Netzwerke im Gartenbau

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Gemeinsam statt einsam - Beispiele von bestehenden Netzwerken im Gartenbau
Innerhalb von Organisationseinheiten werden Netzwerke bewusst durch die Bildung von Teams, Abteilungen, Gruppe etc. herbeigeführt. Über einzelne Organisationen hinausgehende Netzwerke bedürfen in der Regel eines Gründungsprozesses, entweder durch Absprachen oder auch Verträge. Im Folgenden ein paar Beispiele für bereits bestehende Wissens-, Forschungs- und Beratungs-Netzwerke im Gartenbau.

Hortigate

Ein bestehendes Netzwerk über Ländergrenzen hinweg ist die Zusammenarbeit der LVG’s für Gartenbau im Rahmen des Versuchswesens, wo die Informationen in der Dokumentendatenbank Hortigate (www.hortigate.de) gesammelt und über die entsprechenden Portale weitergegeben werden. Ziel dieses Netzwerkes ist die Sicherstellung des Wissenstransfers zwischen Beratung und Praxis und zwischen den verschiedenen Institutionen.

Homepage Hortigate

WeGa

Ebenso das im Forschungsbereich gegründete landesweite Kompetenznetz WeGa (www.wega-online.org) schafft Transparenz und Innovation über die Vernetzung un-terschiedlicher Forschungsrichtungen. Ziel von WeGa ist es, die Wertschöpfung im Wirtschaftssektor Gartenbau durch Bündelung von wissenschaftlichen Kompetenzen nachhaltig zu fördern und abzusichern.

Homepage WeGa

ZINEG

Das Forschungsvorhaben Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächs (ZINEG) (www.zineg.de) ist ein Verbundvorhaben, das aus einer Kooperation unterschiedlicher Institute und Organisationen an den Standorten Berlin, Großbeeren, Potsdam-Bornim, Hannover, Osnabrück, Neustadt/Weinstraße und München besteht. Gesamtziel des Verbundvorhabens ist die Reduzierung der fossilen CO2-Emission, die durch den Verbrauch fossiler Energien für die Heizung bei der Pflanzenproduktion in Gewächshäusern anfällt. Um die Emissionen möglichst auf Null zu reduzieren, ist eine Kombination technischer und kulturtechnischer Maßnahmen erforderlich, die in den einzelnen Forschungsgruppen evaluiert werden.

Homepage ZINEG

Zukunftsstrategie Gartenbau

Die Zukunftsstrategie Gartenbau (zukunftsstrategie-gartenbau.hortigate.de) ist ein Verbundprojekt, das sich in zwei, eng miteinander verzahnte, Projektteile gliedert. Das Ziel dieses Verbundprojektes ist die Ausarbeitung erfolgversprechender Entwicklungspfade für den Gartenbau in Deutschland. Dabei sollen sowohl die Stärken und Potenziale als auch die Schwächen und Risiken des Gartenbaus berücksichtigt werden. Auf dieser Grundlage sollen Empfehlungen für eine zukunftsorientierte Anpassung des Berufstandes, der vor- und nachgelagerten Bereiche, der Forschung, Ausbildung und Beratung und der politischen Rahmenbedingungen, Rechtssetzung und Förderung, abgeleitet werden. Die Zukunftsstrategie Gartenbau ist die Basis für künftige Handlungsoptionen und -felder für den Gartenbausektor, für vor- und nachgelagerte Bereiche sowie für Politik und Verwaltung.

Homepage Zukunftsstrategie

Hortipendium

Nach kompetentem Wissen nachschlagen zu können und fundierte Auskunft zu bekommen, ist eine Zielrichtung von dem kostenlosen und frei zugänglichen grünen Lexikon Hortipendium (www.hortipendium.de). Hortipendium hat das Potential, neutral, objektiv und fachlich fundierte Informationen in der Öffentlichkeit darzustellen und die Vernetzungen der Wissensinhalte deutlich zu machen. Hortipendium könnte in Zukunft eine Plattform sein, die auf einfachstem Weg die nationale, aber auch internationale Gartenbauwelt über Verlinkungen verknüpft.

PS Info

Das Pflanzenschutz-Informationssystem PS Info (www.ps-info.org) ist eine kostenlose Datenbank, die vielseitige und aktuelle Informationen zum Pflanzenschutz bietet. Neben Informationen zu chemischen Pflanzenschutzmitteln, die auf der Basis des Datenbestandes des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) monatlich gepflegt werden, werden auch Informationen zu alternativen Mitteln aus dem Bereich der Pflanzenstärkungsmittel und Informationen zum Nützlingseinsatz bereit gestellt. Diese Informationen entstehen in Zusammenarbeit mit dem Julius Kühn-Institut. Abgerundet wird das Angebot durch die Informationen zur Phytotoxizität von Pflanzenschutzmitteln bei einer Vielzahl von Zierpflanzen- und Baumschulkulturen sowie durch die Informationen zur Nebenwirkung der Pflanzenschutzmittel auf Nützlinge. In der Datenbank sind weiterhin Schnittstellen zu Hortipendium eingebaut sowie Verknüpfungen zu allen wichtigen Pflanzenschutzthemen und zu Pflanzenschutzinformationssystemen hinterlegt.

Homepage PS Info

Bio-Zierpflanzen

Ein Netzwerk für die Erzeugung und Vermarktung von Bio-Zierpflanzen entsteht unter dem Projekttitel "„Entwicklung und Optimierung des Zierpflanzenanbaus zu nachhaltiger und ökologischer Produktion“. Innerhalb dieses Netzwerkes können Gärtner, Berater und Forschungseinrichtungen Fragen zu Sortimentsentwicklung, Düngung, Pflanzengesundheit oder Fragen zu praktischen Erfahrungen diskutieren sowie erarbeiten. Das Projekt wird gefördert durch das BMELV im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Homepage Bio-Zierpflanzen

Gartenakademien

Die Gartenakademien in Deutschland sind Bildungs-, Informations- und Beratungsinstitutionen für den Freizeitgartenbau. Alle Gartenakademien haben das gemeinsamen Ziel, den umweltschonenden Freizeitgartenbau zu unterstützen. Mittlerweile bestehen in 6 Bundesländern Gartenakademien mit unterschiedlichen Organisationsformen.

Deutsche Genbank Zierpflanzen

Mit Hilfer der Deutschen Genbank Zierpflanzen soll die Vielfalt der Zierpflanzen gesammelt und erhalten sowie Material für die Nutzung in Züchtung und Forschung bereit gestellt werden, um die Sortenvielfalt der Zierpflanzen für die Zukunft zu sichern. Das Netzwerk wird durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) koordiniert. Weiterhin existieren Teilgenbanken zu einzelnen Gattungen wie Rhododendron oder Rosen.

Deutsche Genbank Zierpflanzen
Deutsche Genbank Rhododendron
Deutsche Genbank Rosen

Netzwerk Pflanzensammlungen

Das Netzwerk Pflanzensammlungen (www.netzwerkpflanzensammlungen.de) vernetzt private Pflanzensammlungen auf einer gemeinsamen Plattform, dokumentiert die Vielfalt der genetischen Ressourcen in Deutschland, unterstützt gefährdete Pflanzensammlungen in der Suche nach Paten, bringt den Kreislauf für den Erhalt von Zierpflanzenvielfalt in Schwung und sichert und bewahrt seltene Pflanzensammlungen auch für zukünftige Generationen. Der Projektträger Agrarforschung der BLE koordiniert und betreut das Modellvorhaben, das unter Federführung der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) private Sammler, Botanische Gärten, Universitäten und das Bundessortenamt einbindet.

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Netzwerk Gärten

Netzwerk Gärten (www.netzwerk-gaerten.de) ist ein selbstorganisierter Zusammenschluss engagierter und innovativer Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der anspruchsvollen Gestaltung und Pflege von Gärten.

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