Viburnum farreri

Aus Hortipendium
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Duft-Schneeball
Viburnum farreri
Viburnum-farreri-flowers.JPG
Blüten des Duft-Schneeballs
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung Kardenartige
Dipsacales
Familie Geißblattgewächse
Caprifoliaceae
Gattung Schneeball
Viburnum

Der Duft-Schneeball stammt aus Nordchina und gehört der Gattung Viburnum an. Er ist ein beliebtes Ziergehölz und wird häufig als Blütenstrauch in Gärten und Grünanlagen gepflanzt. Er ist frosthart, wärmeliebend und stadtklimafest. Er neigt etwas zur Bildung von Ausläufern.

Standort

Der Standort sollte sonnig bis absonnig und geschützt gelegen sein. Ideal sind mäßig trockene bis frische, kultivierte Gartenböden, wobei die Arten von Viburnum tendenziell die frischen Böden bevorzugen. Der pH-Wert kann sauer bis schwach alkalisch sein. Allgemein ist der Strauch aber bezüglich des Bodens und des pH-Werts sehr anpassungsfähig.

Wuchs

Es handelt sich um einen mittelhohen, dichtbuschigen Strauch, der 2 bis maximal 3 m hoch und breit werden kann. Die Grundtriebe wachsen straff aufrecht und sind etwas sparrig verzweigt. Später neigen sich die Zweige etwas über. Da der Strauch oftmals Ausläufer bildet, ist er im Alter sehr umfangreich mit vielen Bodentrieben. Er ist als langsamwachsend einzustufen.

Biologie

Die Rinde des einjährigen Holzes ist rotbraun bis braun und leicht glänzend. Die mehrjährigen Triebe sind braun und die Rinde fasert ab. Die Blätter sind sommergrün und gegenständig angeordnet. Sie sind länglich elliptisch bis lanzettlich geformt und veränderlich. Sie sind meist 6 bis 8 cm lang und und 2,5 bis 4 cm breit. Die Blattstiele sind rot und bis zu 2 cm lang. Die Blätter sind mittelgrün und haben 6 vertieft liegende Adernpaare. Zerreibt man die Blätter, verströmen sie einen dezenten Duft. Die Blätter an Langtrieben sind etwas glänzend. Im Herbst färben sie sich rot bis dunkelviolett. Bei Laubaustrieb sind sie bronzefarben. Die Blütenknospen sind rosa, die aufgeblühten Blüten weiß. Sie sind in dichten, endständigen, 5 cm breiten Rispen angeordnet. Die Einzelblüten sind röhrenförmig und etwa 1 cm lang. Der angenehme Duft, den die Blüten verströmen, hat zu dem deutschen Namen des Strauchs geführt. Die Hauptblütezeit ist von April bis Mai, wobei sie oftmals auch ab Oktober schon blühen.


Weitere Informationen

Vifabio: Viburnum farreri

Hortigate: Viburnum farreri

Quelle

Hans-Dieter Warda (2001/02): Bruns Sortimentskatalog. Wilhelm Zertani KG. Bad Zwischenahn / Bremen. 

Bernd Deigner-Grünberg et al. (2001): Pflanzenbuch für Auszubildende im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Band 1. Grün ist Leben mbH. Pinneberg. 

Johannes Kreuzer (1983): Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon, Band 1. Gartenbuchverlag. Tittmoning.