sie in geeigneter Form abgeleitet werden. Dies dient auch dazu, das Gerät oder die Anlage nicht zu überhitzen. Diese Energie steht kostenlos oder zu einem sehr niedrigen Preis zur Verfügung und kann für andere Verwendungszwecke genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jeder Form der Abwärmenutzung muss die Machbarkeit anhand von Temperaturniveau, Leistung und Entfernung von Wärmequelle und Verbraucher sowie zeitlichem Anfall der Abwärme im Einzelfall untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile der Abwärmenutzung ==&lt;br /&gt;
Die Vorteile der Abwärmenutzung liegen in der Reduzierung des Energieverbrauchs und der Schadstoffemissionen, geringeren Betriebskosten und Investitionskosten für Anlagen zur Wärmeerzeugung sowie in der Datenerhebung, die den Überblick über die Energieströme im Betrieb verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übertragung und Leitung der Abwärme ==&lt;br /&gt;
Für die Übertragung der Abwärme auf ein geeignetes Wärmemedium in einem Wärmeleitungssystem ist in der Regel ein Wärmetauscher erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abwärme kann dann innerhalb des Betriebes, in dem sie anfällt, genutzt oder über Leitungen und Wärmenetze zu einem anderen Wärmeabnehmer außerhalb des Betriebes transportiert werden. Begrenzt werden die Nutzungsmöglichkeiten dadurch, dass die Entfernung von Wärmequelle und Wärmesenke nicht zu groß sein darf, um eine wirtschaftliche Abwärmenutzung zu ermöglichen. Eine räumliche Nähe ist deshalb Voraussetzung für die Abwärmenutzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übertragung der Abwärme zur Wärmesenke wird überwiegend Wasser als Trägermedium eingesetzt. Wichtig sind gut isolierte Wärmeleitungen. In bestimmten Fällen kann sich auch der Wärmetransport mittels Latentwärmespeichern anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall von Biogasanlagen erweist es sich als vorteilhaft, nicht die Wärme, sondern das Biogas zum Wärmeverbraucher zu transportieren. Beim Wärmeverbraucher steht ein so genanntes Satelliten-BHKW. Auf diese Weise lassen sich größere Distanzen als beim Wärmetransport zwischen Biogasanlage und Wärmesenke überbrücken und ein Wärmeverlust vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwärmenutzung im Gartenbau ==&lt;br /&gt;
Die Beheizung von Gewächshäusern bietet sich für eine sinnvolle Verwendung von Abwärme an. Allerdings ist der Bedarf an Wärmeenergie vor allem in den Wintermonaten gegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gartenbau gibt es zahlreiche Beispiele einer praktizierten Abwärmenutzung. Es kommt die Abwärme von Biogasanlagen, Müllverbrennungsanlagen, Ölraffinerien, Kohlekraftwerke oder Geothermieanlagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So wird bereits vielfach die Abwärme der BHKWs von Biogasanlagen für die Beheizung genutzt. Bei der Verstromung des Methangases entsteht zusätzlich zum Strom thermische Energie. Abwärmetemperaturen zwischen 50 und 90 °C machen den Einsatz im Gewächshaus wirtschaftlich. &lt;br /&gt;
Bei der Verwendung der Abwärme von industriellen Anlagen handelt es sich häufig um Niedertemperaturwärme zwischen 20 und 40 °C, wodurch die Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt sind. Die niedrigen Temperaturen erfordern entsprechend große Heizflächen oder Wärmepumpen, die das Temperaturniveau anheben. Dies verteuert die Nutzung der Abwärme. Zusätzlich ist meist eine Umsiedlung des Gewächshausbetriebes in die Nähe des Industriebetriebes notwendig, um die räumliche Nähe herzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Lange, D., Hack, G., Belker, N., Brockmann, M.., Domke, O., Krusche, S., Sennekamp, W., Viehweg, F.-J.&lt;br /&gt;
 | Titel= Rationelle Energienutzung im Gartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Viehweg&lt;br /&gt;
 | Ort=   Braunschweig/Wiesbaden&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2002&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-528-03189-1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
 | Titel= Energieträger im Gartenbau – Alternativen zu Erdöl und Erdgas&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2005&lt;br /&gt;
 | ISBN=  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Storck, Harmen&lt;br /&gt;
 | Titel= Taschenbuch des Gartenbaues&lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer &lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  1994&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-8001-4114-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.&lt;br /&gt;
 | Titel= Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=aid infodienst e.V.&lt;br /&gt;
 | Ort=   Bonn&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2007&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8308-0701-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Saatgutanbieter_f%C3%BCr_Kleing%C3%A4rtner</id>
		<title>Saatgutanbieter für Kleingärtner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Saatgutanbieter_f%C3%BCr_Kleing%C3%A4rtner"/>
				<updated>2012-04-22T15:30:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Magic Garden Seeds aufgenommen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*[[Portal: Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
=='''Gemüse- und Zierpflanzen Saatgutanbieter für Kleinstmengen'''==&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Reihe von Saatgutfirmen, die eine beachtliches Sortiment an Gemüse- und Blumensorten in Kleinstmengen haben. Meistens bieten sie auch den Onlinekauf an, was sehr hilfreich sein kann. Sucht man vielleicht Saatgut von alten, vergessenen Gemüsearten? Bei den aufgeführten Firmen wird man sie finden. Auch die Sortenvielfalt ist hier im Kleintütenbereich noch erstaunlich groß. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|+ '''Saatgutanbieter für den eigenen Garten! '''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;  | Firma &lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; | Land&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; | Ort&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; | Straße&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; | Markenbezeichnung&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; | Saatgutverkauf &amp;lt;br&amp;gt; Onlineshop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.bingenheimersaatgut.de/ Bingenheimer Saatgut AG]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;tab=wl Echzell-Bingenheim]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Kronstraße 24&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bingenheimer Saatgut&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.bingenheimersaatgut.de/de/Gemuese Gemüsesaatgut]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.biosaatgut.eu De Bolster]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Holland/Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;cp=21&amp;amp;gs_id=7&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=8161+Epe,+Niederlande&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Epe, Flevoland]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Oude Oenerweg 13&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | De Bolster&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   |[http://www.biosaatgut.eu/gem%26uuml%3Bse Bio-Gemüsesaatgut]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.samen-fetzer.de Fetzer Samen e.K.]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;cp=29&amp;amp;gs_id=7&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=72770+Reutlingen+/G%C3%B6nningen&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Reutlingen-Gönningen]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Lichtensteinstraße 74&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Setzer Samen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.samen-fetzer.de/shop/shop_content.php?coID=9 Online-Shop]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.gartenland.com/index.html Gartenland GmbH Aschersleben]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;pq=http://maps.google.de/maps%3Fhl%3Dde%26cp%3D29%26gs_id%3D7%26xhr%3Dt%26q%3D72770%2Breutlingen%2B/g%25c3%25&amp;amp;cp=18&amp;amp;gs_id=j0&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=06449+aschersleben&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Aschersleben]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Dieselstr. 1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Aro, Biedronka, Erntefreude, FF, Fleurelle, Florina, Gartenstar, Gartenstern, Kodi, Profisaatgut, Stokoman, Tip, Unisem. &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.gartenland-aschersleben.de/vertriebspartner/index.html Vertriebspartner]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.hildsamen.de HILD Samen GmbH]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;cp=23&amp;amp;gs_id=7&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=71672+marbach+am+neckar&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Marbach am Neckar]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Kirchenweinbergstr. 115&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Hild Samen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.hildsamen.de/service.htm Samenangebot über den Fachhandel] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.poetschke.de Gärtner Pötschke]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;cp=12&amp;amp;gs_id=7&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=41564+kaarst&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Kaarst]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Kirchenweinbergstr. 115&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Gärtner Pötschke&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.poetschke.de/Gemuesesamen--2711d.html Normalsamen] [http://www.poetschke.de/Biologisches-Saatgut--2691d.html Biosaatgut]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.magicgardenseeds.de/ Magic Garden Seeds]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Regensburg &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Kein Ladengeschäft&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | magicgardenseeds.com&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Viele seltenen Arten! &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.magicgardenseeds.de/seite?wg=108 Nach Themen] &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.magicgardenseeds.de/seite?wg=108 Nach Bot. Namen (A-Z)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.tom-garten.de TOM-GARTEN Shop, ESH-Rhenania GmbH ]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;cp=12&amp;amp;gs_id=7&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=57629+norken&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Norken]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Im Weidboden 12&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Kiepenkerl&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.tom-garten.de/gemuesesamen.html Gemüsesamen Normal] [http://www.tom-garten.de/bio/bio-gem-sesaatgut.html Bio-Saatgut]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.quedlinburger-saatgut.de Quedlinburger Saatgut mbH]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Deutschland&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;amp;pq=http://maps.google.de/maps%3Fhl%3Dde%26cp%3D29%26gs_id%3D7%26xhr%3Dt%26q%3D72770%2Breutlingen%2B/g%25c3%25&amp;amp;cp=18&amp;amp;gs_id=j0&amp;amp;xhr=t&amp;amp;q=06449+aschersleben&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;sa=N&amp;amp;tab=wl Aschersleben]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Dieselstraße 1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Bio, Konventionell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | Quedlinburg, JuliWa, Unser Bestes&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;   | [http://www.baldur-garten.de BALDUR-Garten], &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.saatkontor.de Saatkontor Schoener] und &amp;lt;br&amp;gt;[http://www.gartenmarkt.tv/home.html Gartenmarkt]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch in Hortipendium ==&lt;br /&gt;
*[[Portal: Anbau &amp;amp; Produktion]].&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]]. 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzenschutz]].&lt;br /&gt;
*[[Erhaltung historischer Gemüse- und Obstsorten]].&lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel | Gesundheitlichen Wirkung von Gemüse.]]&lt;br /&gt;
*[[Internationale Bezeichnung Gemüsearten]].&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Gemüsearten A-Z: Kulturbeschreibungen.]] &lt;br /&gt;
*[[Gemüsefamilien]].		&lt;br /&gt;
*[[Gründüngung im Gemüsebau]].&lt;br /&gt;
*[[Gründüngungsarten]] mit Samenbilder.&lt;br /&gt;
*[[Gemüsesamen | Gemüsesamenbilder.]]&lt;br /&gt;
*[[Küchenkräutersamen | Küchenkräutersamenbilder.]]&lt;br /&gt;
*[[Zuchtfirmen im Gemüsebau weltweit]] Profianbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generative_Vermehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küchenkräuter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anbausparten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsegarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräutergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Züchtung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/B%C3%A4rlauch_Verpackung</id>
		<title>Bärlauch Verpackung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/B%C3%A4rlauch_Verpackung"/>
				<updated>2012-04-20T19:30:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bärlauch-Verpackung-Gruppenbild.jpg | right  | thumb | 340px  | Bärlauch Verpackung]]&lt;br /&gt;
[[Portal:Gemüsebau]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bärlauch}}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gefahren beim Bärlauchverzehr}} &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Daten zu bäraluch Verpackungen ==&lt;br /&gt;
Bärlauch gibt es am Markt als lose Ware oder in kleinen Einheiten mit Welkeschutz, z.B. in Folientüten oder Plastikboxen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übliche Verpackungs-Einheiten sind z.B.&lt;br /&gt;
* 20g&lt;br /&gt;
* 50g &lt;br /&gt;
*100g &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verpackungdaten für 100 g Bärlauch in einer Plastikbox:'''&lt;br /&gt;
* Boxlänge: 360 mm&lt;br /&gt;
* Boxbreite: 95 mm&lt;br /&gt;
* Boxhöhe:   50 mm&lt;br /&gt;
* Bärlauchlänge: Meist 30-35 mm &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Blätter pro 100 g: Etwa 40 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gesamtgewicht einer Box: Bärlauch 100 g + Box 17 g = 117 Gramm &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder zur Bärlauch-Marktaufbereitung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Stiellänge.jpg          | Übliche Bärlauchblätter mit einer Länge von 30-35 cm.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bund Stielansicht.jpg   | ein 100 g Bündel braucht ca. 40 Blätter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Verpackungsarten im Handel ==&lt;br /&gt;
'''Bärlauchaufbereitung für die Direktvermarktung ab Hof oder auf dem Wochenmarkt'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;225&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Blätter.jpg       | Bärlauchblätter&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Wochenmarkt 1.jpg | Bärlauchblätter lose in Kiste.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Wochenmarkt 2.jpg | Bärlauchblätter wohl sortiert ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bärlauchaufbereitung für Discounter, Supermärkte usw.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;225&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Poolkiste Bündel.jpg   | Übliche Bärlauch Bündelung, hier ohne Welkeschutz.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Poolkiste 2.jpg       | Bärlauchbündel in der Poolkiste 40 x 30 cm.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Poolkiste.jpg         | Bärlauchbündel in Poolkiste mit Welkeschutzabdeckung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bärlauch-Verpackung mit Welkeschutz.'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;225&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Tüte.jpg        | 100g Bio-Bärlauch in einer Plastiktüte.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bündel groß.jpg | Bärlauch Bündel in Plastik mit eingekürzten Blattstielen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bio Bärlauch, ein besonderes Produkt?'''==&lt;br /&gt;
Wohl die meisten im Jahre 2011 am Markt angebotenen Bärlauchblätter stammt aus Wildbeständen, die ohne jegliche Düngergabe oder Pflanzenschutzspritzung herangewachsen sind. Eine Bezeichnung und Deklaration des so gernteten Bärlauchs als Bio-Bärlauch ist nachvollziehbar. Die damit erzielten Markterlöse sind meist höher als für die nicht so deklarierte Ware. Als Verbraucher kann man davonausgehen, dass es keinen Unterschied zwischen der Bioware und der nicht Bioware gibt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder von Bio Bärlauch angeboten in einer Plastik Box&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bio.jpg         | Bio Bärlauch.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bio Box.jpg     | 100 g Bio Bärlauch in einer Plastik Box (360 x 90 x 47 mm)&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bio Box 1.jpg   | Links offene Box mit Bärlauch, rechts Plastikhülle mit Beschriftung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bärlauch an den deutschen Erzeugermärkten ==&lt;br /&gt;
Der Erzeugergroßmarkt für Obst- und Gemüse in Maxdorf verkaufte im Jahre 2003 rund 1.523 kg Bärlauch. Der Durchschnittspreis betrug 6,25 € pro kg. Die Saison ging von Ende März bis Mitte Mai. Das Hauptanbegot lag im Jahre 2003 in der Zeit von Mitte April bis Mitte Mai.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bärlauchangebot (Blätter) am Erzeugermarkt Maxdorf 2003 (Anteil in %)''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Balkendiagramm&lt;br /&gt;
| float    = right&lt;br /&gt;
| caption  = &lt;br /&gt;
| barwidth = 100px&lt;br /&gt;
| bars     =&lt;br /&gt;
{{Balken Prozent|März|red|7}}&lt;br /&gt;
{{Balken Prozent|April-1|green|23}}&lt;br /&gt;
{{Balken Prozent|April-2|blue|34}}&lt;br /&gt;
{{Balken Prozent|Mai-1|orange|30}}&lt;br /&gt;
{{Balken Prozent|Mai-2|teal|6}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bärlauch in anderen Ländern ==&lt;br /&gt;
'''Bärlauch in der Schweiz:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in der Schweiz ist der Verzehr von Bärlauch sehr beliebt. Laut Universität Zürich betrug das Marktvolumen im Jahre 2003 rund 40.000 kg. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bärlauch in den USA:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den USA verwendet man den verwandten [[Ramps|Wilden Lauch]], Allium tricoccum, (engl. ramp), eine Wildpflanze mit stärker zwiebelartigem Aroma.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualitätsmängel bei der Bärlauchvermarktung ==&lt;br /&gt;
Bei der Vermarktung von Bärlauchblätter müssen diese frisch, grün und gesund aussehen. Liegt die Ware nach der Ernte zu lange im Regal oder auch bei zu hohen Temperaturen, altert die Ware schnell, die Blätter werden gelblich und werden damit ungenießbar. Im Rahme der Qualitätssicherung ist es deshalb Vorteilhaft beim Verpacken und Etikettieren in Plastiktüten usw. auf jede Verpackungseinheit ein internes Verpackungsdatum aufzudrucken. Wie ein mangelhaftes Bündel Bärlauch mit 100 g in einer Plastiktüte aussieht, zeigen die folgenden Bilder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder zu Bärlauchbündel mit vergilbten Blätten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bund Tüte Mangel.jpg  | Vergilbtes Bärlauchbündel mit 100 g in Plastiktüte. Auf dem Etikett sollte der Verpackungsbetrieb und das Verpackungsdatum stehen&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Bund Mangel.jpg       | Vergilbtes Bärlauchbündel ohne die Plastiktüte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausschaltung der Vergiftungsgefahrt durch Aronstab, Herbstzeitlose und Maiglöckchenbei der Bärlauchernte ==&lt;br /&gt;
Ein Vorteil der gärnterisch angelegten Bärlauchkultur ist die Ausschaltung des Verwechselung mit den in der Natur vorkommenden Giftpflanzen.&lt;br /&gt;
Umfangreiche Details siehe [[Gefahren beim Bärlauchverzehr]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausschaltung des Fuchsbandwurm Risikos ==&lt;br /&gt;
Legt sich eine eigene Bärlauchkurltur an, so kann man sie einzäunen und somit den übertragung des Fuchsbandwurmes ausschalten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Details zu der Problematik siehe unter [[Gefahren beim Bärlauchverzehr#Gefahren beim Bärlauchverzehr durch den Kleinen Fuchsbandwurm | Gefahren durch den Fuchsbandwurm]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch in Hortipendium ==&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzenschutz]]&lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Umfassende Informationen zu den einzelnen Gemüsearten und Küchenkräutern]] &lt;br /&gt;
*[[Gemüsefamilien]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch Anbau]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch im Hausgarten]]&lt;br /&gt;
*[[Gefahren beim Bärlauchverzehr]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch als Nahrungsmittel]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Josef Schlaghecken&lt;br /&gt;
 | Titel= Neustadter Hefte - Rund um den Bärlauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= DRL Rheinpfalz&lt;br /&gt;
 | Ort=   Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2008 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Claudia Boss-Teichmann, Thomas Richter&lt;br /&gt;
 | Titel= Garten-Fit, Bärlauch und Knoblauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Eugen Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=  Stuttgart &lt;br /&gt;
 | Jahr=  2002&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-8001-3905-7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Heinz Ellenberg&lt;br /&gt;
 | Titel= Zeigerwerte der Gefäßpflanzen Mitteleuropas&lt;br /&gt;
 | Verlag= Erich Goltze KG&lt;br /&gt;
 | Ort= Göttingen  &lt;br /&gt;
 | Jahr=  1974&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3884525098&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Dr. Hartwig Schulz, Dr. Jörg Storsberg, Barbara Schmitt und Dr. Michael Keusgen&lt;br /&gt;
 | Titel= Bärlauch-Modekraut&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Zeitschrift Gemüse&lt;br /&gt;
 | Band=  6&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2003&lt;br /&gt;
 | Seiten= 14-15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Jandl, R., Glatzel, G.&lt;br /&gt;
 | Titel= Bodenwasserchemismus eines Allium ursinum Buchenwaldes.&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Mitteilungen der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft&lt;br /&gt;
 | Band=  66/I&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr=  1991&lt;br /&gt;
 | Seiten= 337-340&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= W.H.O. Ernst&lt;br /&gt;
 | Titel= Population biology of Allium ursinum in northern Germany&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Journal of Ecology&lt;br /&gt;
 | Band= 67 &lt;br /&gt;
 | Nummer= &lt;br /&gt;
 | Jahr=  1979&lt;br /&gt;
 | Seiten= 347-362&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch Bärlauch in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Kraeuter-Heilpflanzen/Barlauch.html Der Biogärtner: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.baerlauch.net Deutschsprachiges Internetportal und Informationsbörse für alle Freunde des Bärlauchs.]&lt;br /&gt;
*[http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/baerlauch.htm Kräuter Verzeichnis: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.hortigate.de &amp;quot;Lagerung von Bärlauch Zwiebeln verbunden mit späterem Topftermin bringt Vorteile.&amp;quot; Birgit Hagendorf-Mehr, Bernd Haber, Hortigate 2008]&lt;br /&gt;
*[http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/nebennutzung/produkte/wsl_ail_des_ours/index_DE Waldwissen (Schweiz): Bärlauch: die Kraft des Frühlings]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Internationale_Bezeichnungen_B%C3%A4rlauch</id>
		<title>Internationale Bezeichnungen Bärlauch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Internationale_Bezeichnungen_B%C3%A4rlauch"/>
				<updated>2012-04-15T11:01:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Quellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bärlauch| Siehe Hauptartikel: Bärlauch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Bärlauchbilder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Knospen und Blüten.jpg  | Bärlauch Bestand.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Blätter.jpg             | Bärlauch Blätter.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Blühstadien.jpg         | Bärlauch Blühstadien.&lt;br /&gt;
Bild:    |  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kultur International&lt;br /&gt;
|Deutsch              = Bärlauch, Hexenzwiebel, Ramser,Waldknoblauch, Waldlauch, Wilder Knoblauch, Wilder Lauch, Zigeunerlauch &lt;br /&gt;
|Österreichisches Deutsch = Bärlauch, Knoblauchspinat&lt;br /&gt;
|Schweizerdeutsch     = Bärlauch, Latschenknofel&lt;br /&gt;
|Englisch             = Ramsons, Bear´s garlic, Wild garlic, Buckrams, Woodgarlic&lt;br /&gt;
|Albanisch            = qepë e arushë &lt;br /&gt;
|Arabisch             = Sirkhars&lt;br /&gt;
|Belgisch (Flämisch)  = Aslook, Beerlook, Berelook, Boslook, Wilde Knoflook, Daslook&lt;br /&gt;
|Belgisch (Wallonisch)= A des oûsses&lt;br /&gt;
|Bulgarisch           = Левурда, Лук мечи, Levurda, Luk Mechi, Luk Meči&lt;br /&gt;
|Chinesisch (Mandarin)= Ye Cong&lt;br /&gt;
|Dänisch              = Ramsløg, Ramsløg&lt;br /&gt;
|Estnisch             = Karulauk&lt;br /&gt;
|Finnisch             = Karhunlaukka&lt;br /&gt;
|Französisch          = Ail des ours&lt;br /&gt;
|Griechisch           = Ágrio Skordo&lt;br /&gt;
|Hebräisch            =&lt;br /&gt;
|Hindi                =&lt;br /&gt;
|Italienisch          = Erba orsina, Aglio orsino&lt;br /&gt;
|Indisch              =&lt;br /&gt;
|Irisch               =&lt;br /&gt;
|Japanisch            = Ariumu Urushinumu, Ramusomuzu&lt;br /&gt;
|Korea (Nord)         =&lt;br /&gt;
|Korea (Süd)          = Gom Pa, Gom-Pa, Kompa&lt;br /&gt;
|Kroatisch            =&lt;br /&gt;
|Lettisch             = Lakši, Laksis &lt;br /&gt;
|Litauisch            = Meškinis česnakas&lt;br /&gt;
|Maltesisch           =&lt;br /&gt;
|Niederländisch       = Daslook, Beerlook, Berelook, Boslook, Wilde Knoflook&lt;br /&gt;
|Norwegisch           = Ramslauk, Ramsløk&lt;br /&gt;
|Polnisch             = Czosnek niedzwiedzi&lt;br /&gt;
|Portugisisch         = Alho-De-Urso, Alho-Porró&lt;br /&gt;
|Rumänisch            = Leurdă&lt;br /&gt;
|Russisch             = Дикий чеснок, лук медвежий, чеснок медвежий,chesnok medvezhij,luk medvezhij&lt;br /&gt;
|Schwedisch           = Ramslök &lt;br /&gt;
|Serbokroatisch       = Medvjeđi luk [медвеђи лук] &lt;br /&gt;
|Slowakisch           = Cesnak medvedí, Medvedí cesnak&lt;br /&gt;
|Slowenisch           = Divji česen, Medvedji česen, Čemaž&lt;br /&gt;
|Spanisch             = Ajo de oso, Ajo silvestre&lt;br /&gt;
|Tschechisch          = Medvědí česnek &lt;br /&gt;
|Türkisch             = Ayı Sarımsağı, Yabanî Sarmsak, Yabanî Sarımsak&lt;br /&gt;
|Unkrainisch          = Tsybulya vedmezha [цибуля ведмежа] &lt;br /&gt;
|Ungarisch            = Medvehagyma&lt;br /&gt;
|Weißrussisch         = Cybulia miadzvežaja [цыбуля мядзвежая] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch in Hortipendium ==&lt;br /&gt;
*[[Portal: Anbau &amp;amp; Produktion]]&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel | Gesundheitlichen Wirkung von Gemüse.]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Gemüsearten A-Z: Kulturbeschreibungen]] &lt;br /&gt;
*[[Gemüsefamilien]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch | Bärlauch Hauptbericht]]&lt;br /&gt;
*[[Gefahren beim Bärlauchverzehr]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch Anbau und Vermarktung]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch als Nahrungsmittel]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch im Hausgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schlaghecken Josef&lt;br /&gt;
 | Titel= Neustadter Hefte - Rund um den Bärlauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= DRL Rheinpfalz&lt;br /&gt;
 | Ort=   Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2008 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Georg Vogel&lt;br /&gt;
| Titel= Handbuch des speziellen Gemüsebaus&lt;br /&gt;
| Verlag= Eugen Ulmer &lt;br /&gt;
| Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
| Jahr= 1996&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8001-5285-1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;quot;145 Gemüsearten und Küchenkräuter mit Bilder und Namen in 9 Sprachen&amp;quot; [http://www.hortigate.de/gia/aktuelles/20070523140243.shtml Hortigate: Gartenbau Informationssystem] Autoren: &lt;br /&gt;
Josef Schlaghecken (Neustadt/Wstr.), Guido Drexler (Speyer), Irina Dünnebacke (Welver), Allessandro Gulino (Haßloch), Jochen Kreiselmaier (Ludwigshafen), Josefa Kreiselmaier (Ludwigshafen), Philippe Le Rest (Frankreich), Jose Luis (Spanien), Frans Maes (Belgien), Johanna Malik (Neustadt/Wstr.), Philip May (England), Saiz Moya (Spanien), Ewald Pauz (Schifferstadt), Johannes Pfeifer (Edemissen), Teresa Martin del Pozo (Spanien), Gerhard Renner (Neustadt/Wstr.), Bettina Riedel (Haßloch), Jürgen Schäfer (Neustadt/Wstr.), Anna Schweinsberg (Italien), Pawel Strauchmann (Polen), Artem Sychev (Russland) und Slupia Wielka (Polen). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch Bärlauch in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Alli_urs.html Gernot Katzers Gewürzseiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küchenkräuter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale_Bezeichnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Aronia_melanocarpa</id>
		<title>Aronia melanocarpa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Aronia_melanocarpa"/>
				<updated>2012-04-12T20:27:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: Deutscher Name nach Zander&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                    = Pflanze&lt;br /&gt;
|Bild                   = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       =&lt;br /&gt;
|Name                   =Kahle Apfelbeere &lt;br /&gt;
|lat_Name               =Aronia melanocarpa&lt;br /&gt;
|Autor                  =&lt;br /&gt;
|Synonyme               =&lt;br /&gt;
|Klasse                 = &lt;br /&gt;
|lat_Klasse             =&lt;br /&gt;
|Gruppe_Klasse          =&lt;br /&gt;
|Untergruppe_K          =&lt;br /&gt;
|Gruppe Ordnung         =&lt;br /&gt;
|Untergruppe_O          =&lt;br /&gt;
|Ordnung                = Rosenartige&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung            = Rosales&lt;br /&gt;
|Familie                = Rosengewächse&lt;br /&gt;
|lat_Familie            = Rosaceae&lt;br /&gt;
|Gattung                = Aronia&lt;br /&gt;
|lat_Gattung            =&lt;br /&gt;
|Provenienz             =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Heimat==&lt;br /&gt;
Die Apfelbeere stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie gedeiht dort auf feuchten und sauren Standorten, kommt aber auch mit trockeneren Standorten zurecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum Dresden sind größere Anbaugebiete zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blüte==&lt;br /&gt;
Ab Mai erscheinen 1 bis 1,5 cm große, creme-weiß gefärbte, weißdornähnliche Blüten. Bis zu 20 Einzelblüten sind zu doldenartigen Blütenständen zusammengefasst. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den späten Blühzeitpunkt gibt es kaum Spätfrostschäden. Da die Apfelbeere selbst-fruchtbar ist, reicht eine einzelne Pflanze im Garten zur Fruchtbildung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frucht==&lt;br /&gt;
Je nach Fruchtstand reifen etwa fünfzehn erbsengroße, violettschwarze, häufig wachs-artig überzogene Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können. Die Früchte schmecken süß-säuerlich-herb, heidelbeerähnlich mit einem adstringierenden Beigeschmack. Auffallend ist der stark färbende Fruchtsaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zimmertemperatur sind die mit gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffen ausgestatteten Aronia-Früchte bis zu zwei Wochen lagerfähig.	&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Pflanze==&lt;br /&gt;
Die Apfelbeere ist ein meist locker aufgebauter Busch, der bis zu zwei Meter hoch wird. Deshalb ist ein Pflanzabstand von mindestens 1,50 Meter einzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf ein gelegentliches Auslichten durch bodennahes Abschneiden älterer Triebe im Inneren des Strauches sind kaum Schnittarbeiten nötig, ebenso wenig Pflanzenschutzmaßnahmen. Die Aronia bildet Ausläufer. Sie ist frosthart und robust. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Pflanze anspruchslos an Boden und Klima ist, können bei alkalischen Böden (pH-Wert über 7) Chlorosen (d. h. Fehlen von Blattgrün) an den sonst glänzend grünen, derben Blättern auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aronien sind Lichtpflanzen und daher nicht zur Unterpflanzung einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rote Herbstfärbung stellt neben Blüten und Früchten einen zusätzlichen Zierwert dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwendung==&lt;br /&gt;
Die Früchte der Apfelbeere sind zum Rohverzehr nicht geeignet. In vollreifem Zu-stand können sie zu Marmelade und Gelees, Fruchtsoßen und Likören verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchttriebe und -stände werden zudem gerne für herbstliche Dekorationen ver-wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sorten==&lt;br /&gt;
‘Aron’, ’Viking’,’ ’Nero’, ’Rubina’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold| Titel=Der große Zander - Enzyklopädie der Pflanzennamen | Band= Bd.2: Arten und Sorten|Verlag= Verlag Eugen Ulmer| Ort= Stuttgart| Jahr=2008 | ISBN= 978-3-8001-5406-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gitte Goss</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Bienenfreundlicher_Balkon</id>
		<title>Bienenfreundlicher Balkon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Bienenfreundlicher_Balkon"/>
				<updated>2012-04-11T20:23:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Gitte Goss: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Der bienenfreundliche Balkon==&lt;br /&gt;
Der Wert der Honigbienen ist unumstritten. Allerdings – nicht überall geht es den Bienen gut, denn oftmals ist es um ihr Nahrungsangebot schlecht bestellt. Während zur Zeit der Obst-, der Löwenzahn- und der Rapsblüte im Frühling der Tisch reich gedeckt ist , fehlt es vielerorts am ausreichenden Blütenangebot im zeitigen Frühjahr und vor allem im Spätsommer. Wenn das Angebot in der Natur knapp ist, freuen sich die Bienen auch über kleine Blumeninseln, wie sie jeder Balkon- und Terrassenbesitzer anlegen kann! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eines vorweg===&lt;br /&gt;
Neben Nektar als Treibstoff zum Fliegen und Wärmen brauchen Bienen auch den eiweißreichen Blütenstaub, den Pollen. Aber da heißt es Augen auf beim Pflanzenkauf! Nur ungefüllte Blüten bieten den lebensnotwendigen Pollen an, bei gefüllten Blüten ist da nichts zu holen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Einjährige Sommerblumen aus Samen===&lt;br /&gt;
In größeren Kübeln und breiten Balkonkästen mit ausreichend Erdvolumen gedeihen einjährige [[Sommerblumen]] prächtig. Dies ist sogar eine Bepflanzung für den kleinen Geldbeutel. Blumen selbst zu säen macht zwar ein bisschen mehr Arbeit, ist dafür aber wesentlich günstiger als eine Bepflanzung mit teuren Hochleistungsbalkonblumen. Reseda, Mohn in allen Variationen, Sommerazaleen, die niedrigen einfachblühenden [[Dahlien im Hausgarten|Dahlien]] und Tagetes, Goldmohn und Schmuckkörbchen sind gute Bienennährpflanzen. Im Handel werden auch spezielle Saatgutmischungen für Balkonkästen angeboten. Diese Blumenmischungen locken nicht nur Bienen, sondern auch Falter und Hummeln an. Säen Sie die Blumensamen Ende April in einen mit lockerer Blumenerde gefüllten Balkonkasten. Stellen Sie den Kasten nicht sofort ins Freie. Die frische Aussaat gedeiht auf der Fensterbank bei 20°C am besten. Nach einer Woche keimen die ersten Samen. Sobald die Tagestemperaturen über 15°C steigen und keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, sollten die Kästen ins Freie. Samenvermehrte Blumen wollen gerne selbst Samen bilden. Schneiden Sie deshalb im Laufe des Sommers Verblühtes und Samenansätze immer wieder aus, dann blühen die Sommerblumen zügig weiter bis in den Herbst. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sommerbalkonblumen===&lt;br /&gt;
Das eigentliche Balkonblumensortiment wird immer umfangreicher und somit die Auswahl immer größer. Achten Sie doch beim Kauf Anfang Mai auf bienenfreundliche Balkonpflanzen. Zu ihnen gehören Prachtkerze (''Gaura lindheimeri''), Fächerblume, Vanilleblume, alle Salbeiarten mit kurzer Blütenröhre, wie z.B. Echter Salbei (''Salvia officinalis'') oder Mehliger Salbei (''Salvia farinacea''), Portulakröschen, Kapmalve (''Anisodontea capensis''), auch Lobelien sowie Balkonformen der üppig blühenden Kokardenblumen (''Gaillardia''), von Sonnenhut (''Rudbeckia'') und Sonnenauge (''Heliopsis''). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Kräuter===&lt;br /&gt;
Wer liebt sie nicht, die Kräuter direkt auf der Fensterbank? Lassen Sie die Kräuter doch für die Bienen erblühen. Die Blüten beliebter [[Gemüsearten und Küchenkräuter|Küchenkräuter]] wie [[Thymiane|Thymian]], Schnittlauch, Bohnenkraut, Borretsch, Majoran und Basilikum, Ysop und Weinraute sowie Zitronenmelisse oder Pfefferminze sind bei den Honigbienen heiß begehrt. Dabei können die Blüten wie auch die Blätter in der Küche zur Dekoration und auch zum Würzen der Speisen verwendet werden. Stellen Sie die Kräuter an einen sonnigen Platz. Das ist nicht nur für das Wachstum der Kräuter gut, auch Bienen finden sich dann schneller ein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thymian_mit_Hummel.JPG|Thymian lockt Hummeln und Bienen an&lt;br /&gt;
Datei:Borretsch.JPG|Borretsch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Frühjahr===&lt;br /&gt;
Nach einem langen Winter suchen Bienen fleißig nach Nektar und Pollen. Für größere Kübel oder als Terrassenpflanzung bietet die Schneeheide an den ersten Flugtagen der Bienen ein reiches Nahrungsangebot. Und wenn Krokus, Schneeglöckchen und Traubenhyazinthe dazu kommen, lohnt es sich noch mehr!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Herbst===&lt;br /&gt;
Hungrige und emsige Bienen lassen sich besonders auch auf den Herbstblühern beobachten. Im Spätsommer sammeln die Bienen auf den vielen Asternsorten, auf dem großen Angebot der Fetthenne-Arten und der Bartblume sowie bei den bis in den Herbst hinein blühenden Dahlien. Stark im Trend liegt die Besenheide (''Calluna vulgaris''). Einige Sorten blühen schon ab August. Für den bienenfreundlichen Balkon eignen sich die einfachblühenden Sorten. Die Knospenblüher-Besenheide ist allerdings für Bienen uninteressant. Diese Besenheide blüht bis in den Winter hinein, weil ihre Blüten geschlossen bleiben und nicht bestäubt werden können. Die Bienen haben das Nachsehen, weil der Nektar für die Bienen unzugänglich bleibt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===nicht nur für Bienen===&lt;br /&gt;
Wir können sicher sein, dass unser kleines Balkongärtchen viel Besuch bekommt. [[Hummeln]], Wildbienen, Schmetterlinge und [[Schwebfliegen]], manchmal auch ein Käfer, finden sich ebenso ein wie Honigbienen. Machen Sie einmal den Versuch – es ist ein doppeltes Vergnügen, wenn es nicht nur blüht, sondern auch friedlich und freundlich summt, auf dem Balkon!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Bei Angaben aus Büchern oder Zeitschriften bitte immer die [[Vorlage:Literatur|Literaturvorlage]] einbinden und die Parameter hinter dem Gleichheitszeichen ausfüllen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
http://www.lwg.bayern.de/bienen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.wildbienen.info/ibn/index.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gitte Goss</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Kultur_von_Hochst%C3%A4mmen</id>
		<title>Kultur von Hochstämmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Kultur_von_Hochst%C3%A4mmen"/>
				<updated>2012-04-09T19:16:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Beatrix bieker-royackers: /* Arbeiten an der Pflanze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hochstamm3.png|350px|left|thumb|Hochstämme im Baumschulquartier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochstamm3xv.jpg|200px|right|thumb|Hochstamm im Verkehrsbereich]]&lt;br /&gt;
Hochstämme sind Bäume, die eine klare Gliederung in Stamm und Krone aufweisen. Die Anzucht qualitativ guter Hochstämme erfordert neben guter Bodenvorbereitung regelmäßige Schnitt- und Bindemaßnahmen, um einen geraden Wuchs und eine gut ausgebildete Krone zu erhalten.&lt;br /&gt;
Die Hochstämme kleinwüchsigerer Arten (z.B. Zieräpfel) werden gerne in Privatgärten als Solitärbäume ,in Promenaden oder öffentlichen Pflanzflächen verwendet. Die größeren Arten (z.B. Spitzahorn) finden vorrangig Verwendung als Straßenbäume aber auch in Parkanlagen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Begriffsdefinition und Qualitätsmerkmale==&lt;br /&gt;
Nach den Gütebestimmungen für Baumschulpflanzen der FLL sind Hochstämme baumartig gewachsene Gehölze, die in Stamm und Krone gegliedert sind. [[Datei:Hochstamm1.png|200px|thumb|Hochstämme werden nach Stammumfang in 1m Höhe über dem Erdboden gemessen]]&lt;br /&gt;
Der Stamm sollte der Art entsprechend gerade und fehlerfrei sein. Ein weiteres Aufasten muß möglich sein. Dies bedeutet, daß die Seitenäste nicht zu dick sein dürfen. Quirlartige Verzweigungen und Zwiesel dürfen nicht vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Die Krone sollte arttypisch regelmäßig aufgebaut sein und der Stammstärke entsprechen. &lt;br /&gt;
Wichtig ist auch eine gute Bewurzelung mit einem hohen Feinwurzelanteil. Die Größe von Wurzel und Ballen muß der Größe der Pflanze entsprechen. Als Faustregel gilt, daß der Ballendurchmesser etwa 3 x so groß wie der Stammumfang sein sollte. &lt;br /&gt;
Die Größensortierung erfolgt bei Hochstämmen nach Stammumfang in cm in 1 m Höhe über dem Erdboden. &lt;br /&gt;
Hochstämme müssen nach maximal vier Jahren Standzeit erneut verpflanzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als leichte Hochstämme werden zweimal verpflanzte Hochstämme (Hochstämme 2xv) bezeichnet. Sie müssen in weitem Stand gezogen sein. Die Mindeststammhöhe ist 180 cm. Der Stammumfang beträgt 8-10 oder 10-12 cm. Wurzelnackte leichte Hochstämme dürfen bis maximal 5 Stück je Bund gebündelt werden.&lt;br /&gt;
Hochstämme 2xv dienen in der Regel als Ausgangsware für die Produktion größerer Hochstämme und Alleebäume. Sie werden von vielen Baumschulen nicht mehr selbst produziert, sondern zugekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochstämme 3xv sind als Hochstämme 2xv in extra weiten Stand gepflanzt worden. Hier macht der FLL auch Vorschriften zum Aufbauschnitt der Krone. Die Stammhöhe muß mindestens 200 cm betragen.&lt;br /&gt;
Hochstämme 3xv werden meist mit Ballen gerodet und benötigen dann einen Drahtballen oder einen Container.&lt;br /&gt;
Der Stammumfang beträgt 10-12,12-14, 14-16, 16-18,18-20,20-25 cm. &lt;br /&gt;
Hochstämme 3xv werden in öffentlichen Anlagen oder Gärten gepflanzt. Außerdem dienen sie den Baumschulen als Ausgangsware zum 4xv Hochstamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochstämme und Solitärbäume 4xv und öfter wurden ebenfalls in extra weitem Stand gezogen. Sie müssen mit Drahtballen oder Container geliefert werden.&lt;br /&gt;
Der Stammumfang beginnt bei 16-18/18-20. Von 20-25 bis 45-50 erfolgt eine Staffelung in 5 cm Schritten. Über 50 cm Stammumfang wird in 10 cm Schritten gestaffelt.&lt;br /&gt;
Bei Solitärbäumen werden noch zusätzliche Angaben zur Gesamthöhe und Kronenbreite gemacht.&lt;br /&gt;
Hochstämme 4xv werden neben den Hochstämmen 3xv am Häufigsten im öffentlichen und privaten Bereich gepflanzt.Größere Bäume werden in deutlich geringeren Stückzahlen und meist in Spezialbaumschulen angezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Alleebäume werden Hochstämme mit besonders hohem Kronenansatz bezeichnet. Dieser muß bis Stammumfang 25 cm mindestens 220 cm betragen, über Stammumfang 25 cm mindestens 250 cm. Darüber hinaus müssen die Seitenäste deutlich schwächer sein als der Leittrieb, damit sie später leicht aufgeastet werden können. &lt;br /&gt;
Alleebäume werden für Verkehrsflächen verwendet und vor allem als 3xv und 4xv gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Hochstamm mit der geforderten Qualität zu produzieren, müssen Baumschulen die im Folgenden beschriebenen Kulturmaßnahmen durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herkunft der Ausgangsware==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Baumschulen kaufen die 2xv Hochstämme zu, um daraus 3xv und 4xv Hochstämme anzuziehen. Die 2xv Hochstämme müssen aber zunächst produziert werden. &lt;br /&gt;
Als Ausgangsware dienen bei den wichtigen und üblichen Arten fast immer Sämlinge. Ausnahmen bilden Platanus x hispanica (Platane), die aus Steckhölzern kultiviert wird oder Tilia europaea `Pallida Typ Lappen`(Kaiserlinde `Typ Lappen`), die von Baumschule Lappen traditionell durch Ableger vermehrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Aussaat heutzutage fast ausschließlich in Spezialbetrieben erfolgt, kaufen die Baumschulen, die 2xv Hochstämme selbst produzieren,  je nach Art und Bodenverhältnissen 1-jährige, 2-jährige verschulte oder 3-jährige verschulte Sämlinge zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorten der Hochstämme werden durch Veredlung angezogen. In der folgenden Tabelle findet sich ein Überblick über einige wichtige Sorten und deren Veredlungsart:[[Datei:Okulation1.png|250px|left|thumb|Okulation von Acer platanoides]][[Datei:Fleicoband.png|250px|right|thumb|Veredlungen von Acer platanoides werden mit Fleicoband verbunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gattung,Art,Sorte&lt;br /&gt;
! Veredlungsart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acer campestre `Elsrijk`&lt;br /&gt;
|Kopulation auf 1-jährige oder 2-jährige Sämlinge von Acer campestre &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acer platanoides `Cleveland`&lt;br /&gt;
|Okulation auf 1- oder 2-jährige Sämlinge von Acer platanoides&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acer platanoides `Globosum`&lt;br /&gt;
|Kopfveredlung auf 4-jährige Sämlinge von Acer platanoides&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carpinus betulus `Fastigiata`&lt;br /&gt;
|Kopulation auf 1- oder 2-jährige Sämlinge von Carpinus betulus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Crataegus x lavallei `Carrierei`&lt;br /&gt;
|Okulation auf 1- oder 2-jährige Sämlinge von Crataegus laevigata&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fraxinus excelsior `Westhofs Glorie`&lt;br /&gt;
|Okulation auf 1-jährige oder 2-jährige Sämlinge von Fraxinus excelsior&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fagus silvatica `Atropunicea`&lt;br /&gt;
|Kopulation auf 2-jährige oder 3-jährige Sämlinge von Fagus silvatica&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Malus-Hybride `Street Parade`&lt;br /&gt;
|Okulation auf 2-jährige Bittenfelder Sämlinge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quercus robur `Fastigiata`&lt;br /&gt;
|Kopulation auf 3-jährige Sämlinge von Quercus robur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tilia cordata `Greenspire`&lt;br /&gt;
|Okulation auf 2-jährige Sämlinge von Tilia cordata&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anzucht von der Jungpflanze bis zum 2xv Hochstamm==&lt;br /&gt;
Die Anzucht von der Jungpflanze bis zum 2xv Hochstamm umfaßt in der Regel 3 Kulturjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenvorbereitung des Quartiers vor dem Aufpflanzen===&lt;br /&gt;
Im Jahr vor dem Aufschulen der Ausgangsware wird auf der späteren Kulturfläche meist eine Gründüngung angesät. Die Aussaat erfolgt im Mai bis Juni mit einer Drillmaschine. Vor einer Hochstammkultur wird gerne Ölrettich (ca. 25 kg/ha) angesät. Diese Gründündungspflanze bildet tiefe Wurzeln und trägt zu einer guten Bodenlockerung bei. Baumschule Ley verwendet 15-20 kg/ha der Saatgutmischung Biofum. Diese besteht aus verschiedenen Pflanzen der Familie der Kreuzblütler (Brassica carinata, Brassica napus, Raphanus sativus und Sinapis alba), die bei Zersetzung im Boden chemische Substanzen gegen Nematoden und Bodenpilze freisetzen. Wenn etwa 60-80% der Gründüngungspflanzen blühen, werden Sie mit einem Mulchmäher abgemäht und zerhäckselt. Das Häckselgut wird später mit einer Fräse in den Boden eingearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst kann mit dem Pflug oder der Spatenmaschine eine Grundbodenbearbeitung bis etwa 25 cm Tiefe erfolgen, so dass die Fläche über den Winter grobschollig liegen bleibt.&lt;br /&gt;
Durch den Frost wird der grobschollige Boden bis zum Frühjahr zerkleinert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufschulen im Frühjahr wird die Oberfläche noch einmal mit einer Fräse oder mit einer Kreiselegge bearbeitet, um eine ebene und feinkrümelige Pflanzfläche zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Behandlung der Ausgangsware vor der Pflanzung===&lt;br /&gt;
Als Jungpflanzen werden meist 1-jährige oder 2-jährige verschulte Sämlinge zugekauft. Bei schwer zu veredelnden Sorten, wie z.B. Sorten von Acer campestre, Carpinus betulus, Fagus sylvatica oder Quercus robur, werden die Jungpflanzen als 1-jährige oder 2-jährige Veredlungen zugekauft. Die Jungpflanzen erhalten einen kräftigen Rückschnitt der Wurzel, damit diese sich anschließend gut verzweigt. Bei den meisten Arten wird auch der oberirdische Trieb auf ca. 30 cm zurückgeschnitten.Bei Arten, bei denen sich nach dem Rückschnitt nur noch schwer ein gerader Leittrieb bildet, oder die Seitenknospen zu schwach für einen kräftigen Austrieb sind, wird der oberirdische Trieb nicht eingekürzt. [[Datei:Kühllager.jpg|250px|thumb|Einlagerung verschiedener Gehölze vor dem Aufschulen in einem Kühllager]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überblick über den Rückschnitt bei einigen wichtigen Hochstämmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gattung,Art,Sorte&lt;br /&gt;
! Rückschnitt des oberirdischen Triebes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acer platanoides&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Acer pseudoplatanus&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carpinus betulus&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fraxinus excelsior&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Platanus x hispanica&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Tilia cordata&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Malus-Sorten&lt;br /&gt;
|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fagus silvatica &lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aesculus-Arten&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quercus robur &lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prunus avium&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sorbus-Arten&lt;br /&gt;
|nein&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschnittenen Jungpflanzen werden bis zum Aufschulen entweder in Sand eingeschlagen oder in einem Kühllager gelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pflanzung der Ausgangsware===&lt;br /&gt;
Vor dem Aufschulen werden die vorbereiteten Jungpflanzen auf Anhänger geladen und zum Quartier gefahren. Die erste Pflanzreihe wird eingefluchtet. Für den Pflanzvorgang stehen verschiedene Geräte zur Verfügung, denn die Pflanzung mit dem Handspaten ist vor allem für größere Mengen Gehölze nicht rentabel.Aufgeschult wird mit einer 2-reihigen Rillenfräse, einer 2-3-reihigen Pflanzmaschine (z.B. System Accord oder Super Prefer) oder mit einem kleinen Pflanzpflug (z.B. PL 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstand zwischen den Pflanzen liegt bei ca. 50 cm. Der Reihenabstand kann zwischen 1 m und 1,50 m betragen.&lt;br /&gt;
Er ist abhängig von der zur Verfügung stehenden Fläche aber auch von den im Betrieb eingesetzten Pflegegeräten. Werden Schmalspurschlepper zur Pflege eingesetzt, so sollte der Reihenabstand nicht unter 1,30 m liegen. Beim Einsatz von Hochschleppern oder Handgeräten können auch engere Reihennabstände gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhängig von der Witterung werden die Jungpflanzen angegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenpflege und Unkrautbekämpfung===&lt;br /&gt;
Im ersten Kulturjahr sollte der Einsatz von Herbiziden gut überdacht werden, um Schäden an den Jungpflanzen zu vermeiden. Nach dem Aufschulen kann im ersten Kulturjahren eíne Vorauflaufspritzung mit Boden- oder Boden-Blattherbiziden wie z.B. Butisan, Terano, Kerb, Flexidor oder Stomp erfolgen. In den weiteren Kulturjahren werden die Vorauflaufherbizide vor dem Austrieb der Gehölze eingesetzt. Dadurch wird der Befallsdruck bis in den Frühsommer gemindert. Im Sommer wird das Unkraut zwischen den Reihen mit einem Grubber bekämpft. Dabei erfolgt gleichzeitig eine Lockerung der obersten Bodenschicht. Die Häufigkeit des Einsatzes hängt von den Witterungsverhältnissen und vom Befallsdruck ab. In den Reihen wird entweder die Handhacke eingesetzt oder es werden Blattherbizide gespritzt. Beim Einsatz von Herbiziden ist zu beachten, daß die Einsatzhäufigkeit je Vegetationsperiode genau festgelegt ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arbeiten an der Pflanze===  &lt;br /&gt;
[[Datei:Acer plat-Model.pdf|300px|left|thumb|Bei Acer platanoides kann ein Austrieb auf Zapfen geschnitten werden, an den der geradere Austrieb angebunden wird.]][[Datei:Okulationsschnellverschluß.jpg|200px|right|thumb|Veredlungen von Fraxinus excelsior,verbunden mit OSV.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erstes Kulturjahr:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arten, die nicht veredelt werden oder als bereits veredelte Jungpflanzen zugekauft wurden, werden im Sommer mit ca. 3 m langen Tonkinstäben versehen und mit Kunststoff-Hohlschnur angebunden, um einen geraden Leittrieb zu erzielen. &lt;br /&gt;
Acer platanoides treibt nach dem Pflanzschnitt aufgrund seiner gegenständigen Knospen mit 2 Trieben aus. Nach etwa 15 cm Zuwachs kann der schrägere Trieb auf Zapfen geschnitten werden, um den geraderen Trieb daran anzubinden. Die anderen Austriebe werden entfernt.&lt;br /&gt;
In diesem Fall wird erst im Juli ein Stab gesetzt, der Zapfen geschnitten und der gerade Trieb an den Stab angebunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorten von z.B. Acer platanoides, Fraxinus excelsior, Malus oder Tilia cordata werden im Sommer okuliert und erhalten daher im ersten Kulturjahr noch keinen Stab.&lt;br /&gt;
Bei der Okulation wird im Juli bis August ein Auge der Edelsorte unter die Rinde des aufgeschulten Sämlings in Bodennähe eingeschoben. [[Datei:Gestäbte Jungpflanzen.jpg|300px|left|thumb|Die Pflanzen werden gestäbt, um einen geraden Leittrieb zu erziehen.]][[Datei:Hochstamm2.jpg|200px|right|thumb|Am Ende des zweiten Kulturjahres ist der Acer platanoides bereits 3 m hoch.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark blutende Arten wie Acer werden danach mit Fleicoband verbunden, damit der austretende Saft abfließen kann. Weniger problematische Arten wie Fraxinus oder Malus erhalten einen Okulationsschnellverschluß. 			&lt;br /&gt;
Nach 4-6 Wochen sollten die Edelaugen angewachsen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zweites Kulturjahr:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den nicht im Vorjahr okulierten Gehölzen erfolgt meist im Sommer ein Schnitt an den Gehölzen. Konkurrenztriebe zum Leittrieb werden entfernt, da ein durchgehender, die anderen Triebe überragender Leittrieb erwünscht ist. &lt;br /&gt;
Der Neuaustrieb des Leittriebes wird an den Tonkinstab angeheftet.&lt;br /&gt;
Starke Seitenäste werden komplett entfernt, denn spätestens am Ende des letzten Kulturjahres müssen alle Stammaustriebe unterhalb des Kronenansatzes geschnitten werden. Je dicker ein Trieb dabei ist, desto größer ist die entstehende Wunde und desto schwieriger der Heilungsprozeß. Leichte Seitenäste bleiben als Stammverstärkungsholz stehen und werden eventuell eingekürzt. Dadurch ziehen die Seitenäste mehr Wasser und Nährstoffe in den Stamm, der so mehr Dickenwachstum aufweist. Ohne Seitenäste würde der Leittrieb stärker in die Höhe wachsen mit der Folge eines dünneren Stammes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den durchgeführten Schnittmaßnahmen gibt es in den Baumschulen Unterschiede.In manchen Betrieben werden die Gehölzarten, deren  Leittrieb eingekürzt werden kann, im Frühjahr zurückgeschnitten. Mac Carthaigh beschreibt im Fachbuch &amp;quot;Die Baumschule&amp;quot; sogar einen Rückschnitt auf 5 cm über dem Erdboden, um ein kräftiges Wachstun des Leittriebes zu fördern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kronenanschnitt.pdf|300px|left|thumb|Kronenanschnitt auf 180 cm + 6 Augen zu Beginn des dritten Kulturjahres. Bei gegenständigen Gehölzen wird ein Auge geblendet, das andere Auge mit Kreppband umwickelt.]]&lt;br /&gt;
Bei den im Vorjahr okulierten Sorten erfolgt im zeitigen Frühjahr des zweiten Kulturjahres ein Abwurf der Veredlungsunterlage scharf über dem Edelauge.&lt;br /&gt;
Hier werden im Frühsommer mit einer Stabsetzmaschine etwa 3 m lange Tonkinstäbe gesetzt. Daran wird der aus dem Edelauge gewachsene Trieb angebunden, um einen geraden Wuchs zu erzielen.&lt;br /&gt;
Aus der Unterlage austreibende Wildtriebe werden entfernt (&amp;quot;geräubert&amp;quot;), da sie sonst kräftiger wachsen würden als die Edelsorte. Dies würde zur Schwächung der Edelsorte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Drittes Kulturjahr:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zeitigen Frühjahr des dritten Kulturjahres erfolgt bei allen Arten, deren Leittrieb geschnitten werden kann, ein Kronenanschnitt.&lt;br /&gt;
Dabei wird der Leittrieb auf etwa 2,10 m eingekürzt bzw. auf 1,80 m plus 5-7 Augen. Der Schnitt sollte über einem möglichst kräftigen Auge erfolgen. &lt;br /&gt;
Dadurch wird das Wachstum des Leittriebs etwas gebremst. Aus den 5-7 Augen sollen die Kronenäste wachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gehölzen mit gegenständigen Knospen (z.B. Acer, Fraxinus) wird eine der beiden oberen Knospen entfernt. Die andere Knospe soll als neuer Leittrieb austreiben. Der Neuaustrieb wird wieder an den Tonkinstab angeheftet.&lt;br /&gt;
Bei manchen Gehölzen (z.B. Acer) wird nach dem Kronenanschnitt die verbliebene obere Knospe mit Tesa-Krepp umwickelt. Diese Maßnahme soll einen geraden Austrieb fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dünne Stammaustriebe können zunächst als Stammverstärkungsholz stehen bleiben. Im Sommer werden sie bis auf Höhe des Kronenansatzes entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Düngung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufschulen der Jungpflanzen wird im ersten Kulturjahr eine Bodenprobe gezogen und auf N-min, Phosphor, Kalium, Magnesium und den pH-Wert untersucht. Je nach Bedarf können auch weitere Nährstoffe im Boden überprüft werden. Der Stickstoffbedarf der Jungpflanzen ist&lt;br /&gt;
ebenso wie der Bedarf an anderen Nährstoffen noch niedrig, so daß nach einer vorangegangenen Gründüngung normalerweise keine Düngerzufuhr im ersten Kulturjahr notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Kulturjahr wird im Frühjahr wieder eine Bodenprobe entnommen und auf N-min untersucht. Nach den Ergebnissen der Bodeprobe wird gedüngt. Werden Dünger mit Langzeitwirkung eingesetzt, z.B. Düngemittel, die einen Nitrifikationshemmer enthalten, kann die Düngegabe schon im April erfolgen. &lt;br /&gt;
Schnellwirkende Düngemittel, z.B. Kalkammonsalpeter oder Nitrophoska perfekt, sollten in Anpassung an den Wachstumsverlauf der Gehölze, erst im Mai eingesetzt werden. Hier empfiehlt sich eine Aufteilung der Düngerzufuhr auf zwei Termine. Dabei werden etwa 50-60% des Düngerbedarfs im Mai, weitere 40-50% des Düngerbedarfs Ende Juni/ Anfang Juli ausgebracht. Zu einem späteren Termin sollte zumindest keine Stickstoffdüngung mehr stattfinden.&lt;br /&gt;
Die Ausbringung der Düngemittel erfolgt in der Regel mit Reihendüngerstreuern, bei denen über Fallrohre der Dünger an den Reihen abgelegt wird. Auch Schleuderstreuer mit Vorrichtungen für Reihendüngung können eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Düngung im dritten Kulturjahr erfolgt ebenso wie im Vorjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pflanzenschutz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auftretenden Krankheiten und Schädlinge sind abhängig von der Kulturart. &lt;br /&gt;
Folgende Krankheiten und Schädlinge treten in Kulturen zur Anzucht von Hochstämmen besonders häufig auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Krankheitserreger&lt;br /&gt;
! Schadbild&lt;br /&gt;
! Gegenmaßnahmen&lt;br /&gt;
! Befallene Pflanzengattungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verticillium-Welke (Pilze)&lt;br /&gt;
|Plötzliches Welken der Blätter und Absterben der Zweige&lt;br /&gt;
|Es gibt keine zugelassenen Fungizide. Vorbeugende Maßnahmen sind Bodenkontrollen vor dem Aufschulen,&lt;br /&gt;
vor allem bei landwirtschaftlichen Vorkulturen,oder die Einsaat einer Kreuzblütlermischung zur Biofumigation . &lt;br /&gt;
Befallene Pflanzen müssen entfernt werden.  &lt;br /&gt;
|Acer, Castanea, Catalpa, Fraxinus, Prunus, Robinia, Sorbus, Tilia u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Echter Mehltau (Pilze)&lt;br /&gt;
|Weißer, mehlartiger Überzug auf Blättern und Trieben.&lt;br /&gt;
|Bei Sichtbarwerden erster Befallssymptome wiederholte Spritzung mit zugelassenen Fungiziden. &lt;br /&gt;
|Acer, Carpinus, Crataegus, Fagus, Malus, Quercus u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rotpusteln&lt;br /&gt;
|Auf der Rinde abgestorbener Zweige befinden sich orangefarbene Pusteln.&lt;br /&gt;
|Kräftiger Rückschnitt befallener Triebe. Bei starkem Befall Entfernen der Pflanzen. &lt;br /&gt;
|Acer, Carpinus, Tilia u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spinnmilben&lt;br /&gt;
|Laub wird zunächst bleich und gefleckt. Später vergilbt und vertrocknet es, es kommt zum Laubfall.&lt;br /&gt;
|Regelmäßige Kontrollen schon im Winter auf die Wintereier.Gegebenenfalls Vorauflaufspritzungen. &lt;br /&gt;
Bei Sichtbarwerden erster Symptome &lt;br /&gt;
im Sommer wiederholte Spritzung mit zugelassenen Akariziden. &lt;br /&gt;
|Acer, Aesculus, Carpinus, Crataegus, Malus, Platanus, Prunus, Tilia u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blattläuse&lt;br /&gt;
|Blattlauskolonien an Blättern, Stengeln und Triebspitzen. Aufrollen und Kräuseln der Blätter und Triebverkrüppelungen. Klebriger Belag auf Blättern ddurch Honigtau, In der Folge werden die Blätter schwarz durch Besiedlung mit Rußtaupilzen.&lt;br /&gt;
|Bei Sichtbarwerden erster Symptome Spritzung mit zugelassenen Insektiziden.&lt;br /&gt;
|Acer, Fagus, Malus, Prunus u.a.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krankheiten wie Echter Mehltau, Spinnmilben und Blattläuse können vor allem junge Gehölzkulturen stark schädigen. Wichtig sind daher regelmäßige Kontrollen auf Schaderreger. Wird aufgrund des zu erwartenden wirtschaftlichen Schadens entschieden, eine Pflanzenschutzmaßnahme durchzuführen, muß überprüft werden, welche Mittel zur Zeit zugelassen sind. Informationen dazu finden sich z.B. auf der Internetseite www.bvl.bund.de. &lt;br /&gt;
Der Einsatz der Mittel sollte zum geeigneten Zeitpunkt erfolgen. Außerdem muß beachtet werden, wie oft je Vegetationsperiode das Mittel eingesetzt werden darf. Zur Ausbringung der Pflanzenschutzmittel können verschiedene Spritzen verwendet werden. Zum Anbau an Hochschlepper gibt es kleine Anbauspritzen mit Zeilenspritzvorrichtungen. An Schmalspurschlepper lassen sich Gebläsespritzen anbauen, mit denen sich die Pflanzenschutzmittel in die Gehölzreihen ausbringen lassen. Eine weitere Möglichkeit ist, an eine am Schmalspurschlepper angebaute Anhängespritze Spritzschläuche zu montieren, mit denen die Arbeitskräfte durch die Gehölzreihen gehen und die Pflanzen behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL)(Hrsg.),&lt;br /&gt;
Bearbeitung durch den RWA Gütebestimmungen für Baumschulpflanzen&lt;br /&gt;
 | Titel= Gütebestimmungen für Baumschulpflanzen&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= &lt;br /&gt;
 | Ort= Bonn&lt;br /&gt;
 | Auflage= 3.&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2004&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-934484-78-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziergehölz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Beatrix bieker-royackers</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Verband_Deutscher_Garten-Center</id>
		<title>Verband Deutscher Garten-Center</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Verband_Deutscher_Garten-Center"/>
				<updated>2012-04-09T14:19:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Institute&lt;br /&gt;
| Name             = Verband Deutscher Garten-Center e.V.&lt;br /&gt;
| Logo             = Vdg_logo.jpg&lt;br /&gt;
| Trägerschaft     = &lt;br /&gt;
| Geschäftsführung = Peter Botz&lt;br /&gt;
| Leitungstitel    =&lt;br /&gt;
| Anschrift        = Carl Bosch Straße 19&lt;br /&gt;
| Ort              = 53501 Grafschaft&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland Pfalz&lt;br /&gt;
| Telefon          = 02641 9069810&lt;br /&gt;
| Fax              = 02641 9065991&lt;br /&gt;
| email            = verband@garten-center.de&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.garten-center.de/ www.garten-center.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Verband vertritt die Interessen der privaten, inhabergeführten Gartencenter in Deutschland. Die mehr als 100 Mitglieder betreiben 180 Gartencenter bundesweit. Weitere 160 fördernde Mitglieder unterstützen den VDG. Dies sind überwiegend Lieferanten aus Zulieferindustrie und Gartenbau. Schwerpunkt der Arbeit ist der Informations- und Erfahrungsaustausch der Mitglieder. Mehrere Erfagruppen legen untereinander ihre Ergebnisse offen, 80 Unternehmer beteiligen sich an einem Monatsvergleich. Sehr erfolgreich sind die VDG-Jungunternehmer und die Juniorengruppe, in denen sich die jeweils nächste Generation zum Unternehmer/in fortbildet. Seitens der Geschäftstelle werden die Mitglieder regelmäßig mit wichtigen Informationen versorgt. Für den Endverbraucher gibt es eine spezielle Zeitschrift &amp;quot;Mein Paradies&amp;quot;. Eine mehrtägige Wintertagung mit hochkarätigen Referenten gibt einmal jährlich die Richtung für die Entwicklung der Gartencenter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==VDG Service GmbH==&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden in der VDG Service GmbH abgewickelt. Wir veranstalten Seminare und Reisen für die grüne Branche. Für unsere Mitglieder haben wir Eigenmarken bei Erden, Rindenprodukten, Dünger und Blumenzwiebeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 Gartencenter betreiben gemeinsam den Onlineshop olerum.de &lt;br /&gt;
Fördernde Mitglieder nutzen die Plattform zum Bewerben Ihrer Produkte. Jedem Produkt ist als Bezugsquelle ein regionales Gartencenter zugeordnet.&lt;br /&gt;
[http://www.olerum.de/ olerum.de Onlineshop des VDG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.garten-center.de Verband Deutscher GartenCenter e.V.] - Offizielle Webseite des VDG e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Botz</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Kalkulationsverfahren_f%C3%BCr_Gemeinkosten_sowie_Gewinn/Wagnis</id>
		<title>Kalkulationsverfahren für Gemeinkosten sowie Gewinn/Wagnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Kalkulationsverfahren_f%C3%BCr_Gemeinkosten_sowie_Gewinn/Wagnis"/>
				<updated>2012-04-09T09:24:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Springer: /* Beispiel Gleichbelastende Kalkulation, Vereinfachte Zuschlagskalkulation und Umlagekalkulation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kalkulationsverfahren für Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkostenrechnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichbelastende Kalkulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungleichbelastende Kalkulationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfachte Zuschlagskalkulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlagekalkulation (Kalkulation über den Endpreis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlagekalkulation über die produktiven Arbeitszeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilkostenrechnung&lt;br /&gt;
feste Kosten der Betriebsbereitschaft werden je nach Marktlage aufgeschlagen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
problematisch zu überschauen (vergleichbar mit der als Mischkalkulation des Handels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleichbelastende Kalkulation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Umsatzstrukturanalyse des Vorjahres mit entsprechender Korrektur für den Planungszeitraum&lt;br /&gt;
# Berechnung des Aufschlages &amp;lt;sub&amp;gt;gleichbel&amp;lt;/sub&amp;gt; für alle Herstellkostenarten&lt;br /&gt;
# Beaufschlagung der Herstellkosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berechnung des Aufschlages auf alle Herstellkostenarten===&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;verwendete Abkürzungen'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{GKA}\qquad\qquad\qquad\text {=}\qquad \text{Gemeinkostenanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{HKA}\qquad\qquad\qquad\text {=}\qquad \text{Herstellkostenanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{WuGA}\qquad\qquad\quad\,\text {=}\qquad \text{Anteil Wagnis und Gewinn in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Gemeinkosten:&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{gleichbel}}=\frac{\text{GKA}}{\text{HKA}}\ast \mathrm{\text{100}\;{}^{0\!}\!/\!_{0}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Wagnis und Gewinn:&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{gleichbel}}=\frac{\text{WuGA}}{\text{HKA}}\ast \mathrm{\text{100}\;{}^{0\!}\!/\!_{0}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn:&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{gleichbel}}=\frac{\text{GKA}+\text{WuGA}}{\text{HKA}}\ast \mathrm{\text{100}\;{}^{0\!}\!/\!_{0}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewertung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einfache Version (vom BGL empfohlen)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
bei getrennter Ausschreibung von Lieferung und Leistung wird die Lieferung teurer und die Leistung dagegen billiger&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
geringstes Kalkulationsrisiko&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
schlechtere Ertragslage bei Nachaufträgen, da diese häufig lohnintensiv&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Preisvergleich bei Einzelpreisen gegenüber ungleichbel. kalk. Angeboten nicht möglich&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinfachte Zuschlagskalkulation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vereinfachten Zuschlagskalkulation werden die Kostenarten Material, Maschinen und Geräte sowie Fremdleistungen mit vorbestimmten Aufschlagssätzen beaufschlagt. Der verbleibende Teil der erfolgt über die Beaufschlagung der Lohnherstellkosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schritte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Umsatzstrukturanalyse des Vorjahres mit entsprechender Korrektur für den Planungszeitraum&lt;br /&gt;
# Festlegung der festen Aufschläge auf Material-, Maschinenherstellkosten und Fremdleistungen&lt;br /&gt;
# Berechnung des Aufschlages &amp;lt;sub&amp;gt;zu&amp;lt;/sub&amp;gt; auf Lohnherstellkosten&lt;br /&gt;
# Beaufschlagung der Herstellkosten mit den jeweiligen Aufschlägen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berechnung des Aufschlages auf die Lohnherstellkosten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;verwendete Abkürzungen'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{GKA}\qquad\qquad\qquad\,\text{=}\qquad\text{Gemeinkostenanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{MatHKA}\qquad\qquad\,\,\text{=}\qquad\text{Materialherstellkostenanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{MaschHKA}\qquad\quad\,\,\text{=}\qquad\text{Maschinenherstellkostenanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{FLA}\qquad\qquad\qquad\,\,\text{=}\qquad\text{Fremdleistungsanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{LHKA}\qquad\qquad\quad\,\;\text{=}\qquad\text{Lohnherstellkostenanteil in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{WuGA}\qquad\qquad\quad\;\text{=}\qquad\text{Anteil Wagnis und Gewinn in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{A}_{Mat}\qquad\qquad\qquad\,\text{=}\qquad\text{festgelegter Aufschlag Material in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{A}_{Masch}\qquad\qquad\quad\;\;\!\text{=}\qquad\text{festgelegter Aufschlag Maschinen in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{A}_{FL}\qquad\qquad\qquad\;\;\text{=}\qquad\text{festgelegter Aufschlag Fremdleistungen in} \; {}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Gemeinkosten&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{zu}}=\frac{\mathrm{GKA}\ast\mathrm{\text{100}\,{}^{0\!}\!/\!_{0}}-\text{(}\text{MatHKA}\ast\text{A}_{Mat}+\text{MaschHKA}\ast\text{A}_{Masch}+\text{FLA}\ast\text{A}_{FL}\text{)}}{\text{LHKA}}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Wagnis und Gewinn&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{zu}}=\frac{\mathrm{WuGA}\ast\mathrm{\text{100}\,{}^{0\!}\!/\!_{0}}-\text{(}\text{MatHKA}\ast\text{A}_{Mat}+\text{MaschHKA}\ast\text{A}_{Masch}+\text{FLA}\ast\text{A}_{FL}\text{)}}{\text{LHKA}}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{zu}}=\frac{\mathrm\text{(}\text{GKA}+\text{WuGA}\text{)}\ast\mathrm{\text{100}\,{}^{0\!}\!/\!_{0}}-\text{(}\text{MatHKA}\ast\text{A}_{Mat}+\text{MaschHKA}\ast\text{A}_{Masch}+\text{FLA}\ast\text{A}_{FL}\text{)}}{\text{LHKA}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewertung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache Version (daher auch Vereinfachte Zuschlagskalkulation), Kalkulation des Aufschlages ist nur ein mal pro Jahr notwendig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzt einen systematischen Fehler, da die Kostenstruktur des konkreten Auftrages nicht berücksichtigt wird. Weicht der konkrte Auftrag vom Mittel der Kostenstruktur des Vorjahres bzw. der Annahme für das laufende Jahr stark ab, werden lohnintensive Baustellen teurer und weniger lohnintensive Baustellen dagegen billiger. Dies bedeudet, dass gegebenenfalls bei Aufträgen mit geringen Lohnherstellkostenanteil die notwendig zu erlösenden Gemeinkosten nicht vollständig erlöst werden. Auf der anderen Seite werden lohnintensive Arbeiten stärker beaufschlagt als notwendig (teures wird noch teurer). Dadurch entstehen in diesem Fall, Unternehmen, welche die Beaufschlagung nach der vereinfachten Zuschlagskalkulation durchführen, Nachteile im Wettbewerb.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die hohe Belastung der Lohnherstellkosten vergrößert sich im Vergleich mit der gleichbelastenden Kalkulation das Kalkulationsrisiko, da die Lohnherstellkosten stark mit Gemeinkosten beaufschlagt werden.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ertragslage bei Nachträgen gestaltet sich in der Regel günstig, da diese zumeist lohnintensiv sind. Somit werden hohe Beträge an Gemeinkosten erlöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umlagekalkulation (Kalkulation über den Endpreis)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umlagekalkulation als ebenfalls ungleichbelastende Kalkulation fußt auf der Tatsache, den notwendigen Gemeinkostenanteil über den Endpreis des Bauvorhabens zu erlösen, jedoch die einzelnen Kostenarten unterschiedlich stark zu belasten. Der systematische Fehler der vereinfachten Zuschlagskalkulation wird eliminiert. Bei Zugrundelegung gleicher Kalkulationsdaten bei der Ermittlung der Herstellkosten ergibt sich ein der gleichbelastenden Kalkulation ein identisches Gesamtergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schritte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Umsatzstrukturanalyse des Vorjahres mit entsprechender Korrektur für den Planungszeitraum&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Festlegung der festen Aufschläge für Material-, Maschinenherstellkosten und Fremdleistungen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Ermittlung des Sollumsatzes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Kostenanalyse des jeweiligen Angebotes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Berechnung des Aufschlages &amp;lt;sub&amp;gt;Um&amp;lt;/sub&amp;gt; für Lohnherstellkosten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Beaufschlagung der Lohnherstellkosten mit den jeweiligen Aufschlägen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berechnung des Aufschlages auf die Lohnherstellkosten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;verwendete Abkürzungen'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{GKA}\qquad\qquad\qquad\,\text{=}\qquad\text{Gemeinkostenanteil in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{WuGA}\qquad\qquad\quad\;\text{=}\qquad\text{Anteil Wagnis und Gewinn in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{MatHKA}\qquad\qquad\,\,\text{=}\qquad\text{Materialherstellkostenanteil des konkreten Angebots in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{MaschHKA}\qquad\quad\,\,\text{=}\qquad\text{Maschinenherstellkostenanteil des konkreten Angebots in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{FLA}\qquad\qquad\qquad\,\,\text{=}\qquad\text{Fremdleistungsanteil des konkreten Angebots in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{LHKA}\qquad\qquad\quad\,\;\text{=}\qquad\text{Lohnherstellkostenanteil des konkreten Angebots in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{A}_{Mat}\qquad\qquad\qquad\,\text{=}\qquad\text{festgelegter Aufschlag Material in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{A}_{Masch}\qquad\qquad\quad\,\,\text{=}\qquad\text{festgelegter Aufschlag Maschinen in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:'''&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\text{A}_{FL}\qquad\qquad\qquad\,\,\,\text{=}\qquad\text{festgelegter Aufschlag Fremdleistungen in} \,{}^{0\!}\!/\!_{0}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;Gemeinkosten&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Die Herstellkostenanteile beziehen sich in der Formel immer auf den konkreten Angebotes.&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{um}}=\frac{\mathrm{GKA}\ast\mathrm{\text{100}\,{}^{0\!}\!/\!_{0}}-\text{(}\text{MatHKA}\ast\text{A}_{Mat}+\text{MaschHKA}\ast\text{A}_{Masch}+\text{FLA}\ast\text{A}_{FL}\text{)}}{\text{LHKA}}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;Wagnis und Gewinn&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Die Herstellkostenanteile beziehen sich in der Formel immer auf den konkreten Angebotes.&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{um}}=\frac{\mathrm{WuGA}\ast\mathrm{\text{100}\,{}^{0\!}\!/\!_{0}}-\text{(}\text{MatHKA}\ast\text{A}_{Mat}+\text{MaschHKA}\ast\text{A}_{Masch}+\text{FLA}\ast\text{A}_{FL}\text{)}}{\text{LHKA}}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;'''&amp;lt;big&amp;gt;Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn&amp;lt;/big&amp;gt;'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Die Herstellkostenanteile beziehen sich in der Formel immer auf den konkreten Angebotes.&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}_{um}}=\frac{\mathrm\text{(}\text{GKA}+\text{WuGA}\text{)}\ast\mathrm{\text{100}\,{}^{0\!}\!/\!_{0}}-\text{(}\text{MatHKA}\ast\text{A}_{Mat}+\text{MaschHKA}\ast\text{A}_{Masch}+\text{FLA}\ast\text{A}_{FL}\text{)}}{\text{LHKA}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewertung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komplizierteste Version (Computer notwendig)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Löhne werden hoch belastet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
größeres Kalkulationsrisiko als bei gleichbelastender Kalkulation&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Wettbewerb mit gleichbelastend kalkulierenden Mitbewerbern gleicher Endpreis&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
gute Ertragslage bei Nachaufträgen, da diese häufig lohnintensiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umlagekalkulation über die produktiven Arbeitszeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schritte:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ermittlung der Gemeinkosten des vorangegangenen Wirtschaftsjahres&lt;br /&gt;
# Ermittlung der produktiven Lohnstunden des vorangegangenen Wirtschaftsjahres&lt;br /&gt;
# Berechnung des Aufschlages Akh&amp;lt;sub&amp;gt;prod&amp;lt;/sub&amp;gt; auf die prod. Lohnstunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berechnung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeinkosten:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}\,_{Akh_{prod}}}=\frac{\mathrm\sum\text{Gemeinkosten}\,_{Vorjahr}}{\sum\text{ΣAKh}\,_{prod}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wagnis und Gewinn:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}\,_{Akh_{prod}}}=\frac{\mathrm\sum\text{Wagnis und Gewinn}\,_{Vorjahr}}{\sum\text{ΣAKh}\,_{prod}}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{{Aufschlag}\,_{Akh_{prod}}}=\frac{\mathrm\sum\text{Gemeinkosten}\,_{Vorjahr}+\sum\text{Wagnis und Gewinn}\,_{Vorjahr}}{\sum\text{ΣAKh}\,_{prod}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewertung:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehr einfache und schnelle Version (besonders für sehr kleine Betriebe)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Löhne werden sehr hoch belastet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
größtes Kalkulationsrisiko&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
verteuert lohnintensive Leistungen im Wettbewerb zu gleichbelastend kalkulierenden Mitbewerbern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
gute Ertragslage bei Nachaufträgen, da diese häufig lohnintensiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel Gleichbelastende Kalkulation, Vereinfachte Zuschlagskalkulation und Umlagekalkulation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand der Tabelle, soll für die o.g. Verfahren, an einem Beispiel, die Beaufschlagung der Gemeinkosten sowie von Wagnis und Gewinn, auf die Herstekllkosten aufgezeigt werden.&lt;br /&gt;
Gelb unterlegte Zahlenwerte sind für dieses Bsp. gegeben, und müssen für das jeweilige Unternehmen bzw. für den konkreten Auftrag ermittelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-spacing:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:0.035cm solid #000000;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| '''Vorjahreswerte'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:0.035cm solid #000000;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;center&amp;gt;'''in €'''&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:0.035cm solid #000000;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;center&amp;gt;'''&amp;amp;nbsp;'''&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:0.035cm solid #000000;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;center&amp;gt;'''%'''&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:0.035cm solid #000000;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Umsatz/Betriebsertrag&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;1125000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;100,00%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Materialherstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;214000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;19,02%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Lohnherstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;445000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;39,56%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Maschinenherstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;109000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;9,69%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Fremdleistungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;35000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;3,11%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Herstellkosten des Unternehmens&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;803000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;71,38%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Gemeinkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;254000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;22,58%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Wagnis und Gewinn&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;68000,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;6,04%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| '''Kostenanalyse des Auftrags'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Herstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;27311,17&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;71,38%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Lohnherstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;12835,47&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;33,55%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Materialherstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;13671,94&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;35,73%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Maschinenherstellkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;803,75&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;2,10%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Fremdleistungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffff00;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;0,00&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;0,00%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Gemeinkosten&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;8638,90&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;22,58%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| Wagnis und Gewinn&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;2312,78&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;6,04%&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| '''Sollerlös'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;'''38262,84'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| '''&amp;amp;nbsp;'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;'''100,00%'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.035cm solid #000000;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;center&amp;gt;'''GemK'''&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;center&amp;gt;'''WuG'''&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:0.018cm solid #000000;border-left:none;border-right:0.035cm solid #000000;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &amp;lt;center&amp;gt;'''Summe'''&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border-top:none;border-bottom:none;border-left:0.035cm solid #000000;border-right:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| '''gleichbelastende Kalkulation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;border:none;padding-top:0cm;padding-bottom:0cm;padding-left:0.123cm;padding-right:0.123cm;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten-/Landschaftsbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Springer</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Bleichgem%C3%BCse</id>
		<title>Bleichgemüse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Bleichgem%C3%BCse"/>
				<updated>2012-04-06T11:57:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Natürliche Löwenzahnbleichung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bleichgemüse-Gruppenbild.jpg | right | thumb | 240px | Die wichtigsten Bleichgemüsearten. ]]&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff '''Bleichgemüse''' werden eine Reihe von Gemüsearten zusammengefasst, die man erst essen kann, wenn sie gebleicht sind. Dazu gehört z.B. der Chicoree. Keiner würde die extrem bitteren und zähen Blätter der grünen Pflanze essen. Das Bleichen verfeinert den Geschmack, so dass die z.B. bitteren Pflanzenteile genießbar werden. Bleichen bedeutet, dass die entsprechenden bzw. relevanten Gemüsearten bei entsprechenden Temperaturen ohne Licht, also im Dunklen wachsen. Dabei verlieren sie ihr Blattgrün, wie z.B. beim Bleichen von Löwenzahn bzw. Endivien durch Abdecken mit Erde oder Hauben. Andere Pflanzen, wie Rhabarber und Spargel treiben aus ihren Rhizomen neue Stängel bzw. Blätter ohne dabei Blattgrün ([[w:Chlorophylle|Chlorophyll]])  bilden zu können. Die so gebildeten Pflanzenteile sind meist gelblich oder weißlich gefärbt, können aber auch rötlich wie beim Rhabarber sein. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Gemüsebleichung ==&lt;br /&gt;
In der Frühgeschichte der Menscheit war es üblich, Wildpflanzen zu sammeln und zu essen. Sicherlich hat man dabei auch bemerkt, dass durch in der Natur herumliegende Holzstücke auf Löwenzahnpflanzen, deren Austriebe bleichen. Ebenso führten früher, wie heute noch, Maulwurfshaufen, die zufälligeweise in der Nähe von Löwenzahnpflanzen entstehen dazu, dass deren Austrieb gebleicht wird. Wildsalateliebhaber wissen die geschmacklichen Vorteile der natürlich gebleichten Löwenzahnblätter zu schätzen. Die Erfahrungen unserer Vorfahren halfen dann auch mit, das heute Gärtner und Bauern professionell, mit entsprechenden Anbautechznicken auf natürliche Art und Weise, Gemüsearten wie Endivivien, Spargel, Porree usw. bleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder der natürlich vorkommenden Löwenzahnbleichung.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Naturbleiche-1.jpg     | Natürlich vorkommende Holzauflage kann Löwenzahnaustriebe bleichen.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Naturbleiche-5.jpg     | Durch Holzaufklage gebleichter Löwenzahn.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Maulwurfshaufen-01.JPG | Löwenzahnpflanze in einem Maulwurfshaufen.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Naturbleiche-6.jpg     | Durch einen Maulwurshaufen gebleichter Löwenzahn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden der Gemüse-Bleichung ==&lt;br /&gt;
Gemüse wird auf sehr unterschiedlicher Art und Weise gebleicht. Mal läßt man Rüben in einem dunklen Raumen ohne Lichteinfluss austreiben und erhält so zarte, gelbe Blattköpfe wie z.B. beim Chicorre, mal bedeckt man Endivienpflanzen mit lichtabschirmenden Hauben, so dass die darunter befindlichen grünen Blätter gelb werden. Im Folgen eine Tabelle mit den unterschiedlichen Methoden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bleichmethoden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;     |Gemüseart&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=“center“   |Was wird gebleicht?&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;   |Wo wird gebleicht?&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;   |Essbarer Pflanzenteil.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Chicoree&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Der Rübenaustrieb.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Im dunklen Treibraum.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Der aus den Rüben ausgetriebene, gelbblättrige Chicoreekopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Endivien&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Die marktfertigen Pflanzen.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Auf dem Feld.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Die gelben, gebleichten (Herz-) Blätter  sowie die angrenzenden, grünen Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Löwenzahn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Der Rübenaustrieb.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Im dunklen Treibraum.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Die aus den Rüben (Wurzeln)ausgetriebenen, gelben Blätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Porree&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Der untere, weiße Teil des Schaftes.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Auf dem Feld.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Die ganze Pflanze mit dem weißen(gebleichten)Schaftun den grünen Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Rhabarber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Der Rhizomaustrieb.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Im dunklen Treibraum.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Die aus den Rhizomen ausgetriebenen, gelblich, rötlichen Blattstängel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Spargel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Der Rhizomaustrieb.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Auf dem Feld.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;            | Die gebleichtern (weißlichen) Spargelstangen. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chicoree (''Cichorium intybus'' var. ''foliosum'') ==&lt;br /&gt;
Der '''[[Chicoree]]''', auch Witlof genannt ist ein weithin bekanntes Bleichgemüse. Soweit bekannt ißt Niemand weltweit die Blätter der Pflanzen. Seit alters her baut man die Rüben an, stellt sie in einem dunklen Raum auf und läßt die Blätter neu austreiben. Dieser gelbe Chicoreeblätter ergeben ein beliebeter Salat vor allem in den Ländern wie Frankreich, Belgien und Holland. Nähere Details zu der Kultur siehe Hortipendiumartikel [[Chicoree]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  caption=&amp;quot;Chicoree ein typisches Bleichgemüse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Witlof wortels .jpg          | Chicorrerüben, so wie sie in die Treibkisten gestellt werden.&lt;br /&gt;
Bild: Chicoree-Rüben-Treiberei.jpg | Chicorrerüben aufgestelt in große Treibkisten.&lt;br /&gt;
Bild: Chicoree-Treiberei.jpg       | Erntefertige Chicoreeköpfe in einer Wassertreiberei.&lt;br /&gt;
Bild: Witlof en wortel.jpg         | Chicoreerübe mit ausgetriebenem Kopf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Endivien]](''Cichorium endivia'') ==&lt;br /&gt;
Beim '''[[Endivien]]''' unterscheidet man den &amp;quot;Glattblättrigen&amp;quot; und den &amp;quot;Krausen Endivien&amp;quot;, auch Frisee genannt. Beide werden in vielen Ländern als Salat gegessen. Wegen der Bitterstoffe gilt der Verzehr als sehr gesundheitsfördernd. In den letzten Jahren verloren jedoch die etwas bitter schmeckenden Salate an Beliebtheit. [[Endivien | Nähere Informationen]] zu beiden Endivientypen gibt es in dem extra Artikel. Da die gebleichten Blätter weniger bitter schmecken, bevorzugen die Verbraucher Endiviensalat-Köpfe mit einem großen Anteil gelber (gebleichter) Blätter. Die Gärtner bzw. Salatanbauer versuchen dem Verbraucherwunsch gerecht zu werden in dem sie entsprechende Sorten auswählen und hilfreiche Kulturtechniken anwenden. In Frankreich z.B. legen viele Anbauer dazu Hauben auf die ausgewachsenen Endivienpflanzen. Nach etwa 8-14 Tagen ohne Licht werden so die bedeckten Salatherzen gelb. In Deutschland erreicht man einen ähnlichen Bleichungseffekt durch eine engere Pflanzung. Hierbei wachsen die Blätter mit zuhnehmender Pflanzengröße immer mehr senkrech nach oben wobei ins Innere des Salatbestandes kein Licht mehr eindringen kann. So entstehen auch die von Kennern so beliebten Endivienköpfe mit einen Kilo oder mehr und den großen, gelben Salatherzen. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  caption=&amp;quot;Endivien sollte  ein gelbes (gebleichtes) herz haben.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Endivien-Kiste-1a.jpg   | So wird Endivien im Handel angeboten.&lt;br /&gt;
Bild: Endivien-Bleichung.jpg  | Beim Endivien sind die gelben blätter bes. beliebt!&lt;br /&gt;
Bild: Endivien-Binden.jpg     | Endivien Bleichung durch Zusammenbinden.&lt;br /&gt;
Bild: Endivien-Hauben-0.jpg   | Professionelle Endivienbleichung mit Hauben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löwenzahn (''Taraxacum ssp.'') ==&lt;br /&gt;
Alle Teile der '''[[Löwenzahn]]'''pflanzen sind eßbar. Üblich ist jedoch der Verzehr der grünen oder gelben (gebleichten) Blätter.  Besonders im Saarland und im Elsaß ist der Verzehr von Löwenzahnblättern Tradition. Der Verzehr gilt insbesondere auf Grund der vorhandenen Bitterstoffe gilt als gesundheitsfördernd. Wer den etwas bitter schmeckenden Salat mag bzw. zuzubereiten weiß, findet bestimmt Stellen in der Natur an den er bedenkenlos in kleinen Mengen für den Eigenbedarf zu ernten ist. Näheres dazu unter [[Gemüse am Wegesrand]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Ernte von wildwachsendem Löwenzahn-Blättern darauf achten, dass man ihn nicht verwechselt. Vorsicht bei Beständen an Feldrändern, die unter Umstände kontaminiert sind mit Pflanzenschutzmitteln, die auf den Äckern ausgebracht wurden. Löwenzahn, der an stark befahrenen Straßen wächst, sollte man lieber nicht verzehren.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Glück und einem &amp;quot;grünen Daumen&amp;quot; findet in der Natur auch leicht gebleichte Löwenzahnblätter, die nicht so bitter sind und bes. gut schmecken. Man findet sie vor allem auf Löwenzahnwiesen, in denen Maulwürfe leben. Je mehr Löwenzahnpflanzen vorhanden sind und je mehr Maulwurfshaufen man sieht, dest größer ist die Chance, dass Löwenzahnpflanzen durch den Erdaufwurf, gebleicht werden. Die Bilder zeigen davon ein Beispiel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In kleinem Umfange wird Löwenzahn von Gemüseanbauer angebaut und als grüner Salat oder auch mit Hilfe einer Treibkultur als gelber (gebleichter) Salat angeboten. Der gelbe Löwenzahlsalat ist bes. zart und weniger bitter. Näheres dazu siehe den Hortipendiumartikel [[Löwenzahn]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Löwenzahnblätter werden grün oder als Bleichgemüse gegessen.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Pflanze blühend.jpg           | Blühende Löwenzahnpflanze.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn Wegesrand.jpg                 | Gesammelt werden solche grünen Blätter.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Bleichung-12 Tage.jpg         | Bleichversuch (oberes Blatt),12 Tage ohne Licht. &lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Maulwurfshaufen-01.JPG        | Naturbleiche bei Löwenzahn in einem Maulwurfshaufen.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-Maulwurfshaufen-Bleichung.jpg | Gebleichter Löwenzahn in einem Maulwurfshaufen.&lt;br /&gt;
Bild: Löwenzahn-gelb am Markt.jpg             | Gebleichter Löwenzahn aus der Wurzeltreiberei in einem dunklen Raum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porree (''Allium porrum'') ==&lt;br /&gt;
Beim '''[[Porree]]''' liebt der Verbraucher vor allem den weißen Schaftteil. Dieser bleibt weiß, weil er ohne Lichteinfluß, im Boden gewachsen ist. Um einen möglichst großen Weißanteil anbieten zu können, nutzen Profianbauer die Tiefpflanzun gbzw. die Lochpflanzung. Bei letzterer pflanzt man die Setzlinge rund 18 cm tief. Zur Vergrößerung des Weißanteil an den Porreestangen kann man auch ein mehrmaliges Anhäufeln der Porrereihen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  caption=&amp;quot;Porree-Bleichung duch Tiefpflanzung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Porree Verpackung.jpg     | Marktfertiger Porree mit dem weißen, gebleichten Schaftteil.&lt;br /&gt;
Bild: Porree-Lochpflanzung.jpg  | Lochpflanzung bzw. Tiefpflanzung ist bei Porres Standard.&lt;br /&gt;
Bild: Porree-Tiefpflanzung.jpg  | Durch Tiefpflanzung entsteht ein langer, weißer Scahft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhabarber (''Rheum rhabarberum'') ==&lt;br /&gt;
Der übliche '''[[Rhabarber]]''' wächst im Freiland und nutzt das volle Sonnenlicht. Die am Markt angebotenen Stangen sind deshalb auch grünlich und haben, je nach Sorte, einen rötlichen Anflug. Beim Treibrhabarber bringt man gut entwicklete Rhizome in einen dunkeln Raum und regt sie dort zum Austrieb an. Die sich bildenden Stangen und Blätter bilden kein Blattgrün. Meistens sind die ohne Licht gewachsenen Rhabarberstanngen dann gelblich. Bei entsprechenden Sorten können sie auch gelb-rötich sein. Der rote Farbstoff wird auch ohne Lichteinfluß gebildet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;quot; caption=&amp;quot;Rhabarber normal und aus der &amp;quot;Dunkelkammer.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Rhabarber Verpackung .jpg         | Normaler Rhabarber im Freiland gewachsen.&lt;br /&gt;
Bild: Rhabarber-Treibraum.jpg           | Rhabarber im dunklen Treibraum.&lt;br /&gt;
Bild: Rhabarber-Treiberei-Marktware.jpg | Ohne Licht gewachsener, marktfertiger Rhabarber.&lt;br /&gt;
Bild:    |  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spargel (''Asparagus officinalis'')==&lt;br /&gt;
'''[[Spargel|Bleichspargel]]''' ist vermutlich das bekannteste und beliebstete Bleichgemüse. Durch das Aufdämmen wachsen die Triebe ohne Lichteinfluß und bleiben weiß. Legt man eine lichtundurchlässige Folie auf den Spargeldann, kann dürfen die die Spargeltriebe sogar aus den Damm rauswachsen ohne dass sie grün werden. &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Unterirdisch gewachsene Bleichspargeltriebe.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Spargel-gebleicht.jpg                 | Im Boden, ohne Licht gewachsen, das ist Bleichspargel.&lt;br /&gt;
Bild: Spargel.jpg                           | Unter einer schwarzen Folie gebleichter Spargel.&lt;br /&gt;
Bild: Leichte Rosafärbung.jpg               | Ohne Licht gewachsener Bleichspargel kann rosa gefärbt sein.&lt;br /&gt;
Bild: Spargel-unter schwarzer Folie- ZJ.jpg | Unter schwarzer Folie darf der Saprgel auch aus dem Boden wachsen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch in Hortipendium==&lt;br /&gt;
*[[Portal:Anbau &amp;amp; Produktion]]&lt;br /&gt;
*[[Portal:Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal:Pflanzliche_Nahrungsmittel | Gesundheitlichen Wirkung von Gemüse.]]&lt;br /&gt;
*[[Internationale Bezeichnung Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Gemüsearten A-Z: Kulturbeschreibungen]] &lt;br /&gt;
*[[Gemüsefamilien]]		&lt;br /&gt;
*[[Gemüse am Wegesrand]]&lt;br /&gt;
*[[Chicoree]]&lt;br /&gt;
*[[Löwenzahn]]&lt;br /&gt;
*[[Porree]]&lt;br /&gt;
*[[Rhabarber]]&lt;br /&gt;
*[[Spargel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/W%C3%A4rmespeicher</id>
		<title>Wärmespeicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/W%C3%A4rmespeicher"/>
				<updated>2012-04-05T20:17:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wärmespeicher sind in der Lage, je nach Ausgestaltung kurzfristig oder über mehrere Stunden Wärmeenergie zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt in das Heizsystem einzuspeisen. In der Regel dient Wasser als Speichermedium. Es bestehen jedoch auch Versuche, anderen Materialien in so genannten Latentspeichern zu verwenden &amp;lt;ref&amp;gt;  [http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/Hortigate.woa/vb/bericht?nr=48291 Entwicklung von Latentspeichern und Wärmesystemen für die effiziente Nutzung von Solarenergie unter Glas] &amp;lt;/ref&amp;gt;. Entscheidend ist eine ausreichende Dämmung des Wärmespeichers, um die Wärmeverluste möglichst gering zu halten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Öl- und Gasheizungen unmittelbar auf Temperaturveränderungen und dadurch bedingten Heizbedarf reagieren können, ist dies bei der Verbrennung von festen Brennstoffen wie Holz oder Kohle nicht möglich. Ein Wärmespeicher dient in diesen  Fällen als Puffer für die thermische Energie. Auch beim Einsatz eines Blockheizkraftwerks ist die Verwendung eines Pufferspeichers sinnvoll, um damit das Blockheizkraftwerk etwas kleiner auslegen zu können und es  möglichst kontinuierlich laufen zu lassen. &lt;br /&gt;
Wärmespeicher werden auch dafür genutzt, um tagsüber überschüssige Solarenergie zu speichern und nachts für die Beheizung des Gewächshauses zur Verfügung zu stellen &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/Hortigate.woa/vb/bericht?nr=46989 Das Solarkollektorgewächshaus] &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dimensionierung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob nur kurzzeitige Temperaturspitzen abgefangen werden oder Stillstandzeiten des Kessels vermieden werden sollen, ist der Wärmespeicher kleiner oder größer zu dimensionieren. Biomassekessel und Blockheizkraftwerke sollten möglichst kontinuierlich laufen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Wärme über einige Stunden zwischenzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt mit größerem Bedarf wieder in das Heizsystem einzuspeisen. Aus Wirtschaftlichkeitserwägungen sollte der Wärmespeicher jedoch nicht zu groß dimensioniert werden. Anhaltspunkte für die Dimensionierung liefern entsprechende Berechnungsprogramme &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/Hortigate.woa/vb/bericht?nr=45306 HortiWE 1.3 – Programmbeschreibung] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dämmung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmedämmung muss je nach Standort unterschiedlich stark ausfallen. Wärmespeicher, die innerhalb des Gewächshauses aufgestellt sind, können etwas geringer gedämmt werden als Speicher, die außerhalb stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.&lt;br /&gt;
 | Titel= Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=aid infodienst e.V.&lt;br /&gt;
 | Ort=   Bonn&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2007&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8308-0701-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schrader, K., Dietrich, R.&lt;br /&gt;
 | Titel= Gewächshäuser und Heizungsanlagen im Gartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=Ulmer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8001-7582-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Erdbeermehltau</id>
		<title>Erdbeermehltau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Erdbeermehltau"/>
				<updated>2012-04-05T10:56:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Textspende der Gartenakademie Rheinland-Pfalz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Erdb Mehltau.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Blattsymptome des Erdbeermehltaus&lt;br /&gt;
|Name                = Erdbeermehltau&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Podosphaera macularis&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Ascomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pezizomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Leotiomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    = &lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Erysiphales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Erysiphaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Podosphaera&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Erdbeermehltau''' wird von dem Pilz ''Podosphaera macularis'' verursacht. Der Erreger gehört zu der Familie der [[Echter Mehltau|Echten Mehltaupilze]] und befällt [[Erdbeeren]]. Ob es zu Ertragseinbußen kommt, hängt von der Befallsschwere ab. Auch die Befallszeit kann ausschlaggebend sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schadbild ==&lt;br /&gt;
Im Sommer, meist erst nach der Ernte, sind die Blätter der Erdbeere in Längsrichtung nach oben eingerollt. Die Blattunterseite ist rötlich gefärbt. Der für die [[Echter Mehltau|Echten Mehltaupilze]] typische mehlartige weiße Belag ist auf Grund der starken Blattbehaarung häufig nicht gut zu erkennen. Bei anfälligen Sorten kann es auch zum Fruchtbefall kommen.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Der Erdbeermehltau wird durch einen Vertreter aus der großen Gruppe der Mehltaupilze verursacht. Angesichts der stark ausgeprägten Wirtsspezifität des Erdbeermehltaus ist eine Ansteckung anderer Gartenpflanzen auszuschließen.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Vorbeugend sollte ein weiter Pflanzabstand eingehalten werden. Da der Erdbeermehltau in Gärten meist erst im Hochsommer auftritt, sollte zur Bekämpfung nach der Ernte das alte Laub abgemäht werden. Bei der chemischen Bekämpfung sollte zwischen Mitteln mit verschiedenen Wirkstoffen abgewechselt werden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Erdbeeren&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Mehltau&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenakademie.rlp.de Gartenakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/search.php?searchtext=blatt&amp;amp;Submit=Search&amp;amp;searchby=sboth&amp;amp;language=*&amp;amp;max=50&amp;amp;searchmode=startwith&amp;amp;ltypemicro=1 EPPO - EPPT (EPPO Plant Protection Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Brennnesselbl%C3%A4ttrigkeit</id>
		<title>Brennnesselblättrigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Brennnesselbl%C3%A4ttrigkeit"/>
				<updated>2012-04-05T10:20:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Brennnesselblättrigkeit''' ist eine virose Krankheit. Sie kommt an allen [[Johannisbeeren]] vor, in erster Linie an Schwarzen, aber auch an Roten und Gelben Johannisbeeren. Besonders empfindlich sind die Sorten ,Baldwin' und ,Wellington'.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Eindeutige Merkmale der Krankheit werden erst 2-3 Jahre nach der Infektion durch eine Änderung der Gestalt der Blätter sichtbar. Die Blattrippenanzahl sinkt auf 3, manchmal sogar auf 1 ab. Auch die Zahl der Blattzähne wird deutlich reduziert. Obwohl die kranken Pflanzen blühen, bleibt der Ertrag infolge der geringen Befruchtung sogar vollständig aus. Die Gestalt der Blüten ändert sich ebenfalls: Blütenstiele und Blütentrauben werden länger, Blütenblätter länglich. Griffel und Narbe ragen weiter als bei nicht erkrankten Pflanzen aus den Blüten heraus.	&lt;br /&gt;
					&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die Viren werden durch krankes Pflanzenmaterial übertragen. Auch [[Johannisbeergallmilbe|Johannisbeergallmilben]] sind bedeutende Verursacher der Austreibung dieser Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Bei Neuverpflanzung sollte unbedingt virusfreies Pflanzenmaterial verwendet werden. Ebenso sollte in gefährdeten Lagen auf bekannte empfindliche Sorten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenakademie.rlp.de Gartenakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/B%C3%A4rlauch_im_Hausgarten</id>
		<title>Bärlauch im Hausgarten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/B%C3%A4rlauch_im_Hausgarten"/>
				<updated>2012-04-05T09:24:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Baerlauch2.jpg  | right  | thumb | 250px  | Bärlauch Topfpflanze für den Start im eigenen Garten. ]]&lt;br /&gt;
[[Portal:Gemüsebau]], {{Hauptartikel|Bärlauch}}, {{Hauptartikel|Gefahren beim Bärlauchverzehr}} &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bärlauch-Blätter sind sehr beliebt als Salat und sehr gesund. Warum dann immer nur Bärlauchblätter kaufen oder in Wildbeständen für den eigenen Bedarf sammeln. Als Gartenbsitzer kann man meist problemlos, einfach und erfolgreich Bärlauch im eigenen Garten anbauen. Das Risiko einer Verwechselung mit [[Gefahren beim Bärlauchverzehr | Aronstab]], [[Gefahren beim Bärlauchverzehr | Maiglöckchenblätter]] oder [[Gefahren beim Bärlauchverzehr | Herbstzeitlose]] ist dann weniger groß. Auch die Gefahren von [[Gefahren beim Bärlauchverzehr | Fuchsbandwurm]] und [[Gefahren beim Bärlauchverzehr | Zeckenbisse]] sind dann kaum noch oder garnicht mehr gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo wächst der Bärlauch im Garten am Besten? ==&lt;br /&gt;
Bärlauch ist ein mehrjähriges Zwiebelgewächs, gehört zur Familie der Lauchgewächse und liebt leicht schattige Standorte. Da der Bärlauch in den feuchten Auenwäldern zu Hause ist, liebt er Standorte, die vor allem zur Hauptwachstumszeit im Frühjahr, eine ausreichende Feuchtigkeit bieten. Näheres zur Botank und den Ansprüchen des Bärlauchs findet man in den Hauptartikel [[Bärlauch]]  und unter [[Bärlauch Anbau und Vermarktung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  &amp;quot;caption=&amp;quot;Bärlauchpflanze und Standorte in Natur und Garten&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Pflanze wild.jpg      | Bärlauchpflanze.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Waldbestand.jpg       | Bärlauch liebt schattige Standorte.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Hagenbach.jpg         | Bärlauch liebt feuchte Standorte.                &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Start mit gekauften Bärlauch-Topfpflanzen ==&lt;br /&gt;
Durch den Kauf von Bärlauch-Topfpflanzen hat der Bärlauchliebhaber eine tolle Gelegenheit, Bärlauchblätter, vor allem in kleinen Mengen für, die Verwendung in der Küche bereit zu halten. Vorteil gegenüber dem Einkauf von geschnittenen Bärlauchblättern ist, dass die Bärlauchblätter hier für einige Wochen frisch bleiben und ganz nach Bedarf zum Schneiden bereit stehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weitere Vorteil der Verwendung von Bärlauchpflanzen ist, das man hier mit wenig Mühe, sich selber einen Bärlauchbestand im eigenen Garten anlegen kann. Etwa seit dem Ende der Neuziger Jahre gibt es in jedem Gartencenter, Gartenbaumarkt oder Wochenmarkt im Frühjahr Bärlauchpflanzen im Topf. Die Haupt-Angebotssaison ist der März und April. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Bärlauchpflanzen im Bild.&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Töpfe.jpg             | So werden Bärlauchtopfpflanzen z.B. im Gartencenter angeboten.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Topfvergleich.jpg     | Bärlauchtöpfe in unterschiedlichen Stadien und Qualität.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch 2 Töpfe blühend 2.jpg | Zwei blühende Bärlauch Topfpflanzen.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch ausgetopft.jpg        | Zwei ausgetopfte Bärlauch Topfpflanzen.               &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzanleitung ==&lt;br /&gt;
Einen eigenen Bärlauchbestand anzulegen geht am einfachsten bei Verwendung von Topfpflanzen. Diese sind jederzeit auspflanzbar.  Für den Kleinanbau jedoch ein sehr effektive Methode. Wer einen eigenen Garten hat, wird sicherlich einen schattigen Standort finden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflanzabstände können z.B. 25 x 25 cm betragen. Das sind dann 4 Topfpflanzen je qm. Natürlich kann auch die Pflanzung nur einer Reihe interessant sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflanztiefe so wählen, dass die Oberkante der Töpfe der Feldoberkante entspricht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem guten Standort und ausreichender Feuchtigkeit kommen die Pflanzen schon im ersten Jahr zur Blüte und bilden Samen, die nach der Reife auf den Boden fallen und für die Weiterverbreitung der Kultur sorgenn. Daraus entwickeln sich dann schon ab dem zweiten Jahr neue Pflanzen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder zur Anlage einer Bärlauchkultur mit Hilfe von Bärlauch Topfpflanzen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch_Topf_blühend.jpg           | Starten mit einige Topfpflanzen. &lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Pflanzung Töpfe.jpg        | Die Bärlauchpflanzen austopfen und im Abstand von z.B. 25 x 25 cm setzten.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch_Pflanzung_ebenerdig.jpg    | Pflanztiefe: Topfoberkante auf dem Niveau des Feldes. &lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch_Topfpflanze_gepflanzt.jpg  | Gut gepflanzte Bärlauch Topfpflanze.&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstaussaat im eigenen Garten ==&lt;br /&gt;
Entwickeln sich die im Garten ausgepflanzten Bärlauchpflanzen gut, so werden sie blühen und Samen bilden. Diese fallen auf den Boden und sorgen für den Nachwuchs. Bei einem guten Standort und genügend Feuchtigkeit, bes. im Frühjahr, wird sich bald ein üppiger Bestand bilden. Die folgenden Bilder zeigen einige Beispiel der natürlichen Bärlauchvermehrung im Garten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder von einer natürlichen Bärlauchverbreitung im Garten.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch-Letztjährige Pflanzung-03a.jpg | Im letzten Jahr ausgesetzte Bärlauchpflanze mit Sämlinge der Selbstaussaat.&lt;br /&gt;
Bild: Bärlauch Zwiebel 3 Jahr.jpg             | Verbreitung nach einer Zwiebelpflanzung.&lt;br /&gt;
Bild: Allium ursinum erntefertig.JPG          | Mehrjährige Bärlauchentwicklung im Garten.&lt;br /&gt;
Bild:   |  &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Bärlauch als Nahrungsmittel|  Bärlauch ernten und Genießen!]] ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Bärlauch-im-Sieb-1.jpg | right | thumb |150px  | Bärlauch gewaschen im Sieb. ]]&lt;br /&gt;
* Entwickelt sich der im eigenen Garten gepflanzte Bärlauch wie gewünscht, so lassen sich schon im Folgejahr nach der Pflanzung die ersten Blätter ernten. &lt;br /&gt;
* Besser ist es jedoch die Pflanzen zu schonen und erst im dritten Jahre mit der Ernte zu beginnen. &lt;br /&gt;
* Immer darauf achten, dass der Bestand nicht zu arg geschwächt wird.&lt;br /&gt;
* Es sollen ja auch Samen gebildet werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein besonderer Vorteil des Bärlauchs aus dem eigenen Garten ist die Frische. &lt;br /&gt;
* Damit ist der gesundheitliche Effekt bes. günstig. Näheres dazu in dem Hortipendium Artikel [Bärlauch als Nahrungsmittel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres zum Bärlauch in Hortipendium ==&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Umfassende Informationen zu den einzelnen Gemüsearten und Küchenkräutern]] &lt;br /&gt;
*[[Gemüsefamilien]]&lt;br /&gt;
*[[Lauchgewächse]]&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch]]&lt;br /&gt;
*[[Gefahren beim Bärlauchverzehr]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Bärlauch Anbau und Vermarktung]] Profibereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Josef Schlaghecken&lt;br /&gt;
 | Titel= Neustadter Hefte - Rund um den Bärlauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= DRL Rheinpfalz&lt;br /&gt;
 | Ort=   Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2008 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Claudia Boss-Teichmann, Thomas Richter&lt;br /&gt;
 | Titel= Garten-Fit, Bärlauch und Knoblauch&lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Eugen Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=  Stuttgart &lt;br /&gt;
 | Jahr=  2002&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-8001-3905-7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Dr. Hartwig Schulz, Dr. Jörg Storsberg, Barbara Schmitt und Dr. Michael Keusgen&lt;br /&gt;
 | Titel= Bärlauch-Modekraut&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Zeitschrift Gemüse&lt;br /&gt;
 | Band=  6&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2003&lt;br /&gt;
 | Seiten= 14-15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Jandl, R., Glatzel, G.&lt;br /&gt;
 | Titel= Bodenwasserchemismus eines Allium ursinum Buchenwaldes.&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Mitteilungen der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft&lt;br /&gt;
 | Band=  66/I&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr=  1991&lt;br /&gt;
 | Seiten= 337-340&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= W.H.O. Ernst&lt;br /&gt;
 | Titel= Population biology of Allium ursinum in northern Germany&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Journal of Ecology&lt;br /&gt;
 | Band= 67 &lt;br /&gt;
 | Nummer= &lt;br /&gt;
 | Jahr=  1979&lt;br /&gt;
 | Seiten= 347-362&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch Bärlauch in Wikipedia]&lt;br /&gt;
*[http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Kraeuter-Heilpflanzen/Barlauch.html Der Biogärtner: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.baerlauch.net Deutschsprachiges Internetportal und Informationsbörse für alle Freunde des Bärlauchs.]&lt;br /&gt;
*[http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/baerlauch.htm Kräuter Verzeichnis: Bärlauch]&lt;br /&gt;
*[http://www.hortigate.de &amp;quot;Lagerung von Bärlauch Zwiebeln verbunden mit späterem Topftermin bringt Vorteile.&amp;quot; Birgit Hagendorf-Mehr, Bernd Haber, Hortigate 2008]&lt;br /&gt;
*[http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/nebennutzung/produkte/wsl_ail_des_ours/index_DE Waldwissen (Schweiz): Bärlauch: die Kraft des Frühlings]&lt;br /&gt;
*[[Gemüse am Wegesrand | Bärlauch am Wegesrand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewässerung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturbeschreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küchenkräuter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsegarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräutergarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Bohnengelbmosaik-Virus</id>
		<title>Bohnengelbmosaik-Virus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Bohnengelbmosaik-Virus"/>
				<updated>2012-04-05T09:16:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Textspende der Gartenakademie Rheinland-Pfalz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadbild ==&lt;br /&gt;
An den Blättern treten mosaikartige Musterungen in Gelb- und Grüntönen auf, wobei die Farbbereiche sich stark voneinander abzeichnen. Die Musterung ist über das gesamte Blatt wie ein Netz verbreitet. Die Hülsen weisen im Gegensatz zum [[Gewöhnliches Bohnenmosaik-Virus|Gewöhnlichen Bohnenmosaik-Virus]] keine Deformationen auf, können aber ebenfalls ein gelb-grünes Mosaik aufweisen. Infizierte Blüten bleiben oft kleiner oder öffnen sich gar nicht. Je früher die Infektion erfolgt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Pflanze nicht richtig wächst und verkümmert, was sich negativ auf den Ertrag auswirkt. Bei Gladiolen weisen die Blätter und Blütenblätter, gelblich-grüne oder graue Streifen auf, die Blüten bleiben oft geschlossen oder sind kleiner als die übrigen.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die Viren werden durch Blattläuse in die Gärten eingeschleppt und befallen [[Erbsen]], [[Bohnen]] und [[Gladiolen]] (Weißstreifigkeit der Gladiolen). Letztere wird oft zur Überwinterung genutzt. Im Frühling und Sommer verbreiten die Blattläuse die Viren im Garten	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Gegen Viren gibt es keine direkte Bekämpfungsmöglichkeit, lediglich die Blattläuse können bekämpft werden. Infizierte Pflanzen sollten schnell aus dem Garten entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenakademie.rlp.de Gartenakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/search.php?searchtext=blatt&amp;amp;Submit=Search&amp;amp;searchby=sboth&amp;amp;language=*&amp;amp;max=50&amp;amp;searchmode=startwith&amp;amp;ltypemicro=1 EPPO - EPPT (EPPO Plant Protection Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Bougainvillea</id>
		<title>Bougainvillea</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Bougainvillea"/>
				<updated>2012-04-05T09:13:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;B. Wittstock: /* Botanik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pflanze&lt;br /&gt;
|Bild                = Bougainvillea Blüte.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Blüten von ''Bougainvillea''&lt;br /&gt;
|Name                = Bougainvillee, Drillingsblume&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Bougainvillea&lt;br /&gt;
|Autor               = Comm. ex Juss.&lt;br /&gt;
|Synonyme            = &lt;br /&gt;
|Klasse                 = Angiosperme&lt;br /&gt;
|lat_Klasse             = Magnoliopsida&lt;br /&gt;
|Gruppe_Klasse          = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
|Untergruppe_K            = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
|Gruppe Ordnung         = &lt;br /&gt;
|Untergruppe_O            = &lt;br /&gt;
|Ordnung             = Nelkenartige&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Caryophyllales&lt;br /&gt;
|Familie             = Wunderblumengewächse&lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Nyctaginaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             = Bougainvillee&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Bougainvillea&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung ''Bougainvillea'' wurde auf einer Brasilien-Expedition des französischen Seefahrers Louis Antoine Comte de BOUGAINVILLE (1729 bis 1811) in den Jahren 1766 bis 1769 von dem mitreisenden Botaniker COMMERSON [[Herkünfte der Zierpflanzen|gefunden]]. In Europa wurde die Pflanze um 1861 eingeführt&amp;lt;ref&amp;gt;Unknown (2004): Pflanzenjäger. http://uni-protokolle.de/Lexikon/Pflanzenj%E4ger.html am 04.04.2012). &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die gesamte Gattung sind die drei Einzelblüten, die am Grunde von drei prächtig gefärbten '''Hochblättern''' (Brakteen) umgeben sind. Sie sind meist auffallend rosa, rot oder weiß, ferner auch orangegetönt, und stehen entweder einzeln in Blattachseln oder in endständigen Infloreszenzen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gärtnerischen Anbau sind die beiden Arten ''B. glabra'' und ''B. spectabilis'' sowie die aus ihnen hervorgegangenen Sorten. Die Hybride ''B. x buttiana'' entstand durch Kreuzung von ''B. glabra'' und ''B. peruviana''. Im Gegensatz zu ''B. glabra'', die, wenn sie kühl überwintert wird, das Laub abwirft, sind die Hybriden von ''B. x buttiana'' praktisch immergrün&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Herkunft der Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Bougainvillee''' ist nur dann als Topfpflanze zu empfehlen, wenn man eine schwachwachwüchsige Sorte kultiviert. Bei der Verwendung der reinen Art sind die tropischen und subtropischen Kletterer nur für große, kühle Wintergärten oder Veranden geeignet&amp;lt;ref&amp;gt;Kummert, F. (1975): Bougainvillea. In: Das große Buch der Zimmerpflanzen. Südwest Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Botanik==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bougainvillea Einzelblüten.jpg|thumb|''Bougainvillea'' mit geschlossenen und geöffneten Einzelblüten]]&lt;br /&gt;
Die 18 ''Bougainvillea'' – Arten sind aus botanischer Sicht Stauden, Lianen oder kleine Bäume. Sie besitzen ein anormales Dickenwachstum durch immer neu entstehende Kambiumringe. Die einfachen Blätter stehen wechselständig an den Zweigen. Sehr auffallend sind die Blütenstände mit den 1 bis 3 oft rötlich gefärbten Hochblättern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind zwittrig und radiär ausgebildet. Die insgesamt 5 bis 6 Perigonblätter sind weiß gefärbt und verwachsen. Die 5 bis 10 gelben Staubblätter sind ebenfalls verwachsen. Ein Fruchtblatt ist vorhanden. Die Frucht ist eine Nuss&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard, W. (2008): Der große Zander. Band 1, Ulmer Verlag, Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute als Topf oder Kübelpflanzen gehaltenen Sorten sind aus Kreuzungen innerhalb und zwischen Arten sowie durch Sports (Knospenmutationen) entstanden. Von den über 300 bekannten Sorten werden in Deutschland ca. 5 bis 10 Sorten angeboten. Wie die Ausgangsarten haben sie die Chromosomenzahl 2n = 34. Es sind auch tri- und tetraploide Sorten bekannt. Die Mehrheit der Sorten ist steril. Die Färbung der Hochblätter ist durch Betalaine (Betacyana, Betaxanthine) bedingt&amp;lt;ref&amp;gt;Horn, W. (1996): Bougainvillea. In: Zierpflanzenbau. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin – Wien. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden die wichtigsten Arten und Sorten vorgestellt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bougainvillea glabra Harissi.jpg|thumb|Buntlaubige ''Bougainvillea glabra'' als Topfpflanze]]&lt;br /&gt;
''B. glabra'' Choisy ('''Glatte Bougainvillee''') ist in Brasilien beheimatet und klettert bis zu 5 m hoch. Die Pflanze wurde 1861 in den Handel gebracht. Sie hat glänzend grüne Blätter und blüht bei guter Pflege den ganzen Sommer lang. Die Zweige sind bedornt. An Endtrieben erscheinen die Blüten mit den lilagefärbten Hochblättern. Im Jahr 1894 kann die Sorte 'Sanderiana' von der Fa. H.F.C. SANDER &amp;amp; Co (England) in den Handel. Sie wächst schwächer als die Art, ist aber reichblühender mit größeren Blumen. Als somatische Mutation fand der englische Handelsgärtner B.S. WILLIAMS im Jahr 1889 die Sorte 'Variegata'. Bei dieser Form sind die Blattränder unregelmäßig von einem gelben Streifen eingefasst. Die Blattmitte ist dabei gelbgrün. Im Jahr 1950 entstand in den Niederlanden aus 'Sanderiana' dieser Sorte 'Alexandra', mit intensiver violettgefärbten Blumen&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Botanik von Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach neuen Angaben werden die Sorten 'Variegata' und 'Sanderiana Variegata' als 'Harissi' angesehen&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard, W. (2008): Der große Zander. Band 2, Ulmer Verlag, Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere Sorten sind: 'Gruß aus Badenweiler', zartrosa, 'Miggi Ruser', zimt- bis orangenfarbig, 'Mrs. Butt', scharlachrot, 'James Walker', scharlachrot und 'Isabel Greensmith' mit rosenroter Färbung. Eine gefüllte, blutrote Sorte ist mit 'Dania' bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''B. peruviana'' Humb. et Bonpl. ('''Peruanische Bougainvillee''') zeichnet sich durch einen unverzweigten Haupttrieb, andere Blütenformen und die Aufspaltung des Blütenstandes aus. An Sorten sind 'Lady Hudson' und 'Thimma' bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bougainvillea glabra.jpg|thumb|Blühende ''Bougainvillea glabra'' als Topfpflanze]]&lt;br /&gt;
''B. spectabilis'' Willd. ('''Pracht- Bougainvillee''') ist ein kletternder Strauch mit hakigen Dornen und stark behaarten Blättern. Der Wuchs, sowie die Blühwilligkeit sind schwächer als bei ''B. glabra''. Die gelblichen Blüten mit rosenroten Hüllblättern sitzen an den Enden kurzer Seitentriebe. Um 1866 wurde die lebhaft ziegelrote Varietät 'Lateritia' in den Handel gebracht. Weitere bekannte Sorten sind: 'Brilliant', lachsrot, 'Amethyst', weinrot, sowie 'Alba Pleny' und 'Rubra Plena'. Die Pflanze ist wenig in Kultur, gleicht in der Kulturpraxis im wesentlichen ''B. glabra''. Bei der Überwinterung verlangt sie Temperaturen von 10 bis 12 °C&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Botanik von Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''B. x buttiana'' ist die wichtigste Hybride im gärtnerischen Handel. Sie ist eine Kreuzung zwischen ''B. glabra'' und ''B. peruviana''. Bekannte Sorten sind: 'Applebossom', California Gold', 'Golden McLean', Lady Mary Bering' und 'Madame Clara Butt'. Aus Sämlingen sind 'Brilliant', 'Blondine', 'Donya', 'Poultonii' und 'Killie Campell' entstanden. Die Sorte 'Barbara Karst' entstand aus einem Sämling der Kreuzung von ''B. x buttiana'' 'Crimsons Lake' und ''B. glabra'' 'Sanderiana'. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche Hybriden von ''B. spectabilis '' x ''B. peruviana '', sowie von ''B. spectabilis '' x ''B. glabra '' sind mitlerweile gezüchtet bzw. selektiert worden. An Sorten mit panaschierten Blättern sind folgende zu erwähnen: 'Magenta variegata' mit lila Blüten, 'Tropical Rainbow' ('Amethyst'), mit roten Blüten, sowie 'Thimma' mit lilarosa und weißen Blüten. Im Sortiment befinden sich auch gefüllt blühende Sorten: 'Bridal Bouquet' mit cremweißen Blüten und rosa Rand, 'Golden Doublon' mit orangenen Blüten, 'Phillipine Parade' mit rosalila Blüten, und 'Princess Mahara' mit roten Blüten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jungpflanzenanzucht==&lt;br /&gt;
===Vermehrung===&lt;br /&gt;
Die Pflanzen werden [[vegetative Vermehrung |vegetativ]] über gut ausgereifte Kopfstecklinge, seltener über Teiltriebstecklinge vermehrt. Hauptsächlich wird der Zeitraum von Februar bis Mai zur Vermehrung genutzt. Kopfstecklinge werden von heranwachsenden Beständen durch Stutzen oder von Mutterpflanzen gewonnen&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Vermehrung von Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mindestens 20 bis 22°C Luft- und 22 bis 24°C Bodentemperatur werden die Stecklinge unter Sprühnebel vermehrt. Die Stecklinge werden oft in 6 cm Gittertöpfe gesetzt, da die neu entwickelten Wurzeln brüchig sind. Nach 4 bis 6 Wochen, bei Teiltriebstecklingen auch etwas länger, sind die Pflanzen reif zum Umsetzen in die Endtöpfe&amp;lt;ref&amp;gt;Horn, W. (1996): Kulturpraxis bei Bougainvillea. In: Zierpflanzenbau. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin – Wien. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Substrat]] zur Stecklingsbewurzelung kann reiner Torf, ein Torf- Sandgemisch im Verhältnis 3 : 1, Torfkultursubstrat 1 oder ähnliche Mischungen verwendet werden&amp;lt;ref&amp;gt;v. Hentig, W.U. (1991): Kultur von Bougainvillea. In: Kulturkartei Zierpflanzenbau. Verlag Paul Parey, 4. Aufl., Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mutterpflanzen===&lt;br /&gt;
Mutterpflanzen sollten während der Wintermonate bei 18°C und bedarfsgerechter Zusatzbelichtung gehalten werden. Im Sommer können sie im Freien als Kübelpflanzen stehen. Nach ein- bis höchstens zwei Jahren sollten die Bestände erneuert werden. Die Mutterpflanzenhaltung kann entfallen, wenn von heranwachsenden Beständen immer die krautigen Kopfstecklinge geerntet werden&amp;lt;ref&amp;gt;v. Hentig, W.U. (1991): Kultur von Bougainvillea. In: Kulturkartei Zierpflanzenbau. Verlag Paul Parey, 4. Aufl., Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Kultur von kleineren Mengen ist der Zukauf von Jungpflanzen oder Rohware vorzuziehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kultur==&lt;br /&gt;
===Licht===&lt;br /&gt;
Die Blütenbildung erfolgt sowohl im Kurz- als auch im Langtag, wird jedoch durch Kurztagsbedingungen gefördert. So kann eine Kurztagsbehandlung mit Tageslängen von 9 bis 10 Stunden auch im Sommerhalbjahr zu stärkerer und früherer Blüte führen&amp;lt;ref&amp;gt;v. Hentig, W.U. (1991): Tageslänge bei Bougainvillea. In: Kulturkartei Zierpflanzenbau. Verlag Paul Parey, 4. Aufl., Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Langtags fördert hohe [[Wachstumsfaktor Licht|Lichtintensität]] und geringe Nachttemperatur die Blüte&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer-Klüver, G. (2006): Licht bei Bougainvillea. In: DeGa 34/2006, S. 17-18. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungpflanzen sollten im Vermehrungsbeet oder –kasten bis zum vollständigen Anwurzeln schattiert werden. Danach stehen sie bei vollem Licht und ausreichender Belüftung. Während der Wintermonate ist eine Assimilationsbelichtung von 3000 bis 5000 Lux zu geben&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Vermehrung von Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Temperatur===&lt;br /&gt;
Die Weiterkultur der Pflanzen erfolgt für Sorten von ''B. glabra'' bei 15 bis 18 °C, für Sorten von ''B. spectabilis'' bei 18 bis 20 °C. Hohe Sommertemperaturen über 20 °C sind kein Problem für die Pflanzen, nur nachts sollte sie zwischen 15 und 17 °C liegen&amp;lt;ref&amp;gt;Steib, T. (Hrsg.) (1984): Licht und Temperatur bei Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 6. Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ausreife wird ''B. glabra'' bei Temperaturen zwischen 6 und 8 °C, ''B. spectabilis'' bei 10 bis 12 °C gehalten. Diese Winterruhe sollte zwischen 6 und 8 Wochen dauern&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Licht, Temperatur und Luftfeuchte bei Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Kultur bei höheren Wintertemperaturen von 15 °C nachts- und 18 °C tagsüber, wobei die Pflanzen dann stärker wachsen und weniger Blätter abwerfen, ist aber nicht wirtschaftlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kurzkultur, ohne Einhaltung einer Ruhezeit, bei Temperaturen von 24 °C ist bei einigen Sorten möglich (z. B. 'San Diego Red')&amp;lt;ref&amp;gt;v. Hentig, W.U. (1991): Temperatur bei Bougainvillea. In: Kulturkartei Zierpflanzenbau. Verlag Paul Parey, 4. Aufl., Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Probleme ergeben sich dabei durch einen ungenügenden kompakten Wuchs, sowie die schlechte Ausfärbung der Brakteen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer ist die Blütenbildung bei Temperaturen über 20 °C eingeschränkt. Durch eine Kurztagsbehandlung mit Temperaturen zwischen 15 und 20 °C kann die Blüte gefördert werden. Für eine gute Ausfärbung der Hochblätter sollte die Temperatur auf 15 °C, bei gleichzeitig hohem Lichtangebot, gesenkt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Luftfeuchte und Bewässerung===&lt;br /&gt;
Im Vermehrungsbeet ist der Einsatz einer Sprühnebelanlage notwendig. Wenn die Pflanzen angewurzelt sind kann die Luftfeuchte langsam auf 40 bis 60 % herabgesetzt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer-Klüver, G. (2006): Luftfeuchte bei Bougainvillea. In: DeGa 34/2006, S. 17-18. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine sommerliche Trockenperiode kann die Knospenanlage gefördert werden. Nach ungefähr 2,5 bis 3 Monaten gelangen die Pflanzen zur Blüte. Während der Blütenbildung sollte anfangs nur leicht, später reichlich gegossen werden&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Licht, Temperatur und Luftfeuchte bei Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Hochblätter sind empfindlich für hohe Luftfeuchte und können verblassen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ruhezeit im Winter bei kühlen Temperaturen reagieren die Pflanzen empfindlich auf zu hohe Feuchtigkeit. Die Wassergaben sind dann zu verringern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Düngen===&lt;br /&gt;
Die Grunddüngung erfolgt mit 1,0 bis 1,5 g eines [[Düngung im Zierpflanzenbau|Mehrnährstoffdüngers]] pro Liter Substrat. Nach dem Anwurzeln erfolgen 0,1 bis 0,2 %ige Flüssigdüngungen eines ausgeglichenen Mehrnährstoffdünger (15-10-15-Sp.). Während der Ruhephase wird wenig (im 14 tägigen Abstand) oder gar nicht gedüngt&amp;lt;ref&amp;gt;v. Hentig, W.U. (1991): Kultur der Bougainvillea. In: Kulturkartei Zierpflanzenbau. Verlag Paul Parey, 4. Aufl., Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Salzgehalt]] im [[Substrat]] darf 2,0 g/l nicht übersteigen. Bei beginnender Blüte sollte die Düngung reduziert werden. Die Gesamtstickstoffmenge für eine 12 monatige Normalkultur liegt bei ca. 600 mg/Topf&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer-Klüver, G. (2006): Düngung von Bougainvillea. In: DeGa 34/2006, S. 17-18. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Substrat===&lt;br /&gt;
Für die Weiterkultur der Pflanzen werden Mischungen aus Laub/Rasenerde/Torf und Sand im Verhältnis 2:2:3:1, Torfkultur[[substrat]] 1 und Einheitserde P verwendet. Selten werden auch Rindenkultursubstrate genutzt&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Substrat, Düngung und Wasser bei Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist eine gute Wasserführung bzw. Drainage, damit keine Vernässung auftritt. Der [[pH-Wert]] sollte bei 6,5 bis 7,0 liegen&amp;lt;ref&amp;gt;v. Hentig, W.U. (1991): Substrat bei Bougainvillea. In: Kulturkartei Zierpflanzenbau. Verlag Paul Parey, 4. Aufl., Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pflanzung===&lt;br /&gt;
Sobald die Stecklinge bewurzelt sind werden sie abgehärtet und in den Endverkaufstopf gesetzt. Für Kleinpflanzen kommen Topfgrößen von 10 bis 11 cm in Gebrauch, für normale Verkaufspflanzen 12 bis 13 cm. Die Anzahl der verwendeten Jungpflanzen pro Topf liegt für Kleinpflanzen bei 1 bis 3, für normale Verkaufspflanzen bei 3 bis 5 Stück&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Kultur der Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Dadurch können schneller buschige, gefüllte Töpfe erreicht werden. Spalierformen (Kreis-, Bogenformen) können dadurch auch besser realisiert werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulturdauer für Kleinpflanzen beträgt 3 bis 4 Monate (Kurzkultur), Mittlere Pflanzen im 12/13 er Topf benötigen 14 bis 18 Monate. Für Spalierformen oder Schaupflanzen werden, abhängig von Stutz- und Formarbeiten während der Wuchsphase, bis zu 36 Monate benötigt&amp;lt;ref&amp;gt;Steib, T. (Hrsg.) (1984): Kulturdauer bei Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 6. Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Jungpflanzen im 10 bis 12 cm Topf stehen 60 bis 80 Stück pro m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, im Endstand ungefähr 20 bis 30 Pflanzen pro m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Platzbedarf der Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stutzen===&lt;br /&gt;
Für einen kompakten Pflanzenaufbau und gut verzweigte Pflanzen ist das Stutzen sehr wichtig. Von März bis Juli werden Kleinpflanzen ein bis zweimal, größere Pflanzen bis zu dreimal gestutzt. Die Triebe sollten ungefähr 5 cm lang sein, wobei nur die Triebspitze weich entfernt wird&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Kultur der Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall wird darauf geachtet, dass auf eine Blattachsel gestutzt wird die nach innen gerichtet ist. Dadurch wird ein kompakterer Wuchs erzwungen. Ein maschinelles Stutzen ist dafür nicht geeignet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflanzenschutz==&lt;br /&gt;
In einigen Fällen treten bei Eisen- und Stickstoffmangel Blattvergilbungen auf&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Krankheiten und Schädlinge bei Bougainvillea. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Abstoßen der Blütenknospen ist auf die Ethylenempfindlichkeit der Pflanzen zurückzuführen&amp;lt;ref&amp;gt;Steib, T. (Hrsg.) (1984): Krankheiten und Schädlinge bei Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 6. Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist die aktuelle Zulassungssituation zu beachten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Krankheiten sind anzutreffen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Grauschimmel]]fäule (''Botrytis cinerea''): Welke und Fäulnis der Hochblätter, Faulstellen häufig von grauem Schimmelrasen bedeckt; engen Stadt vermeiden, keine Benetzung der Pflanzen oder hohe Luftfeuchte &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Blattläuse]] (''Aphidina''): Blätter, vor allem an den Triebspitzen, haben Kümmerwuchs, Deformationen und sterben bei hohem Befall ab &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Weiße Fliege]]: Blätter gelbfleckig, welken und vertrocknen; Verschmutzung durch Honigtau und Russpilze &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Gemeine Spinnmilbe]] (''Tetranychus urticae''): erst helle, kleine Sprenkel, später Verbräunungen und Vertrocknen der Blätter; Blattunterseits sind zahlreiche Milben in Gespinsten zu finden &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Schmierläuse]] (Pseudococcidae): mit Wachsausscheidungen bedeckte, plumpe Läuse &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernte und Vermarktung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Qualität===&lt;br /&gt;
Bei kühlem und feuchtem Stand entwickeln die Hochblätter nicht die sortentypische Farbe. Sie wirken dann blass und farblos. Die Brakteen gelangen aber wieder zu ihrer auffälligen Farbe, wenn sie einige Zeit bei höheren Temperaturen gehalten werden&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert, M. &amp;amp; Herwig, R. (1979): Besonderheit von Bougainvillea. In: Wohnen mit Blumen. BLV-Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Markt===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 lag der Umsatz an den niederländischen Versteigerungen bei 4,8 Mio. €. Gegenüber 2003 stieg er damit um 7,5 %. In der Rangliste der beliebtesten Zimmerpflanzen steht die '''Bougainvillee''' auf Platz 51 und hat somit nur eine geringe Bedeutung. Überwiegend wird Ware im 11 cm Topf angeboten&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer-Klüver, G. (2006): Absatz und Handel von Bougainvillea. In: DeGa 34/2006, S. 17-18. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 lag der Umsatz bei ca. 4 Mio. €. Wurden 2004 nur 200 000 Pflanzen verkauft waren es im Jahr 2007 schon über 700 000 Pflanzen&amp;lt;ref&amp;gt;Unknown (2008): Gewinner und Verlierer bei sommerblühenden Beetpflanzen. In: DeGa 29/2008, S. 8-9. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich werden die Pflanzen im Frühjahr als Hochstämmchen oder Büsche angeboten. Als attraktive Formen werden auch bogenförmig, geschwungene Solitärpflanzen oder Ampeln im 15 bis 20 cm Topf vermarktet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Haltbarkeit===&lt;br /&gt;
Die Pflanzen sind relativ transportempfindlich. Die Brakteen und Blüten können während des Transportes durch eine hohe Ethylenempfindlichkeit leicht abfallen. Die Transportzeit sollte 24 Stunden nicht überschreiten&amp;lt;ref&amp;gt;Fischer-Klüver, G. (2006): Transport von Bougainvillea. In: DeGa 34/2006, S. 17-18. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Standort und Pflege beim Endverbraucher===&lt;br /&gt;
Während der Sommermonate können die Pflanzen an einer sonnigen, warmen Stelle auf der Terrasse oder im Garten stehen. Im Zimmer sollten sie einen sonnigen Standort am Südfenster erhalten. ''B. spectabilis'' ist relativ starkwüchsig und kann auch als Wandberankung dienen&amp;lt;ref&amp;gt;Schubert, M. &amp;amp; Herwig, R. (1979): Verwendung von Bougainvillea. In: Wohnen mit Blumen. BLV-Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Pflanzen können auch aus dem Container ins Freiland gesetzt werden, z. B. um einen Südhang oder Mauer zu begrünen. Während der Sommermonate lohnen sie mit reicher Blüte. Spätestens Anfang September werden die Pflanzen am besten zweimal umstochen und als Kübelpflanzen weiter gehalten&amp;lt;ref&amp;gt;Kummert, F. (1975): Bougainvillea In: Das große Buch der Zimmerpflanzen. Südwest Verlag, München. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter sollten die Pflanzen kühl, aber frostfrei, bei 6 bis 8°C stehen. ''B. spectabilis'' verlangt Temperaturen um 12°C und sollte auch weiterhin leicht gegossen werden, da sie häufig nicht die Blätter abwirft. Von März an werden die Pflanzen bei 14 bis 16 °C aufgestellt und bei Bedarf umgetopft. Praxismischungen von Lehm mit alter Lauberde und Sand (Verhältnis 2:2:1) sind als [[Substrat]] günstig&amp;lt;ref&amp;gt;Encke, F. (1987): Bougainvillea. In: Kalt- und Warmhauspflanzen. Ulmer Verlag, 2. Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei einer Kultur in Einheitserde oder TKS sollte ¼ Lehm zugesetzt werden. Da die Blüten an dem vorjährigen Holz gebildet werden, sollte erst nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Wenn die Triebe 30 cm lang sind kann das Gießen etwas vermindert werden, um die Blüte nicht zu verzögern&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig, R. (1983): Standort und Pflege der Bougainvillea. In: Pareys Zimmerpflanzen Enzyklopädie. Verlag Paul Parey, Berlin – Hamburg. &amp;lt;/ref&amp;gt;. Durchwurzelte Pflanzen sollten von Anfang April bis August wöchentlich mit einer Nährlösung von 0,1 % gedüngt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Züchtung==&lt;br /&gt;
Die heutige Sortenvielfalt ist hauptsächlich auf Knospenmutationen und spontane Hybridisierung verschiedener Arten zurückzuführen. Es haben sich Sorten mit Zwischenstellungen der Merkmale durch Artkreuzungen ausgebildet. Die wichtigste Hybride ist ''B. x buttiana''&amp;lt;ref&amp;gt;Röber, R. (1994): Botanik der Bougainvillea. In: Topfpflanzenkulturen. Ulmer Verlag, 7.Aufl., Stuttgart. &amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen Artikel wurden folgende Quellen vorwiegend genutzt: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= v. Hentig, W.-U. (Hrsg.), R. Röber, W. Wohanka&lt;br /&gt;
 | Titel= Bougainvillea glabra und B. spectabilis&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Kulturkartei Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Paul Parey&lt;br /&gt;
 | Ort= Berlin und Hamburg&lt;br /&gt;
 | Auflage= 4.&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1991&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Röber, R.&lt;br /&gt;
 | Titel= Topfpflanzenkulturen&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Auflage= 7.&lt;br /&gt;
 | Nummer=&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1994&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3800151367&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Fischer-Klüver, G.&lt;br /&gt;
 | Titel= Bougainvillea&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= DeGa&lt;br /&gt;
 | Band= &lt;br /&gt;
 | Nummer= 34&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2006&lt;br /&gt;
 | Seiten= 17 - 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Erhardt, W., E. Götz, N. Bödeker &amp;amp; S. Seybold&lt;br /&gt;
 | Titel= Der große Zander&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= &lt;br /&gt;
 | Verlag= Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Auflage= &lt;br /&gt;
 | Nummer= Band 1, Band 2&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2008&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3800154067 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturbeschreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zimmerpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumbegrünung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>B. Wittstock</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Blumenkohlmosaik-Virus</id>
		<title>Blumenkohlmosaik-Virus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Blumenkohlmosaik-Virus"/>
				<updated>2012-04-05T07:59:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Textspende der Gartenakademie Rheinland-Pfalz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Blumenkohlmosaikvirus (Cauliflower mosaic virus) ist sowohl auf Kohlarten, als auch auf [[Rettich]], [[Radies]] und [[Kohlrabi]] zu finden. Als weitere Wirtspflanzen treten [[Kreuzblütler]] in Erscheinung.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Je nach Pflanze sind die Symptome sehr unterschiedlich. So weisen Adernaufhellungen, begrenzt von dunkelgrünen Blattpartien auf Blumenkohlmosaik hin. Bei starkem Befall kommt der Wuchs ins Stocken, die Blumenbildung bleibt aus. Die Blätter werden brüchig und die äußeren Blätter fallen sogar ab.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Das Virus ist nicht samen- oder bodenübertragbar, sondern wird durch die [[Mehlige Kohlblattlaus]] und andere Blattlausarten übertragen. 	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Die erkrankten Pflanzen sollten, so schnell, wie möglich, entfernt werden, die gesunden Pflanzen vor Läusen geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenakademie.rlp.de Gartenakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/search.php?searchtext=blatt&amp;amp;Submit=Search&amp;amp;searchby=sboth&amp;amp;language=*&amp;amp;max=50&amp;amp;searchmode=startwith&amp;amp;ltypemicro=1 EPPO - EPPT (EPPO Plant Protection Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Eckige_Blattfleckenkrankheit</id>
		<title>Eckige Blattfleckenkrankheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Eckige_Blattfleckenkrankheit"/>
				<updated>2012-04-05T07:25:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Textspende der Gartenakademie Rheinland-Pfalz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Bakterien&lt;br /&gt;
|Bild                = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    =&lt;br /&gt;
|Name                = Eckige Blattfleckenkrankheit&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Pseudomonas syringae pv. lachrymans&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Proteobacteria&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Gammaproteobacteria&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = 	Pseudomonadales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Pseudomonadaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Pseudomonas&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Befall mit dem Bakterium ''Pseudomonas syringae pv. lachrymans'' verursacht die '''Eckige Blattfleckenkrankheit''' an Freiland- und Gewächshaus-[[Gurken]], aber auch an [[Melonen]], [[Kürbis|Kürbissen]] und [[Zucchini]] vor.	&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
An den Blättern sind zu Beginn eckige, ölige Flecken zu sehen. Die Flecken wirken glasig und wässrig. Mit der Zeit verfärben sie sich braun und bekommen einen hellen Rand. Die Flecken verdorren und werden brüchig. Nach einer Weile sterben sie ab und brechen heraus. Mit der Zeit entstehen unzählige Löcher über das ganze Blatt verteilt. Auch die Früchte werden infiziert. Sie schrumpfen und es entstehen runde, rissige, anfangs grüne, später braune Flecken. Die Blattunterseiten und die Flecken auf den Früchten sind von bakteriellen Schleimausscheidungen überzogen.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die Bakterien können im Samen oder auf erkrankten Pflanzenstücken im Boden einige Zeit überdauern. Im Frühjahr gelangen sie durch Spaltöffnungen oder kleine Wunden im Pflanzengewebe in dieses hinein, vermehren sich und zerstören das umliegende Gewebe. Durch Wind, Regen, Pflegewerkzeuge und Insekten werden die Bakterein auf der Pflanze selbst und auf Nachbarpflanzen verteilt.&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Das Saatgut sollte nicht infiziert sein, notfalls kann es mit Knoblauch oder warmem Wasser ausgebeizt werden.&lt;br /&gt;
Es sollte ein Abstand von wenigstens drei Jahren eingehalten werden, bevor die Kultur erneut angebaut wird.&lt;br /&gt;
Erkrankte Pflanzen sollten restlos aus dem Beet genommen und nicht kompostiert werden. Die Pflegewerkzeuge, Schuhe etc. sollten gründlich gereinigt werden.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenakademie.rlp.de Gartenakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/search.php?searchtext=blatt&amp;amp;Submit=Search&amp;amp;searchby=sboth&amp;amp;language=*&amp;amp;max=50&amp;amp;searchmode=startwith&amp;amp;ltypemicro=1 EPPO - EPPT (EPPO Plant Protection Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakterien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Diplocarpon_maculatum</id>
		<title>Diplocarpon maculatum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Diplocarpon_maculatum"/>
				<updated>2012-04-05T06:54:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Quelle hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = &lt;br /&gt;
|Name                = Blattbräune an Quitte und Birne&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Diplocarpon maculatum&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            = Fleckenkrankheit der Birne&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Ascomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pezizomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Leotiomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    = &lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Helotiales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Dermateaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Diplocarpon&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform = Entomosporium mespili&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Pilz '''''Diplocarpon maculatum''''' löst an [[Birnen]], [[Quitten]] und [[Rotdorn]] Blattbräune aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Schon im Hochsommer verlieren die Bäume oder Sträucher Blätter. Betrachtet man diese Blätter genauer, kann man auf der vergilbten Blattfläche große Mengen schwarzer Pünktchen erkennen. Schon im Spätsommer können die Gehölze komplett entlaubt sein.&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die genannten Schäden werden durch einen [[Blattfleckenpilze|Blattfleckenpilz]] verursacht, der eng mit dem [[Sternrußtau]] der Rose verwandt ist. Feuchtigkeit fördert den Befall. Neben diesem Schadpilz treten an [[Rotdorn|Rot]]- und [[Weißdorn]] noch viele andere Blattfleckenerreger auf, deren genaue Bestimmung jedoch nur im Labor möglich ist.	&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Vorbeugend ist es sinnvoll, befallene Blätter im Herbst zu entfernen. So kann die Verbreitung der Krankheit möglicherweise verhindert werden. Da der Pilz nicht regelmäßig auftritt, ist eine Bekämpfung normalerweise nicht erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenakademie.rlp.de Gartenakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/search.php?searchtext=blatt&amp;amp;Submit=Search&amp;amp;searchby=sboth&amp;amp;language=*&amp;amp;max=50&amp;amp;searchmode=startwith&amp;amp;ltypemicro=1 EPPO - EPPT (EPPO Plant Protection Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten_(wissenschaftl._Bezeichnung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pfirsich</id>
		<title>Pfirsich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pfirsich"/>
				<updated>2012-04-04T12:33:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                    = Pflanze&lt;br /&gt;
|Bild                   = Prunus persica - Roter Ellerstaedter.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Sorte ,Roter Ellerstädter'&lt;br /&gt;
|Name                   = Pfirsich&lt;br /&gt;
|lat_Name               = Prunus persica&lt;br /&gt;
|Autor                  =&lt;br /&gt;
|Synonyme               =&lt;br /&gt;
|Klasse                 = &lt;br /&gt;
|lat_Klasse             =&lt;br /&gt;
|Gruppe_Klasse          =&lt;br /&gt;
|Untergruppe_K          =&lt;br /&gt;
|Gruppe Ordnung         =&lt;br /&gt;
|Untergruppe_O          =&lt;br /&gt;
|Ordnung                = Rosenartige&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung            = Rosales&lt;br /&gt;
|Familie                = Rosengewächse&lt;br /&gt;
|lat_Familie            = Rosaeceae&lt;br /&gt;
|Gattung                = &lt;br /&gt;
|lat_Gattung            = Prunus&lt;br /&gt;
|Provenienz             =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Pfirsich''' ist eine der ältesten kultivierten Obstarten. In China war er schon vor 4000 Jahren bekannt. ''Prunus persica'' gliedert sich in zwei Unterarten: die echten Pfirsiche und die Nektarinen. Im Gegensatz zum echten Pfirsich sind Nektarinen unbehaart, weshalb sie auch als Glatt- oder Nacktpfirsiche bekannt sind. Der Pfirsich ist eine sehr beliebte Steinobst-Art, da sein Fruchtfleisch sehr saftig und aromatisch schmeckt. Er wird verstärkt in Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich angebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Pfirsich wird verstärkt im mediterranen Bereich angebaut, was auf seine wärmeliebende Eigenschaft hindeutet. Ähnlich wie [[Aprikose]] bevorzugt diese Art hohe Temperaturen.  Für die Marktproduktion sollte Weinbauklima herrschen. Pfirsich ist frostempfindlich. Strenge Fröste rufen Schäden an Holz und Rinde hervor. Da es sich beim Pfirsich um einen Frühblüher handelt, können auch die Blütenknospen durch Spätfrost geschädigt werden. Die Ertragssicherheit von Nektarinen ist im Vergleich zu der des Pfirsichs gering. Sie sollten aus diesem Grund nur in Gebieten mit optimalen Klimaverhältnissen (warm und sommertrocken) angebaut werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz vor der Fruchtreife wirken sich Niederschläge oder eine künstliche Beregnung vorteilhaft aus. In arideren Gebieten sollten somit Beregnungsmöglichkeiten vorhanden sein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für den Anbau am besten geeignet sind leichte Böden. Auf tonreichen, schwereren Böden kann es leicht zu Gummifluss und mangelhafter Holzreife kommen. Optimal sind somit Sandböden oder lehmige Sande. Zur Förderung der Trieb- und Fruchtentwicklung müssen auf Sandböden unbedingt Bewässerungsmöglichkeiten gegeben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blüte und Befruchtung ==&lt;br /&gt;
Die Pfirsichsorten sind im Allgemeinen selbstfruchtbar, es werden keine Pollenspender benötigt. Es muss eine konsequente Fruchtausdünnung erfolgen, da der Fruchtansatz in Intensivanlagen sehr hoch ist. Nur so kann eine für den Markt ausreichende Fruchtqualität erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernte, Lagerung, Verwendung ==&lt;br /&gt;
Da Pfirsich gut transport- und manipulationsfähig ist, wird er normalerweise hartreif geerntet. Dies führt teilweise jedoch zu einer unbefriedigenden Aromaausbildung, da manche Sorten nicht immer ausreichend nachreifen. Die Geschmacksqualität von Pfirsichen, die am Baum ausreifen, ist wesentlich besser. Pfirsich eignet sich somit sehr gut zur Direktvermarktung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Früchte sind vielseitig verwertbar. Aufgrund des ausgeprägten, süßen Aromas eignen sie sich gut für die Herstellung von Kompott, Konfitüren und Nektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sortenwahl ==&lt;br /&gt;
Die Sortenwahl ist abhängig von der geplanten Art der Vermarktung. Für den Frischmarkt ist das attraktive Aussehen des Pfirsichs von großer Bedeutung. Die optischen Kriterien sind Fruchtgröße, Form, Behaarung und Farbe. Auch die Steinlöslichkeit, der Geschmack, die Lager- und Manipulationsfähigkeit und eine ausreichende Haltbarkeit sind relevante Faktoren. Für die Direktvermarktung steht eine breite Sortenpalette zur Auswahl. Die Reifezeiten der Pfirsiche können sich unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2002&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-8001-5545-1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Sortenversuche_im_Gem%C3%BCsebau</id>
		<title>Sortenversuche im Gemüsebau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Sortenversuche_im_Gem%C3%BCsebau"/>
				<updated>2012-04-03T20:35:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Bilder eingefügt, Text ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Chinakohl-Folienhaus-Sortenversuch 200502 DLR ZJ.JPG  | right | thumb |250px | Sortenversuch Chinakohl]]&lt;br /&gt;
Für den Anbau von Gemüse stehen hunderte von Sorten zur Verfügung. Bei der Auswahl geht es darum, die Bedürnisse der Gemüse-Abnehmer genau zu kennen und den jeweiligen Ansprüche an den Standort gerecht zu werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Kriterien bei der Gemüse-Sortenwahl ==&lt;br /&gt;
* Anbauverfahren: Bio oder Konventionell&lt;br /&gt;
* Anbauort: Freiland, Unter Flachfolie, Gewächshaus&lt;br /&gt;
* Bodenart: Leichter Boden, schwerer Boden, humoser Boden&lt;br /&gt;
* Jahreszeit: Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter (Hitze- und Kälteverträglichkeit)&lt;br /&gt;
* Erntetechnik: Hanernte, Maschinenernte&lt;br /&gt;
* Abnehmer: Frischmarkt, Verarbeitende Industrie, Konservierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um für seinen eigenen Betrieb die passende Sorte zu finden, gibt es unterschiedliche Methoden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Drei Vorgehensweisen bei der Sortenwahl im Gemüsebau:'''&lt;br /&gt;
* Empfehlung der Saatguthändler bzw. Züchter nutzen&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrungen sammeln&lt;br /&gt;
* Ergebnisse von Sortenversuche nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideal ist es sicherlich, wenn für jeden Gemüsebaubetrieb Ergebnisse von regionalen Sortenversuchen zur Verfügung stehen. Aussagekräftige Sortenversuche zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriterien für die Durchführung exzellenter Gemüsebau-Sortenversuche ==&lt;br /&gt;
* Vergleichbares Klima wie im eigenen Betrieb&lt;br /&gt;
* Anbau auf einer vergleichbaren Bodenart &lt;br /&gt;
* Anbau unter vergleichbaren Anbaumethoden&lt;br /&gt;
* Test in der gleichen Jahreszeit&lt;br /&gt;
* Berücksichtigkung vergleichbare Kundenansprüche bei der Auswertung&lt;br /&gt;
* Vergleich mit bekannten Standardsorten&lt;br /&gt;
* Nach Möglichkeit mehrjährige Wiederholung der Tests&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Bilder von Gemüse-Sortenversuche ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  caption=&amp;quot;Sortenvielfalt im Gemüsebereich&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Tomaten Sorten Spektrum.jpeg       | Tomaten Sortenvergleich&lt;br /&gt;
Bild: Mairüben.jpg                       | Mairüben Sortenvergleich&lt;br /&gt;
Bild: Blumenkohl Rotfärbung.jpg          | Sortenunterschied bei Blumenkohl&lt;br /&gt;
Bild: Anbau-a-Typen.jpg                  | Blumenkohl: unterschiedliche Farben &lt;br /&gt;
Bild: Radies-Bund-Nebelung.JPG           | Unterschiedliche Radies-Farben&lt;br /&gt;
Bild: Pfalz-Salat-2.jpg                  | Salat Sorten&lt;br /&gt;
Bild: Möhren-1.jpg                       | Möhrenvielfalt&lt;br /&gt;
Bild: Rucola Runway neben Tenuifolia.jpg | Unterschiedliche Rucola-Typen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo findet man die Ergebnisse von Gemüse-Sortenversuche ==&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise werden inzwischen weitgehend alle Versuchesergebnisse im deutschsprachigen Raum in [http://www.hortigate.de Hortigate], dem Informationsdienst für den Gartenbau, bereitgestellt. Jedermann kann sie dort weltweit abrufen.&lt;br /&gt;
So standen z.B. am 3.4.2012 über 150 Sortenversuche zum Anbau von Blumenkohl bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch in Hortipendium' ==&lt;br /&gt;
*[[Portal: Anbau &amp;amp; Produktion]]&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzenschutz]]&lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel | Gesundheitlichen Wirkung von Gemüse.]]&lt;br /&gt;
*[[Internationale Bezeichnung Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Gemüsearten A-Z: Kulturbeschreibungen]] &lt;br /&gt;
*[[Gemüsefamilien]]		&lt;br /&gt;
*[[Gemüsesamen | Gemüsesamen im Bild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generative_Vermehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsearten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Züchtung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflaumenblattsauger</id>
		<title>Pflaumenblattsauger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflaumenblattsauger"/>
				<updated>2012-04-03T13:59:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: Taxobox und Bilder&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Insekt&lt;br /&gt;
|Bild                = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    =&lt;br /&gt;
|Name                = Pflaumenblattsauger&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Cacopsylla pruni&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Klasse              = Insekten&lt;br /&gt;
|lat_Klasse          = Insecta&lt;br /&gt;
|Unterklasse         = &lt;br /&gt;
|lat_Unterklasse     = &lt;br /&gt;
|Überordnung         = Schnabelkerfe&lt;br /&gt;
|lat_Überordnung     = Hemiptera&lt;br /&gt;
|Ordnung             = Pflanzenläuse&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Sternorrhyncha&lt;br /&gt;
|Unterordnung        = Blattflöhe&lt;br /&gt;
|lat_Unterordnung    = Psyllina&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Psyllidae&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der '''Pflaumenblattsauger''' (''Cacopsylla pruni'') gehört zu der Überfamilie der [[Blattflöhe]]. Er gilt aufgrund seiner Rolle als Überträger von [[Chlorotisches Blattrollen|ESFY]] an [[Pfirsich]] und [[Aprikose]] als bekämpfungswürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
''Cacopsylla pruni'' saugt unter anderem an den Blättern von Obstgehölzen. Die Saugschäden selbst haben jedoch keinen direkten negativen Einfluss auf die Gesundheit des Baumes und die Erträge. Durch die Eigenschaft, das [[Chlorotisches Blattrollen|ESFY-Virus]] zu übertragen, schädigt der Pflaumenblattsauger aber indirekt. Das Insekt saugt vorwiegend im Bereich der Stockausschläge. Saugt der Blattfloh an einem mit dem Virus befallenen Obstbaum und anschließend an einem gesunden, wird auch dieser mit der Phytoplasmose infiziert. Das Virus verbreitet sich dadurch relativ schnell. Ist ein Gebiet jedoch nicht mit dem Virus verseucht, ist das Auftreten des Pflaumenblattsaugers harmlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Blattsauger überwintert als adultes, geflügeltes Tier auf Nadelbäumen. Im Frühjahr und im Frühsommer hält er sich auf ''Prunus''-Arten auf, vorwiegend auf Schlehe (''[[Prunus spinosa]]'') und Wild-Pflaume (''[[Prunus cerasifera]]''). [[Aprikose]] und [[Pfirsich]] dienen seltener als Wirtspflanzen. Ab Anfang April erfolgt die Eiablage durch die Weibchen. Die ersten Larven schlüpfen Mitte April. Da die Larven ungeflügelt sind, fungieren sie noch nicht als Überträger des Virus. Ab Ende Mai treten die ersten ausgewachsenen Pflaumenblattsauger auf. Der Blattsauger bringt nur eine Generation pro Jahr hervor. Die Überwinterung erfolgt auf Koniferen, auf die die Blattsauger Ende Juni abwandern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eigelege Cacopsylla pruni.jpg|Eigelege&lt;br /&gt;
Datei:Junge Larve Cacopsylla pruni.jpg|Junge Larve (L1)&lt;br /&gt;
Datei:Larven Cacopsylla pruni.jpg|Larven auf einem Ast (rote Markierung)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
An [[Aprikose]] und [[Pfirsich]] sollte der Pflaumenblattsauger aufgrund seiner Rolle als [[Chlorotisches Blattrollen|ESFY]]-Überträger bekämpft werden. Um dem Befall vorzubeugen, sollten einige Dinge beachtet werden. Zum einen sollten die Wurzelausschläge konsequent beseitigt werden, da die Populationsdicht des Pflaumenblattsaugers dort am größten ist. Die Verwendung von Unterlagen mit geringer Neigung zur Bildung von Wurzelausschlägen ist aus diesem Grund empfehlenswert. Nach Möglichkeit sollten außerdem Schlehenhecken in direkter Nähe zur Anlage entfernt werden, da in diesen Bereichen mit erhöhtem Vorkommen des Pflaumenblattwicklers zu rechnen ist. &amp;lt;br&amp;gt;Tritt der Pflaumenblattsauger jedoch verstärkt in der Anlage auf, sollte eine chemische Bekämpfung erfolgen. Hierfür eignet sich das [[Insektizide|Insektizid]] und [[Akarizide|Akarizid]] Vertimec mit dem Wirkstoff Abamectin (18 g/l). Die maximale Wirkungsdauer dieses [[Pflanzenschutzmittel|Pflanzenschutzmittels]] beträgt 10 Tage. Der Wirkstoff wird translaminar im Pflanzengewebe verlagert. Die Tiere nehmen das Mittel durch Kontakt oder Fraß auf. Vor allem die Eier und die jungen Larven werden von Vertimec erfasst. Die Bekämpfung der adulten Tiere ist schwierig.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Pfirsich&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pflaumenblattsauger&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Isabelle Lampe, Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Die Europäische Steinobstvergilbung (ESFY) an Pfirsich und Aprikosen&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | Seiten= 16 - 43&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Thekla Ackermann, Heinrich Höhn, Markus Bünter&lt;br /&gt;
 | Titel= Europäische Steinobst-Vergilbungskrankheit (ESFY) - Überwachung 2006 in der Schweiz&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Schweizerische Zeitung für Obst- und Weinbau&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 22&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2006&lt;br /&gt;
 | Seiten= 8 - 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/view.php?bcode=PYRELY EPPO - EPPT (EPPO Plant Protectin Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schädlinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pfirsichschorf</id>
		<title>Pfirsichschorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pfirsichschorf"/>
				<updated>2012-04-02T12:54:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: kategorisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Pfirsichschorf 1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Schadsymptome an der Frucht&lt;br /&gt;
|Name                = Pfirsichschorf&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Megacladosporium carpophilum&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Ascomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pezizomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Dothideomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    = Pleosporomycetidae&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Pleosporales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Venturiaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Venturia&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei feuchter Witterung im Frühjahr kommt es an [[Aprikosen]] und [[Pfirsich]] häufig zum Befall mit '''Pfirsichschorf'''. Die Krankheit wird von dem Pilz ''Megacladosporium carpophilum'' verursacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Infiziert werden hauptsächlich die Früchte, manchmal auch unverholzte Triebe. Die Blätter bleiben immer befallsfrei. Auf den jungen Früchten entstehen schwärzliche Schorfflecken. Diese können sich flächig ausdehnen. Bei sehr starkem Befall werden die Flecken rissig. Auf den Trieben kommt es zu länglichen, bis zu 1 cm langen bräunlichen Läsionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Pilz überwintert als Myzel auf den Triebläsionen am ein- bis zweijährigen Holz. Vor allem bei feuchter Witterung im Frühjahr produziert er verstärkt spindelförmige Konidien, die für seine Verbreitung sorgen. Die Konidien keimen auf jungen Früchten oder grünen Trieben aus. Zunächst breitet sich der Pilz oberflächlich darauf aus und dringt schließlich in die Kutikula ein. Die Infektionen von Früchten weisen erst nach 40 bis 70 Tagen sichtbare Symptome auf. Auf den Trieben wird der Befall etwas früher sichtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich bei Niederschlägen in der Hauptinfektionszeit (Ende April/Mai) vorbeugend [[Fungizide]] gegen Schorf auszubringen. Durch die filzige Oberfläche der jungen Früchte ist eine effektive Behandlung schwierig, da sich kein lückenloser Spritzbelag erzeugen lässt. Des weiteren ist es sinnvoll, Fruchtmumien aus den Obstbäumen zu entfernen und befallene Triebe herauszuschneiden. So kann verhindert werden, dass der Pilz sich weiter ausbreitet.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Pfirsich&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pfirsichschorf&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/view.php?bcode=PYRELY EPPO - EPPT (EPPO Plant Protectin Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Pfirsich,_Nektarinen_und_Aprikosen</id>
		<title>Pflanzenschutz in Pfirsich, Nektarinen und Aprikosen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Pfirsich,_Nektarinen_und_Aprikosen"/>
				<updated>2012-04-02T10:22:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: /* Schadsymptome am Blatt */ PS Info Link Prunus armeniaca&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Myzus persicae]]'', ''[[Brachycaudus schwartzi]]'', ''[[Brachycaudus persicae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;In manchen Jahren kann es zu einer massiven Kolonienbildung in den Triebspitzen kommen. Im Sommer wandern die Läuse auf krautige Wirtspflanzen ab. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pflaumenblattsauger&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:ESFY Weinbergspfirsich 3.JPG|thumb|Chlorotisches Blattrollen beim Weinbergspfirsich]]&lt;br /&gt;
|'''[[Chlorotisches Blattrollen|Chlorotisches Blattrollen der Aprikose]]''' (''European Stone Fruit Yellows'' = ''ESFY'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Virusbefall äußert sich im vorzeitigen Austreiben der Blätter im Spätwinter (Januar/Februar). Bei Aprikosen tritt im Sommer ein chlorotisches, konisches Blattrollen auf. Die Blätter rollen sich vom Blattrand her zusammen. An Pfirsich kann zusätzlich zum Blattrollen eine rötliche Verfärbung der Blätter auftreten. Die Früchte werden notreif, trocknen ein und fallen schließlich ab. Auch der Laubfall findet bereits im August/September und somit verfrüht statt. Die Obstbäume sterben häufig schlagartig innerhalb einer Vegetationsperiode ab. Die Krankheit wird vom [[Pflaumenblattsauger]] übertragen. Aus diesem Grund sind chemische Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Überträger sinnvoll. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pflaumenblattsauger&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kräuselkrankheit11-SLFA-NW-RW.JPG|thumb|Kräuselkrankheit am Pfirsich]]&lt;br /&gt;
|'''[[Kräuselkrankheit]]''' (''Taphrina deformans'')&amp;lt;br&amp;gt;Im Frühjahr sind die Laubblätter des Pfirsichs blasig aufgetrieben und verdickt. Sie verfärben sich weißlich-grün bis rot. Auf der Blattoberseite, seltener auf der Unterseite, bildet sich ein samtartiger Belag. Die erkrankten Blätter vertrocknen und fallen ab, was zu einer Schwächung des Baumes führt. Von dem Pilz werden hauptsächlich gelbfleischige Pfirsich- und Nekatrinensorten befallen. Weiß- und rotfleischige Sorten, sowie Aprikosen sind weniger anfällig.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Monilinia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Obstbaumspinnmilbe]]''' (''Panonychus ulmi'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Obstbaumspinnmilbe kann im Jahr bis zu 8 Generationen hervorbringen. Die Larven besiedeln die Unterseiten von neu austreibenden Blättern und beginnen sofort zu saugen. Die Larven- und Nymphenentwicklung dauert etwa 14 Tage, im Hochsommer kann sie sich auf 7 Tage verkürzen. Die adulten Weibchen legen im Sommer die Eier blattunterseits ab. Die Eientwicklung dauert bei hohen Temperaturen nur etwa 3 bis 6 Tage. Die Entwicklung der Milbenpopulation wird im wesentlichen von der Witterung beeinflusst. In trocken-heissen Sommern kann es zu einer Massenvermehrung und dadurch zu erheblichen Saugschäden an den Blättern kommen. Ab September beginnen die Weibchen mit der Wintereiablage an Ästen und Zweigen. Um den Befall im Folgejahr zu progostizieren, können deshalb im Winter Astproben genommen werden.  Sind die Triebe mit Eiern besetzt, ist das Holz teilweise rot gefärbt. In diesem Fall muss eine Behandlung eingeplant werden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Obstbaumspinnmilbe&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Pfirsichmehltau''' (''[[Podosphaera pannosa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz Podosphaera pannosa, früher auch als ''Sphaerotheca pannosa persicae'' bezeichnet, überwintert als Myzel in den Knospen und infiziert den jungen Austrieb. Es kommt zu dem typischen weißen Belag auf Blättern und Trieben, später vereinzelt auch auf Früchten. Das Temperaturoptimum für den Mehltaupilz liegt bei 21 - 27° C. Bei gleichzeitig hoher Luftfeuchte kann es nach der Blüte zu einer raschen Ausbreitung kommen. Bei geringem Befall ist ein Ausschneiden der befallenen Triebe ausreichend, um den Pilz einzudämmen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Podosphaera&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Pflaumenrostmilbe]]''' (''Aculus fockeui'')&amp;lt;br&amp;gt;Auch an Pfirsich kommt die Pflaumenrostmilbe als Schädling vor. Die Weibchen überwintern unter Knospenschuppen, häufig am einjährigen Holz. Im zeitigen Frühjahr ab Knospenschwellen bis zum Austrieb werden sie aktiv und wandern schließlich auf die austreibenden jungen Blättchen, wo sie sofort zu saugen beginnen. Durch das Saugen entstehen auf den Blättern punkt- oder sternförmige Flecken. Vorallem im Spitzenbereich der Triebe werden die Blätter stark geschädigt. Sie verfärben sich braun, das Wachstum wird gehemmt. Die Milben machen im Jahr mehrere sich überlappende Generationen. Sie leben nicht in Gallen sondern bewegen sich frei auf der Blattunterseite. Sind 30 % der Blätter befallenen, sollte eine Behandlung erfolgen.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schrotschuß.jpg|thumb|Schadsymptome der Schrotschusskrankheit am Blatt]]&lt;br /&gt;
|'''[[Schrotschusskrankheit]]''' (''Clasterosporium carpophilum'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blättern bilden sich anfänglich rotbraune Flecken, die später absterben und aus dem Blattgewebe herausfallen, so dass die Blätter unregelmäßig durchlöchert erscheinen. Bei starkem Befall kann es zu einer Gelbfärbung der Blätter und zum vorzeitigen Blattfall kommen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schrotschuss&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Triebspitzendürre''' (''[[Monilinia laxa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Erreger tritt über die Blüte in die Pflanze ein und infiziert die Narbe. Das Pilzmyzel verbreitet sich über Zweige und von dort auf andere Blüten. Die Blüten welken und sterben ab.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Monilinia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Frucht ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Frostspannerlarve Bild 27.jpg|thumb|Fraßschaden durch Frostspannerlarve]]&lt;br /&gt;
|'''Freifressende Raupen''' (Eulenarten, ''[[Operophtera brumata]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Raupen des Kleinen Frostspanners (''Operophtera brumata'') sind vor allem an Aprikosen ein Problem. Sie verursachen massive Fraßschäden an den kleinen Früchten.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Raupen&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Gemeine Napfschildlaus]]''' (''Parthelocanium corni'')&amp;lt;br&amp;gt;Die jungen Schildläuse wandern auf Triebe und Früchte, setzen sich an ihnen fest und saugen unter ihrem sich bildenden Schild daran. Sie verursachen Wachstumshemmungen. Auf den Früchten hinterlassen sie Ruß- und Honigtau. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Gemeiner Ohrwurm]]''' (''Forficula auricularia'')&amp;lt;br&amp;gt;Durch seine Fraßtätigkeiten an Pfirsich und Aprikose kann der Gemeine Ohrwurm enorme wirtschaftliche Schäden verursachen. Frisst der Ohrwurm einzelne Früchte an, kommt es oftmals zur Fruchtfäulnis, die auch auf benachbarte Früchte übergeht. Des weiteren können die Schäden des Ohrwurms den Befall mit Wespen und Ameisen hervorrufen.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Forficula&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Monilinia-Fruchtfäulen''' (''[[Monilinia fructigena]]'', ''[[Monilinia laxa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;''Monilinia laxa'' befällt neben den Früchten auch die Blüten und Zweige und spielt bei den Fruchtfäulen die wesentliche Rolle. Der Pilz bildet einen grau-braunen Belag aus. ''Monilinia fructigena'' hingegen infiziert nur die Früchte. Auf diesen bildet sich ein gelblicher Sporenrasen. Die Fruchtfäulen treten vor allem bei feuchter Witterung in den letzten 2 bis 3 Wochen vor der Ernte auf. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Monilinia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Pfirsichmehltau''' (''[[Podosphaera pannosa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz Podosphaera pannosa, früher auch als ''Sphaerotheca pannosa persicae'' bezeichnet, überwintert als Myzel in den Knospen und infiziert den jungen Austrieb. Es kommt zu dem typischen weißen Belag auf Blättern und Trieben, später vereinzelt auch auf Früchten. Diese reißen bei Befall auf und deformieren. Das Temperaturoptimum für den Mehltaupilz liegt bei 21 - 27° C. Bei gleichzeitig hoher Luftfeuchte kann es nach der Blüte zu einer raschen Ausbreitung kommen. Bei geringem Befall ist ein Ausschneiden der befallenen Triebe ausreichend, um den Pilz einzudämmen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Podosphaera&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Pfirsichschorf 1.jpg|thumb|Schadsymptome an der Frucht]]&lt;br /&gt;
|'''[[Pfirsichschorf]]''' (''Megacladosporium carpophilum'')&amp;lt;br&amp;gt;Infiziert werden hauptsächlich die Früchte, manchmal auch unverholzte Triebe. Die Blätter bleiben immer befallsfrei. Auf den jungen Früchten entstehen schwärzliche Schorfflecken. Diese können sich flächig ausdehnen. Bei sehr starkem Befall werden die Flecken rissig.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pfirsichschorf&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Pfirsichwickler]]''' (''Cydia molesta'')&amp;lt;br&amp;gt;Pro Jahr treten zwei Pfirsichwicklergenerationen auf. Die Falter der ersten Generation beginnen im Mai ihre Eier an frischen Trieben abzulegen. 10 Tage später schlüpfen die Larven und bohren sich in die Triebe ein. Die Larven der zweiten Generation besiedeln die Triebe ab Ende Juli. Nachdem die Larve einige Zeit im Trieb miniert ist, wandert sie auf die Früchte über und bohrt sich auch in diese ein. Der Falterflug kann mittels Pheromonfalle kontrolliert werden. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schrotschuß Frucht.jpg|thumb|Schadsymptome am Pfirsich]]&lt;br /&gt;
|'''[[Schrotschusskrankheit]]''' (''Clasterosporium carpophilum'')&amp;lt;br&amp;gt;Auch die Früchte können infiziert werden. In diesem Fall bilden sich schwärzliche, leicht eingesunkene Punkte und Flecken darauf. Die Pfirsiche verkrüppeln, reißen teilweise auf und fallen vom Baum. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schrotschuss&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome am Trieb ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Maulbeerschildlaus an Pfirsich.jpg|thumb|Weiße Schilde der Männchen überziehen die Äste]]&lt;br /&gt;
|'''[[Maulbeerschildlaus]]''' (''Pseudaulacaspis pentagona'')&amp;lt;br&amp;gt;In der Pfalz und in Baden ist der Befall mit der Maulbeerschildlaus weit verbreitet. Bei starkem Befall sterben die Bäume innerhalb weniger Jahre vollständig ab. Die weißlich gefärbten, länglichen Schilde der Männchen sind wachsüberzogen und bedecken die Rinde. Dies hat den Effekt, dass die Triebe wie weiß gekalkt oder angestrichen aussehen. Die Weibchen sind weniger zu sehen, da sie oftmals unter den Schilden der Männchen sitzen. Die Schilder der Weibchen sind gelblich gefärbt und runder als die der Männchen. Die Maulbeerschildlaus ist schwierig zu bekämpfen, da keine geeigneten Präparate zur Verfügung stehen. Befallskontrollen spielen deshalb eine wesentliche Rolle. Befallene Triebe sollten sofort abgeschnitten und verbrannt werden. Ist der Befall schon fortgeschritten, muss der Baum gerodet und ebenfalls verbrannt werden, um die Verbreitung auf weitere Obstbäume zu vermeiden.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Pfirsichmehltau''' (''[[Podosphaera pannosa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz Podosphaera pannosa, früher auch als ''Sphaerotheca pannosa persicae'' bezeichnet, überwintert als Myzel in den Knospen und infiziert den jungen Austrieb. Es kommt zu dem typischen weißen Belag auf Blättern und Trieben, später vereinzelt auch auf Früchten. Das Temperaturoptimum für den Mehltaupilz liegt bei 21 - 27° C. Bei gleichzeitig hoher Luftfeuchte kann es nach der Blüte zu einer raschen Ausbreitung kommen. Bei geringem Befall ist ein Ausschneiden der befallenen Triebe ausreichend, um den Pilz einzudämmen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Podosphaera&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Pfirsichschorf]]''' (''Megacladosporium carpophilum'')&amp;lt;br&amp;gt;Infiziert werden hauptsächlich die Früchte, manchmal auch unverholzte Triebe. Die Blätter bleiben immer befallsfrei. Auf den Trieben kommt es zu länglichen, bis zu 1 cm langen bräunlichen Läsionen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pfirsichschorf&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Pfirsichwickler]]''' (''Cydia molesta'')&amp;lt;br&amp;gt;Pro Jahr treten zwei Pfirsichwicklergenerationen auf. Die Falter der ersten Generation beginnen im Mai ihre Eier an frischen Trieben abzulegen. 10 Tage später schlüpfen die Larven und bohren sich in die Triebe ein. Die Larven der zweiten Generation bohren sich ab Ende Juli in die Triebe ein. Der Falterflug kann mittels Pheromonfalle kontrolliert werden. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 26 Napfschildlaus.jpg|thumb|Gemeine Napfschildläuse am Trieb]]&lt;br /&gt;
|'''[[Gemeine Napfschildlaus]]''' (''Parthelocanium corni'')&amp;lt;br&amp;gt;Die jungen Schildläuse wandern auf Triebe und Früchte, setzen sich an ihnen fest und saugen unter ihrem sich bildenden Schild daran. Sie verursachen eine Wachstumshemmung und Triebstauchungen. Bei starkem Befall kann es sogar zu einem Absterben der Triebe oder ganzer Sträucher kommen. Auf den Früchten hinterlassen sie Ruß- und Honigtau. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schildläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Schrotschusskrankheit]]''' (''Clasterosporium carpophilum'')&amp;lt;br&amp;gt;Werden die Triebe von der Schrotschusskrankheit befallen, entstehen längliche, dunkle Nekrosen auf der Rinde. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schrotschuss&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Triebspitzendürre''' (''[[Monilinia laxa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Erreger tritt über die Blüte in die Pflanze ein und infiziert die Narbe. Das Pilzmyzel verbreitet sich über Zweige und von dort auf andere Blüten. Die Zweige vertrocknen und verfärben sich braun. Das Myzel wächst in den Zweigen immer weiter und tötet sie letztendlich ab. Die eingetrockneten Triebe bleiben im Baum hängen. An der Grenze zwischen gesundem und abgestorbenem Gewebe treten häufig Gummitropfen auf.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Prunus persica; Prunus armeniaca&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Monilinia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Chlorotisches_Blattrollen</id>
		<title>Chlorotisches Blattrollen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Chlorotisches_Blattrollen"/>
				<updated>2012-04-02T09:50:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Virus&lt;br /&gt;
|Bild                = ESFY Weinbergspfirsich 3.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = ''ESFY'' an Weinbergspfirsich&lt;br /&gt;
|Name                = Europäische Steinobstvergilbung&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Phytoplasma prunorum&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            = European Stone Fruit Yellows, ESFY, Chlorotisches Blattrollen&lt;br /&gt;
|VAbteilung           = Tenericutes&lt;br /&gt;
|VKlasse             = Mollicutes&lt;br /&gt;
|VOrdnung             = Acholeplasmatales&lt;br /&gt;
|VFamilie             = Acholeplasmataceae&lt;br /&gt;
|VUnterfamilie        = &lt;br /&gt;
|VGattung             = Phytoplasma&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Europäische Steinobstvergilbung''', meist unter der Bezeichung '''European Stone Fruit Yellows''' (kurz '''ESFY''') bekannt, wird von der Phytoplasmose ''Candidatus'' Phytoplasma prunorum verursacht. Die Krankheit breitet sich seit Jahren immer weiter aus und kann enorme wirtschaftliche Schäden an einigen Steinobstarten auslösen. Mittlerweile ist sie wohl eine der bedeutendsten Krankheiten an [[Pfirsich]] und [[Aprikose]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Die Schadsymptome unterscheiden sich teilweise je nach Sorte, Unterlage und Kulturbedingungen. Der Befall äußert sich im vorzeitigen Austreiben der Blätter im Spätwinter (Januar/Februar). Der Austrieb gesunder Bäume findet hingegen erst zur Blütezeit im Frühjahr statt. Dem verfrühten Austrieb folgt eine teilweise verspätete Blütezeit. Bei [[Aprikosen]] und [[Pfirsich]] tritt im Spätsommer ein chlorotisches, konisches Blattrollen auf. Die Blätter rollen sich vom Blattrand her zusammen. An Pfirsich kann zusätzlich zum Blattrollen eine rötliche Verfärbung der Blätter auftreten. Ist die Infektion jedoch noch sehr frisch, tritt dieses Symptom an Pfirsich teilweise nur in abgeschwächter Form auf. Die Früchte werden notreif, trocknen ein und fallen schließlich ab. Sie sind unterentwickelt und oftmals braun und runzelig. Auch der Laubfall findet bereits im August/September und somit verfrüht statt. Die Obstbäume sterben häufig schlagartig innerhalb einer Vegetationsperiode ab. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Austrieb Aprikose ESFY.jpg|vorzeitiger Austrieb von Aprikose bei einer vorhandenen ESFY-Infizierung&lt;br /&gt;
Datei:Laub Aprikose ESFY.jpg|Konisches, chlorotisches Blattrollen der Aprikose im Sommer bei einer Infizierung mit ESFY&lt;br /&gt;
Datei:Pfirsich ESFY.jpg|Pfirsichäste im Sommer: links mit rötlichem longitudinalem Blattrollen (typisches Symptom), rechts ohne Symptome für eine Infizierung&lt;br /&gt;
Datei:ESFY Infektion an Aprikose.jpg|Halbseitig abgestorbener Aprikosenbaum &lt;br /&gt;
Datei:Pfirsichbaum ESFY.jpg|An ESFY erkrankter Pfirsichbaum im Sommer mit typischem Symptom &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Bei dem Erreger von ESFY handelt es sich um ein Phytoplasma, ein sehr kleines, zellwandloses Bakterium. Die Phytoplasmen überwintern zum Großteil in den Wurzeln. Im Frühjahr beginnen sie das Phloem der Bäume zu besiedeln. Als Wirtspflanzen dienen hauptsächlich [[Aprikose]], [[Japanische Pflaume]], [[Pfirsich]] und [[Nektarine]]. Auch [[Bittermandeln]] und [[Mirabellen]] werden manchmal befallen. In den Leitungsbahnen der Gehölze vermehrt sich die Phytoplasmose, breitet sich dort aus und verursacht letztendlich das rasche Absterben des Baumes. Die Phytoplasmen sind unbeweglich und können sich nur in lebenden Pflanzenteilen vermehren. Aus diesem Grund ist für die Übertragung auf andere Bäume ein Vektor erforderlich. Hierfür sorgt der [[Pflaumenblattsauger]] (''Cacopsylla pruni''), der an befallenen Bäumen saugt und die Krankheit schließlich an gesunde Bäume abgibt. Hauptwirte des Pflaumenblattsaugers sind die Schlehe (''[[Prunus spinosa]]'') und die Wild-Pflaume (''[[Prunus cerasifera]]''), an denen das Insekt sich im Sommer vorwiegend aufhält. Nichtsdestotrotz kann sich ''[[Cacopsylla pruni]]'' auch auf [[Aprikosen]] vermehren. Der Blattsauger hält sich dort wohl vorwiegend auf den Stockausschlägen auf und infiziert diese mit der Phytoplasmose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Eine direkte chemische Bekämpfung des Virus ist nicht möglich. Es können jedoch befallsmindernde mechanische und anbautechnische Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, nur gesundes und zertifiziertes Pflanzmaterial zu verwenden. Zum anderen müssen befallene Bäume gerodet werden, da sie als Inokulumquelle dienen können. Die Wurzelausschläge sollten konsequent beseitigt werden, da die Populationsdicht des Pflaumenblattsaugers dort am größten ist. Die Verwendung von Unterlagen mit geringer Neigung zur Bildung von Wurzelausschlägen ist aus diesem Grund empfehlenswert. Nach Möglichkeit sollten außerdem Schlehenhecken in direkter Nähe zur Anlage entfernt werden, da in diesen Bereichen mit erhöhtem Vorkommen des Pflaumenblattwicklers zu rechnen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine chemische Bekämpfung des Pflaumenblattsaugers bietet sich an, da die Ausbreitung der Krankheit so eingedämmt werden kann. Hierfür eignet sich das [[Insektizide|Insektizid]] und [[Akarizide|Akarizid]] Vertimec mit dem Wirkstoff Abamectin (18 g/l). Die maximale Wirkungsdauer dieses [[Pflanzenschutzmittel|Pflanzenschutzmittels]] beträgt 10 Tage. Der Wirkstoff wird translaminar im Pflanzengewebe verlagert. Die Tiere nehmen das Mittel Kontakt oder Fraß auf. Vor allem die Eier und die jungen Larven werden von Vertimec erfasst.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Pfirsich&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Pflaumenblattsauger&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Isabelle Lampe, Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Die Europäische Steinobstvergilbung (ESFY) an Pfirsich und Aprikosen&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | Seiten= 16 - 43&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Thekla Ackermann, Heinrich Höhn, Markus Bünter&lt;br /&gt;
 | Titel= Europäische Steinobst-Vergilbungskrankheit (ESFY) - Überwachung 2006 in der Schweiz&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Schweizerische Zeitung für Obst- und Weinbau&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 22&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2006&lt;br /&gt;
 | Seiten= 8 - 11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://eppt.eppo.org/view.php?bcode=PYRELY EPPO - EPPT (EPPO Plant Protectin Thesaurus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakterien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Energieeinsparung_im_Gew%C3%A4chshaus</id>
		<title>Energieeinsparung im Gewächshaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Energieeinsparung_im_Gew%C3%A4chshaus"/>
				<updated>2012-03-31T20:49:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Steigende Energiepreise und zunehmende Anforderungen an einen effizienten Energieeinsatz führen zu intensiven Bemühungen der Energieeinsparung im Gewächshausgartenbau. Die Energiekosten gehören neben den Lohnkosten zu einem der entscheidenden Kostenfaktoren im Gartenbau. Der Energieeinsatz kann sowohl durch technische als auch pflanzenbauliche Maßnahmen gesenkt werden. Zu den technischen Maßnahmen zählen unter anderem die Gestaltung der Gewächshaushülle und der  Inneneinrichtung des Gewächshauses sowie die Klimaregelung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einsatz mehrerer Energie sparender Maßnahmen ist zu berücksichtigen, dass die absolut zu erzielende Energieeinsparung mit jeder weiteren Maßnahme sinkt. Bevor Investitionen in aufwändige Maßnahmen und alternative Energieträger getätigt werden, sollen die einfachen Möglichkeiten der Optimierung im Bestand untersucht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung der Gewächshaushülle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Gewächshaushülle steht im Spannungsfeld möglichst hoher Wärmedämmung und der Schaffung eines optimalen Kulturraumes für die Pflanzen. Die Lichtminderung muss aus diesem Grund möglichst gering sein. Zusätzliche Schwierigkeiten entstehen durch die mit zunehmender Wärmedämmung ansteigende Luftfeuchtigkeit im Kulturraum. Dies kann zu pflanzenbaulichen Schwierigkeiten führen und sollte deshalb möglichst vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Lichtbedürftigkeit der Kultur werden die Stehwände, die Giebel, das Fundamente und der Dachraum gedämmt. Energieschirme, die in der Nacht zugefahren werden, ermöglichen eine Dämmung in den Nachtstunden und können am Tage als Schattierung verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kältebrücken und Undichtigkeiten sollten auf jeden Fall vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung der Inneneinrichtung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine optimale Ausnutzung der Gewächshausfläche trägt zur Energieeinsparung bei, da die Flächenproduktivität steigt und die Energiekosten je Pflanzeneinheit sinken. Das Verhältnis von Oberfläche zu Grundfläche sollte deshalb so gestaltet sein, dass bezogen auf die Grundfläche eine möglichst kleine Gewächshausoberfläche vorhanden ist. Dies spricht für die Blockbauweise.&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz von Mobiltischen kann die Nettokulturfläche zusätzlich gesteigert werden. Durch die Wahl eines pflanzennahen Heizungssystems können unnötige Energieverluste vermieden werden. Umluftventilatoren unterstützen bei der gleichmäßigen Temperaturverteilung im Gewächshaus.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimaregelung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimacomputer gehören heutzutage zum Standard in modernen Produktionsgewächshäusern. Es gibt mittlerweile verschiedene moderne Temperaturregelstrategien, die die pflanzenbaulichen Anforderungen berücksichtigen, jedoch ebenfalls die Energieeinsparung zum Ziel haben. &lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass die verwendeten Messfühler regelmäßig gewartet und auf ihre Genauigkeit hin überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.&lt;br /&gt;
 | Titel= Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=aid infodienst e.V.&lt;br /&gt;
 | Ort=   Bonn&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2007&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8308-0701-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schrader, K., Dietrich, R.&lt;br /&gt;
 | Titel= Gewächshäuser und Heizungsanlagen im Gartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=Ulmer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8001-7582-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewächshaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Energieschirm</id>
		<title>Energieschirm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Energieschirm"/>
				<updated>2012-03-31T20:18:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bereits seit Mitte der 70er Jahre werden Energieschirme im Produktionsgartenbau zur zusätzlichen Energieeinsparung installiert. Die Energieeinsparung liegt je nach Ausführung bei rund 20-40 %. In der Regel wird ein Energieschirm in der Nacht geschlossen und am Tage geöffnet, um keine Lichtminderung zu verursachen. Damit weist er gegenüber der Doppelverglasung einen Vorteil auf. Ist tagsüber eine Schattierung gewünscht, kann der Energieschirm zusätzlich auch als Schattierung genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
Energieschirme bestehen aus Bändchen- oder Tuchgewebe mit möglichst geringer Luftdurchlässigkeit. Damit wird ein Aufsteigen der warmen Heizluft in den Dachraum verhindert. Zusätzlich werden Aluminumstreifen eingewebt, um die Abstrahlung langwelliger Strahlung zu verhindern. Soll der Energieschirm als Schattierung benutzt werden, ist neben dem Energieeinsparwert der Schattierwert des Gewebes zu beachten. Beim Einbau von Energieschirmgeweben ist darauf zu achten, dass sie den brandschutzrechtlichen Bestimmungen genügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbringung ==&lt;br /&gt;
Energieschirme werden in Traufenhöhe angebracht, zum Teil wird zusätzlich eine Schürze an den Stehwänden angebracht. Ein Energieschirm kann sowohl hängend als auch aufliegend installiert werden. Die aufliegende Installation hat den Vorteil, dass bei geschlossenem Energieschirm enger gepackt werden kann und die Lichtminderung am Tage möglichst gering ausfällt. Demgegenüber steht jedoch als Nachteil, dass der Energieschirm an den Stellen, an denen er aufliegt, schneller verschleißt.  &lt;br /&gt;
Entscheidend ist, dass der Energieschirm sorgfältig angebracht ist und dicht schließt. Dies hat mehr Einfluss auf die Energieeinsparung als die Auswahl des Energieschirmgewebes. Regelmäßig sollte der Energieschirm auf Verschleiss hin überprüft werden.&lt;br /&gt;
Zunehmend wird dazu übergegangen, einen zweiten Energieschirm bzw. einen Tageslichtschirm zu installieren, um zusätzliche Energieeinsparungen zu realisieren &amp;lt;ref&amp;gt;  Indega, [http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/Hortigate.woa/vb/bericht?nr=50736 Investition in einen zweiten Schirm oder ein doppeltes Tuch ist wirtschaftlich], Indega-Bulletin, November 2011, Wachtberg &amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Schirm mit der höheren Luftdurchlässigkeit wird dann auch als Schattierung verwendet. Zwischen den zwei Energieschirmen bildet sich ein Luftpolster, das als zusätzliche Isolierung wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim raschen Öffnen des Energieschirmes am Morgen ist zu berücksichtigen, dass die Kaltluft aus dem Dachraum unvermittelt in den Pflanzenbestand gelangt. Um eine zu schnelle  Temperaturabsenkung für die Pflanzen zu vermeiden, ist es angeraten, den Energieschirm in Etappen zu öffnen, so dass sich die Luftmassen vermischen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.&lt;br /&gt;
 | Titel= Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=aid infodienst e.V.&lt;br /&gt;
 | Ort=   Bonn&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2007&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8308-0701-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schrader, K., Dietrich, R.&lt;br /&gt;
 | Titel= Gewächshäuser und Heizungsanlagen im Gartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=Ulmer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8001-7582-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewächshaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Energie_sparende_Bew%C3%A4sserung</id>
		<title>Energie sparende Bewässerung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Energie_sparende_Bew%C3%A4sserung"/>
				<updated>2012-03-31T19:44:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Bewässerung im Gewächshaus kann derart gestaltet werden, dass sowohl Wasser als auch Energie sparend bewässert wird. Wasser, das sich auf Stell- und Wegeflächen befindet, geht beim Abtrocknen in Wasserdampf über. Dabei wird Heizenergie benötigt. Beim Ablüften der Luftfeuchtigkeit geht die Energie als latente Wärmeenergie verloren. Moderne Bewässerungssysteme zeichnen sich deshalb durch einen sparsamen Umgang mit Wasser aus.&lt;br /&gt;
Wird eine übermäßige Befeuchtung von Wege- und Arbeitsflächen vermieden, kann damit auch Energie eingespart werden. Eine bedarfsgerechte Bewässerung ist von großer Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewässerungssysteme ==&lt;br /&gt;
=== Gießwagen ===&lt;br /&gt;
Mit dem Gießwagen kann das Wasser gleichmäßig ausgebracht werden. Dafür sind Düsen an einem Trägerstell angebracht, mit dem in Längsrichtung des Gewächshauses über die Kultur gefahren wird. Der Gießwagen kann sowohl hängend in Laufschienen auf Traufenhöhe als auch stehend auf Rädern geführt werden. Der Gießwagen wird in der Regel mit einem Elektromotor angetrieben. Durch die Anpassung der Fahrgeschwindigkeit kann kulturspezifisch bewässert werden. Im Vergleich zur Bewässerung aus Düsenrohren sinkt der Wasserverbrauch je nach Ausgestaltung des Gießwagens um 20 bis 65 % &amp;lt;ref&amp;gt; Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.,Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau, aid infodienst e.V.,  Bonn, 2007, 978-3-8308-0701-8, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlossene Systeme ===&lt;br /&gt;
Versuche haben ergeben, dass sich durch geschlossene Systeme bis zu 50 % Wasser im Vergleich zu Handgießverfahren einsparen lassen &amp;lt;ref&amp;gt; Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.,Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau, aid infodienst e.V.,  Bonn, 2007, 978-3-8308-0701-8, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Überschusswasser beim Gießen versickert dabei nicht, sondern wird zur Wiederverwendung aufgefangen. Es wird zwischen den Systemen Ebbe-Flut, Fließmatte, geschlossene Matte und Fließrinne unterschieden. Durch die nur kurze Befeuchtungszeit wird eine übermäßige Befeuchtung der Stellflächen vermieden. Ein geschlossenes System kann gut automatisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tropfbewässerung === &lt;br /&gt;
Bei der Tropfbewässerung erfolgt der Wasseraustritt drucklos aus den Tropfelementen. Dabei wird die Bodenoberfläche nur am Ort der Tropfstelle befeuchtet. Die Befeuchtung der Pflanzenoberfläche und damit unproduktive Verdunstung wird vermieden. Häufig wird die Tropfbewässerung in Kombination mit der erdelosen Kultur, z.B. in Steinwolle eingesetzt. Eine Automatisierung kann durch die Ergänzung um ein Magnetventil und einen Tensiostaten, der die Bodenfeuchtigkeit misst, erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Labowsky, H.-J., Domke, O., Ludewig, R., Ludolph, D., Schockert, K., Sennekamp, W.&lt;br /&gt;
 | Titel= Heizkosteneinsparung im Unterglasgartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=aid infodienst e.V.&lt;br /&gt;
 | Ort=   Bonn&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2007&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8308-0701-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schrader, K., Dietrich, R.&lt;br /&gt;
 | Titel= Gewächshäuser und Heizungsanlagen im Gartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=Ulmer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8001-7582-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewässerung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Peronospora_sparsa</id>
		<title>Peronospora sparsa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Peronospora_sparsa"/>
				<updated>2012-03-30T10:36:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Seite auf Grundlage der &amp;quot;Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&amp;quot; von Uwe Harzer, DLR Rheinpfalz erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    =&lt;br /&gt;
|Name                = Falscher Mehltau &lt;br /&gt;
|lat_Name            = Peronospora sparsa&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Chromista&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pseudofungi&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Oomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    =&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Peronosporales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Peronosporaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Peronospora&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Falsche Mehltau''', der durch ''Peronospora sparsa'' verursacht wird, tritt an [[Rosen]] und [[Brombeeren]] auf. Die Krankheit kann an Brombeere erhebliche Qualitäts- und Ertragsverluste bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
'''An Brombeeren:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den Blattoberseiten kommt es zu gelben Aufhellungen, die sich nach kurzer Zeit rot-violett färben. Bei starkem Befall welken die Blätter und fallen ab. Befallene grüne Beeren verfärben sich vorzeitig rot, verhärten und vertrocknen schließlich. Sind die Beeren zur Zeit der Infektion bereits rot oder schwarz, werden sie matt und trocknen ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Pilz überwintert als Myzel im Gewebe der Wurzeln und Triebe. Wenn die Bodentriebe im Frühjahr anfangen zu wachsen, wächst der Pilz von den Wurzeln aus in die Jungtriebe ein. Der Pilz wächst im Trieb mit nach oben und befällt junge Blätter und Seitentriebe. Ab circa Mitte April werden bei feucht-warmer Witterung Sommersporen gebildet. Diese werden vom Wind in den Anlagen verbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Eine chemische Bekämpfung mit den zugelassenen [[Pflanzenschutzmittel|Pflanzenschutzmitteln]] ist nicht ausreichend wirksam. Kulturmaßnahmen spielen aus diesem Grund bei der Vorbeugung, bzw. Bekämpfung von Falschem Mehltau eine tragende Rolle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorbeugungsmaßnahmen im Brombeeranbau:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sollten sonnige und gut durchlüftete Standorte gewählt werden, damit langanhaltende Feuchtigkeit vermieden werden kann. Die Sortenwahl ist ebenfalls wichtig: anfällige Sorten wie ,Loch Ness' sollten vermieden werden. Die Sorte ,Navaho' hingegen ist weniger anfällig für ''Peronospora sparsa''. Des weiteren sollte das Blattwerk in Bodennähe nicht zu dicht sein. Auch ein starker Unkrautwuchs in den Pflanzreihen erhöht das Befallsrisiko, da er für günstige mikroklimatische Bedingungen für den Erreger sorgt. Das Unkraut sollte somit regelmäßig beseitigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten_(wissenschaftl._Bezeichnung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Brombeerrost</id>
		<title>Brombeerrost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Brombeerrost"/>
				<updated>2012-03-30T09:51:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Seite auf Grundlage der &amp;quot;Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&amp;quot; von Uwe Harzer, DLR Rheinpfalz erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Brombeerrost (10).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Brombeerrost blattoberseits&lt;br /&gt;
|Name                = Brombeerrost&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Phragmidium violaceum&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Basidiomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pucciniomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Pucciniomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    = &lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Pucciniales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Phragmidiaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Phragmidium&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krankheit '''Brombeerrost''' wird von dem Pilz ''Phragmidium violaceum'' verursacht, der zu der Ordnung der [[Rostpilze]] gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Auf den Blattoberseiten befallener Brombeerpflanzen erscheinen dunkelrote Blattflecken, während blattunterseits gelborange bis orangerote Sporenlager sichtbar werden. Es kann zu vorzeitigem Blattfall kommen, der die Pflanze schwächt. Besonders dornenlose Sorten werden verstärkt von Brombeerrost befallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Pilz überwintert in Form von Teleutosporen auf dem Falllaub, bzw. auf überdauernden, grünen Blättern. Sie keimen in einem Zeitraum von März bis April aus. Für die Infektion ist eine feucht-warme Witterung erforderlich. Der Pilz kann die Brombeerpflanzen bis in den Frühsommer hinein befallen. Der Pilz bleibt ganzjährig an der Brombeere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Vorbeugende Maßnahmen können den Befall eindämmen oder sogar verhindern. Das rechtzeitige Auslichten dichter Bestände ist beispielsweise eine sinnvolle Kulturmaßnahme. Das Falllaub sollte zeitnah entfernt werden, damit dem Pilz Überwinterungsmöglichkeiten genommen werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Falllaubverrottung zu fördern. Des weiteren kann sich eine harmonische Stickstoffdüngung positiv auswirken. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Pflanzstreifen möglichst unkrautfrei bleiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen Blüte und Ernte ist oftmals eine chemische Bekämpung nützlich oder auch notwendig. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Brombeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Brombeerrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Rankenkrankheit_der_Brombeere</id>
		<title>Rankenkrankheit der Brombeere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Rankenkrankheit_der_Brombeere"/>
				<updated>2012-03-30T08:03:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Seite auf Grundlage der &amp;quot;Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&amp;quot; von Uwe Harzer, DLR Rheinpfalz erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Rhapdospora Bild 32.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Schadbild der Rankenkrankheit an Brombeere&lt;br /&gt;
|Name                = Rankenkrankheit der Brombeere&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Rhabdospora ramealis&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Ascomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pezizomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Ascomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        = &lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    =&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = &lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = &lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Rhabdospora&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Rankenkrankheit''' wird von dem Pilz ''Rhabdospora ramealis'' erregt. Als Wirtspflanze dient die [[Brombeere]]. Je nach Befallsstärke kann der Pilz das Absterben der Brombeerpflanzen verursachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Auf den Ranken erscheinen zunächst kleine, intensiv dunkelgrün gefärbte Flecken. Später werden diese durch größere, violette Flecken ersetzt. Diese sind länglich geformt und verfärben sich nach einiger Zeit braun. Die Flecken sind rötlich umrandet. Im Frühjahr bilden sich schwarze Fruchtkörper auf den Befallsstellen. Bei starkem Befall kann es zum Absterben der Ranken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Pilz befällt nur diesjährige Ranken. Er überwintert als Myzel auf den Befallsstellen an den Ranken. Im Myzel werden schwarze, kugelförmige Pyknidien gebildet. Die Infektionen erfolgen hauptsächlich von April bis Mitte Juni. Langanhaltende Niederschläge fördern den Befall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Um den Befall mit ''Rhabdospora ramealis'' zu vermeiden, sollten einige vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Zum einen sollte der Pflanzenbestand möglichst locker gehalten werden, sodass eine gute Durchlüftung möglich ist. Dies führt zum schnelleren Abtrocknen der Ranken und reduziert somit das Befallsrisiko. Es sollten regelmäßige Befallskontrollen durchgeführt werden. Infizierte Ranken sind schnellstmöglich zu entfernen. Des weiteren ist es sinnvoll, neue Seitentriebe kontinuierlich zu kürzen, damit sie maximal eine Länge von 10 - 15 cm erreichen. Auch die Sortenwahl ist entscheidend, da die Sorten unterschiedlich anfällig sind. Aus diesem Grund sind Sorten we ,Thornless Evergreen' in befallsgefährdeten Gebieten vorteilhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Hauptinfektionsperiode von April bis Mitte Juni ist eine chemische Bekämpfung sinnvoll. Die [[Pflanzenschutzmittel]] sollten vor Regenperioden ausgebracht werden. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Brombeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Rhabdospora&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Himbeerrost</id>
		<title>Himbeerrost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Himbeerrost"/>
				<updated>2012-03-29T10:31:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Vorlage &amp;quot;Unvollständig&amp;quot; eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    =&lt;br /&gt;
|Name                = Himbeerrost&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Phragmidium rubi-idaei&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Basidiomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pucciniomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Pucciniomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    = &lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Pucciniales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Phragmidiaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Phragmidium&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Himbeerrost''' wird von dem Pilz ''Phragmidium rubi-idaei'' verursacht, der zu der Ordnung der [[Rostpilze]] gehört. Aufgrund vorzeitigen Blatfalls kann es zu Ertragsverlusten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Ab Mai/Juni bilden sich auf den Blattoberseiten orangefarbene Sporenlager, die Aecidien. Auch blattunterseits sind etwas später orangefarbene Sporenlager zu erkennen. Hierbei handelt es sich um die Uredolager, die für die Ausbreitung des Pilzes verantwortlich sind. Bei starkem Befall kann es zu einem vorzeitigen Blattfall kommen, der wiederum Ertragseinbußen zur Folge haben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Mithilfe von Teleutosporen überwintert der Pilz an abgefallenen Blättern. Ab Januar sind diese keimfähig. Im Frühjahr und Frühsommer infiziert der Pilz frisches Laub. Vor allem im Mai/Juni bei feucht-warmer Witterung herrscht ein erhöhtes Befallsrisiko. Der Pilz bildet Aecidien auf den Blattoberseiten. Die Acidiosporen dringen in die Himbeerblätter ein. Auf den Blattunterseiten entstehen Uredolager, die durch das Ausstoßen von Uredosporen für die Verbreitung des Pilzes sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Vorbeugend sollten einige Maßnahmen getroffen werden, die die Infektion mit dem Pilz vermeiden können. Wichtig ist beispielsweise das rechtzeitige Auslichten der Bestände. Des weiteren sind befallene Ruten möglichst schnell zu entfernen, damit der Befall sich nicht im Bestand ausbreitet. Eine harmonische Stickstoffdüngung kann sich ebenfalls positiv auf das Befallsrisiko auswirken. Zu dichte Stände sollten unbedingt vermieden werden. Außerdem muss die Verrottung des Falllaubs gefördert werden. Ist dies nicht möglich, sollte es entfernt werden, da der Pilz auf abgefallenen Blättern überwintert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liegt ein Befall vor, sollte auf chemische Bekämpfungsmaßnahmen zurückgegriffen werden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Himbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Himbeerrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/L%C3%BCftung</id>
		<title>Lüftung</title>
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				<updated>2012-03-28T20:18:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gewächshäuser müssen regelmäßig gelüftet werden. Dabei wird die Gewächshausluft mit der Außenluft ausgetauscht. Die Lüftung dient zum einen der Entfeuchtung der Gewächshausluft, zum anderen dem Ausgleich des Kohlendioxid-Verbrauches. Zusätzlich wird die Temperatur geregelt, indem überschüssige Wärme abgeführt wird. Nach Pflanzenschutzmitteleinsätzen dient die Lüftung dazu, Pflanzenschutzmitteldämpfe abzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüftung erfolgt üblicherweise über Öffnung der Lüftungsklappen, die wasserdicht schließen und sturmsicher sein müssen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanzen keiner Zugluft ausgesetzt sind. Bei Sturmgefahr ist sicherzustellen, dass zügig abgelüftet wird. Dabei werden zunächst die dem Wind zugewandten Lüftungsklappen geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freie und Zwangslüftung ==&lt;br /&gt;
Es wird zwischen '''freier Lüftung''' und '''Zwangslüftung''' unterschieden. Bei der freien Lüftung findet ein selbstständiger Luftaustausch durch Öffnen der Lüftungsklappen statt. Der Austausch wird angeregt durch die Temperaturunterschiede im Gewächshausinneren und der Außenluft sowie durch den Winddruck. Je größer der Temperaturunterschied und je stärker der Wind, desto schneller tauscht sich die Luft aus. Dies wird anhand der Luftwechselzahl gemessen, die angibt, wie viel Luftvolumen im Vergleich zum Gewächshausvolumen pro Stunde ausgetauscht wird. Bei normaler Lüftung liegt der Wert zwischen 40 und 50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn im Sommer bei hohen Temperaturen der Temperaturunterschied nicht ausreicht und Windstille herrscht, erfolgt ein nur unzureichender Luftaustausch. Dann hilft eine Zwangslüftung, bei der die Lüftung mit Hilfe von Ventilatoren unterstützt wird. Dies verursacht jedoch zusätzlich Stromkosten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lüftung öffnen sich entweder einzelne Lüftungsklappen oder ganze Lüftungsbänder über die gesamte Länge des Gewächshauses. Sie könne als Klapp-, Dreh- oder Wendeflügel ausgestaltet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lüftungsklappen können im Dach, im Giebel oder in der Stehwand angebracht sein. Besonders effektiv ist die Kombination einer Dach- mit einer Stehwandlüftung. Bei Folienhäusern mit Seitenlüftung wird die Lüftung als Folienschürze, die sich von oben nach unten öffnet oder als Wickellüftung, die sich von unten nach oben öffnen, konstruiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Öffnen und Schließen der Lüftungselemente werden Zahnstangengetriebe, Hebelmechanismen oder Seilzüge verwendet. Üblicherweise erfolgt die Regelung der Lüftung heute vollautomatisch auf Grundlage von Messfühlern, die Regen, Windgeschwindigkeit, Windrichtung u.a. erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Schrader, K., Dietrich, R.&lt;br /&gt;
 | Titel= Gewächshäuser und Heizungsanlagen im Gartenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag=Ulmer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2011 &lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-8001-7582-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Storck, Harmen&lt;br /&gt;
 | Titel= Taschenbuch des Gartenbaues&lt;br /&gt;
 | Verlag=Ulmer-Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=   Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1994 &lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-8001-4114-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewächshaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Bioenergie</id>
		<title>Bioenergie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Bioenergie"/>
				<updated>2012-03-28T20:10:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Bereitstellung von Energie als Wärme, Strom oder Kraftstoff auf Grundlage von Biomasse gilt als Bioenergie. Der mit Abstand wichtigste Bioenergieträger ist in Deutschland das Holz, das als Hackschnitzel oder Pellets verwendet wird. Darüber hinaus werden Getreide, Stroh, Pflanzenöle wie Rapsöl und Palmöl oder Biogas eingesetzt. Große Teile der Biomasse stammen aus der Forst- und Landwirtschaft. Daneben finden biogene Reststoffe und Abfälle Verwendung. Bioenergie liefert damit einen Anteil an der Gesamtheit der regenerativen Energien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktanteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wurden knapp über 70 % der gesamten Endenergie aus erneuerbaren Energiequellen im Jahr 2010 durch die verschiedenen energetisch genutzten Biomassen bereitgestellt. Dabei deckte die Bioenergie in 2010 (bezogen auf den Endenergieverbrauch) in Deutschland 5,5 % des gesamten Stromverbrauchs, 8,73 % des gesamten Wärmebedarfs und 5,8 % des gesamten Kraftstoffverbrauchs &amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.erneuerbare-energien.de www.erneuerbare-energien.de] &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile alternativer Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Bioenergie ist CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutral und damit klimaschonend. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Einsatz fossiler Energieträger. Daneben weist die Bioenergie zum Teil einen preislichen Vorteil gegenüber fossilen Energieträgern auf und ist aufgrund der ansteigenden Preise für fossile Energieträger wettbewerbsfähig geworden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht jedoch zum Teil beträchtliche Investitionen in einen entsprechenden Biomasseheizkessel oder ein Blockheizkraftwerk, Brennstofflager und eventuell Enstaubungseinrichtungen, die für die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Emissionsgrenzwerte notwendig sind. Die Anlage sollte aus diesem Grund in der Art dimensioniert sein, dass sie höchstmögliche Auslastung in Volllastbetrieb erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass biogene Festbrennstoffe sowohl bezogen auf den Kessel als auch für die Lagerung des Brennstoffes einen deutlich größeren Platzbedarf aufweisen. Der Einsatz von Bioenergieträgern erfordert in der Regel eine regelmäßige Wartung, wobei die Wartungsintervalle kürzer sind als bei konventionellen fossilen Energieträgern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brennstoffeigenschaften sind nicht immer homogen. Hierunter leiden die Möglichkeiten zur Automatisierung und die Störanfälligkeit der Heizanlage steigt. Dies gilt insbesondere für Holzhackschnitzel, die je nach Ausgangsholz von unterschiedlicher Qualität sind. Demgegenüber werden Holzpellets nach DIN-Norm hergestellt, so dass von einer gleich bleibenden Qualität ausgegangen werden kann. Dies führt jedoch auch zu höheren Brennstoffkosten. Zu beachten ist die regionale Verfügbarkeit, da der Transport über weite Strecken Holz als Brennstoff verteuert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Flächenkonkurrenz mit Nahrungsmitteln stehen einzelne Bioenergieträger in der Kritik. Hierzu zählt zum Beispiel der zur Biogasgewinnung angebaute Mais. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzielle Förderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bioenergie als CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-neutrale Energie wird von staatlicher Seite aus finanziell gefördert, um den Klimaschutzzielen gerecht zu werden. Vor allem das Erneuerbare-Energien-Gesetz, aber auch das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt sind wichtige Förderprogramme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bioenergie im Gartenbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund steigender Energiepreise ist es für Gartenbaubetriebe interessant geworden, Erdgas und Heizöl durch den Einsatz von Biomasse als Energieträger zu ersetzen. Holzhackschnitzel und Holzpellets sowie die Abwärmenutzung von Blockheizkraftwerken, die mit Biogas oder Pflanzenölen (Palmöl, Rapsöl) betrieben werden, werden für die Beheizung der Gewächshäuser verwendet. Der preisliche Vorteil bei den Pflanzenölen ist aufgrund der stark gestiegenen Marktpreise jedoch bereits wieder verloren gegangen. Bei der Abwärmenutzung einer Biogasanlage ist zu prüfen, ob das Wärmeerzeugungsprofil der Biogasanlage zum Wärmebedarfsprofil des Gartenbaubetriebes passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes hat den Vorteil eines hohen Wirkungsgrades, da sowohl die thermische als auch elektrische Energie genutzt wird. Aufgrund der Verwendung nachwachsender Rohstoffe sind die Netzbetreiber verpflichtet, den Strom vorrangig aufzunehmen und nach den Vorgaben des EEG zu vergüten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Biomasseheizung optimal zu nutzen, sollte die Regelung des Kessels passend in die Klimaregelung eingebunden sein. Die Ergänzung mit einem Pufferspeicher ermöglicht es, Schwankungen auszugleichen und die Auslastung des Biomassekessels zu erhöhen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe&lt;br /&gt;
 | Titel= [http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/Hortigate.woa/vb/bericht?nr=40626 Leitfaden – Bioenergie im Gartenbau]&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=   Gülzow&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=  978-3-00-020655-9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten&lt;br /&gt;
 | Titel= [http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/Hortigate.woa/vb/bericht?nr=43656 Energieträger im Gartenbau – Alternativen zu Erdöl und Erdgas]&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=   München&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=  &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jacobsen</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Thymian_Marktangebote</id>
		<title>Thymian Marktangebote</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Thymian_Marktangebote"/>
				<updated>2012-03-28T12:05:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Schlaghecken: Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Marktangebote.jpg | right  | thumb | 200px  | Thymian Marktangebote.]] &lt;br /&gt;
Im Handel gibt es sehr umfangreichens Angebot an [[Thymiane|Thymian]] Topfpflanzen, frischen Thymian-Zweigen, tiefgefrorene Kräutermischungen mit [[Thymiane|Thymian]], getrockneten Thymian, Pestos mit Thymian, Tees anderes mehr. Im Folgenden wird das Marktangebot in die beiden Bereichen &amp;quot;Angebot für Küche und Gesundheit&amp;quot; und &amp;quot;Pflanzen für Ziergärten und Parks usw.&amp;quot; näher vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thymianangebote für Küche und Gesundheit ==&lt;br /&gt;
=== Frisch geschnittener Thymian ===&lt;br /&gt;
In Gemüsefachgeschäften und gut sortierten Supermärkten, Discounter usw. gibt es oft auch frisch geschnittene Thymianzweige für die Verwendung in der Küche als beliebtes Würzmittel. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  &amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Thymus vulgaris 15 cm -1.jpg      |Thymus vulgaris: Frischware für dneeFrischmarkt&lt;br /&gt;
Bild: Thymus-vulgaris-in-Box.jpg         | Frische Zweige vom &amp;quot;Deutschen Thymian&amp;quot; in einer Box.&lt;br /&gt;
Bild: Thymian-geschnitten-Beutel.jpg     | Großes Bündel von &amp;quot;Deutschem Thymian&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Bild: Kräuter-Frisch-JZ.jpg              | Großes Frischkräuterangebot mit Thymian.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anbieter von frischen Thymian-Zweigen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Firma&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Wer wird beliefert?&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Ort&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Straße&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Produkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  | [http://www.boettcher-gartenbau.de/ Böttger Stefan, Frische Kräuter]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Bürstadt (Hessen) bei Worms&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Gärtnersiedlung 9+10&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.boettcher-gartenbau.de/kraeuter.php?content_thymian.php ''Thymus vulgaris'']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  | [http://www.dreesen.de/startseite.html Dreesen Frische Kräuter GmbH]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Rosenweiherweg 20 · &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Bornheim bei Bonn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.dreesen.de/kraeuterkunde/thymian.html ''Thymus vulgaris'']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  | [http://www.schnittlauch.de Jung, Klaus Frische Kräuter GmbH]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Dieburger Straße 36 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.schnittlauch.de/kraeuter/detail/thymian.htm ''Thymus vulgaris'' &amp;lt;br&amp;gt; ''Thymus x citriodorus'']&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  | [http://swangolt-shop.de Swangolt]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Verbraucher&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Hauptstr. 95&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | 67482 Böbingen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://swangolt-shop.de/shop/article_261911/Thymian.html?shop_param=cid%3D5%26aid%3D261911%26 T''hymian vulgaris'' Bio]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thymian als Topfpflanze ===&lt;br /&gt;
Die größte Bedeutung auf dem Frisch-Produkte-Markt im Thymianbereich hat ohne Zweifel der Topf-Thymian. Meistens angeboten wird [[Thymus vulgaris]] und [[Thymus x citriodorus]].  &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Kräuter-im-Topf-Anbau.jpg          | Blick in eine Topfkräuter-Gärtnerei.&lt;br /&gt;
Bild: Thymus vulgaris Fredo.jpg          | Echter Thymian.&lt;br /&gt;
Bild: Thymus-citriodorus-Topf-1.jpg      | Zitronenthymian&lt;br /&gt;
Bild: Thymus-longicaulis-Jungpflanze.jpg | Kaskadenthymian&lt;br /&gt;
Bild: Thymus serpyllum Coccineus.jpg     | Sandthymian&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anbieter von Thymianpflanzen im Topf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;    |Firma&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Wer wird beliefert&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Ort&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Straße&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  |Produkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://www.gaissmayer.de Gaismayer Stauden- und Kräuter.]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Selbstversorger&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Illertissen (Raum Ulm)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Jungviehweide 3 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.pflanzenversand-gaissmayer.de/group_view,Thymus+-+Thymian,43d45ba104ab2b1b4a95091d608e31a4,de.html Thymianarten bzw. -sorten]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://www.gbz-papenburg.de Gartenbauzentrale eG (GBZ).]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Papenburg&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Schulze-Delitzsch-Str. 10 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.gbz-papenburg.de/pages/seiten.php5?Seite=kraeuter Topfkräuter]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://bio-kraeuter.de Herb Christian: Bio-Kräuter.]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Selbstversorger&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Kempten im Allgäu&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Heiligkreuzerstr. 70&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://bio-kraeuter.de/index.php?cat=c15_BIO-Thymian.html&amp;amp;XTCsid=24fce490d5baa40d12fd23e278341c11 15 Thymianarten bzw. -sorten]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://www.topfkraeuter.de KräuterGut, Dworschak-Fleischmann, Bioland.]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Nürnberg&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Kraftshofer Hauptstraße 265 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.topfkraeuter.de Sortiment]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de Rühlemann´s Kräuter und Duftpflanzen.]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Selbstversorger&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Horstedt/ROW&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Auf dem Berg 2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/Wuerzkraeuter/Thymian?sCoreId=374fe5768e701027631eca135bcbbd8f  18 Thymianarten bzw. -sorten ]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://www.syringa-pflanzen.de Syringa. ]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Selbstversorger&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Hilzingen-Binningen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Bachstraße 7 &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.syringa-pflanzen.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=Thymian&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0 18Thymianarten im Topf]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://swangolt-shop.de Swangolt Organic Agriculture.]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Böbingen (Pfalz)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Hauptstraße 95&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://swangolt-shop.de/shop/article_261911/Thymian.html?shop_param=cid%3D5%26aid%3D261911%26 Eine Thymianart im Topf ]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://volmary.com Volmaryn (Nebelung).]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Handel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Münster&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Kaldenhofer Weg 70&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://volmary.com/erwerbsgartenbau/soulfood.jsf Soulfood: 6 Topf-Thymianarten im 13 cm Topf]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;                  |[http://volmary.com Volmary (Nebelung).]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Selbstversorger&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Münster&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                | Kaldenhofer Weg 70&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;                |[http://www.tom-garten.de/pflanzen/kraeuterpflanzen.html Zwei Thymianarten im Topf]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Getrockneter Thymian ===&lt;br /&gt;
In den meisten Gewürzregalen der Küchen findet man getrockneten Thymian in Gläschen.  Verwendet für diesen Zweck wird meistens die Art Thymus vulgaris. Angeboten werden unterschiedliche Aufbereitungsformen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Getrocknet: Blättchen&lt;br /&gt;
* Getrocknet: geschnitten&lt;br /&gt;
* Getrocknet: gerebelt&lt;br /&gt;
* Getrocknet: gemahlen&lt;br /&gt;
* Gefriergetrocknet (bes. schonende Trocknung, meist sind die verwendeten Blättchen noch erkennbar) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery  perrow=&amp;quot;4&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Thymian-getrocknet .jpg                | Getrockneter Thymian als Sackware im Großhandel&lt;br /&gt;
Bild: Thyme-spice.jpg                        | Getrocknete Thymianblättchen&lt;br /&gt;
Bild: Thymus-vulgaris-gefriergetrocknet.jpg  | Gefriergetrockneter Thymus vulgaris mit ganzen Blättchen.&lt;br /&gt;
Bild: Thymian-gemahlen--09.jpg               | Gemahlener Thymian als Speisewürze.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Angebotsspektrum mit Preisvergleich:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Supermarktbesuch am 17.02.2012 im Raum Neustadt/Wstr. wurden 7 verschiedene Thymianangebote von 5 Herstellen angetroffen. Interessant ist der Preisvergleich auf der 100 g Basis. Bezüglich der Qualität spricht einiges dafür, der gefriergetrockneten Ware die besten Noten zu geben. Ansonsten empfiehlt es sich, selber die Qualität zu vergleichen und auch den Preis pro 100 g bei der Einkaufsentscheidung einzubeziehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Angebotsvergleich am 17.02.2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;     |Produkt&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=“center“   |Bezeichnung&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;   |Menge&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;   |Verpackung&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;   |Preis&lt;br /&gt;
!class=&amp;quot;dunkel&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;   |Preis je 100 g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gefriergetrocknet&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 7 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Gläschen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 1,99 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 28,43 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gefriergetrocknet&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 14 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Gläschen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 1,99 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 14,41 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | getrocknet&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 25 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikbeutel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 1,99 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 7,96 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gerebelt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 25 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikdose&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 3,99 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 15,96 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | geschnitten&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 20 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Gläschen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 0,49 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 2,25 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gerebelt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 15 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikbeutel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 1,69 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 11,69 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| A7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gerebelt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 30 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikbeutel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 1,69 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 5,63 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| B1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gerebelt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 30 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikbeutel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 2,59 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 8,63 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| B2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | ohne Angabe&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 15 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Dose&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 1,89 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 12,60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| B3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | ohne Angabe&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 30 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikbeutel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 2,79 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 9,30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hell&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;| B4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | gerebelt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 25 g&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | Plastikbeutel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 2,79 €&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;           | 11,79 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anbieter von getrocknetem Thymian:'''&lt;br /&gt;
* [http://edora.net Edora-Gewürze]&lt;br /&gt;
* [http://www.fuchs-gewuerze.de Fuchs-Gewürze]&lt;br /&gt;
* [http://www.hes-gewuerze.de H.E.S.-Gewürze]&lt;br /&gt;
* [http://www.kotanyi.at Kotanyi-Gewürzwelt]&lt;br /&gt;
* [http://www.kraeuterhaus.net Kräuterhaus]&lt;br /&gt;
* [http://www.ostmann.de Ostmann-Gewürze]&lt;br /&gt;
* [http://www.wagner-gewuerze.de Wagner Gewürze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefgefrorener Thymian ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Tiefkühlkostanbieter findet man auch tiefgefrorene Küchenkräuter, entweder als Kräutermischungen mit Thymian oder auch pur. Die Hersteller verwenden dazu als Thymianart meist Thymus vulgaris. In der Küche sind tiefgefrorene Küchenkräuter insbesondere für die Verfeinerung von gekochten Gerichten geeignet. Dazu einfach die gewünschte Menge direkt in noch gefrorenem Zustand, kurz vor der Fertigstellung z.B. in den Suppentopf geben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery &amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Kräutermischung-gefroren-mit-Thymian-2.jpg | Kräuterbox, tiefgefroren, mit Thymian&lt;br /&gt;
Bild: Kräutermischung-gefroren-mit-Thymian-1.jpg | Küchenkräuter, tiefgefroren, mit Thymian&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anbieter von Thymian in tiefgefrorenen Kräutermischungen:'''&lt;br /&gt;
* [http://www.herbafrost.be Herbafrost:] Über 20 verschiedene Küchenkräuter.&lt;br /&gt;
* [http://www.iglo.de Iglo:] &amp;quot;Italienische Kräuter mit Zwiebeln, Petersilie, Basilikum, Knoblauch, Oregano und Thymian&lt;br /&gt;
* [http://www.rosemaryandthyme.co.uk Rosemaryandthyme:] Über 20 verschiedene Küchenkräuter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thymian in Pestos und Soßen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Pestos oder Soßenmischungen sind verschiedene Gewürze und Küchenkräuter enthalten, in einigen auch Thymian. Anregungen zur eigenen Herstellung gibt es im Internet. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tipps zur Herstellung von Thyminasoßen oder Pesto mit Thymian: &amp;lt;br&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
* [http://www.chefkoch.de/rs/s0/thymian+pesto/Rezepte.html Über 70 Rezepte bei Chefkoch.]&lt;br /&gt;
* [http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Thymianpesto-1018918.html Ein besonderes Thymianrezept.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anbieter von Pestos/Soßen mit Thymian''' &lt;br /&gt;
* [http://swangolt-shop.de Swangold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thymian-Tee ===&lt;br /&gt;
Thymian ist auch ideal für die Teezubereitungen geeigent. Thymiantee gehört zwar nicht unbedingt zu den Teearten, die man zum üblichen &amp;quot;Teetime&amp;quot; trinkt. Sein Wert und seine Beliebtheit liegt mehr im Bereich der Gesundheitsförderung.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Drei Thymian-Varianten stehen für die Tee-Zubereitung zur Verfügung:'''&lt;br /&gt;
* Übliche Teebeutel, auch als Kräutertee Mischung &lt;br /&gt;
* Getrocknetem Teeblättchen &lt;br /&gt;
* Frisch geschnittener Thymian&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Teezubereitung:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Verwendung von losem Thymiantee 2 Teelöffel pro Tasse (150 ml) mit kochendem Wasser übergießen und je nach Verwendungzweck und Vorliebe 5 Minuten ziehen lassen. Je nach gewünschter Wirkung empfehlen Fachleute 3-15 Minuten. Den Thymian absieben und dann den Tee genießen. Bei Bedarf z.B. mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana Stevia] oder Honig süßen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Getrockneter Thymiantee steht in den meisten Küchen vermutlich als Speisewürze in Gläschen bereit. Eine besonders hochwertigen Variante des getrockneten Tyhmians ist der gefriergetrocknete Thymian. Hierbei trocknen die Hersteller die Thymianblättchen (meist Thymus vulgaris) auf 20-30% ihres Ursprunggewichtes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die höchste Stufe der Thymianverwendung bei der Teezubereitung ist natürlich die Verwendung frisch geernter Thymianzweige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Bilder zum Thymiantee&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Bild: Thymiantee-Tasse-1.jpg          | Eine Tasse Thymiantee.&lt;br /&gt;
Bild: Thymian_Tee_in_der_Kanne.jpg    | Thymianblättchen in der Teekanne.&lt;br /&gt;
Bild: Thymian_Tee_in_der_Kanne-1a.jpg | Blättchen von Th. vulgaris in der Teekanne. &lt;br /&gt;
Bild: Kräutertee mit Thymian-2a.jpg   | Kräutertee-Mischung mit Thymian in Netzbeutel&lt;br /&gt;
Bild: Kräutertee mit Thymian-1.jpg    | Kräutertee-Mischung mit 1% Thymianblättchen.&lt;br /&gt;
Bild: Thymiantee-mit-Honig--09b.jpg   | Kräutertee im Teebeutel mit 25% Thymian.&lt;br /&gt;
Bild: Thymiantee-mit-Honig--12a.jpg   | Kräutertee mit 1/4 Thymian und Honiggranulat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Teeanbieter:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.kraeuter-welt.de/tee/kraeutertee/thymiantee.html Thymiantee: Kräuterwelt]&lt;br /&gt;
* [http://www.alnatura.de/de/produkt/18306 Thymiantee Alantura]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thymian Hustensaft ===&lt;br /&gt;
[[Bild: Thymian-Hustensaft.jpg    | left | thumb | 150px  | Thymian Hustensaft ]]&lt;br /&gt;
* Thymin-Hustensaft gilt als wirksames Hilfsmittel bei Atemwegserkrankungen.&lt;br /&gt;
* Er wird auch für Kinder ab 1 Jahr empfohlen.&lt;br /&gt;
* Bei der Anwendung unbedingt die Gebrauchsanweisung beachten!&lt;br /&gt;
* Siehe auch die näheren Hinweise im Kapitel: [[Thymiane#Wirkung als Heilpflanze | Wirkung als Heilpflanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anbieter von Thymian Hustensaft:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www1.ct-arzneimittel.de CT-Arzneimittel]&lt;br /&gt;
* [http://www.dentinox.de Dentinox]&lt;br /&gt;
* [http://www1.ratiopharm.com Ratiopharm]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Thymianpflanzen für den Ziergarten oder die Parkgestaltung''' ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Zierkräuter-Gartenmarkt.jpg   | right | thumb | 150px | Zierkräuter im Gartenmarkt. ]]&lt;br /&gt;
Mit seinen vielen Arten, Sorten, Wuchsformen, Blatt- und Blütenfarben sowie den unterschiedlichsten Düften sind Thymianpflanzen auch ein bereichung von Ziergärten und Parkts. Um die volle Schönheit des Angebots erleben zu können bzw. die entspreuchenden Arten und Sorten kaufen zu können, muß man schon eine entsprechende Baumschule oder Staudengärtnerei aufsuchen. Eine erstaunlich große Angebotspatette gibt es inzwischen auch über den Internet-Versandhandel. Eine Links zu solchen Anbietern, siehe weiter oben unter der Überschrift &amp;quot;Thymian als Topfpflanze. Weitere Angebote findet man im Internet mit Hilfe des Suchwortes: &amp;quot;Thymianpflanzen&amp;quot;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Dachler Miachael und Helmut Pelzmann &lt;br /&gt;
 | Titel= Arznei- und Gewürzpflanzen, Anbau, Ernte, Aufbereitung.&lt;br /&gt;
 | Verlag= Österreichischer Agrarverlag&lt;br /&gt;
 | Ort= Klosterneuburg  &lt;br /&gt;
 | Jahr=  1999&lt;br /&gt;
 | ISBN=  3-7040-1360-9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Grünwald Jörg und Christof Jänicke&lt;br /&gt;
| Titel= Grüne Apotheke, Selbstbehandlung mit pflanzlichen Heilmitteln&lt;br /&gt;
| Verlag= Gräfe und Unzer Verlag&lt;br /&gt;
| Ort= München&lt;br /&gt;
| Jahr= 2004&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-7742-6464-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Heeger, Erich, F.&lt;br /&gt;
| Titel= Handbuch des Arznei- und Gewürzpflanzenbaus&lt;br /&gt;
| Verlag= Verlag Harri Deutsch&lt;br /&gt;
| Ort= Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
| Jahr= 1989&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8171-1120-7        &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Kötter Engelbert&lt;br /&gt;
| Titel= Das große GU-PraxisHandbuch Kräuter.&lt;br /&gt;
| Verlag= Gräfe und Unzer&lt;br /&gt;
| Ort= München&lt;br /&gt;
| Jahr= 2009&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8338-1129-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Möhring Wolfgasng&lt;br /&gt;
| Titel= Antibiotika aus der Natur.&lt;br /&gt;
| Verlag= W.Ludwig Buchverlag&lt;br /&gt;
| Ort= München&lt;br /&gt;
| Jahr= 1999&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-7787-3739-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Münzing-Ruef, Ingeborg&lt;br /&gt;
| Titel= Geschichte - Kursbuch der gesunden Ernährung&lt;br /&gt;
| Verlag= Weltbild GmbH&lt;br /&gt;
| Ort= München&lt;br /&gt;
| Jahr= 1999&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8289-1101-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Schönfelder Ingrid und Peter&lt;br /&gt;
| Titel= Das neue Handbuch der Heilpflanzen.&lt;br /&gt;
| Verlag= Franckh-Kosmos Verlags-GmbH&lt;br /&gt;
| Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
| Jahr= 2004&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8047-2134-6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Spiegels Peter&lt;br /&gt;
| Titel= Kräuterapotheke.&lt;br /&gt;
| Verlag= BLV Buchverlag GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
| Ort= München&lt;br /&gt;
| Jahr= 2008&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8354-0350-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor= Vogel, Georg&lt;br /&gt;
| Titel= Handbuch des speziellen Gemüsebaus&lt;br /&gt;
| Verlag= Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
| Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
| Jahr= 1996&lt;br /&gt;
| ISBN= 3-8001-5285-1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links==&lt;br /&gt;
'''Siehe auch in Hortipendium'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Thymiane]]: Hauptatikel&lt;br /&gt;
*[[Thymus x citriodorus]]: Zitronenthymian&lt;br /&gt;
*[[Thymus longicaulis]]: Kaskadenthymian&lt;br /&gt;
*[[Thymus pulegioides]]: Gemeiner Thymian, (Feldthymian, Breitblättriger Thymian, Quendel)&lt;br /&gt;
*[[Thymus vulgaris]]: Echter Thymian (Deutscher Thymian)&lt;br /&gt;
*[[Thymiananbau | Der Anbau von Thymian.]] &lt;br /&gt;
*[[Thymian im Hausgarten]]&lt;br /&gt;
*[[Heilpflanze Thymian]]&lt;br /&gt;
*[[Portal: Gemüsebau]]	&lt;br /&gt;
*[[Portal: Pflanzliche_Nahrungsmittel | Portal: Pflanzliche Nahrungsmittel]]&lt;br /&gt;
*[[Gemüsearten und Küchenkräuter | Gemüsearten und Küchenkräutern (A-Z): Umfassende Informationen zu den einzelnen Arten ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.ami-informiert.de/ Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)]&lt;br /&gt;
* [http://www.wuerzkraut.de/inhalt/thymian.htm Frische Küchenkräuter, Gerd Richter Kräuterhaus.]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Thym_vul.html Gernot Katzer´s Thymianseiten.]&lt;br /&gt;
* [http://buecher.heilpflanzen-welt.de/BGA-Kommission-E-Monographien/ Heilpflanzen der Welt. Monographie BGA/BfArM der &amp;quot;Kommission E&amp;quot;.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gewuerzlexikon.de/index.html Lexikon der Küchenkräuter und Gewürze.]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Thymian Thymiane in Wikipedia.]&lt;br /&gt;
* [http://www.heilpflanzen-welt.de/1984-12-Thyme-Thymi-herba/ Thymi herba (Thymiankraut) Monographie der &amp;quot;Kommission E&amp;quot;.]&lt;br /&gt;
* [http://www.was-wir-essen.de/abisz/kraeuter.php Was wir essen. AID-Informationen zu Kräuter.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küchenkräuter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anbausparten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schlaghecken</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Rutenkrankheiten_der_Himbeere</id>
		<title>Rutenkrankheiten der Himbeere</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Rutenkrankheiten_der_Himbeere"/>
				<updated>2012-03-28T10:32:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: Bilder eingebunden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rutenkrankheiten können an [[Himbeeren]] zu enormen Ertragsverlusten führen und sind vor allem bei anfälligen Sorten wie ,Tulameen' ernstzunehmen. Bei Befall werden an den Ruten Nekrosen sichtbar, die das Absterben des Gewebes verursachen. Ausgangspunkte der Rutenkrankheiten sind oftmals die Blattachseln oder Knospen an der Rutenbasis. Förderlich für Rutenkrankheiten wirken Verletzungen und Wunden an den Ruten, länger anhaltende Feuchtigkeit im Herbst oder Frühjahr, dichte Bepflanzung, viel Unkraut und Staunässe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krankheiten können von verschiedenen Erregern verursacht werden: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''[[Didymella applanta]]''&lt;br /&gt;
* ''[[Leptosphaeria coniothyrium]]''&lt;br /&gt;
* ''[[Elsinoe veneta]]''&lt;br /&gt;
* ''[[Botrytis cinerea]]''&lt;br /&gt;
* ''[[Fusarium avenaceum]]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Didymella Bild 25.jpg|''Didymella applanta''&lt;br /&gt;
Bild:Elsinoe Bild 24.jpg|''Elsinoe veneta''&lt;br /&gt;
Bild:Botry Sclerotien.jpg|''Botrytis cinerea''&lt;br /&gt;
Bild:FusariumJungruteJahnke Bild 27.jpg|''Fusarium avenaceum''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Eine chemische Bekämpfung mit [[Fungizide|Fungiziden]] ist nur ist nur in Verbindung mit Kulturmaßnahmen und Düngung sinnvoll. Zu diesen Kulturmaßnahmen gehören beispielsweise das dauerhafte Abdecken des Bodens, das Vermeiden von Beschädigungen, die als Eintrittspforte für die Erregerpilze fungieren können, das Abschneiden abgetragener Ruten und die Gewährleistung einer gleichmäßigen Wasserführung. Ebenfalls wichtig ist ein angemessener pH-Wert, der durch Düngung reguliert werden sollte. Auch die Sortenwahl ist entscheidend. Anfällige Sorten, wie ,Tulameen', ,Malahat', ,Weirula', ,Sanibelle' und ,Polana' sind in befallsgefährdeten Gebieten zu vermeiden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine chemische Bekämpfung sollte am besten auf die Jungruten ausgerichtet werden. Bei der Mittelwahl müssen die {{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Himbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Rutenkrankheiten&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassungen&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Brombeeren</id>
		<title>Pflanzenschutz in Brombeeren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Brombeeren"/>
				<updated>2012-03-28T09:21:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: PS Info Link Instanz Obstbau, Rubus fruticosus&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Aphis ruborum]]'', ''[[Amphorophora rubi]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Durch die Saugtätigkeit der Läuse an den Triebspitzen wird das Triebwachstum stark eingeschränkt. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Brombeerrost (10).JPG|thumb|Brombeerrost blattoberseits]]&lt;br /&gt;
|'''[[Brombeerrost]]''' (''Phragmidium violaceum'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blattoberseiten befallener Brombeerpflanzen erscheinen dunkelrote Blattflecken, während blattunterseits gelborange bis orangerote Sporenlager sichtbar werden. Besonders dornenlose Sorten werden verstärkt von Brombeerrost befallen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Brombeerrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Brombeertriebwickler''' (''[[Notocelia uddmanniana]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Wickler legen ihre Eier an den Blättern junger Brombeerranken ab. Die dort schlüpfenden Larven wandern an die Triebspitzen und beginnen jeweils zwei nicht vollständig entfaltete Blätter zusammenzuspinnen, in denen sie anschließend anfangen zu fressen. Ab August spinnen sie am unteren Teil der Ranken Kokons und überwintern darin. Ab März wandern sie erneut auf die jungen Seitentriebe und die Rankenspitzen und dringen in die Blütenknospen ein. Durch ihre Fraßaktivität höhlen sie diese aus.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Notocelia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Falscher Mehltau''' (''[[Peronospora sparsa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blattoberseiten kommt es zu gelben Aufhellungen, die sich nach kurzer Zeit rot-violett färben. Bei starkem Befall welken die Blätter und fallen ab. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Freifressende Raupen''' (Eulenarten, ''[[Operophtera brumata]]'', ''[[Adoxophyes orana]]'', ''[[Archips podanus]]'', u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Nachdem die Raupen entweder in Eiform oder in Gespinsten an den Trieben überwintert haben, beginnen sie Ende März/Anfang April an den austreibenden Blättern zu fressen. Da die Fraßaktivität ab 15° C am höchsten ist, sollte die Bekämpfung bei diesen Temperaturen erfolgen. Nur so ist gewährleistet, dass die Raupen genügend Wirkstoff aufnehmen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Raupen&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Gemeine Spinnmilben''' (''[[Tetranychus urticae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Spinnmilben saugen im Gewebe der Blätter. Dadurch entsteht eine rotbraune Sprenkelung auf der Blattoberseite. An den Blattunterseiten findet man in feinen Gespinsten die Eier, sowie bewegliche Stadien der Spinnmilbe. Die Blattschäden können einen negativen Einfluss auf Ertrag und Fruchtqualität haben.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Spinnmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Die vom Phytoplasma verursachten Schäden treten hauptsächlich an den Ranken, Blüten und Früchten auf. Doch auch die Blätter tragen Schäden, inform von einer chlorotischer Aufhellung, davon. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Brombeertriebwickler''' (''[[Notocelia uddmanniana]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Nachdem die Raupen nach ihrem Fraß an den jungen Blättern (siehe &amp;quot;Schadsymptome am Blatt&amp;quot;) an den Ranken überwintert haben, wandern sie ab März erneut an die Seitentriebe und die Rankenspitzen. Dort dringen sie in die Blütenknospen ein. Durch ihre Fraßaktivität höhlen sie diese aus.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Krankheit führt zu Missbildungen an den Blüten. Die Kelchblätter verlängern sich und werden schmal. Die Blüten bilden Auswüchse und verfärben sich grün. An manchen Teilen sind die Blüten durchwachsen. Anstelle des Fruchtknotens wächst dort der Spross oberhalb der Kelch- und Blütenblätter weiter. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Frucht ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 35.JPG|thumb|Rotbleibende Brombeeren durch Befall mit der Brombeergallmilbe]]&lt;br /&gt;
|'''[[Brombeergallmilbe]]''' (''Acalitus essigi'')&amp;lt;br&amp;gt;Auffälliges Kennzeichen des Befalls ist das ungleiche Ausreifen der Früchte. Die Brombeeren bleiben ganz oder teilweise rot. Die Schädigung kann so weit gehen, dass zur Erntezeit fast nur rötliche Früchte am Strauch hängen. Den schwarzen Beeren fehlt die Süße.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Acalitus&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Colletotrichum Bromb a.jpg|thumb|Colletotrichum-Fruchtfäule an Brombeere]]&lt;br /&gt;
|'''[[Colletotrichum-Fruchtfäule]]''' (''Colletotrichum gloeosporioides'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Colletotrichum-Fruchtfäule kann Ertragsausfälle von bis zu 30 % verursachen. Der Pilz überwintert auf Fruchtmumien, eingetrockneten Stielen, Zapfen und eventuell auch an Trieben und Knospen. Für Infektionen ist eine feucht-warme Witterung erforderlich. Die Fruchtfäule kann Verkrüppelungen, Reifeverzögerungen und das Eintrocknen der Beeren hervorrufen. Der Pilz kann sich bei optimalen Witterungsverhältnissen sehr schnell im Bestand ausbreiten. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Colletotrichum&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Falscher Mehltau''' (''[[Peronospora sparsa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Befallene grüne Beeren verfärben sich vorzeitig rot, verhärten und vertrocknen schließlich. Sind die Beeren zur Zeit der Infektion bereits rot oder schwarz, werden sie matt und trocknen ein. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 25.JPG|thumb|''Botrytis cinerea'' an Brombeere]]&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz überwintert auf den Brombeerruten. Die Infektion der Beeren erfolgt über alternde Blütenorgane während der Blütezeit. Auf den Beeren bildet sich ein grauer Pilzbelag. Besonders anfällig sind die Sorten ,Jumbo', ,Theodor Reimers' und ,Thornfree'.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Auch die Früchte werden bei Befall durch das ''Rubus stunt Phytoplasma'' deformiert. Auffälliger sind jedoch die Verformungen der Blüten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an den Ranken ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rhapdospora Bild 32.jpg|thumb|Schadbild der Rankenkrankheit: violette Flecken auf den Ranken]]&lt;br /&gt;
|'''Rankenkrankheit''' (''[[Rhabdospora ramealis]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Erregerpilz überwintert als Myzel an den Ranken. Im Myzel bilden sich schwarze, kugelförmige Pyknidien. Auf dem unteren Bereich der Ranken erscheinen zunächst kleine dunkelgrüne, später größere, violette Flecken, die sich nach einiger Zeit braun verfärben. Die Flecken sind rötlich umrandet. Im Frühjahr bilden sich schwarze Fruchtkörper auf den Befallsstellen. Bei starkem Befall kann es zum Absterben der Ranken kommen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus fruticosus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Rhabdospora&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Die von dem Phytoplasma verursachten Schäden treten sowohl an den Ranken, als auch an den Blüten und Früchten auf. Befallene Stöcke sterben nach 4 bis 6 Jahren ab. Aus den Knospen an den Ranken können bis zu 10 gestauchte Seitentriebe entstehen, die büschelförmig angeordnet sind. Diese &amp;quot;Büschel&amp;quot; lassen die Ranken wie Hexenbesen aussehen. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Himbeeren</id>
		<title>Pflanzenschutz in Himbeeren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Himbeeren"/>
				<updated>2012-03-28T09:20:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: PS Info Link Instanz Obstbau, rubus idaeus&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 31.JPG|thumb|Kolonie der Kleinen Himbeerblattlaus]]&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Aphis idaei]]'', ''[[Amphorophora idaei]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Kleine Himbeerblattlaus (''Aphis idaei'') ist blassgrün. Sie tritt in Kolonien an der Blattunterseite junger Blätter auf. Diese kräuseln sich und rollen sich zusammen. Die Große Himbeerblattlaus (''Amphorophora idaei'') ist größer und hell gelbgrün gefärbt. Sie tritt in kleineren Kolonien ebenfalls an den Blattunterseiten auf. Die Blätter kräuseln sich nicht so stark wie bei der Kleinen Himbeerblattlaus. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Brombeertriebwickler''' (''[[Notocelia uddmanniana]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Wickler legen ihre Eier an den Blättern junger Himbeerruten ab. Die dort schlüpfenden Larven wandern an die Triebspitzen und beginnen jeweils zwei nicht vollständig entfaltete Blätter zusammenzuspinnen, in denen sie anschließend anfangen zu fressen. Ab August spinnen sie am unteren Teil der Ruten Kokons und überwintern darin. Ab März wandern sie erneut auf die jungen Seitentriebe und die Rutenspitzen und dringen in die Blütenknospen ein. Durch ihre Fraßaktivität höhlen sie diese aus.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Notocelia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Freifressende Raupen''' (Eulenarten, ''[[Operophtera brumata]]'', ''[[Adoxophyes orana]]'', ''[[Archips podanus]]'', u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Nachdem die Raupen entweder in Eiform oder in Gespinsten an den Trieben überwintert haben, beginnen sie Ende März/Anfang April an den austreibenden Blättern zu fressen. Da die Fraßaktivität ab 15° C am höchsten ist, sollte die Bekämpfung bei diesen Temperaturen erfolgen. Nur so ist gewährleistet, dass die Raupen genügend Wirkstoff aufnehmen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Raupen&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Spinnmilbe Himbeere Bild 22.jpg|thumb|Sprenkelung der Blätter durch Spinnmilbenbefall]]&lt;br /&gt;
|'''Gemeine Spinnmilben''' (''[[Tetranychus urticae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Spinnmilben saugen im Gewebe der Blätter. Dadurch entsteht eine rotbraune Sprenkelung auf der Blattoberseite. An den Blattunterseiten findet man in feinen Gespinsten die Eier, sowie bewegliche Stadien der Spinnmilbe. Die Blattschäden können einen negativen Einfluss auf Ertrag und Fruchtqualität haben.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Spinnmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 29 Blattmilben.jpg|thumb|Blattflecken durch Befall mit der Himbeerblattmilbe]]&lt;br /&gt;
|'''[[Himbeerblattmilbe]]''' (''Phyllocoptes gracilis'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Milben überwintern unter Knospenschuppen und Blattstielnarben. Später wandern die Milben auf die Unterseiten der jungen Blätter. Dort legen sie ihre Eier ab. Die Population erreicht im Juli/August ihren Höhepunkt. Befallenen Blätter zeigen gelbe Flecken und beginnen sich zu kräuseln. Die Schadsymptome sind meist ab Juni zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Milben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Himbeerkäfer]]''' (''Byturus tomentosus'')&amp;lt;br&amp;gt;Am schwerwiegendsten sind die Schäden, die der Himbeerkäfer an den Beeren verursacht. Er befrisst jedoch auch die Blattknospen. An jungen Blättern können Risse entstehen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Himbeerkäfer&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Himbeerrost]]''' (''Phragmidium rubi-idaei'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blattoberseiten bilden sich orangefarbene Sporenlager (Aecidien). Die Sporen dringen in die Blätter ein. Auf der Blattunterseite entstehen kleine, ebenfalls orangefarbene Uredosporenlager. Die Verbreitung dieser Sporen führt zu Neuinfektionen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Himbeerrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Die vom Phytoplasma verursachten Schäden treten hauptsächlich an den Ruten, Blüten und Früchten auf. Doch auch die Blätter tragen Schäden, inform von einer chlorotischer Aufhellung, davon. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Brombeertriebwickler''' (''[[Notocelia uddmanniana]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Nachdem die Raupen nach ihrem Fraß an den jungen Blättern (siehe &amp;quot;Schadsymptome am Blatt&amp;quot;) an den Ruten überwintert haben, wandern sie ab März erneut an die Seitentriebe und die Rutenspitzen. Dort dringen sie in die Blütenknospen ein. Durch ihre Fraßaktivität höhlen sie diese aus.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Notocelia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Himbeerkäfer]]''' (''Byturus tomentosus'')&amp;lt;br&amp;gt;Am schwerwiegendsten sind die Schäden, die der Himbeerkäfer an den Beeren verursacht. Er befrisst jedoch auch die Blütenknospen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Himbeerkäfer&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Krankheit führt zu Missbildungen an den Blüten. Die Kelchblätter verlängern sich und werden schmal. Die Blüten bilden Auswüchse und verfärben sich grün. An manchen Teilen sind die Blüten durchwachsen. Anstelle des Fruchtknotens wächst dort der Spross oberhalb der Kelch- und Blütenblätter weiter. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Frucht ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz überwintert auf den Himbeerruten. Die Infektion der Beeren erfolgt über alternde Blütenorgane während der Blütezeit. Auf den Beeren bildet sich ein grauer Pilzbelag. Besonders anfällig ist die Sorte ,Tulameen'.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Himbeerkäfer]]''' (''Byturus tomentosus'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Himbeerkäfer verursacht wurmige und verkümmerte Früchte. Die von innen zerfressenen Beeren enthalten eine kleine cremefarbene Larve mit braunem Kopf. Die Früchte werden als madig bezeichnet.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Himbeerkäfer&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rubus Stunt Symptom.JPG|thumb|Rubus-Stauche an der Himbeere]]&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Auch die Früchte werden bei Befall durch das ''Rubus stunt Phytoplasma'' deformiert. Auffälliger sind jedoch die Verformungen der Blüten.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an den Ruten ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Himbeerrutengallmücke Bild 27.jpg|thumb|Verletztes Rutengewebe durch Befall mit der Himbeerrutengallmücke]]&lt;br /&gt;
|'''[[Himbeerrutengallmücke]]''' (''Resseliella theobaldi'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Mücken legen ihre Eier in Rindenrisse und verletztes Rutengewebe der Himbeere. Die Larven fressen nach ihrem Schlupf am Gewebe der Ruten. Diese sterben infolgedessen im Folgejahr ab. Im Inneren der Ruten sind bis zu 50 Larven zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Himbeerrutengallmücke&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Phytophthora-Wurzelfäule''' (''[[Phytophthora fragariae var. rubi]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Vor allem im Herbst und im Frühjahr kann es zu Infektionen mit der Phytophthora-Wurzelfäule kommen. Befallene Tragruten treiben im Frühjahr zwar noch aus, kümmern jedoch und sterben schließlich ab. Die Ruten sind bis in eine Höhe von 20 cm graubraun bis dunkelbraun verfärbt und wässrig. Befallene Wurzeln faulen, sind dunkel gefärbt und abgestorben. Das Wurzelsystem ist insgesamt reduziert. Die Pflanzen sind wachstumsgehemmt und welken mit der Zeit ab.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Phytophthora&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rubus-Stauche]]''' (''Rubus stunt Phytoplasma'')&amp;lt;br&amp;gt;Die von dem Phytoplasma verursachten Schäden treten sowohl an den Ruten, als auch an den Blüten und Früchten auf. Befallene Stöcke sterben nach 4 bis 6 Jahren ab. Aus den Knospen an den Ruten können bis zu 10 gestauchte Seitentriebe entstehen, die büschelförmig angeordnet sind. Diese &amp;quot;Büschel&amp;quot; lassen die Ruten wie Hexenbesen aussehen. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Rutenkrankheiten der Himbeere|Rutenkrankheiten]] (verschiedene Erreger)'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Didymella Bild 25.jpg|thumb|Befall einer Himbeerrute mit ''Didimella applanata'']]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* ''[[Didymella applanata]]''&amp;lt;br&amp;gt;Eine Infektion ist den ganzen Sommer über möglich, bei feuchter Witterung während der Ernte ist die Befallsgefahr besonders groß. Die ersten Symptome sind violette, kreisrunde Flecken in einer Höhe von 40 bis 60 cm. Im Herbst verfärbt sich das Rindengewebe grau-weiß. Die Sporenreifung im Winter erfolgt in stecknadelgroßen, schwarzen Pünktchen. Diese geben im Frühjahr Sporen ab, die für Neuinfektionen sorgen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Didymella&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* ''[[Leptosphaeria coniothyrium]]''&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt nur Ruten mit Verletzungen in Bodennähe, die tief in die Zellschicht reichen. Hat er eine Rute infiziert, verbreitet er sich sehr schnell in den Leitungsbahnen und verursacht Verbräunungen. Zu Blütebeginn verfärben sich die Blätter der Pflanze gelb und welken. Es kommt zum Absterben der Ruten. Frische Jungruten werden nicht infiziert und zeigen somit keine Schäden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Leptosphaeria&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Elsinoe Bild 24.jpg|thumb|Schäden im Gewebe durch Befall mit ''Elsinoe veneta'']]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* ''[[Elsinoe veneta]]''&amp;lt;br&amp;gt;Vor allem bei feucht-warmer Witterung kann es zu Infektionen mit ''Elsinoe veneta'' kommen. Vor allem Jungruten werden von dem Pilz befallen. Der Befall äußert sich zuerst in purpurroten Flecken an den Ruten, die sich vergrößern und eine längliche Form annehmen. Im Inneren der Rute sinkt das Gewebe ein und die Epidermis verfärbt sich weiß-grau. Im Sommer verfärben sich die Flecken bräunlich. Es bilden sich größere Befallsstellen, die häufig aufbrechen. Auf diesen entstehen im Winter Sporenpusteln, die für Neuinfektionen sorgen.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botry Sclerotien.jpg|thumb|Sklerotien von ''Botrytis cinerea'' an einer Himbeerrute]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* ''[[Botrytis cinerea]]''&amp;lt;br&amp;gt;Der Erreger dringt in die Triebe ein. Bei Befall runzeln sich diese und nehmen eine gräuliche Farbe an. Im Herbst und im Frühjahr breitet der Pilz sich in den Ruten aus und tötet Gefäßteile und das Holz ab. Er überwintert in Form von Sklerotien. Diese sind als längliche schwarze Körper auf der Rinde sichtbar. Besonders befallsanfällig ist die Sorte ,Tulameen'. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Rubus idaeus&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:FusariumJungruteJahnke Bild 27.jpg|thumb|Befall mit ''Fusarium avenaceum'']]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*''[[Fusarium avenaceum]]''&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz verursacht oberflächliche, nekrotische Läsionen auf den Ruten. Charakteristisch für den Befall mit ''Fusarium avenaceum'' ist die Kombination einer Rutenmarksbräunung mit orangefarbenen Sporenlagern, die in den Rindenritzen gebildet werden. Es kommt zu einem raschen Absterben der Ruten. Die Infektionen gehen scheinbar von luftbürtigem Inokulum aus. Die Blattachsel, bzw. Lateralknospe an der Rutenbasis dient wahrscheinlich als Eintrittspforte. Besonders anfällig sind die Sorten ,Tulameen' und ,Glen Ample'.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Rubus-Stauche</id>
		<title>Rubus-Stauche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Rubus-Stauche"/>
				<updated>2012-03-28T07:06:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Bakterien&lt;br /&gt;
|Bild                = Rubus Stunt Symptom.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Schadbild der Rubus-Stauche an der Himbeere&lt;br /&gt;
|Name                = Rubus-Stauche&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Rubus stunt Phytoplasma&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Firmicutes&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Mollicutes&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Acholeplasmatales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Acholeplasmataceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Phytoplasma&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Rubus-Stauche''' wird von dem ''Rubus stunt Phytoplasma'' verursacht. [[Phytoplasmen]] sind zellwandfreie Bakterien, die als obligate Parasiten im pflanzlichen Phloem wachsen. Wirtspflanzen sind meist [[Himbeeren]] und [[Brombeeren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Die von dem Phytoplasma verursachten Schäden treten sowohl an den Ruten, bzw. Ranken, als auch an den Blüten und Früchten auf. Befallene Stöcke sterben nach 4 bis 6 Jahren ab. Die Krankheit führt zu Missbildungen an den Blüten. Die Kelchblätter verlängern sich und werden schmal. Die Blüten bilden Auswüchse und verfärben sich grün. An manchen Teilen sind die Blüten durchwachsen. Anstelle des Fruchtknotens wächst dort der Spross oberhalb der Kelch- und Blütenblätter weiter. Auch die Früchte werden bei Befall deformiert. Aus den Knospen an den Ruten, bzw. Ranken können bis zu 10 gestauchte Seitentriebe entstehen, die büschelförmig angeordnet sind. Diese &amp;quot;Büschel&amp;quot; lassen die Ruten/Ranken wie Hexenbesen aussehen. Die Blätter hellen sich chlorotisch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Phytoplasmen besiedeln das Phoem der Pflanze. Verstärkt ist der Erreger in den Wurzeln zu finden. Um den Befall durch Laboruntersuchungen nachzuweisen, eignen sich somit Wurzelstücke am besten. Die Krankheit wird hauptsächlich durch Insekten übertragen, die am Phloem saugen. Die Bakterien lassen sich infolgedessen auch in diesen Insekten, beispielsweise der [[Himbeermaskenzikade]], nachweisen. Auch eine Übertragung durch Wurzelverwachsungen ist möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Die Überträger der Krankheit zu bekämpfen ist nicht empfehlenswert, da diese noch nicht alle bekannt sind. Der Befall sollte durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden. Es sollte somit darauf geachtet werden, dass nur gesundes und zertifiziertes Pflanzmaterial verwendet wird. Zeigt eine Pflanze Schadsymptome, sollte sie direkt gründlich entfernt werden. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass auch von den Wurzeln nichts zurückbleibt. Die Bestände müssen regelmäßig auch Symptome untersucht werden. Des weiteren sollten keine Standort gewählt werden, die in der Nähe von befallenen Anlagen liegen. Auch die Nähe zu wilden ''Rubus''-Beständen kann riskant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakterien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Holunder</id>
		<title>Pflanzenschutz in Holunder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Holunder"/>
				<updated>2012-03-26T13:44:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: PS Info Link Instanz Obstbau&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Doldenwelke''' (''[[Fusarium sambucinum]]'', ''[[Phoma sambuci-nigrae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Als Ursache für das Abwelken der Holunderdolden kommen zwei Pilze in Frage: ''Fusarium sambucinum'' und ''Phoma sambuci-nigrae''. Hauptsymptome sind das Abwelken der Dolde und das damit verbundene vorzeitige Reifen und Abfallen der Beeren. Doch auch an den Blättern können Schäden entstehen. Von den Rändern aus entstehen verwaschene Blattflecken, die rötlich bis gelblich gefärbt sind. Sie verfärben sich mit der Zeit braun-schwarz, werden größer und trocknen schließlich ein.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Holundergallmilbe.JPG|thumb|Freilebende Holundergallmilben an der Blattunterseite]]&lt;br /&gt;
|'''Freilebende Holundergallmilbe''' (''[[Epitrimerus trilobus]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Durch die Saugtätigkeit der Milben rollen sich die Fiederränder der obersten Blätter am Trieb nach oben ein. Später entstehen Verkräuselungen und Deformationen. Dieses Schadbild ist oftmals schon ab Mai zu beobachten. Ist der Befall sehr stark, können sich ganze Blätter einrollen und rot verfärben. Es können 5 bis 6 Generationen pro Jahr auftreten.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Gallmilbe&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Infektionsgefahr ist bei feuchter Witterung während der Blüte am höchsten. Schob ab 5° C kann es zu einem Befall kommen. Hauptsächlich auf den Früchten, jedoch auch auf den Blättern infizierter Holunderpflanzen erscheint ein graues Pilzmyzel. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Holunderblattlaus''' (''[[Aphis sambuci]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Im Mai treten Kolonien der Holunderblattlaus auf den jungen Holundertrieben auf. Durch die Saugtätigkeit der Blattläuse kommt es zu starken Deformationen der Blätter und Blüten.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Zikaden''' (''[[Empoasca vitis]]'' u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Ab und zu treten an Holunder Zikaden auf. Vor allem die Rebenzikade (''Empoasca vitis'') spielt hier eine große Rolle. Es entstehen Schäden an den Blatträndern, die durch die Saugtätigkeit der Zikaden am Phoem verursacht werden. Die Blattränder hellen sich auf und verfärben sich mit der Zeit rötlich-violett. Da die Zikaden die Leitungsbahnen schädigen, sterben die Blätter vorzeitig ab.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Zikaden&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Holunderblattlaus''' (''[[Aphis sambuci]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Im Mai treten Kolonien der Holunderblattlaus auf den jungen Holundertrieben auf. Durch die Saugtätigkeit der Blattläuse kommt es zu starken Deformationen der Blätter und Blüten.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Frucht ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Colletotrichum001DLR-RLP-RW.JPG|thumb|Colletotrichum-Fruchtfäule an Holunder]]&lt;br /&gt;
|'''Colletotrichum-Fruchtfäule''' (''[[Colletotrichum gloeosporioides]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Infizierte Beeren schrumpfen ein und vertrocknen. Auf der Oberfläche bilden sich lachsartige Sporenlager (Trockenfäule). Die Symptome der Colletotrichum-Fruchtfäule unterscheiden sich von denen der Doldenwelke durch das Gesundbleiben des Stielgerüstes.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Colletotrichum&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Fusarium Bild 20.jpg|thumb|''Fusarium''-Befall an einer Holunder-Dolde]]&lt;br /&gt;
|'''Doldenwelke''' (''[[Fusarium sambucinum]]'', ''[[Phoma sambuci-nigrae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Als Ursache für das Abwelken der Holunderdolden kommen zwei Pilze in Frage: ''Fusarium sambucinum'' und ''Phoma sambuci-nigrae''. Bei Befall welken die Haupt- und Seitenachsen der Holunderdolden kurz vor der Ernte ab. Die Holunderbeeren werden notreif und trocknen schließlich ein. Die Doldenstände fallen vorzeitig ab, wodurch es zu erheblichen Ertragsminderungen kommt. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botrytis Holunder.JPG|thumb|''Botrytis cinerea'' an Holunder-Dolde]]&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Infektionsgefahr ist bei feuchter Witterung während der Blüte am höchsten. Schob ab 5° C kann es zu einem Befall kommen. Auf den Fruchtdolden infizierter Holunderpflanzen erscheint ein graues Pilzmyzel. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Schadsymptome am Holz ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Infektionsgefahr ist bei feuchter Witterung während der Blüte am höchsten. Schob ab 5° C kann es zu einem Befall kommen. Hauptsächlich auf den Früchten, jedoch auch auf den Trieben infizierter Holunderpflanzen erscheint ein graues Pilzmyzel. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Holunder&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Rosen</id>
		<title>Pflanzenschutz in Rosen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Rosen"/>
				<updated>2012-03-23T08:59:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: PS Info Link Instanz Zierpflanzenbau, Schnittrosen, Zierrosen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Blattlausbefall.jpg|thumb|Blattlausbefall]]&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Macrosiphum rosae]]'', ''[[Rhodobium porosum]]'', u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Die Blattläuse treten in Kolonien auf und saugen bevorzugt an jungen Trieben. Bei starkem Befall kommt es zu Blatt- und Triebverkrüppelungen und Verschmutzungen durch Honigtau. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blatt- und Stammgrundfäule''' (''[[Cylindrocladium scoparium]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Wenn der Pilz in die Blätter eindringt, bilden sich darauf braune Blattflecken. Diese vergrößern sich sehr schnell und es kommt zum Blattfall. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Cylindrocladium&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schadbild der Blattrollwespe.jpg|thumb|Schadbild der Blattrollwespe]]&lt;br /&gt;
|'''Blattrollwespe''' (''[[Blennocampa pusilla]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Bei Befall mit der Wespe rollen die Blätter sich röhrenförmig ein. In der Rolle befindet sich eine raupenähnliche Wespenlarve. Meist reicht es aus, die befallenen Triebe zurückzuschneiden. Bei sehr starkem Befall können jedoch Pflanzenschutzmittel verwendet werden.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Dickmaulrüssler''' (''[[Otiorhynchus sulcatus]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Dickmaulrüssler verursacht einen Buchtenfraß an den Blättern der Rose.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Dickmaulrüssler&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Buchtenfraß der Blattwespen.jpg|thumb|Buchtenfraß der Blattwespen am Rosenblatt]]&lt;br /&gt;
|'''Echte Blattwespen''' (''[[Tenthredinidae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Echten Blattwespen bilden eine Insektenfamilie, die viele Schädlinge an Kräutern, Sträuchern und Gehölzen umfasst. Die Wespen fressen die Blätter der Rose an und hinterlassen Fenster- und Buchtenfraßschäden. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattwespen&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Echter Mehltau an Rosa.jpg|thumb|Befall mit Echtem Mehltau an Rose]]&lt;br /&gt;
|'''Echter Mehltau''' (''[[Sphaerotheca pannosa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Symptome treten vor allem an den jungen Blättern der Triebspitzen auf. Es bildet sich ein weißer Mehltaubelag. Die Varietät ''rosae'' verursacht an Schnittrosen einen beidseitigen weißen Pilzbelag auf den Blättern, das Verkümmern der Blattenden und eine rötliche Verfärbung. Der Pilzbefall dehnt sich durch die Windverbreitung der Konidien weiter aus. Eine starke Stickstoff-Düngung, Temperaturschwankungen und Tagestemperaturen über 24° C fördern den Befall. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Sphaerotheca&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Falscher Mehltau am Rosenblatt.jpg|thumb|Blattflecken durch Falschen Mehltau]]&lt;br /&gt;
|'''Falscher Mehltau''' (''[[Peronospora sparsa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blattunterseiten bildet sich bei Befall mit ''Peronospora sparsa'' ein grauer, flockiger Pilzbelag. Auf der Blattoberseite entsteht nur eine leichte gelb-braune Verfärbung. Nach einiger Zeit bilden sich deutliche rotbraun gefärbte Blattflecken und es kommt zum Blattfall. Der Befall wird durch schlechte Lichtverhältnisse, eine hohe Luftfeuchte, Blattnässe und niedrige Temperaturen in Gewächshäusern gefördert. Anders als der Erreger des [[Sphaerotheca pannosa|Echten Mehltaus]] dringt der Pilz des Falschen Mehltaus tief ins Gewebe ein und ist aus diesem Grund schwierig zu bekämpfen. Deshalb sollten infektionsfördernde Zustände vermieden werden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Peronospora&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Es entstehen weichfaule Stellen an Blättern, Trieben und Blüten. Befallsfördernd wirken Blattnässe, eine relative Luftfeuchte von über 85 Prozent und Temperaturen über 3° C.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rosenrost.jpg|thumb|Pustelartige Sporenlager auf der Blattunterseite]]&lt;br /&gt;
|'''Rosenrost''' (''[[Phragmidium mucronatum]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blattoberseiten entstehen kleine, gelbe bis rötliche Flecken. Blattunterseits bilden sich gelbliche und später fast schwarze Rostpusteln. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Rosenrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Blattsprenkelung durch Rosenzikade.jpg|thumb|Blattsprenkelungen durch Befall mit Rosenzikade]]&lt;br /&gt;
|'''Rosenzikade''' (''[[Edwardsiana rosae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;An den Blattoberflächen sind Saugstellen zu erkennen. Diese äußern sich in punktförmige Blattaufhellungen, es entsteht eine helle Sprenkelung der Blattfläche. Blattunterseits befinden sich die Schädlinge: helle, blattlausähnliche Larven und geflügelte Adulte. Bei starkem Befall können die Blätter auch abfallen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Rosenzikade&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schadsymptome der Spinnmilbe.jpg|thumb|Blattsprenkelungen durch die Saugtätigkeit der Spinnmilbe]]&lt;br /&gt;
|'''Spinnmilben''' (''[[Tetranychus urticae]]'' u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Die Milben verursachen durch das Aussaugen einzelner Blattzellen eine weißlich-gelbe Sprenkelung auf den Blättern. Bei starkem Befall kommt es zu einer flächigen Aufhellung, einer grauen Verfärbung und feinen Gespinsten. Die Blätter vertrocknen und fallen teilweise ab. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Spinnmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Sternrußtau.jpg|thumb|Sternrußtau auf den Blättern der Rose]]&lt;br /&gt;
|'''Sternrußtau''' (''[[Diplocarpon rosae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt hauptsächlich im Freiland bei kühler, feuchter Witterung. Er verursacht runde, braune bis violett-schwarze Blattflecken, die oftmals einen gezackten Rand haben. Zu Befallsbeginn sind die Flecken noch sehr klein, sie vergrößern sich jedoch mit der Zeit, fließen ineinander und können sich über die ganze Blattspreite ausdehnen. Um die Flecken entsteht ein gelber Hof. Bei starkem Befall kann es zu Blattfall kommen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Sternrußtau&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Echter Mehltau''' (''[[Sphaerotheca pannosa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;An Schnittrosen verursacht der Pilz ''Sphaerotheca pannosa'' in seiner Varietät ''rosae'' zusätzlich zu den Blatt- und Triebsymptomen auch Symptome an den Blüten. Auf den Blütenkelchen und -blättern bildet sich ein weißer Pilzbelag. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Sphaerotheca&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botrytis cinerea an der Blüte.jpg|thumb|''Botrytis cinerea'' an der Blüte]]&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Es entstehen weichfaule Stellen an Blättern, Trieben und Blüten. Charakteristisch für ''Botrytis cinerea'' ist der graue Pilzrasen, der sich bei hoher Luftfeuchtigkeit zeigt. Auf den Blüten bilden sich bräunliche Flecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Thripsschaden an Rosenblüte.jpg|thumb|Schadsymptome an der Blüte: Flecken auf den Blütenblätter]]&lt;br /&gt;
|'''Thripse''' (''[[Frankliniella occidentalis]]'' u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Die auffälligsten Schadsymptome sind an den ersten Rosenblüten zu erkennen. Die Blütenblätter weisen Flecken auf und sind deformiert.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Thrips&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome am Trieb ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blatt- und Stammgrundfäule''' (''[[Cylindrocladium scoparium]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt die Pflanzen vor allem bei zu nasser Kultur. Das infizierte Gewebe verbräunt. Die Verfärbung kann sich auf den gesamten Steckling oder den Stammgrund ausdehnen. Dringt der Pilz tief ins Gewebe ein, kann der ganze Trieb langsam absterben. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Cylindrocladium&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Macrosiphum rosae]]'', ''[[Rhodobium porosum]]'', u. a.)&amp;lt;br&amp;gt;Die Blattläuse treten in Kolonien auf und saugen bevorzugt an jungen Trieben. Bei starkem Befall kommt es zu Blatt- und Triebverkrüppelungen und Verschmutzungen durch Honigtau. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Echter Mehltau]]''' (''Sphaerotheca pannosa'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Symptome treten vor allem an den jungen Blättern der Triebspitzen auf. Ganze Triebe werden nur befallen, wenn die Infektionsbedingungen für den Pilz sehr günstig sind. Der Pilz hat eine entwicklungshemmende Wirkung auf die Pflanze, bei starkem Befall kann es sogar zum Absterben des Triebes kommen. Der Pilzbefall dehnt sich durch die Windverbreitung der Konidien weiter aus. Eine starke Stickstoff-Düngung, Temperaturschwankungen und Tagestemperaturen über 24° C fördern den Befall. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Sphaerotheca&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Falscher Mehltau am Rosenstiel.jpg|thumb|Befall mit Falschem Mehltau am Stiel]]&lt;br /&gt;
|'''Falscher Mehltau''' (''[[Peronospora sparsa]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Stielen bilden sich, ähnlich wie auf den Blattoberseiten, rote Flecken. Der Befall wird durch schlechte Lichtverhältnisse, eine hohe Luftfeuchte, Blattnässe und niedrige Temperaturen in Gewächshäusern gefördert. Anders als der Erreger des [[Sphaerotheca pannosa|Echten Mehltaus]] dringt der Pilz des Falschen Mehltaus tief ins Gewebe ein und ist aus diesem Grund schwierig zu bekämpfen. Deshalb sollten infektionsfördernde Zustände vermieden werden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Peronospora&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botrytis cinerea am Holz.jpg|thumb|Schadsymptome am Holz: grauer Pilzrasen und Braunfärbung]]&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Es entstehen weichfaule Stellen an Blättern, Trieben und Blüten. Charakteristisch für ''Botrytis cinerea'' ist der graue Pilzrasen, der sich bei hoher Luftfeuchtigkeit zeigt. Auf den Trieben entstehen braune Flecken. Unterhalb des Knospenansatzes kommt es zu einer Braunfärbung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Rosenrost''' (''[[Phragmidium mucronatum]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Während auf den Blättern die typischen Rostflecken und -pusteln entstehen, bilden sich im Frühjahr am Holz und an den Austrieben Sporenlager inform von orangeroten Schwellungen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Rosenrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schadbild der Kleinen Weißen Rosenschildlaus.jpg|thumb|Schadbild der Kleinen Weißen Rosenschildlaus]]&lt;br /&gt;
|'''Kleine Weiße Rosenschildlaus''' (''[[Aulacapsis rosae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Rosenschildlaus besiedelt großflächig die Triebe. Sie saugt daran und bremst dadurch das Triebwachstum. Bei starkem Befall kann es zu einem Absterben der Triebe kommen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schildläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Phytophthora- Wurzelfäule''' (''[[Phytophthora cactorum]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Wurzeln faulen und verbräunen. Der Pilz kommt besonders bei Schnittrosen in Hydrokultur (Steinwolle, Blähton) vor.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Zierrosen; Schnittrosen&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Phytophthora&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rosentriebbohrer.jpg|thumb|Schadbild des Rosentriebbohrers]]&lt;br /&gt;
|'''Rosentriebbohrer''' (''[[Blennocampa elongatula]]'', ''[[Ardis brunniventris]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Bei beiden Schädlingen handelt es sich um Larven von [[Echte Blattwespen|Echten Blattwespen]]. Der Abwärtssteigende Rosentriebbohrer (''Ardis brunniventris'') verursacht das Welken und Vertrocknen von Trieben. Ein Zeichen für den Befall mit dem Aufwärtssteigenden Rosentriebbohrer (''Blennocampa elongatula'') ist das Zurückbleiben von Fraßmehl auf den Blättern. Beide Rosentriebbohrer höhlen den Trieb aus. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Walter Wohanka&lt;br /&gt;
 | Titel= Pflanzenschutz im Zierpflanzenbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2006&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-4409-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Frank Korting, DLR Rheinpfalz&lt;br /&gt;
 | Titel= Aktuelle Pflanzenschutzhinweise zu Rosen&lt;br /&gt;
 | Verlag= &lt;br /&gt;
 | Ort= Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zierpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Heidelbeeren</id>
		<title>Pflanzenschutz in Heidelbeeren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Heidelbeeren"/>
				<updated>2012-03-22T13:53:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: PS Info Link Instanz Obstbau&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Fimbriaphis fimbriata]]'', ''[[Macrosiphum euphorbiae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Gelbliche Heidelbeerblattlaus (''Fimbriaphis fimbriata'') kommt aus Nordamerika und tritt mittlerweile in vielen Heidelbeeranlagen auf. Sie ist schwierig zu bekämpfen. Die Grünstreifige Kartoffelblattlaus (''Macrosiphum euphorbiae'') ist rosa bis grüngrau gefärbt und hat sehr lange, gebogene Siphone. Die Tiere verursachen viel Honigtau und Fruchtverschmutzungen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Freifressende Raupen''' (Eulenarten, ''[[Operophtera brumata]]'', ''[[Adoxophyes orana]]'', ''[[Archips podanus]]'')&amp;lt;br&amp;gt; Die Raupen befressen die Blätter der Heidelbeere. Manchmal kommt es später auch zu Fraßschäden an den Früchten. Die Bekämpfung sollte frühzeitig beim ersten Auftreten der Raupen erfolgen. Ideal sind Temperaturen über 15° C, da die Fraßaktivität der Raupen dann am höchsten ist.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Raupen&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Godronia-Triebsterben''' (''Godronia cassandrae'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Hauptschäden des Godronia-Triebsterbens sind am Holz zu finden. Wenn im Sommer jedoch hohe Temperaturen erreicht werden, beginnen die Blätter zu welken. Sie verfärben sich rötlich braun, fallen jedoch nicht ab.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Godronia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Spinnmilben''' (''[[Panonychus ulmi]]'', ''[[Tetranychus urticae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Milben saugen an den Blättern. Diese weisen bei Befall helle Sprenkelungen auf und verfärben sich mit der Zeit bronzefarben. Bei starkem Befall kann es auch zu einem verfrühten Blattfall kommen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Spinnmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt Blüten der Heidelbeere und bildet graue Pilzrasen darauf. Von dort aus greift er auf weitere Blüten über und verklumpt sie miteinander. Über den Blütenstiel infiziert er auch den Trieb.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Frucht ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Fimbriaphis fimbriata]]'', ''[[Macrosiphum euphorbiae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Gelbliche Heidelbeerblattlaus (''Fimbriaphis fimbriata'') kommt aus Nordamerika und tritt mittlerweile in vielen Heidelbeeranlagen auf. Sie ist schwierig zu bekämpfen. Die Grünstreifige Kartoffelblattlaus (''Macrosiphum euphorbiae'') ist rosa bis grüngrau gefärbt und hat sehr lange, gebogene Siphone. Die Tiere verursachen viel Honigtau an Blätter und bei starkem Befall auch an den Früchten.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Heidelbeerfruchtfäule11a.jpg|thumb|Colletotrichum-Fruchtfäule an Heidelbeere]]&lt;br /&gt;
|'''Colletotrichum-Fruchtfäule''' (''[[Colletotrichum gloeosporioides]]'', ''[[Colletotrichum acutatum]]'')&amp;lt;br&amp;gt; Der Pilz überwintert auf Fruchtmumien und Totholz der Heidelbeere. Länger anhaltende Blattnässe und höhere Temperaturen erhöhen das Befallsrisiko. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Colletotrichum&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botrytis Heidelbeere Bild 20.jpg|thumb|von ''Botrytis cinerea'' befallene Heidelbeeren]]&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Neben Blüten und Trieb befällt der Pilz auch die Heidelbeeren. Die infizierten Früchte werden braun und sterbe ab.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Monilinia-Triebsterben''' (''[[Monilinia vaccinii-corymbosi]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Nachdem der Pilz primär das Holz und sekundär die Blüten infiziert hat, wirkt sich der Befall auf die Früchte aus. Die Beeren schrumpfen ein und verhärten sich. Sie sind samenlos und können nicht mehr verzehrt werden. Befallene Früchte nennt man &amp;quot;mummy berries&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Schildläuse''' (''[[Parthenolecanium corni]]'', ''[[Lepidosaphes ulmi]]'', ''[[Quadraspidiotus perniciosus]]'', ''[[Mesolecanium nigrofasciatum]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Schildläuse wandern auf Triebe und Früchte und saugen daran. Sie verursachen eine Wachstumshemmung und hinterlassen Honig- und Rußtau auf den Beeren. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schildläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome am Holz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Godronia.jpg|thumb|Schäden am Holz durch ''Godronia cassandrae'']]&lt;br /&gt;
|'''Godronia-Triebsterben''' (''Godronia cassandrae'')&amp;lt;br&amp;gt;An den Blattnarben entstehen im Herbst durch Pyknidiosporen kleine Läsionen, die sich im Winter rot verfärben. Im darauffolgenden Frühjahr und Sommer dehnen die Verletzungen sich aus, sodass sie eine Länge von 1 bis 10 cm erreichen, und nehmen eine rotbraune Farbe an. Die Wunden sind konzentrisch um die Blattnarben angeordnet.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Godronia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}  &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Grauschimmel''' (''[[Botrytis cinerea]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt zunächst die Blüten der Heidelbeere und bildet graue Pilzrasen darauf. Über den Blütenstiel infiziert er auch den Trieb. Er dringt in ihn ein und bringt ihn zum Absterben.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Monilinia-Triebsterben''' (''[[Monilinia vaccinii-corymbosi]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz überwintert in Fruchtmumien am Boden, die sich zu dunklen, trompeten- bis schüsselförmigen Fruchtkörpern entwickeln. In ihnen bilden sich Ascosporen, die schließlich nach Knospenaufbruch inform einer Primärinfektion die Triebe befallen. Diese welken, verfärben sich braun und knicken ab. Auf den Trieben bilden sich braunschwarze Konidienlager. Die Konidien sind für die Sekundärinfektionen an den Blüten verantwortlich. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:HeidelbeereSchildlaus11a.jpg|thumb|Schildlausbefall am Holz der Heidelbeere]]&lt;br /&gt;
|'''Schildläuse''' (''[[Parthenolecanium corni]]'', ''[[Lepidosaphes ulmi]]'', ''[[Quadraspidiotus perniciosus]]'', ''[[Mesolecanium nigrofasciatum]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Am auffälligsten ist wohl die Napfschildlaus (''Parthenolecanium corni''), da ihre Schilde sehr groß und kugelförmig sind. Bedeutsamer ist in Westdeutschland jedoch die San José-Schildlaus (''Quadraspidiotus perniciosus''). Die Schildläuse wandern auf die Triebe und auf die Früchte und saugen daran. Dadurch kommt es zu einer Wachstumshemmung. Bei starkem Befall kann es bis zum Absterben der Triebe, oder sogar ganzer Sträucher kommen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schildläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Triebspitzengallmücke''' (''[[Contarinia vaccinii]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Vor allem Junganlage der Heidelbeere sind besonders häufig von diesem Schädling betroffen. Die Mücke verursacht das Einrollen und Schwarzfärben der Triebspitzen und schließlich deren Absterben. Unterhalb der Befallsstelle bildet sich ein Neuaustrieb, der eine nicht erwünschte, zusätzliche Verzweigung darstellt.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Heidelbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Contarinia&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Kurt Heinze&lt;br /&gt;
 | Titel= Leitfaden der Schädlingsbekämpfung&lt;br /&gt;
 | Verlag= Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 1987&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-4047-0483-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Marssonina_coronaria</id>
		<title>Marssonina coronaria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Marssonina_coronaria"/>
				<updated>2012-03-22T11:13:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    =&lt;br /&gt;
|Name                = Blattfallkrankheit&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Marssonina coronaria&lt;br /&gt;
|Autor               = Ellis &amp;amp; J. J. Davis&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Ascomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pezizomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Leotiomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    =&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Helotiales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Dermateaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Diplocarpon&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = Diplocarpon mali&lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform = Marssonina coronaria&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in Baden-Württemberg vereinzelt ein vorzeitiger Blattfall an [[Äpfel|Apfel]] beobachtet wurde, konnte ein neuer Pilz identifiziert werden. Bei dem Befall mit '''''Marssonina coronia''''' handelt es sich um eine &amp;quot;neue&amp;quot; Blattfallkrankheit, die den Apfelanbau - bisher vor allem in Bio-Betrieben und solchen mit reduziertem [[Fungizide|Fungizideinsatz]] - betrifft. Klimatisch bedingt tritt der Pilz verstärkt im asiatischen Raum auf, in Europa wurde er zuerst in Italien beobachtet. Dass der Pilz nun auch in Süddeutschland vorkommt, ist wahrscheinlich auf den Klimawandel zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Die Krankheit tritt meist nach längerfristigen Regenzeiten im Sommer auf. Sie äußert sich zunächst in grauschwarzen, diffusen Blattflecken auf den Oberseiten voll entwickelter Blätter. Mit der Zeit verlaufen die Flecken ineinander und Blattbereiche verfärben sich großflächig chlorotisch. Alternativ kann auch eine nekrotische Sprenkelung der Blätter auftreten, bei der die Flecken rot-violett umrandet sind. Auch diese laufen mit der Zeit oftmals ineinander. Bei Blattnekrosen brechen auf den Blattoberseiten kleine, schwarze Fruchtkörper durch die Cuticula. Innerhalb von zwei Wochen kann schon etwa die Hälfte der Blätter verbräunt sein und es kann zum Blattfall kommen. Die Früchte bleiben im Normalfall makellos, an ihnen treten keine Symptome auf. Nur bei sehr starkem Blattbefall erscheinen vereinzelt schwarze Flecken mit Acervuli auf den Früchten. Durch den vorzeitigen Blattfall werden die Früchte und die sich entwickelnden Knospen nicht ausreichend mit Assimilaten versorgt. Dies führt zu einer Gefährdung des Blüte und des Fruchtansatzes im Folgejahr. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Symptome denen der [[Blattfleckenkrankheit]], die von der Gattung ''[[Phyllostica]] verursacht wird, ähneln, kann es leicht zur Verwechslung kommen. Auch die Blattfleckenkrankheit verursacht die typisch nekrotischen Flecken und kann zum Blattfall führen. Die Blattflecken von ''Phyllostica'' sind im Gegensatz zu denen von ''Marssonina coronaria'' jedoch rund, blattoberseits leicht eingesunken, heller und schwarz umrandet. Anhand dieser Kriterien können die Krankheitsbilder unterschieden und somit eine Diagnose gestellt werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
In den Acervuli bilden sich zweizellige Konidien mittlerer Größe. Die Zellen sind mit Öltröpfchen gefüllt. Die äußere Zellwand ist im Bereich des Septums eingeschnürt. Gegen Ende der Vegetationsperiode bilden sich zahlreiche Spermatien, die der Ausbreitung des Pilzes dienen. Der Pilz hat die Hauptfruchtform ''Diplocarpon mali''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Marssonina'' überwintert im Falllaub. Die ersten auf den Apothecien gebildeten Ascosporen erscheinen zur Blütezeit. Die Ascosporen und die Konidien infizierend hauptsächlich voll entwickelte Blätter. Blattnässe und Temperaturen über 20° C wirken infektionsfördernd. Als Wirtspflanze ist bisher nur der Apfel bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Pilz tritt häufig an Sorten auf, die als wenig anfällig für den [[Apfelschorf]] gelten. Der Grund hierfür ist wohl, dass [[Fungizide]] gegen Apfelschorf eine Nebenwirkung auf ''Marssonina'' haben. Da solche [[Pflanzenschutzmittel]] in Bereichen ohne Apfelschorf-Infektionsgefahr nicht ausgebracht werden, tritt der  Pilz vorwiegend in diesen Apfelanlagen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Durch die nachteilige Auswirkung auf die Blüte und den Fruchtansatz im Folgejahr sollten Maßnahmen zur Bekämpfung des Pilzes getroffen werden. Da der Pilz im Falllaub überwintert, ist es wichtig, dieses gründlich zu entfernen. Des weiteren sollte durch [[Schnitt der Obstgehölze|Ausschneiden]] eine bessere Durchlüftung des Baumes gefördert werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die chemische Bekämpfung bieten sich Präparate an, die auch zur [[Apfelschorf#Bekämpfung|Apfelschorf-Bekämpfung]] genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Dr. Jan Hinrichs-Berger&lt;br /&gt;
 | Titel= &amp;quot;Neue&amp;quot; Blattfallkrankheit an Apfel&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 12&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2011&lt;br /&gt;
 | Seiten= 645 - 647&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten_(wissenschaftl._Bezeichnung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Johannisbeerblattgallm%C3%BCcke</id>
		<title>Johannisbeerblattgallmücke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Johannisbeerblattgallm%C3%BCcke"/>
				<updated>2012-03-22T07:55:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Insekt&lt;br /&gt;
|Bild                = Bild 15.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Schadbild: Larven der Johannisbeerblattgallmücke in eingerolltem Blatt&lt;br /&gt;
|Name                = Johannisbeerblattgallmücke&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Dasineura tetensi&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Klasse              = Insekten&lt;br /&gt;
|lat_Klasse          = Insecta&lt;br /&gt;
|Unterklasse         =&lt;br /&gt;
|lat_Unterklasse     =&lt;br /&gt;
|Überordnung         = Neuflügler&lt;br /&gt;
|lat_Überordnung     = Neoptera&lt;br /&gt;
|Ordnung             = Zweiflügler&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Diptera&lt;br /&gt;
|Unterordnung        = Mücken&lt;br /&gt;
|lat_Unterordnung    = Nematocera&lt;br /&gt;
|Überfamilie         = &lt;br /&gt;
|lat_Überfamilie     = &lt;br /&gt;
|Familie             = Gallmücken&lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Cecidomyiidae&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Johannisbeerblattgallmücke''' (''Dasineura tetensi'') ist ein Schädling, der häufig an Schwarzen [[Johannisbeeren]] vorkommt. Rote und Weiße Johannisbeersträucher hingegen werden nicht befallen. Die Mücke kann Ertragsverluste von bis zu 25 Prozent verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Die Larven schlüpfen in den Falten von jungen Blättern an den Triebspitzen. Die Blätter können sich dadurch nicht entfalten, verdrehen sich und rollen sich ein. In den eingerollten Blättern sind 10 bis 35 Larven zu finden. Längsgerollte Blätter verbräunen mit der Zeit und verfärben sich teilweise sogar schwarz. Verlassen die Larven die Blätter frühzeitig, wachsen diese weiter, reißen jedoch an den Schadstellen auf. So entstehen rissige und durchlöcherte Blätter. Der Befall kann auch eine Verkrümmung der Triebspitzen hervorrufen. Die Knospen in den Achseln befallener Blätter sind in ihrem Wachstum gehemmt und bleiben wesentlich kleiner als solche an gesunden Trieben. Bei starkem Gallmückenbefall kann es auch zu einem Absterben von Schossen kommen. Stecklinge und junge Sträucher sind besonders gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die Larven der Johannisbeerblattgallmücke überwintern in einem Kokon im Boden. Sie befinden sich zu dieser Zeit circa 1 -3 cm unter der Oberfläche. Pro Jahr können 2 bis 3 Generationen auftreten. Die erste Generation tritt von Ende Mai bis April auf, etwa parallel zur Blütezeit. Die zweite Generation ist im Juni/Juli zu beobachten und eine dritte ab August. Die Weibchen fliegen vor allem bei Windstille und legen ihre Eier in den Falten junger Blätter ab. Pro Weibchen werden ungefähr 30 bis 100 der 0,3 mm großen Eier abgelegt. Da die Larven nur flüssige Nahrung aufnehmen können, werden die Blätter vergallt. Der Speichel der Larven wirkt sich auf das Zellwachstum aus, sodass sich die Blattränder einrollen. Nach zwei Wochen sind die Larven erwachsen, lassen sich zu Boden fallen und verpuppen sich unter den Sträuchern in der obersten Bodenschicht. Circa 90 % der Kokons sind in einem 50 cm-Radius um den Johannisbeerstrauch zu finden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gallmücken sind circa 1 bis 2 mm groß, haben eine braune Brust und einen honiggelben Hinterleib mit dunkler Bänderung.  Die Larven sind weißlich-gelb bis orange und erreichen meist eine Größe von 2 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Eine chemische Bekämpfung ist problematisch, da es keine zugelassenen [[Pflanzenschutzmittel]] mit ausreichender Wirksamkeit gibt. Liegt ein schwacher Befall vor, können die betroffenen Triebspitzen einfach manuell entfernt werden, sobald Blattrollungen sichtbar werden. Dies ist in der Regel ab Mai der Fall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Kurt Heinze&lt;br /&gt;
 | Titel= Leitfaden der Schädlingsbekämpfung&lt;br /&gt;
 | Verlag= Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 1987&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-4047-0483-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schädlinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Colletotrichum-Fruchtf%C3%A4ule</id>
		<title>Colletotrichum-Fruchtfäule</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Colletotrichum-Fruchtf%C3%A4ule"/>
				<updated>2012-03-21T12:55:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Bild 13.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = ''Colletotrichum gloeosporioides'' an Roter Johannisbeere&lt;br /&gt;
|Name                = Colletotrichum-Fruchtfäule&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Colletotrichum gloeosporioides&lt;br /&gt;
|Autor               = Penzig&lt;br /&gt;
|Synonyme            =&lt;br /&gt;
|Abteilung           = &lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Ascomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pezizomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Sordariomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    = Sordariomycetidae&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Phyllachorales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Glomerellaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Glomerella&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die '''Colletotrichum-Fruchtfäule''' ist eine Pilzkrankheit, die an Obstgewächsen auftritt. Häufig befallen werden [[Kirschen]] und [[Johannisbeeren]]. Das Befallsrisiko ist bei Temperaturen über 15° C und Blatnässe am größten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
'''An Johannisbeeren:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beeren verfärben sich zunächst milchig hellrot und trocknen schließlich ein. Sie bleiben fest an der Pflanze hängen. Die Frucht- und Traubenstiele verfärben sich braun und vertrocknen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Vorbeugend sollte auf eine nicht zu dichte Belaubung geachtet werden. Die Bestände können zu diesem Zweck ausgelichtet werden, da die Blätter so schneller abtrocknen können. Auch die Sortenwahl kann ausschlaggebend sein. Besonders anfällig sind die [[Johannisbeeren#Sorten|Johannisbeer-Sorten]] ,Rovada', ,Rotet' und ,Heinemanns Spätlese'. Die Fruchtmumien sind zu entfernen, da der Pilz als Myzel in ihnen überwintert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einem Colletotrichum-Befall an Johannisbeeren sollten chemische Bekämpfungsmaßnahmen getroffen werden. Die Behandlungen sollten vor oder während Regenperioden erfolgen. Die erste Behandlung sollte bei Streckung der Traubenachse durch Blütenschieben getätigt werden. Die zweite Behandlung sollte zu Beginn und die dritte Behandlung zur abgehenden Blüte erfolgen. Die vierte und letzte Behandlung sollte stattfinden, wenn die Beeren beginnen sich rot zu färben. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Johannisbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Colletotrichum&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung für Johannisbeere&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Kurt Heinze&lt;br /&gt;
 | Titel= Leitfaden der Schädlingsbekämpfung&lt;br /&gt;
 | Verlag= Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr= 1978&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-4047-0483-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/S%C3%A4ulenrost</id>
		<title>Säulenrost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/S%C3%A4ulenrost"/>
				<updated>2012-03-21T09:50:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Säulenrost Johannisbeere Bild 12.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Säulenrost an der Blattunterseite von Johannisbeere&lt;br /&gt;
|Name                = Säulenrost&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Cronartium ribicola&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            = Säulchenrost, Blasenrost (an Kiefern)&lt;br /&gt;
|Abteilung           = Basidienpilze&lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Basidiomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pucciniomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = Rostpilze&lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Pucciniomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    =&lt;br /&gt;
|Ordnung             = &lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Pucciniales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Cronartiaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Cronartium&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Säulenrost''' wird von dem Pilz ''Cronartium ribicola'' verursacht, der zu den Rostpilzen gehört. Es handelt sich um einen wirtswechselnden Pilz, der im Sommer Obstpflanzen befällt und auf fünfnadligen Kiefernarten überwintert. An den Kiefern wird der Pilz Blasenrost genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
Der Pilz befällt oftmals Schwarze [[Johannisbeeren]]. Auf den Blattunterseiten entstehen im Juni gelborange Uredosporenlager. Diese entwickeln sich nach circa einem Monat zu 1 bis 1,5 mm langen Säulen (Teleutosporen) weiter. Die Säulchen sind bei feuchter Witterung orangerot, bei Trockenheit braungrau gefärbt. Bei starkem Befall kann es zu einem vorzeitigen Blattfall kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Vorbeugend sollten einige Maßnahmen getroffen werden, die die Befallswahrscheinlichkeit senken. Es sollte beachtet werden, dass bei Pflanzungen in der Nähe von Kieferbeständen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, da der Pilz an solchen Gehölzen überwintert. Auch die Sortenwahl kann entscheidend sein, da die Sorten sich in ihrer Anfälligkeit unterscheiden. Des weiteren fördert ein lockerer Pflanzenaufbau das schnellere Abtrocknen der Blätter. Eine mäßige, reduzierte Stickstoff-Düngung im Frühjahr kann ebenfalls einen positiven Effekt haben. Befallenes Laub sollte schnellstmöglich entfernt werden. Um die Zersetzung des Falllaubs zu beschleunigen, können Harnstoffgaben von Nutzen sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tritt jedoch Befall auf, sollte auf chemische Bekämpfungsmaßnahmen zurückgegriffen werden. Bei feucht-warmer Witterung sollten ab Mai Behandlungen erfolgen. Die Spritzungen können in einem Abstand von 10 bis 14 Tagen getätigt werden.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = gartenbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Johannisbeere&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Säulenrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung für Johannisbeeren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Johannisbeeren</id>
		<title>Pflanzenschutz in Johannisbeeren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Pflanzenschutz_in_Johannisbeeren"/>
				<updated>2012-03-20T12:58:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Lampe: PS Info Link Instanz Obstbau, ribes rubrum, ribes nigrum&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Schadsymptome am Blatt ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Amerikanischer Stachelbeermehltau]]''' (''Sphaerotheca mors-uvae'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt vorwiegend die Triebspitzen. Die Blättern werden dort gestaucht und vergilben. Bei starkem Befall kann es zu einem Absterben der Triebspitzen kommen. Je nach Anfälligkeit der Sorte können auch Beeren befallen werden. Die Infektionsgefahr ist im Mai/Juni am größten. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Stachelbeermehltau&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Blattfallkrankheit Bild 10.JPG|thumb|Symptome der Blattfallkrankheit an Schwarzer Johannisbeere]]&lt;br /&gt;
|'''[[Blattfallkrankheit]]''' (''Drepanopeziza ribis'')&amp;lt;br&amp;gt;Auf den Blattoberseiten entstehen braungraue Flecken. Bei starkem Befall fließen diese ineinander. Die Blätter vergilben und fallen ab. Bis zum Spätsommer können die Sträucher komplett verkahlen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattfallkrankheit&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Johabe Blasenlaus Blattsymtome.jpg|thumb|Schadbild der Johannisbeerblasenlaus]]&lt;br /&gt;
|'''Blattläuse''' (''[[Aphis schneideri]]'', ''[[Cryptomyzus ribis]]'', ''[[Hyperomyzus lactucae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Bei Befall mit der Johannisbeerblasenlaus (''Cryptomyzus ribis'')sind die jungen Blätter der Johannisbeere blasig aufgetrieben. Bei roten Sorten zeigen diese Beulen rote Farbe. Unter den aufgewölbten Blättern sitzen Blattläuse. Bei starkem Befall kommt es zu vorzeitigem Blattfall und zu Wachstumsstockungen des Triebes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kleine Johannisbeertrieblaus (''Aphis schneideri'') verursacht Kümmerungen der Blattstiele und -basen an den Triebspitzen. Die Triebe wachsen nicht mehr weiter. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Blattläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Freifressende Raupen''' (Eulenarten, ''[[Operophtera brumata]]'', ''[[Adoxophyes orana]]'', ''[[Archips podanus]]'')&amp;lt;br&amp;gt; Die Raupen befressen die Blätter der Stachelbeere. Manchmal kommt es später auch zu Fraßschäden an den Früchten. Die Bekämpfung sollte frühzeitig beim ersten Auftreten der Raupen erfolgen. Ideal sind Temperaturen über 15° C, da die Fraßaktivität der Raupen dann am höchsten ist.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Raupen&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 15.JPG|thumb|Larven der Johannisbeerblattgallmücke in eingerolltem Blatt]]&lt;br /&gt;
|'''[[Johannisbeerblattgallmücke]]''' (''Dasyneura tetensi'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Schädling tritt nur an der Schwarzen Johannisbeere auf. Bei Befall entfalten sich die Blätter nicht. Die Mücke verursacht Blattverdrehungen und -einrollungen. Die weißlichgelben Larven sind gruppenweise (10 - 35 Tiere) in den eingerollten Blättern zu finden. Verlassen die Larven die Blätter frühzeitig, wachsen diese weiter, reißen jedoch an den Schadstellen auf. So entstehen rissige und durchlöcherte Blätter. Der Befall kann auch eine Verkrümmung der Triebspitzen hervorrufen. Die Knospen in den Achseln befallener Blätter sind in ihrem Wachstum gehemmt und bleiben wesentlich kleiner als solche an gesunden Trieben. Bei starkem Gallmückenbefall kann es auch zu einem Absterben von Schossen kommen.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Johannisbeergallmilbe]]''' (''Cecidophyopsis ribis'')&amp;lt;br&amp;gt;Sich entfaltende Blätter sind meist nur dreilappig, tief eingeschnitten, asymmetrisch und dunkler gefärbt als gesunde Blätter. {{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Gallmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Säulenrost Johannisbeere Bild 12.jpg|thumb|Säulenrostbefall an den Blättern der Johannisbeere]]&lt;br /&gt;
|'''[[Säulenrost]]''' (''Cronartium ribicola'')&amp;lt;br&amp;gt;Der Pilz befällt oftmals Schwarze Johannisbeeren. Auf den Blattunterseiten entstehen im Juni gelborange Uredosporenlager. Diese entwickeln sich nach circa einem Monat zu 1 bis 1,5 mm langen Säulen (Teleutosporen) weiter. Die Säulchen sind bei feuchter Witterung orangerot, bei Trockenheit braungrau gefärbt. Bei starkem Befall kann es zu einem vorzeitigen Blattfall kommen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Säulenrost&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''[[Johannisbeerglasflügler]]''' (''Synanthedon tipuliformis'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Blätter einzelner Triebe welken im Sommer, es kann sogar bis zum Absterben ganzer Triebe kommen. Im Frühjahr treiben geschädigte Triebe nur schwach aus. Die Blüten und Blätter vertrocknen. &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Spinnmilben''' (''[[Panonychus ulmi]]'', ''[[Tetranychus urticae]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Milben saugen an den Blättern. Diese weisen bei Befall helle Sprenkelungen auf und verfärben sich mit der Zeit bronzefarben. Bei starkem Befall kann es auch zu einem verfrühten Blattfall kommen.&amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Spinnmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Blüte ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gallmilben 2.jpg|thumb|Schadbild der Johannisbeergallmilbe: angeschwollene &amp;quot;Rundknospen&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
|'''[[Johannisbeergallmilbe]]''' (''Cecidophyopsis ribis'')&amp;lt;br&amp;gt;In unbelaubtem Zustand sind an den Trieben der Schwarzen [[Johannisbeere]] kugelig angeschwollene Knospen zu sehen. Bei Roten und Weißen Johannisbeeren äußert sich der Befall in lockeren, spitzen Knospen. Im Frühjahr treiben diese befallenen &amp;quot;Rundknospen&amp;quot; nicht oder nur schlecht aus. Im Inneren der Knospe befinden sich viele kleine Gallmilben. Gesunde Knospen sind in der Regel kleiner und von ovaler Form. Die Blütenanlagen verrieseln stark.{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Gallmilben&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome an der Frucht ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Stachelbeermehltau an Schwarzer Johannisbeere.jpg|thumb|von ''Sphaerotheca mors-uvae'' befallene Beeren]]&lt;br /&gt;
|'''[[Amerikanischer Stachelbeermehltau]]''' (''Sphaerotheca mors-uvae'')&amp;lt;br&amp;gt;Je nach Anfälligkeit der Sorte können auch Beeren vom Stachelbeermehltau befallen werden. Auf befallenen Früchten bildet sich ein korgiger, brauner Belag. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Stachelbeermehltau&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild 13.JPG|thumb|Colletotrichum-Fruchtfäule an ,Rovada']]&lt;br /&gt;
|'''[[Colletotrichum-Fruchtfäule]]''' (''Colletotrichum gloeosporioides'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Beeren verfärben sich zunächst milchig hellrot und trocknen schließlich ein. Sie bleiben fest an der Pflanze hängen. Die Frucht- und Traubenstiele verfärben sich braun und vertrocknen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Colletotrichum&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botrytis cin. Rovada.jpg|thumb|Botrytis-Befall an ,Rovada']]&lt;br /&gt;
|'''[[Grauschimmel]]''' (''Botrytis cinerea'')&amp;lt;br&amp;gt;Vor allem überreife Früchte der Roten Johannisbeere werden von Botrytis befallen. Es entsteht ein grauer, stäubender Pilzbelag auf den Beeren. In manchen Fällen wächst der Pilz im Stängel und ist nur an einer braunen Verfärbung zu erkennen. Wenn die Sporen auswachsen, ist das Gewebe meistens schon zerstört.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Zwetschenschildlaus Parthenolecanium corni an Johannisbeere 002DLR-RLP-RW.JPG|thumb|Ausscheidungen der ''Parthenolecanium corni'' an Johannisbeere]]&lt;br /&gt;
|'''Schildläuse''' (''[[Parthenolecanium corni]]'', ''[[Lepidosaphes ulmi]]'', ''[[Quadraspidiotus perniciosus]]'', ''[[Pseudaulacaspis pentagona]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Schildläuse wandern auf Triebe und Früchte und saugen daran. Sie verursachen eine Wachstumshemmung und hinterlassen Honig- und Rußtau auf den Beeren. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schildläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadsymptome am Holz ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Botrytis-Triebsterben Bild 5.JPG|thumb|Triebsterben durch ''Botrytis cinerea'']]&lt;br /&gt;
|'''[[Grauschimmel]]''' (''Botrytis cinerea'')&amp;lt;br&amp;gt;Meist äußert sich der Befall durch den grauen Sporenrasen auf den Früchten. In manchen Fällen wächst der Pilz jedoch im Stängel und ist nur an einer braunen Verfärbung zu erkennen. Wenn die Sporen auswachsen, ist das Gewebe meistens schon zerstört.  &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Botrytis&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Johabe Glasflügler Larve.jpg|thumb|Larve eines Johannisbeerglasflüglers im Trieb]]&lt;br /&gt;
|'''[[Johannisbeerglasflügler]]''' (''Synanthedon tipuliformis'')&amp;lt;br&amp;gt;Die Larven des Johannisbeerglasflüglers bohren sich  in die Triebe der Schwarzen Johannisbeere ein und beginnen dort zu fressen. Im Mark der Triebe sind dunkel verfärbte Fraßgänge zu erkennen. Durch diese Schäden wird die Wasser- und Nährstoffversorgung der Triebe gestört, es kommt zur Abwelkung und oftmals zu ihrem Absterben. Nach dem Schlupf der Falter ragt die Puppenhülle waagrecht aus dem Trieb heraus.&lt;br /&gt;
|-valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''Schildläuse''' (''[[Parthenolecanium corni]]'', ''[[Lepidosaphes ulmi]]'', ''[[Quadraspidiotus perniciosus]]'', ''[[Pseudaulacaspis pentagona]]'')&amp;lt;br&amp;gt;Am auffälligsten ist wohl die Napfschildlaus (''Parthenolecanium corni''), da ihre Schilde sehr groß und kugelförmig sind. Bedeutsamer ist in Westdeutschland jedoch die San José-Schildlaus (''Quadraspidiotus perniciosus''). Lokal tritt an Johannisbeere auch die Maulbeerschildlaus (''Pseudaulacaspis pentagona'') auf. Die Schildläuse wandern auf die Triebe und auf die Früchte und saugen daran. Dadurch kommt es zu einer Wachstumshemmung. Bei starkem Befall kann es bis zum Absterben der Triebe, oder sogar ganzer Sträucher kommen. &amp;lt;br&amp;gt;{{PSInfoLink&lt;br /&gt;
|Instanz           = Obstbau&lt;br /&gt;
|Kultur            = Ribes nigrum; Ribes rubrum&lt;br /&gt;
|Schaderreger      = Schildläuse&lt;br /&gt;
|Einsatzgebiet     = Obstbau&lt;br /&gt;
|Anwendungsbereich =&lt;br /&gt;
|Typ               = integriert&lt;br /&gt;
|Text              = Indikationszulassung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Prof. Dr. Fritz Winter&lt;br /&gt;
 | Titel= Lucas' Anleitung zum Obstbau&lt;br /&gt;
 | Verlag= Verlag Eugen Ulmer&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 2002 &lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-8001-5545-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 1&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 23 - 46&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Kurt Heinze&lt;br /&gt;
 | Titel= Leitfaden der Schädlingsbekämpfung&lt;br /&gt;
 | Verlag= Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 1987&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-4047-0483-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beerenobst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.hortipendium.de/Stachelbeerrost</id>
		<title>Stachelbeerrost</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.hortipendium.de/Stachelbeerrost"/>
				<updated>2012-03-19T10:31:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;EHuebner: PS Info Link entfernt (keine Indikationen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
|Typ                 = Pilz&lt;br /&gt;
|Bild                = Becherrost 002.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung    = Stachelbeerrost an Beeren&lt;br /&gt;
|Name                = Stachelbeerrost&lt;br /&gt;
|lat_Name            = Puccinia caricina&lt;br /&gt;
|Autor               =&lt;br /&gt;
|Synonyme            = Becherrost&lt;br /&gt;
|Abteilung           = Basidienpilze&lt;br /&gt;
|lat_Abteilung       = Basidiomycota&lt;br /&gt;
|Unterabteilung      = &lt;br /&gt;
|lat_Unterabteilung  = Pucciniomycotina&lt;br /&gt;
|PKlasse             = &lt;br /&gt;
|lat_PKlasse         = Pucciniomycetes&lt;br /&gt;
|PUnterklasse        =&lt;br /&gt;
|lat_PUnterklasse    =&lt;br /&gt;
|Ordnung             = Rostpilze&lt;br /&gt;
|lat_Ordnung         = Pucciniales&lt;br /&gt;
|Familie             = &lt;br /&gt;
|lat_Familie         = Pucciniaceae&lt;br /&gt;
|Gattung             =&lt;br /&gt;
|lat_Gattung         = Puccinia&lt;br /&gt;
|Hauptfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Hauptfruchtform = &lt;br /&gt;
|Nebenfruchtform     = &lt;br /&gt;
|lat_Nebenfruchtform =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Stachelbeerrost''', oder auch Becherrost,  ist eine Pilzkrankheit, die an [[Stachelbeeren]] und in seltenen Fällen auch an [[Johannisbeeren]] vorkommt. Die Krankheit wird von dem Pilz ''Puccinia caricina'' hervorgerufen, der zu der Ordnung der [[Rostpilze]] gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Becherrost 001.jpg|thumb|von Stachelbeerrost befallene Blätter]]&lt;br /&gt;
Der Pilz befällt seine Wirtspflanzen im Frühjahr bei feuchter Witterung. Auf Blättern und Früchten entstehen gelborange bis rötliche Flecken mit becherförmigen Fruchtkörpern. Verstärkt treten diese an den Blattunterseiten auf. Aus den Fruchtkörpern brechen Aecidiosporen hervor. Befallene Beeren fallen vorzeitig vom Strauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei ''Puccinia caricina'' um einen wirtswechselnden Pilz, der [[Sumpfgräser]] als Zwischenwirte nutzt. [[Stachelbeeren]] können somit nur befallenen werden, wenn in der Nähe Sumpfgras vorkommt. Auf diesem stellt der Pilz seine Sommer- und die Wintersporen her. Erst im Frühjahr kommt es zu einem Befall der Beerensträucher. In seltenen Fällen infiziert der Pilz auch [[Johannisbeeren]]. Hier bilden sich die Pyknidien und die orangeroten Aezidien. Die Aezidiosporenlager stellen das charakteristische Schadbild der Krankheit dar. Sie brechen aus bläulichroten Verdickungen der Triebe und der Blattadern hervor. Die Stachelbeerpflanzen können sich nicht gegenseitig infizieren, hiefür wird ein Zwischenwirt benötigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Zur chemischen Bekämpfung können unter anderem [[Fungizide]] mit einer Nebenwirkung auf Stachelbeerrost genutzt werden. Es gibt jedoch auch speziell für Stachelbeerrost zugelassene [[Pflanzenschutzmittel]]. Diese sollten in einem 10-tägigen Abstand bei feuchtwarmer Witterung spätestens nach Auftreten der ersten Symptome ausgebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Kurt Heinze&lt;br /&gt;
 | Titel= Leitfaden der Schädlingsbekämpfung&lt;br /&gt;
 | Verlag= Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Ort= Stuttgart  &lt;br /&gt;
 | Jahr= 1978&lt;br /&gt;
 | ISBN= 3-4047-0483-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Uwe Harzer&lt;br /&gt;
 | Titel= Mittelempfehlungen und Hinweise zum Pflanzenschutz in Kernobst 2012&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Fachzeitschrift für den Obstbau-Profi&lt;br /&gt;
 | Band=  &lt;br /&gt;
 | Nummer= 3&lt;br /&gt;
 | Jahr=  2012&lt;br /&gt;
 | Seiten= 149 - 163&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EHuebner</name></author>	</entry>

	</feed>
