Museen im Gemüsebau

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Portal: Gemüsebau

Gemüse im Samenhandelsmuseum Gönningen.

Es gibt weltweit eine Reihe von interessanten Museen, die in hervorragender Weise über alle Bereiche des Gemüsebaus oder auch über bestimmte Gemüsearten informieren.


Liste der Museen mit ihren Standorten:

Name des Museums Spartenthema Lage im Ort (Karte) Ort (Karte) Region Land Homepage
Bienenkundemuseum Bienenkunde Spielweg 55 Münstertal Baden-Württemberg Deutschland Internetportal
Chicoree-(Witloof)-Museum Chicoree Leuvensesteenweg 22 Kampenhout Flandern Belgien Internetportal
Demo-Gewächshaustechnik Gewächshaustechnik Zwethlaan 52 Honselersdijk Südholland Niederlande Internetportal
Deutsches Gartenbaumuseum Gartenbau Mittelstraße 34 Erfurt Thüringen Deutschland Internetportal
Europäisches Spargelmuseum Spargel Am Hofgraben 1 Schrobenhausen Bayern Deutschland Internetportal
Gartenmuseum in Illertissen Gartenbau Tiefenbacher Weg Illertissen Bayern Deutschland Internetportal
Gärtner- und Häcker-Museum Gemüsebau Mittelstraße 34 Bamberg Bayern Deutschland Internetportal
Gemüse Versteigerungsmuseum Gemüsebau Museumweg 2 Broek op Langedijk Nordholland Niederlande Internetportal
Groentemuseum Gemüsebau Midzelen 25a Sint-Katelijn-Waver Flandern Belgien Internetportal
Gurkenmuseum Gurken An der Dolzke 6 Lübbenau-Lehde Brandenburg Deutschland Internetportal
Kohlmuseum Dithmarschen Kopfkohl Bahnhofstraße 22 Wesselburen Schleswig Holstein Deutschland Internetportal
Kürbismühlen-Museum Kürbis Preding 57 Preding Steiermark Österreich Internetportal
Meerrettich-Museum Meerrettich Judengasse 11 Baiersdorf Bayern Deutschland Internetportal
Pfefferminz-Museum Pfefferminze Parkstraße 43 Eichenau bei München Bayern Deutschland Internetportal
Samenhandelsmuseum Samenhandel Im Rathaus Reutlingen-Gönningen Baden-Württemberg Deutschland Internetportal
Samen und Kräutermuseum
(Saet en Cruytmuseum)
Samen und Züchtung Dijkweg 319 Andijk Nord-Holland Niederlande Internetportal
Westlands-Museum Gewächshausgartenbau Middel Broekweg 154 Honselersdijk Südholland Niederlande Internetportal
World Carrot-Museum Möhren Virtuell England Internetportal


Bienenkunde-Museum im südbadischen Münstertal

Biene auf Aprikosenblüte.

In dem schönen Schwarzwaldtal, im Münstertal, liegt das große Bienenkundemuseum. Sein Zuhause hat es im ehemaligen Rathaus, im Obertal, gefunden. In 12 Räumen, auf über 800 m² Ausstellungsfläche, wird die Beziehung des Menschen zur Honigbiene von der Steinzeit bis zur Gegenwart dargestellt. Der lange Weg vom einstigen Honigjäger - über die Zunft der "Zeidler" - bis zum heutigen modernen Imker wird veranschaulicht. Gleichzeitig zeigt man auch, wie wichtig die Bienen zur Erhaltung von Natur und Umwelt sind. Wissenswertes von der Wunderwelt der Bienen zu erfahren, ist für jeden Naturfreund ein besonderer Genuß. Jeder Besucher wird überrascht von der Vielzahl der Exponate. Da auch der Gemüsebau, sowohl beim Anbau als auch bei der Züchtungund derSaatgutproduktion auf die Bestäubungsdarbeit der Bienen angewiesen ist, kann ein Besuch in diesem Museeum, auch für jeden Gärtner hilfreich, interessant und von großem Nutzen sein!


Museum Adresse:
Bienenkundemuseum, Spielweg 55, 79244 Münstertal
Nähere Details zeigt das Bienenkundemuseumauf seiner Homepage.

Liste interessanter Bienen Online-Videos
Google-Videos.


Chicoree-Museum (Witloof-Museum) im flämischen Kampenhout

Chicoree: Rübe mit Kopf.

Belgien ist nach Frankreich das bedeutenste Chicorre-Land der Welt. Die für Belgien so wichtige Gemüseart hat ein lange Tradition. Um diese und auch die moderne Anbautechnik zu zeigen, hat man im Hauptanbaugebiet, im Raum Brüssel-Mechelen, ein Chicorreemuseum eingerichtet.

Die Schwerpunkte des Museums sind:

  • Die sozialen und kulturelle Bedeutung des Chicorees!
  • Der Rübenanbau und die Treiberrei im Laufe der Geschichte!
  • Die moderne Hydrokultur!
  • Die Chicorre-Vermarkung!
  • Die Zubereitung und der Verzehr von Chicoree

Adresse:
Witloofmuseum
Leuvensesteenweg 22
B 1910 Kampenhout
Belgien

Nähere Details zeigt das Witloofmuseum auf seiner Internetseite.

Demo-Gewächshaustechnik im niederländischen Westland

Gewächshaus.

Die "Demokwekerij" ist das Innovationszentrum des Westlands im Bereich: Technik im Gartenbau unter Glas. Vierundzwanzig führende und fortschrittliche Unternehmen präsentieren dort ganzjährig die modernste Techniken. Ihr Motto ist: "Die Demokwekerij ist ein Produkt von und für Leute mit Ideen". Die Besucher können ein Demonstrations-Treibhaus von gut 10 000 m² besichtigen, in dem unter anderem Systeme im Bereich des Anbaus, des internen Transports, der Klimaführung, der Wachstumsbeleuchtung und der Beregnung präsentiert werden.
Außerdem werden dort im kleinen Maßstab, in 35 Kulturabteilungen, u.a. die obigen Systeme von der Demokwekerij, dem Proeftuin Zwaagdijk und dem "TNO Fieldlab" getestet.
All Tests erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsstand der Gärtner. Die Systeme und Produkte werden angesichts der rasanten Entwicklungen im Gartenbausektor regelmäßig dem Stand der Entwicklung angepaßt.

Adresse:
Demokwekerij Westland, Zwethlaan 52, 2675 LB Honselersdijk, Niederlande

Nähere Details zeigt die Ständige Ausstellung "Demo-Gewächshaustechnik"auf seiner Homepage.


Deutsches Gartenbaumuseum im thüringischen Erfurt

Mittelalterliche Klosterküche.

Das Deutsche Gartenbaumuseum in Erfurt widmet sich der Geschichte und Entwicklung des Gartenbaus und der Gartenkunst. Nach mehrjährigem Um- und Ausbau ist das Museum seit Mai 2000 wieder geöffnet. Das Museum befindet sich in der historischen Cyriaksburg inmitten des Parkes des Erfurter Garten- und Ausstellungsgeländes (egapark).
Adresse:
Stiftung Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt, Cyriaksburg, Gothaer Straße 50, D 99094 Erfurt, Deutschland
Die wichtigsten Aktivitäten des Deutschen Gartenbaumuseums Erfurt sind:

  • Dauerausstellung
  • Wechselausstellungen
  • Fachbibliothek mit historischer Gartenbauliteratur
  • Themengärten
  • Museumspädagogische, fachspezifische und kulturelle Veranstaltungen


Nähere Details auf der Seite Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt.


Europäisches Spargelmuseum im oberbayerischen Schrobenhausen

Spargel-unter schwarzer Folie.

Das Europäische Spargelmuseum wurde vom Förderverein „Freunde der Schrobenhausener Museen e.V." 1985 unter dem Namen Deutsches Spargelmuseum zusammengestellt und von der Stadt Schrobenhausen am 13. Mai 1985 eröffnet. Der Initiator war Klaus Englert. 1991 wurde das Spargelmuseum erweitert. Inzwischen hat es eine große Bedeutung erlangt. Das Museum ist im ehemaligen Amtsturm, einem zweistöckigen Gebäude der mittelalterlichen Stadtmauer im Südwesten des Altstadt, untergebracht. Ausstellungsstücke im Schlosspark ergänzen das Angebot. Das Museum wurde u.a. vom Europarat im Jahre 1993 als eines der zehn besten Spezialmuseen Europas, in Portugal ausgezeichnet. Das Europäische Spargelmuseum zeigt die Geschichte und Technik des Spargelanbaus anhand von Texten, Fotos und historischen Geräten. Die Exponate aus der ganzen Welt reichen von Anbaugerätschaften, Spargelporzellanen und -bestecken über Kunstobjekte bis hin zu Kuriositäten rund um den Spargel, wie Spargeldarstellungen auf Briefmarken und Medaillen. Die Europäische Spargel-Fachbibliothek in der Stadtbücherei vervollständigt das Informationsangebot über diese bedeutende Kulturpflanze. Zu den Exponaten im alten Wehrturm zählen Spargeldeckeldosen, z.B. aus Meißener Porzellan, besondere Bestecke und zahlreiche Gemälde. Prunkstücke sind ein Kräuterbuch aus dem 17. Jahrhundert, eine bronzene Spargeldarstellung aus der Römerzeit sowie das Schnitzkunstwerk des Künstlers Rudolf Höfler „Spargelfestmahl" bei Hofe.
Adresse:
Europäisches Spargelmuseum, Am Hofgraben 1, 86529 Schrobenhausen, Deutschland
Nähere Details zeigt das Europäische Spargelmuseumauf seiner Homepage.

Gartenmuseum im bayerischen Illertissen

Dieses neue, im März 2013 in Illertissen (30 km südöstlich von Ulm gelegene) startende "Museum der Gartenkultur" entstand im Rahmen einer Stiftung. Begründet wurde die Stiftung von Dieter Gaißmayer, Wolfgang Hundbiss und Reinhard Hemmer. Über die Aufgaben des Museum schreiben die Akteure:
"Die Stiftung hat sich die Aufgabe gestellt, das weite Feld Gärtner, Gärten, Gartenarbeit, Gartengestaltung, Garteninhalte, Gartenkultur in einem dem Thema angemessenen Rahmen zu würdigen. Ein nicht unwesentliches Anliegen besteht darin, für den Erhalt des gärtnerischen Wissens zu sorgen, das gerade durch die sich in unserer heutigen Zeit allerorts ausbreitende Bequemlichkeit droht, verloren zu gehen."

Die Arbeitsbereiche lauten:

  • Gartenarsenal: Sammlung und Museum!
  • Sortenarsenal: Pflanzensammlung, Kultivierung, Beobachtung, Selektion, Wissensammlung!
  • Gartenbildung: Wissensvermittlung für Laien und Fachleute!
  • Offene Gärten: Gartenkulturell bedeutende und sehenswerte öffentliche und private Gärten in Schwaben!

Für den Gemüsebereich
gibt es auch vieles zu sehen und erleben. Dazu gehören...

  • Alte und neue Arbeitgeräte für den Anbau und die Pflege
  • Nutzpflanzen Demonstration in einem Schaugarten
  • Alle über die Bienen mit einem Bienenhaus und Bibliothek
  • Veranstaltungen
  • Kurse

Anschrift und Anfahrt
Museum der Gartenkultur
Jungviehweide 1
D-89257 Illertissen (Bayern)
Navi Eingabe: Illertissen, Tiefenbacher Weg


Gärtner- und Häcker-Museum im bayerischen Bamberg

Museum: Gelbes Gebäude.

In einem typischen Bamberger Gärtnerhaus sind Geräte und Möbel ausgestellt, die einen Einblick in die frühere Lebens- und Arbeitswelt gestattet. Mitte des 19. Jahrhunderts verdiente rund ein Fünftel der Bamberger Erwerbstätigen seinen Unterhalt in der Landwirtschaft und hielt damit den Ruf Bambergs als "Gärtnerstadt" aufrecht. Gewürze, Gemüse und deren Samen wurden bis nach Prag und Budapest geliefert. Eine Tradition, die heute vor allem im Gärtner- und Häckermuseum weiterlebt, das einen faszinierenden Einblick in das einstige Leben der "Zwiebeltreter" bietet. Das einzigartige Spezialmuseum wurde 1981 übrigens vom Europarat mit dem Museumspreis ausgezeichnet. Das Museum findet sich in einem der über 200 bis heute erhaltenen Ackerbürgerhäuser, in dem das Leben der Gärtner und Häcker in der Zeit um 1900 dargestellt wird. Aufgeteilt ist die Schau in die drei Schwerpunktthemen: Haus, Hof und Garten. Wie mühsam der Broterwerb auf dem Feld gewesen ist, läßt sich an den historischen Arbeitsgeräten erkennen, die neben zahlreichen Trachten im Dachgeschoß des Anwesens untergebracht sind.

Adresse:
Gärtner- und Häckermuseum, Mittelstr. 34, 96052 Bamberg, Deutschland
Nähere Details zeigt das Gärtner- und Häcker-Museumauf seiner Homepage.

Gemüse Versteigerungsmuseum im nordholländischen "Broek op Langedijk"

Das Museum "BroekerVeiling" ist die älteste Durchfahrversteigerung der Welt. Hier entstand schon 1887 zum ersten Mal ein Versteigerungssystem mit dem Gemüseanbauer ihr Gemüse an Händler verkauften. Das besondere daran ist, dass die Bauern ihr Gemüse auf Booten anliefern und so an der Versteigerungsuhr erscheinen
Das Museum besteht aus den beiden Abteilung "Die Vergangenheit" und "Die Zukunft".

Adresse:
Museum BroekerVeiling
Museumweg 2
1721 BW Broek op Langedijk
Holland

Groentemuseum ´t Grom in Sint-Katelijn-Waver, Belgien

Das belgische Gemüsemuseum ´t Grom liegt in in der Nähe von Mechelen, dem bekannten flämischen Gemüseanbaugebiet. Die Besucher werden über den Anbau von Gemüse informiert. Geworben wird für eine gesunde Ernährung und dem Verzehr von Gemüse.

Adresse:
Groentemuseum ´t Grom Midzelen 25a 2860 Sint-Katelijne-Waver Belgien
Nähere Details zeigt das belgische Groentemuseum auf seiner Homepage.


Gurkenmuseum in dem Spreewälder Dorf, Lehde

Spreewälder Gurken.
Spreewald Gurkenflieger.

Kleines Museum, das vom Hotel Starick betrieben wird.Karl-Heinz Starik schreibt über sein Museum:
Historische Produktionsmittel der Gurkeneinlegerei, Gerätschaften der Fischerei und für die Schilfdachdeckerei führen in die Handwerksgeschichte des Spreewaldes ein, ergänzt durch die Ausstellung zum jagdbaren und geschützten Wild im Spreewald und die Bildergalerie zeitgenössischer Spreewaldmalerei. Für Theodor Fontane war die "Garten- und Gärtnerstadt" Lübbenau das "Vaterland der sauren Gurken". Sie hatten es ihm dermaßen angetan, dass er sich noch Jahrzehnte nach seinem Besuch in der Hauptstadt des Spreewaldes jährlich ein Fässchen von diesem Gemüse nach Berlin schicken ließ. Diese und andere Geschichten können im Gurkenmuseum an der Quappenschänke in Lehde nachgelesen werden. Die Ausstellung ist in Hallen eines ehemaligen Gurkenverarbeitungsbetriebes zu sehen, in dem das von Generationen von Bauern aufgekaufte Gemüse eingelegt wurde. Die großen Eichen- und Buchenfässer, die bis zu dreieinhalb Tonnen Gurken fassen, die Halben, die Viertelchen sind in einer Halle so untergebracht, wie es die alten Lehdschen in Erinnerung haben. Die Gurken wurden mit dem Kahn angeliefert, gewogen, gewaschen und in den Fässern in Salzlake eingelegt. Milchsäuregärung konservierte das Gemüse. So wurde es haltbar. Im Winter nahm man die Gurken aus den Behältern, wässerte sie und legte sie in den entsprechenden Gewürzlaken ein. In den "Heringstonnen", Fässern von rund einem Zentner Fassungsvermögen, wurden die Gurken anschließend zum direkten Verkauf angeboten oder verschickt. Die kleinen Fässer und Steintöpfe, die ebenfalls im Museum zu sehen sind, waren für "Schnellgurken" bestimmt. Die ersten Gurken wurden mit einer warmen Gewürztunke übergossen, damit sie schnell "durch" waren und nach drei Tagen verkauft werden konnten. Diese Gurken brachten den Bauern das erste Geld von der neuen Ernte. Natürlich hat jede Bauernfamilie auch selbst Gurken eingelegt und dafür ihre ganz speziellen Rezepte entwickelt. Im Museum lagern Fässer, die 80 bis 100 Jahre alt sind. Heute werden Gurken in Plastik- oder Betonbehältern eingelegt. Um die Holzfässer keimfrei zu machen, erhitzte man Eisenkugeln bis zur Glut und warf diese Kugeln in die mit Wasser und einer Gewürzmischung gefüllten Gefäße. Um ein Durchbrennen der Fässer zu verhindern, wurden sie ständig gedreht. Der sich entwickelnde Dampf sterilisierte die Fässer. Die Heringstonnen wurden regelrecht "gebrüht". In den so gesäuberten Fässern konnten die Gurken über eine längere Zeit aufbewahrt werden. Schließlich mussten sie bis zur nächsten Ernte reichen. Wie die echten "Spreewälder" schmecken, können Besucher ebenfalls im Museum testen. Fässer mit sauren Gurken, Senfgurken, Gewürzgurken und Knoblauchgurken stehen bereit.

Adresse:
Hotelanlage Starick Bauernhaus- und Gurkenmuseum
An der Dolzke 6
03222 Lübbenau-Lehde


Kohl-Museum im niedersächsischen Wesselburen (Dithmarschen)

Sauerkraut
Krautwerkstatt

Im historischen Gebäude einer alten Sauerkrautfabrik finden Sie eine einmalige Ausstellung über die Anpflanzung von Weißkohl, Verarbeitung sowie die Herstellung von Sauerkraut damals und heute!
Eine besondere Attraktion ist dei Krautwerkstatt. Hier wird ein besonderes Verfahren der Sauerkrautherstellung präsentiert, das der Lebensmitteltechniker, Hubert Nickels, 1998 entwickelt hat.Aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß der „Krautmeister“, dass das Thema Kohl und Sauerkraut viele Menschen spontan fasziniert. Zur Sauerkrautherstellung wird der Weißkohl direkt von dithmarscher BIO-Landwirten bezogen. Die Idee der Glasgärung mit all seinen gesundheitlichen Vorteilen wird in der Krautwerkstatt präsentiert.

Adresse:
Kohlosseum, Bahnhofstraße 22, 25764 Wesselburen, Dithmarschen, Deutschland

Nähere Details zeigt das Kohlmuseum auf seiner Homepage.

Siehe auch in Hortigate:


Kürbismühlen-Museum im steierischen Preding

Steirische Kernölmühle
Steirischer Ölkürbis

Der Kürbis hat für Preding wie für die gesamte südliche Weststeiermark eine besondere Bedeutung. Neben dem Anbau samt dazugehöriger Kernölgewinnung wählt man in Preding im Rhythmus von zwei Jahren einen sogenannten Kürbisbürgermeister. Dies war wohl mit ein Grund, warum die Gemeinde 1996 auf Initiative des Tourismusverbandes das Kürbismühlen-Museum eingerichtet hat. Die Sammlung originaler Kürbismühlen aus der engeren Umgebung ist in einem Erdgeschoßraum einer ehemaligen Schmiede untergebracht.

Adresse:
Kürbismühlen-Museum, Preding 57, 8504 Preding, Österreich
Nähere Details zeigt das Kürbismühlen-Museum auf seiner Homepage.

Meerrettich-Museum Schamel im fränkischen Baiersdorf bei Erlangen

Meerrettich
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Meerrettich im Glas

Das Meerrettichmuseum informiert über die Geschichte des Meerrettichs. Gezeigt werden Details zum Anbau, der Verarbeitung und der Verwendung.

Adresse:
Meerrettich-Museum Schamel
Judengasse 11
91083 Baiersdorf bei Erlangen
Deutschland

Nähere Details zeigt das Meerrettich-Museum auf seiner Homepage.

Pfefferminzmuseum im oberbayerischen Eichenau bei München

Getrocknete Pfeffermine im Sack.

Eichenau, ein Ort im Westen von München, war einmal in ganz Europa als Anbaugebiet hochwertigster pharmazeutischer Pfefferminze bekannt. Da dieser Wirtschaftszweig in Eichenau heute so gut wie ausgestorben ist, hat es sich das Pfefferminzmuseum zur Aufgabe gemacht, über die frühere große Bedeutung dieser Heilpflanze für Eichenau sowie über Anbau, Ernte und Trocknung der Pfefferminze zu informieren. Heute gibt es im Großraum München, rund um Erdingen einenbeachtlichen Pfefferminzanbau.

Anschrift:
Minzmuseum Parkstraße 43
82223 Eichenau bei Fürstenfeldbrock und München
Deutschland

Nähere Details zeigt das Minzemuseumauf seiner Homepage.


Samenhandelsmuseum in Gönningen (Reutlingen) Baden-Württemberg

Einladung zum Museumsbesuch.

Hier handelt es sich um ein Museum der besonderen Art. Es geht umd die unglaubliche Geschichte des Samenhandels. Wir befinden uns in der Mitte des neunzehnten Jahrhunders. Ein kleines Dorf, am Fuß der schwäbischen Alb, mit weniger als 3.000 Einwohner, beliefert halb Europa mit Gemüse- und anderen Samen. Beinahe jeder Erwachsene in dem kleinen Dorf war damals mit dem Handel von Saatgut beschäftigt. Die Geschäftsreisen gingen z.B. bis nach Sankt Petersburg und Konstantinopel. Schnell stellt sich dabei die Frage wie man sich verständigen konnte. Kein Problem sagen die Historiker. "In weiten Teilen Europas, und so auch im württembergischen Gönningen, sprach man Französisch.
Der Saatgutwirtschaft entsprechend waren die Gönniger Samenhänder jedes jahr, während des Winterhalbjahres unterwegs. Die Kinder wurden während der Reisezeit bei Bekannten und Verwandten "in Pflege" gegeben. Wie die Urkunden beweisen, erkennt man die Reisetätigkeiten auch an den Geburtenraten. Über mehrere Jahre hinweg gab es die meisten Geburten im Zeitraum von Dez. bis März.
Was heute unglaublich erscheint war damals Wirklichkeit. In dem kleinen Gönningen gab es über 1.000 Bürger die vom Samenhandel lebten. Als der Handel durch das Hausierverbot auszusterben drohte, schaften es die Gönninger und ihre Kunden mit tausenden von Unterschriften, den Kaiser zu bewegen für den Gönniger Samenhandel Sonderrechte zu erlassen.
Eine ganze Reihe der später entandenen Samenhäuser im In- und Ausland, haben ihren Ursprung in Gönningen.
Wer sich beruflich oder privat für Samenhandel, für Gartenbau, für Gemüsesorten und die heutige, weltweite Monopolisierung der Züchtung interessiert, sollte diese Museum besucht haben. Jeder Gemüsebauer oder Gartenbaustudent sollte während seiner Ausbildung von seinen "Lehrherren" hierhin geführt werden. Den Vorteil einer Führung sollte man aber unbedingt nutzen. Ein großes Kompliment des Initiatoren und Akteuren des Museums.!

Anschrift:
Samenhandelsmuseum Gönningen, Stöfflerplatz 2, 72770 Reutlingen, Stadtteil: Gönningen, Tel. 07072 / 7026 Internet: Samenhandelsmuseum

Der Samenhandel in Gönningen heute
ist auf wenige Akteure reduziert. Ein Besuch bei der Firma Fetzer in Gönningen ist für Gemüse- und Blumenfreunde lohnenswert. Viele regional erprobte Gemüse- und Blumensorten werden hier auch im Kleintütenprogramm angeboten. Zur Tulpenblütezeit kann man auf dem frei zugänglichen Demonstrationsfeld hunderte von Tulpensorten begutachten.
Samen Fetzer e.K., Lichtensteinstraße 74, 72770 Reutlingen /Gönningen
Internet: Samen Fetzer

Das Gönninger Tulpenblütenfest
findet jedes Jahr ende April statt. Die alte Tradition der Gönninger Tulpenblüte ist von den Einwohnern des Dorfes am Fuß der schwäbischen Alb neu belebt worden: Ab Mitte April blühen auf dem Friedhof, in den Vorgärten und überall in Gönningen Tausende von Tulpen und Narzissen-Arten. Wie vor einem Jahrhundert können sich Einwohner und Besucher im Frühjahr an einem wahren Blumenmeer erfreuen. Nähere Informationen zu dem Fest im Internet unter Gönninger Tulpenblüte.


Samen und Kräutermuseum im niederländischen Andijk

Das nationale Samen und Kräutermuseum gibt einen Einblick in die Geschichte des Samenbaus und des Samenhandels im Bereich Gemüse und Zierpflanzen. Die permanente Ausstellung zeigt alle Fazetten des Samenbaus. Zusätzliche Sonderschauen beschäftigen sich mit speziellen Themen rund um das Thema Samen und Kräuter.
Das Museum befindet sich in der der Kleinstadt Andijk, in der Nähe von Enkhuizen, dem internationalen Zentrum für Pflanzenzüchtung und Saatguttechnologie in Nordholland.

Anschrift:
Nationaal Saet en Cruytmuseum
Dijkweg 319, 1619 JH Andijk

Bilder zum Museum:
Siehe Google Bildersuche

Zum Museum


Virtuelles Welt-Möhren-Museum aus England

Weltweite Möhrenvielfalt.

Das virtuelle Welt-Möhren-Museum präsentiert eine unglaublich Menge an Informationen mit vielen Bildern rund um die Möhre. Es wurde gegründet von John Stolarczyk aus Skipton in England. Im Einzelnen gibt das Museum Informationen zu: Anbau, Geschichte, Gesundsheitwert, Humor, Internationale Festivals, Lagerung, Musik mit Möhren, Nährstoffgehalt, Rezepte Sortenvielfalt, Zubereitung und vielen anderen interessanten Themen.
Anschrift:
Da es sich um ein virtuelles Museum handelt keine Adresse.
Kontaktaufname über die Homepage
Nähere Details zeigt das Welt-Möhren-Museumauf seiner Homepage.
Informationen über den Museums Initiator John Stolarczyk findet man hier.
Weitere Informationen bietet Hortipendium unter Möhre.


Westlands Museum im niederländischen Honselersdijk

Westlands Museum voor Streek- en Tuinbouwhistorie.
Gewächshaus im Westland.

Das Museum beschäftigt sich mit der prähistorischen Geschichte der Region bis heute. Das Westland (Raum um Rotterdam) gehört heute zu den größten Gewächshausregionen der Welt.
Die Entwicklung des Gewächshausgartenbaus findet in dem Museum besonder Aufmerksamkeit.
Gezeigt werden die bedeutensten Gewächshaustypen, die verschiednen Anbausysteme sowie das Vermarktungssystem. In dem Museum befindet sich auch ein historischer Garten, in dem demonstriert wird, wie man früher auch Trauben, Pfirsiche, Pflaumen und Spargel im Gewächshaus angebaut hat.

Museums Anschrift:
Westlands Museum, Middel Broekweg 154, 2675 KL Honselersdijk, Niederlande
Nähere Details zeigt das Westlands-Museumauf seiner Homepage.

Weitere "Gemüse erleben" Angebote

Quellen

  • Schimpf, Hans (1988): Gönningen, eine Überlebensgeschichte! (Geschichte des Samenhandels)Stadtverwaltung Reutlingen . Reutlingen.