Pastinaken im Hausgarten

Aus Hortipendium
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pastinaken

Bei der Pastinake handelt es sich um eine pflegeleichte Kultur, die aus Europa stammt. Während sie bis zum 18. Jahrhundert zu den am häufigsten kultivierten Gemüsearten gehörte und dann in Deutschland in Vergessenheit geriet, gewinnt sie heute wieder an Beliebtheit. Sie lassen sich als Koch- und Suppengemüse, sowie als Salatgemüse verwenden. Für eine Mischkultur eignen sich Zwiebeln.

Inhaltsverzeichnis

Standort

Der Boden sollte mittelschwer und tiefgründig sein. Die Pflanzen bevorzugen außerdem Böden mit einem hohen Humusgehalt. Ungeeignet sind staunasse und unterbodenverdichtete Standorte. An das Klima stellt die Pastinake keine besonderen Ansprüche. Ideal ist maritimes Klima mit mittleren Temperaturen. (siehe auch Gemüse am Wegesrand)

Kultur

Die Aussaat sollte im April erfolgen. Erfolgt sie später, ist mit kleineren Erträgen und Rübengrößen zu rechnen. Ideal ist eine Saattiefe von ungefähr 1 cm und ein Reihenabstand von etwa 30 cm. Innerhalb der Reihen sollten die Pflanzen auf ungefähr 15 cm vereinzelt werden. Um ideale Bodenbedingungen zu schaffen, empfiehlt es sich, im Frühjahr eine Kompostschicht aufzutragen. Die sonstigen Kulturmaßnahmen gleichen der der Möhre.

Ernte

Bei frostfreiem Boden lassen sich Pastinalen von Oktober an bis ins Frühjahr ernten. Bei der Ernte wird das Laub abgeschnitten und die Wurzeln ausgegraben. Die geernteten Pastinaken sollten am besten bei unter 1 °C und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Da kaum ein Keller diese Möglichkeit bietet, empfiehlt es sich, die nicht benötigten Pastinaken über Winter im Gemüsebeet zu lassen. Der Geschmack und die Inhaltsstoffe der Pflanzen bleiben so am besten erhalten. Geerntete Pastinaken sollten in feuchten Sand im Keller eingeschlagen werden.

Quellen