Zwiebel Pflanzenschutz

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Zwiebel Pflanzenschutz

Vorbeugender Pflanzenschutz schon beim Anbauplanung des Zwiebelanbaus bedenken

  • Fruchtfolge optimieren.
  • Die Parzellen sollten frei sein von bodenbürtigen Zwiebelkrankheiten.

Feldhygiene

Feldhygiene, Restunkräuter

Vielen Anbauern ist nicht bewußt, dass zunehmende Probleme mit Krankheiten, Schädlingen oder Unkraut oftmals auf fehlende oder unzureichende Feldhygiene-Maßnahmen beruhen.
Hier die Aufmerksamkeit zu schärfen, bringt große Vorteile. Was würde geschehen, wenn auf dem Feld nie eine Unkrautpflanze in Samen gehen würde? Brächte es Vorteile, wenn z.B. Pilzkrankheiten keine Gelegenheit bekämen, ihre Dauerkörper wie z.b. Sklerotien zu bilden?
Mehr dazu siehe: Feldhygiene in Hortipendium.


Aktuell möglicher Einsatz von Pflanzschutzmitteln
Welche Pflanzenschutzmittel beim Anbau von Zwiebeln einsetzbar bzw. zugelassen sind kann in der PS-Datenbank recherchiert werden.
PS Info: Aktuelle Zulassungssituation für den Anbau von Zwiebeln.

Pflanzenschutzempfehlung zum Ziebelanbau in Rheinland Pfalz

Nichtparasitäre Probleme

Verschiedene Nichtparasitäre Probleme können beim Anbau von Chinakohl große Probleme bereiten und sogar zu einem Totalausfall führen.

Hagelschäden

Zwiebel: Hagelschäden.

Durch Hagel können Zwiebelbestände stark geschädigt oder auch vernichtet werden.

Schadbild und Beschreibung

  • Bei leichtem Hagel bekommen die Schlotten fleckige Aufhellungen.
  • Die Blattflecken befinden sich meist an der Hauptwindseite des Hagels.
  • Hagelschäden begünstigen den Befall verschiedner Krankheiten.
  • Hagel geht oft einher mit starken Niederschlägen, die zu einer Nitratverlagerung führen.
  • Bei einem stärkeren Hagel werden die ganzen Schlotten zerschlagen.

Vorbeugung und Maßnahmen

  • Möglichst nicht den gesamten Zwiebelanbau in eine Gemarkung durchführen.
  • Nach einem Hagelschlag verstärkte Kontrollen auf einen Krankheitsbefall.
  • Wegen der möglichen N-auswaschung die N-Versorgung überprüfen.
  • Abschluß einer Hagelversicherung.

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Nährstoffmangel und Düngerschaden

Zwiebel N-Mangel .
  • Durch Nährstoffmangel oder -Überversorgung kann es zu Ertragsminderunge kommen
  • Durch eine falsche Düngemittel-Auswahl und -Dosierung sind Schäden möglich.

Schadbild und Beschreibung

  • Vorsicht vor zu hoher Mineraldüngung kurz vor der Zwiebelaussaat.
  • Insbesondere chorhaltige Kalidüngemittel können die Zwiebelkeimung beeinträchtigne.
  • Bei zu größer Mineraldüngermenge kann es zu Wurzelverbrennungen kommen.
  • Bei zuviel Stickstoff kann es einen erhöhten Krankheitsbefall geben
  • N-Überversorgung verschlechtert die Lagerfähigkeit.


Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine Nährstoffmangel vermeiden durch wiederholte Bodenanalysen.
  • Zur Berechnung der Nährstoffmengen die Bodenversorgung un den Pflanzenbedarf berücksichtigen.
  • Insbesondere eine Überversorgung mit Stickstoff vermeiden

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Glasigkeit

Zwiebel mit Glasigkeit

Glasigkeit ist ein ernstzunehmendes Problem bei der Ziebellagerung.

Schadbild und Beschreibung

  • Betroffen sind meist die fleischigen Zwiebelschalen.
  • Die äußeren Schalen zeigten meist keinen Schaden.
  • Einzelne Zwiebel-Schalen verfärben sich beim Eintreten der Glasigkeit und bekommen ein wässriges Aussehen.
  • Ein starkes Wachstum kurz vor der Ernte erhöht das Befallsrisiko.
  • Die Wasseraufnahme ist höher als die Wasserverdunstung durch die schon eingetrocknete Außenschale
  • Glassige Bereiche sind anfällig für einen Mikrobenbefall bzw. einer Fäulnis.
  • Ein Befall ist kaum äußerlich zu erkennen.
  • Für eine wirksame Kontrolle müssen die Zwiebeln aufgeschnitten werden.
  • Glasigkeit keine zur Ernte oder erst im Lager auftreten.
  • Glassige Zwiebeln sind laut Bernd Herold (2003) als nicht handelsfähig einzustufen.

Vorbeugung und Maßnahmen

  • Große Risiko, wenn wüchsiger Bestand zur Reifebeschleunigung abgewalzt wird und danach das Wurzelwerk mehr Wasser aufnimmt als mit den abgeknickten Schlotten verdunstet werden kann. Wenn solche Zwiebeln später eingelagert werden enthalten sie vielleicht noch zu viel Wasser.
  • Das Stickstoffangebot sollte zu Kulturende gegen Null gehen.
  • Parzellen mit sehr starke N-Nachlieferung sind für den Lagerzwiebelanbau weniger geeignet.
  • Bei der Zwiebeleinlagerung für einen nötigen Luftaustauch und trockene Luft achten.
  • Zur Förderung der Wasserabgabe während der Lagerung die Lagertemperatur (7-12°C?) und den Luftaustauch optimieren.

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Schosser

Schosserbildung bei Zwiebeln

Durch Schosserbildung können große Ertragausfälle entstehen.

Schadbild und Beschreibung

  • Zwiebelbestände bilden ihre Blütenstände und verlieren damit ihre Markteignung
  • Entscheidene Sortenunterschiede
  • Bei Steckzwiebelanbau auf eine ausreichende Wärmebehandlung achten.

Vorbeugung

  • Richtige Sortenwahl.
  • Kleinere Steckzwiebeln neigen weniger zur Schosserbildung.
  • Beim Anbau von Wintersteckzwiebeln, je nach Region, nicht zu früh pflanzen.

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Staunässe

Staunässe im Zwiebelbestnd
  • Auf Parzellen mit Bodensenken kann es nach Starkniederschlägen zu Staunässeschäden kommen.

Schadbild und Beschreibung

  • Bei Übernässung ist mit einer N-Auswaschung zu rechnen.
  • Bei längerem Wasserstau entsteht ein Totalausfall.
  • Bei Wasserstau in Bodensenken wird die Feldbefahrung für Pflegemaßnahmen erschwert.

Vorbeugung und Maßnahmen

  • Bodensenken durch Bodennivelierung beseitigen.
  • Regenverdaulichkeit der Böden verbessern.
  • Bei Bedarf Verbesserung der Humus- und Kalkversorgung durchführen
  • Bodenverdichtungen beseitigen.

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Viruskrankheiten

Iris Yellow spot virus (IYSV)

Iris Yellow spot virus an Zwiebeln
  • Das Virus kann zu beachtliche Qualitäts und Ertragsausfällen führen und ist inzwischen auch in Deutschen Anbaugebieten aufgetreten. Betroffen sind vor allem Bundzwiebeln.

Schadbild und Beschreibung

  • Das Schadbild beginnt mit kleinen, meist länglichen, Läsionen an den Schlotten.
  • Die Form und Verfärbung der Läsionen kann sehr unterschiedlich sein.
  • Meistens färben sich die Läsionen hell, weißlich bis strohig.
  • Bei einem stärkeren Befall sterben ganz Schlotten oder sogar ganze Pflanzen ab.
  • Befallene Zwiebeln Erntereste können das Virus übertragen.
  • Bei zu enger Fruchtfolge kann Zwiebeldurchwuchs das Virus übertragen.
  • Befallenes Pflanzgut kann beim Steckziebel Anbau das Virus mitbringen.
  • Es gibt verschiedene Wirtspflanzen.
  • Auch Thripse können das Virus übertragen.

Wirtspflanzen

  • Allium cepa, allium fistulosum, Allium porrum, Allium sativum, Allium schoenoprasum

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei Steckzwiebel auf befallsfreies Pflanzmaterial sorgen.
  • Kein Nachbau auf Parzellen mit befallenen Bestandsresten, Zwiebeldurchwuchs usw.
  • Thripsbefall minimieren.
  • Entwicklung resistenter Sorten vorantreiben.
  • Weniger empfindliche Sorten prüfen.
  • Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist nicht möglich.

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Recherche Forschungsberichte


Bakterienkrankheiten

Zwiebelbestände können auch von verschiednen Bakterienkrankheiten befallen und geschädigt werden. Oftmals auch als Sekundärbefall z.B. nach einer Primärschädigung durch Hagel, Lauchmotten,Mehlkrankheit, Nematoden oder Zwiebelfligen Maden.


Pilzkrankheiten

Beim Anbau von Zwiebeln konnen Pizlrankheiten großen Schaden anrichten und sogar zum Totalausfall führen.

Blattflecken (Stemphylium vesicarium)

Stempyllium Blattflecken an Zwiebeln

Diese Pilzkranheit kann zu Ertragsverlusten führen.

Schadbild und Beschreibung

  • Synonym: Pleospora allii
  • Synonym: Pleospora herbarum
  • Synonym: Stemphylium herbarum
  • Blattfleckenkrankheit, die an Zwiebeln unterschiedliche Läsionen von bräunliche bis gelblich hervorruft.
  • In den Läsionen werden Konidien gebildet
  • Der Pilz überwintert als Pseudothezien, die sich auf dene befallenen Schlotten bilden.
  • Befallen werden Ziebelbestände verstärkt, wenn die Pflanzen bzw. das Pflanzengewebe schon geschwächt ist, z.B. vom Falschen Mehltau.
  • Eine Pilzkrankheiten, die an sehr unterschiedlichen Pflanzenarten, unterschiedlicher Pflanzenfamilien vorkommt. Verursacht z.B. auch die Purpurfleckenkrankheit des Spargels.


Wirtspflanzen
Allium, Asparagus officinalis, Calendula officinalis, Helianthus annuus, Lactuca, Lupinus, Malus Medicago, Medicago sativa, Petroselinum crispum, Pyrus, Raphanus sativus, Spinacia oleracea Tanacetum cinerariifolium, Triticum, Vicia, Vicia faba und andere

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Unterschiedliche Empfindlichkeit der Sorten nutzen.
  • Allium fistulosum ist resistent
  • Kreuzungen von allium fistulosum und allium cepa können teilresitenzen ergeben.
  • Feldhyginee beachten.
  • Kein Anbau von Sommerzwiebeln neben befallenen Winterzwiebeln.
  • Befallene Erntereste möglichst bald einarbeiten bzw. verrotten lassen.
  • Blattnässe Zeiten minimieren z.B. durch günstige Betandsdichte, optimierte Bewässerung usw.
  • Wasserstau in der Parzelle vermeiden (Regenverdaulichkeit verbessern usw.)
  • Bei einem stärkren Befallaverdacht zugelassenen Fungizide einsetzten.

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Botrytis Blattflecken (Botrytis squamosa)

Botrytis squamosa an Zwiebeln

Pilzkrankheit die zur Krautfäule und damit zu Ertragsverlusten führen kann.

Schadbild und Beschreibung

  • Synonym: Botryotinia squamosa
  • Kleine längliche, unscharfe, helle Flecken an den Schlotten.
  • Bei einem starken Befall kommt es laut Fachartikel zu Ertragseinbußen von bis zu 30%.
  • Der Pilz überdauert mit Hilfe seiner Sklerotien im Boden
  • Die Sklerotien haben eine Lebensdauer von ca. 2 Jahre.
  • Längere Feuchteperiosen fördern stark die Pilzentwicklung.
  • Infektion erfolgen vor allem bei Temperaturen von 12-24°C
  • Eine optimale Pilzentwicklung ergibt sich bei ca. 14-16°C und entsprechender Feuchtigkeit.

Wirtspflanzen

  • Allium Arten

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Einsatz von fungizide
  • Verbesserte Fungizidwirkung mit Hilfe von Additive.

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Recherche Forschungsberichte


Falscher Mehltau (Peronospora destructor)

Der Falsche Mehltau ist eine der bedeutendsten Krankheiten beim Anbau von Zwiebln.

Falscher Mehltau an Zwiebeln

Schadbild und Beschreibung

  • Am Zwiebellaub zeigen sich längliche, ovale grünbraune Flecken und oft auch ebenso gefärbte Blattspitzen.
  • Bei feuchtem Wetter zeigt sich ein grau-violettes Myzel mit Sporen.
  • Der Falsche Zwiebelmehltau entwickelt sich besonders gut bei feuchtkühler, regnerischen Witterung
  • In trockenen Jahren tritt er weniger auf.
  • Die Pilzsporen verbreiten sich über Luftbewegungen
  • Das Zwiebellaub kann bei stärkerem Befall ganz absterben.
  • Der Pilz befällt hauptsächlich Zwiebeln und Schalotten, seltener ist er an Schnittlauch oder Porree zu finden.
  • Bei günstigen Bedingungen ist ein Lebenszyklus innerhalb von 14 Tagen möglich.
  • Das Pilzmycel kann an Pflanzenresten auf dem Feld oder auf den Zwiebeln überdauern.
  • Im Herbst bildet der Pilz Oosporen, die im Boden überdauern können.

Wirtspflanzen

  • Allium Arten

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Da der Pilz Dauersporen bilden kann, die über Jahre im Boden aktiv bleiben, ist eine weitgestellte Fruchtfolge empfehlenswert.
  • Befallenes Ziebel Putzreste gehört nicht auf Zwiebeläcker.
  • Zu dichte Zwiebelbestände begünstigen einen Befall.
  • Der Befall kann mit dem Prognosemodell Zwipero vorhergesagt werden.
  • Resistenzzüchtung fördern, Sortenunterschiede beachten.
  • Zugelassene Fungzide einsetzen und den ZUsatz von Additive prüfen.
  • Die vorhandenen Fungizide wirken vorbeugend, deshalb kurz vor der erwarteten Infektion (ZWIPERO) spritzen

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Mehlkrankheit (Stromatinia cepivora)

Mehlkrankheit an Winterzwiebeln

Gefährliche, weitverbreitee, bodenbürtige Pilzkrankheit.

Schadbild und Beschreibung

  • Synonym: Sclerotium cepivorum.
  • Auch Weißfäule genannt.
  • Der Pilz befällt schon die jungen Pflanzen. Es entseht ein watteartiges Myzel.
  • Etwa bei beginnender Zwiebelbildung entsteht am Zwiebelboden eine Weichfäule.
  • Bei einem stärkeren Befall welken als erstes die ältesten Blätter und sterben ab.
  • Kühles Wetter und Temperaturen unter 20°C (bes. 10-12°C) begünstigen die Pilzentwicklung.
  • Bei Bodentemperatuen von über 25°C verlangsamt sich das Pilzwachstum stark.
  • Der Winterzwiebelanbau ist bes. gefährdet.
  • Der Pilz bildet als Dauerform 0,2-0,5 mm großen Sklerotien.
  • Die Sklerotien können 15-20 Jahre im Boden überdauern.
  • Wurzelausscheidungen der Zwiebeln regen die Sklerotien zur Keimung an.
  • Eine Verbreitung der Pilzkrankheit kann auch durch Steckzwiebeln erfolgen.
  • Ackergeräte, Erdbewegungen, Wasser und Tiere können die Mehlkrankheit übertragen.

Wirtspflanzen

  • Allium Arten, aber insbesondere die Küchenzwiebel.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Unbedingt befallene Flächen meiden.
  • Bei leichtem Befall eine Anbaupause 5 Jahre einplanen.
  • Befallene Putzabfälle nicht Zwiebeläcker.
  • Einsatz zugelassener Funizide.

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Pupurfleckenkrankheit (Alternaria porri)

Alternaria an Zwiebeln
  • Die Pilzkrankheit kann zu Ertragsverlusten führen.

Schadbild und Beschreibung

  • Es können sowohl die Schlotten als auch die Zwiebeln befallen werden.
  • Erste Befallssymtome treten meist an den ältesten Blättern im Spätsommer auf.
  • Großes Befallsrisiko bei häufigem Regen und langer Blattnässe.
  • Geschwächtes Gewebe, z.b. durch Falschen Mehltau Befall gegünstigt den Befall von Alternaria porri.
  • Es bilden sich länglich, kleine, eingesunken und weißlich Flecken mit einem violetten Zentrum.
  • Die Pilzsporen können mit Spritzwasser und Wind transportiert werden.
  • Infektionsquelle sind befallene Pflanzenreste.
  • Zwiebel Durchwuchs kann Verbreitung fördern.
  • Verbreitung und Infizierung kann bei der Einlagerung erfolgen.
  • Der Pilz kann sich auch im Lager weiterentwickeln.
  • Die Pilzkrankheit ist Saatgtuübertragbar.

Wirtspflanzen

  • Allium Arten

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgtu verwenden
  • Weiter Fruchtwechsel
  • Vorsicht vor Infizierung bei der Ernte und Einlagerung

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Rost (Puccinia allii)

Puccinia allii an Zwiebeln

Pilzkrankheit, die weniger beim Zwiebelanbau als beim Anbau von Schnittlauch und Porree Probleme bereiten kann.

Schadbild und Beschreibung

  • Synonym 1: Puccinia porri
  • Synonym 2: Uromyces ambiguus.
  • Es bilden sich längliche orangefarbene Flecken an den Schlotten.
  • Bei einem stärkeren Befall ergeben sich Wuchshemmungen.
  • Temperaturen im Bereich von 15-20°C erscheinen besonders förderlich.
  • Die Sporenkeimung wird durch eine hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt.
  • Andauerde Blattnässe hemmt das Pilzwachstum.
  • Eine Infektion von benachbarten Beständen ist gut möglich.

Wirtspflanzen

  • Allium sp.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Bestandrestee nach der Ernte sobald möglich beseitigen.
  • Bei Neupflanzungen sollten keine befallenen Bestände in der Nähe vorkommen.
  • Teilresistenz verschiedener Sorten nutzen.
  • Bei Bedarf Fungizideinsatz mit zugelassenen Mitteln.

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Samtfleckenkrankheit (Cladosporium allii-cepae)

Samtflecken an Zwiebeln

Pilzkrankheit, die beim Anbau von Zwiebeln zu Ertragsverluste führen kann.

Schadbild und Beschreibung

  • Bei Befall zunächst unscharfe rundliche oder längliche Blattflecken.
  • Später, bei einem stärkeren Befall, sterben ganze Blattpartien ab.
  • Sehr hohe Luftfeuchtigkeit fördert die Pilzentwicklung.
  • In Trockenperioden verbreitet sich Krankheit kaum.
  • Geschwächtes und verletztes Gewebe fördern den Befall.
  • Sporenverbreitung durch die Luft
  • Der Pilz überdauert an Pflanzenreste.

Wirtspflanzen

  • Allium sp.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein direkter Nachbau auf Befallsparzellen
  • Bestandsreste nach der Ernte sobald möglich einarbeiten und eine schnelle Verrottung fördern.
  • Zugelassene Fungizide.

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Schmutzfleckenkrankheit (Colletotrichum circinans)

Schmutzfleckenkrankheit an Zwiebel
  • pilzkrankheit, die junge Pflanzen zerstören kann und später die Zwiebeln schädigt.

Schadbild und Beschreibung

  • Bei Frühbefall Vernichtung von Zwiebelkeimlingen bzw. der jungernPflanzen.
  • An ausgebildeten Zwiebeln entstehen erst kleine, dann auch größere, dunkel gefärbte Flecken.
  • Der Pilz überdauert an den Pflanzenresten als Konidien.
  • Bei einem direkten Nachbau ist mit einem Befall zu rechnen.

Wirtspflanzen

  • Allium sp.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein Nachbau auf befallenen Flächen
  • Keine Einsaat z.B. von Sommerzwiebeln neben Winterzwiebelbeständen.

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Wurzelfäule (Setophoma terrestris)

Pyrenochaeta terrestris Schadbild an Zwiebel

Eine gefürchtete Zwiebelkrankheit in wärmeren Region wie Griechenland, Israel und Spanien. Mit zunehmender Klimaerwärmung kann sie bei uns an Bedeutung gewinnen. In der Pfalz wurde 2016 ein Befall an Zwiebeln und Porree beschrieben.

Schadbild und Beschreibung

  • Synonym: Phoma terrestris und Pyrenochaeta terrestris.
  • Eine wärmeliebende Pilzkrankheit, die erst bei Bodentemperaturen von über 20°C gefährlich werden kann.
  • Krankheit, die eine Wurzelfäule bei Zwiebeln hervorruft.
  • Zunächst sterben die Wurzeln ab und das Pflanzenwachstum wird gestört.
  • Die befallenen Wurzeln bekommen später die typische rosa Färbung.
  • Bei einem stärkeren Befall welken die Pflanzen und sterben ab.
  • Ihre Konidien und Pyknidien überdauern im Boden.
  • Überdauert auch an Pflanzenreste.

Wirtspflanzen

  • Asparagus officinalis, Allium-sp., Brassica napus, Cucurbita, Solanum lycopersicum, Zea mays

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen meiden.
  • Nach einem Befall 5 Jahre Anbaupause.
  • Putzabfälle nicht auf Zwiebel- bzw. Wirtspflanzen-Äcker.
  • Eine biologishe Bekämpfung mit Trichoderma virens erscheint möglich.

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Schädlinge

Schädlinge können beim anbau von Ziebeln einen großen Schaden anrichten und sogfar zu einem Totalausfall führen.

Drahtwürmer/Schnellkäferlarven (Elateridae)

Drahtwurm

Die Larven aus der Familie Schnellkäfer(Elateridae)können Zwiebelbestände erheblich schädigen.

Schadbild und Beschreibung A. segetum

  • Wichtige Arten sind Agriotes hirtus, Agriotes lineatus, Agriotis obscurus und Agriotes ustulatus.
  • Junge Zwiebelsämlinge können schnell im Boden angefressen und zerstört werden.
  • Schäden wurden bisher vor allem in den Monaten Mai bis Juli beobachtet.
  • Nach einem Grünlandumbruch ist mit vielen Drahtwürmern zu rechnen
  • Die Larven sind auf Grund ihres Chitinpanzers lelativ steif und hart. Daher der Name Drahtwurm.
  • An den Larven findet man drei Beinpaare.
  • Die bräunlichen, ca. 8-10 mm lange Käfer beginnen im Frühjahr mit der Eiablage.
  • Ein Lebenszyklus dauert ein oder mehrere Jahre.
  • Es gibt z.B. bei Ariotes obscurus um die 10 Larvenstadien.
  • Für das Puppentadium benötigen sie ca. 15 Tage.

Wirtspflanzen

  • Beta vulgaris, Brassica, Lactuca, Phaseolus, Solanum lycopersicum, Solanum tuberosum, Triticum, Zea mays und andere

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen meiden.
  • Bei Verdacht mit einem Kartoffelköder den Drahtwurmbesatz ermitteln.
  • Nach Wiesenumbruch oder Kleegras Einsaaten vier Jahre keine empfindliche Kulturen wie Kartoffeln, Möhren, Salat oder Zwiebeln.
  • Eine Bekämpfung mit Insektizide ist sehr schwierig.
  • Wenn Zulassung, evtl. mit einem Insektizid inkustiertes Saatgut verwenden.

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Erdraupen (Agrotis segetum und Agrotis ipsilon)

Erdraupen Fraß

Die Larven verschiedener Agrotis-Arten können Zwiebelbestände stark schädigen.

Schadbild und Beschreibung A. segetum

  • Mit einen Falterflug rechnet man Ende Mai/Anfang Juni.
  • In unseren Regionen rechnet man pro Jahr mit einer Generation
  • Die Falter sind nachtaktiv.
  • Die Falter legen winzige, gelbliche Eier (0,5 mm Ø), die später bräunlich werden.
  • Die Raupen sind etwa 40 mm lang, graubraun gefärbt und haben hellere Rückenstreifen.
  • Junge Raupen haben zwei Bauchbeinpaare, ältere haben vier Bauchbeinpaare.
  • Überwintere Erdraupen werden im Frühjahr etwa ab einer Bodentemperatur von 10°C aktiv.
  • Die Raupen sind vorwiegend nachtaktiv, nach Regen oder Bewässerung aber auch tagsüber aktiv.
  • Der Fraßschaden bei Zwiebeln erfolgt oft knapp über den Boden.
  • Abgebissene Pflanzenteile liegen oft am Boden.

Wirtspflanzen

  • Allium, Apium, Beta vulgaris, Brassica, Cichorium, Lactuca, Nicotiana tabacum, Phaseolus, Raphanus , Solanum tuberosum, Spinacia¸ Zea mays und andere

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Feine Bodenbearbeitung stört die Erdraupenentwicklung.
  • Intensive Bewässerung kann insbesondere die Larvenentwicklung im Jugendstadium hemmen.
  • Bestände ohne Beikräuter sind weniger attraktiv für die Eiablage der Falter.
  • Eine biologische Bekämpfung mit Bacillus thringiensis Nematoden (Steinernema carpocapsae) wird diskutiert.
  • Bei starkem Befall evtl.zugelassene Insektizide einsetzen.
  • Notwendige Spritzungen möglichst spät abends (nachts) durchführen.

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Lauchmotte (Acrolepiopsis assectella)

Fraßschäden an Lauch

Es schädigen die Raupen des Falters. Im frühen Befallsstadium sind die kleinen Räupchen nur schwer zu erkennen.

Schadbild und Beschreibung

  • Die kleinen Räupchen der Falter können durch ihren Fraß Schaden anrichten.
  • Die Larven dringen in die Schlotten ein und fressen dort.
  • Es gibt je nach Region und Jahr etwa 2 bis 3 Generationen.
  • Die erste Generation fliegt etwa Mitte April bis Mitte Juni, die zweite etwa zwei Monate später.
  • Neben den Falter-Puppen können auch die Falter der letzten Generation überwintern.
  • Mit ausgebreiteten Flügeln beträgt die Spannweite etwa 15-18 mm.
  • Die Falter legen 80 oder mehr kleine Eier mit einem Größe von 0,5 mm.
  • Je nach Wetter schlüpfen die winzigen Larven (13 mm) schon noch wenigen Tagen.
  • Der Schaden entsteht durch den Raupenfraß sowie eventueller sekundärer Fäulnisbildung.
  • Je mehr Wirtspflanzen (Allium-Arten) in der Gemarkung desto größer das Befallsrisiko.

Wirtspflanzen

  • Allium sp.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Laufende Bestandskontrollen, nach Erstbefall wöchentlich oder öfter.
  • Die Hinweise der regionalen Warndienste nutzen.
  • Flugkontrolle mit Hilfe von Pheromonfallen.
  • Dei Verwendung von Insektenschutznetz wie beim Lauchanbau hat sich kaum durchgesetzthrt.
  • Biologische Bekämpfung mit Bacillus thuringiensis Präparate ist möglich .
  • Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel.

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Minierfliege (Napomyza gymnostoma)

Minierfliegenschaden an dem verwandten Porree

Die Minierfliege Napomyza, auch Lauchminierfliege oder auch Allium leafminer genannt ist kein Großschädling. die Larven können aber im Einzelfall beachtlichen Schaden anrichten.

Schadbild und Beschreibung

  • Synonym: Napomyza gymnostoma.
  • Die Minierfliegen sind etwa 3 mm groß.
  • Die Fliegen legen ihre Eier an der Spitzen der Zwiebelschlotten ab.
  • Zur Eiablage stechen die Minierfliegen das Pflanzengewebe an.
  • Die Larven fressen sich durch das Gewebe bis in die Zwiebeln.
  • Schäden gibt es vor allem im April/Mai und im August/September.
  • Die Verpuppung erfolgt z.T. auch in der Zwiebel.
  • Die Tönnchenpuppen sind etwa 3-4 mm lang.
  • Es sind zwei Generationen möglich.

Wirtspflanzen

  • Allium sp.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Ständige Bestandskontrollen.
  • Auf die kleinen Einstichstellen von der Eiablage an den Schlottenspitzen achten.
  • Warndiensthinweise beachten.
  • Bei einem stärkeren Befall zugelassene Insektizide einsetzten.
  • Die zur Thripsbekämpfung zugelassen MIttel haben grundsätzlich auch eine Wirkung auf Minierfliegen.

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Nematoden (Ditylenchus dipsaci und andere)

Ditylenchus Schaden an Zwiebeln

In ungünstigen Fruchtfolgen können Stängelächen (Ditylenchus dipsacii) so stark schädigen, dass der Anbau eingestellt werden muß.

Schadbild und Beschreibung Ditylenchus dipsaci

  • Zwiebeln können von verschiedenen Nematodenarten befallen werden, von denen Ditylenchus dipsaci der wirtschaftlich bedeutendste ist.
  • Oberirdisch sichtbare Symptome sind ein gestörtes Wachstum bis hin zum Absterben der Pflanze.
  • Verdrehungen und Verformungen des Stängels können auf einen Nematodenbefall hinweisen.
  • Die Nematoden dringen durch die n Stomatas in das Zwiebelgewebe ein.
  • Regenreiche Perioden und Beregnung fördern die Nematodenentwicklung.
  • Schwerere Böden sind vorteilahft für die Nematoden.
  • Sekundär wird das geschädigte Zwiebelgewebe von Krankheiten befallen.
  • Befallene Zwiebeln riechen untytisch und unangenehmen.
  • Auch im Zwiebellager könnte sich die Nematoden noch weiterentwickeln.
  • Bei günstigen Bedingungen dauert ein Entwicklungszyklus der Nematoden 7-20 Tage.
  • Die Nematoden können problemlos kalte winter überstehen.
  • Der Befall erfolgt oft herdenartig.
  • Veschiedene Beikräuter begünstigen die Nematodenvermehrung.
  • Die Verbreitung erfolgt durch Bestandsreste, Putzreste, Pflanzgut, Steckzwiebeln, Beikräuter, Arbeitsgeräte und Wind.
  • Im Stadium J4 können die Nematoden viele Jahre überdauern.

Wirtspflanzen

  • Allium, Avena sativa, Beta vulgaris, Brassica napus, Brassica species, Capsicum, Cichorium, Hordeum vulgare, Medicago sativa, Phaseolus, Pimpinella anisum, Pisum sativum, Secale cereale, Solanum, lycopersicum, Solanum tuberosum, Trifolium, Triticum, Vicia faba, Zea mays

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfrei bzw. befallsarme Parzellen wählen.
  • Empfohlener Fruchswechsel 4 Jahre.
  • Auf verseuchten Flächen alle wirtspflanzen für ein paar Jahre weglassen.
  • Steckzwiebeln können durch Warmwasserbehandlung von ? Stunden mit 45°C befallsfrei gemacht werden.
  • An befallenem Erntegut kann man mit einer 30°C Lagerung ein Großteil der Nematoden ausschalten.

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Spinnmilben (Tetranychus urticae)

Spinnmilben

Spinnmilben Schäden an Zwiebeln sind eher selten. Mit zzunehmender Klimaerwärmung können sie jedoch an Bedeutung gewinnen.

Schadbild und Beschreibung

  • Die Spinnmilben stechen das Pflanzengewebe an und saugen den zuckerhaltigen Zellsaft.
  • Auf Grund der vielen Anstiche wird das Pflanzengewebe stark geschädigt.
  • Bei einem sehr starken Befall kann es zu Ertragsverlusten kommen.
  • Die Spinnmilben sind etwa 0,3 bis 0,6 mm groß
  • Die Farbe der Tiere wechselt von durchsichtig hell über fleckig bis zu rot ab dem Spätherbst.
  • Jungtiere im ersten Larvenstadium haben 6 Beine, die folgenden Stadien haben 8 Beine.
  • Unter günstigen Bedingungen (trocken und heiß) kann aus einem Ei ein erwachsenes Tier entstehen.
  • Pro Saison kann es etwa 6-9 Generationen geben.


Wirtspflanzen

  • Cucumis, Helianthus, Phaseolus, Pisum, Solanum und viel andere

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Unbedingt die in der Natur vorkommenden Nützlinge wie Florfliegen, Marienkäfer, Raubmilden, Schwebfliegen usw. fördern.

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Tripse (Thrips tabaci)

In wärmeren und trockneren Region kann sich durch einen starken Thripsbefall ein Ertragsminderung ergeben.

Thrips tabaci an Zwiebelschlotte.

Schadbild und Beschreibung

  • Die Thripse sind kleiner als 1 mm.

+ Ihre Farbe kann sich je nach Temperatur im Bereich von gelb bis braun verändern.

  • Thrips tabaci kommt an verschiedenen Pflanzenarten vor.
  • Junge Zwiebelsämlinge sind besonders beliebt bei den Thripsen.
  • Die Thipse ernähren sich von den Säften der besuchten Pflanzen.
  • Ein stärkerer Befall durch Thripse erkennt man an dem silbrigen Aussehen der Zwiebelschlotten.
  • Stark befallene Pflanzen wachsen langsamer und die grüne Blattfarbe verändert sich in gräulich.
  • Thripse legen ihre Eier ins Pflanzengewebe.
  • Pro Saison sind etwa 4-6 Generationen möglich.
  • Ein Lebenszyklus dauert bei 20°C etwa 21-28 Tage und bei 30°C etwa 10-14 Tage.
  • Die Tiere überdauern auf den Wirtspflanzen, auf Pflanzenreste aber auch im Boden.
  • Die Verbreitung der Thripse erfolgt bevorzugt durch Wind.
  • Das größte Befallsriesiko besteht bes. von Juni bis August.
  • Thripse können auch bedeutende Viruskrankheiten wue z.B. das "Tomato spotted wilt virus" übertragen.

Wirtspflanzen

  • Allium, Armoracia rusticana, Asparagus officinalis, Avena sativa, Brassica napus, Brassica oleracea, Capsicum, Cucumis sativus, Cucurbita, Glycine max, Lactuca, Phaseolus, Pisum sativum, Raphanus sativus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Triticum, Zea mays und viele andere Zierpflanzen usw.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Wöchentliche Kontrollen der Bestände.
  • Nutzung der örtlichen Pflanzenschutz-Warndienste.
  • Die Sortenunterschiede nutzen.
  • Häufiges Beregnen mit kleinen Wassergaben mindert den Befall.
  • Spezielle Untersaaten können den Befall mindern, führen aber zu Ertragsverlusten.
  • Eine Auflage von Schutznetzen kann helfen, hat sich aber in der Praxis nicht durchgesetzt.
  • Natürlich vorkommende Nützlinge können im Idealfall größere Thripsschäden verhindern.
  • Im Extremfall zugelassene Insektizide einsetzen. Aber Vorsicht vor nützlingsschädigenden Insektiziden.

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Zwiebelfliege (Delia antiqua)

Ziebelfliegen Maden können beim Anbau von Zwiebeln Schaden anrichten.

Zwiebelfliegen Maden in an Zwiebel

Schadbild und Beschreibung

  • Die Zwiebelfliegn legen ihre Eiern an die Pflanzen.
  • Die Maden fressen an den jungen Pflanzen oder auch in den sich entwickelnden Zwiebeln.
  • Stärker befallene Pflanzen welken und befallene Zweibeln fäulen au Grund sekundär auftretender Fäulinskrankheiten.
  • Zwiebelfliegen sind 5-7 mm groß.
  • Etwa ab Ende April schlüpfen die ersten Fliegen aus den überwinterten Puppen.(Faustregel: Mit Beginn der ersten Löwenzahnblüten)
  • Zwiebelfliegen Eier sind oval und etwa 1 mm groß.
  • Bei günstigen Bedingungen schlüpfen nach 3-8 Tage die Maden.
  • Die Maden fressen sich in das Planzengewebe.
  • Nach etwa 14-21 Tagen wandern die Maden zur Verpuppung in den Boden.
  • Die Puppen ruhen für 2-3 Wochen, dann schlüpft die Fliege.
  • In unseren Breiten gibt es pro Saison 2 bis drei Generationen.

Wirtspflanzen

  • Allium sp.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Fruchtwechsel und Anbau in Regionen mit wenig Wirtspflanzen.
  • Kulturschutznetze können helfen haben sich aber nicht generell durchgesetzt
  • Be starkem Befallsdruck den einsatz zugelassener INsektizide in Erwägung ziehen.
  • Prognosemodelle nutzen.

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Siehe auch in Hortipendium


Literatur

Gerd Krüger (2002): Pflanzenschutz im Gemüsebau. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-3191-9


Weblinks