Viburnum tinus

Aus Hortipendium
Wechseln zu: Navigation, Suche
Unvollständig1.jpg Dieser Artikel ist in manchen Teilen unvollständig.
Er wird somit als Verbesserungswürdig eingestuft. Bitte helfen Sie mit, ihn zu verbessern und zu vervollständigen.


Mittelmeer-Schneeball
Viburnum tinus
Viburnum tinus.JPG
Blüten des Mittelmeer-Schneeballs
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung Kardenartige
Dipsacales
Familie Geißblattgewächse
Caprifoliaceae
Gattung Schneeball
Viburnum

Der Mittelmeer-Schneeball stammt, seinem Namen entsprechend, aus Südeuropa und gehört der Gattung Viburnum an. Im Mittelmeergebiet wächst er oftmals als Unterholz in immergrünen Eichenwäldern. In Deutschland ist er im Allgemeinen nicht winterhart. Nur in sehr geschützten Lagen und in Gebieten mit Weinbauklima übersteht er den Winter im Freien. Er hat einen hohes Ausschlagsvermögen und ist schnittfest. Auch einen starken Rückschnitt verträgt er gut. Aufgrund seiner Herkunft ist er wärmeliebend und hitzeverträglich.

Standort

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Der Strauch bevorzugt mäßig trockene bis frische Böden mit einem hohen Nährstoffgehalt. Auf trockenen Böden gedeiht die Pflanze auch. Der pH-Wert kann schwach sauer bis alkalisch sein. Der Mittelmeer-Schneeball ist generell sehr anspruchslos und anpassungsfähig.

Wuchs

Es handelt sich um einen mittelhohen Strauch. Er wächst breit aufrecht und sehr dichtbuschig. Meist wird er 1,5 bis 2,5 m hoch und breit, selten auch einmal 4 m.

Biologie

Die Blätter sind immergrün und gegenständig angeordnet. Sie sind schmal eiförmig und 3 bis 10 cm lang. Sie haben eine dunkelgrüne, glänzende Farbe. Die Blütenknospen sind rosa-weiß, aufgeblüht sind sie weiß bis weißlichrosa. Sie sind in 5 bis 7 cm breiten Schirmrispen angeordnet und verströmen einen dezenten Duft. Blütezeit ist normalerweise von März bis April, als Kübelpflanze blüht der Strauch jedoch auch oft schon von November an. Die Früchte sind eiförmig und stahlblau. Später färben sie sich fast schwarz.

Weitere Informationen

Vifabio: Viburnum tinus

Hortigate: Viburnum tinus

Quelle

Hans-Dieter Warda (2001/02): Bruns Sortimentskatalog. Wilhelm Zertani KG. Bad Zwischenahn / Bremen.