Meerrettich

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Meerrettich
Armoracia rusticana
Synonyme
Beißwurz, Kren, Kree, Mährrettig, Meerettig
Meerrettich Titelfoto.jpg
Meerrettich Anbaueinblicke
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung Kreuzblütlerartige
Brassicales
Familie Kreuzblütler
Brassicaceae
Gattung Armoracia

Meerrettich (Armorarica rusticana), mit seinen "Stangen" und dem typischen scharfen Geschmack ist eine altbekannte Würzpflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Von seiner vermutlichen Heimat in Südrußland kommend, wurde er, etwa ab dem 12. Jahrhundert, auch in Mitteleuropa bekannt. Inzwischen findet man ihn auch verwildert an vielen Stellen im Lande. Heute wird Meerretich von spezialisierten Betrieben angebaut und ganzjährig frisch angeboten. Ergänzend dazu gibt es verschiedene Meerrettich-Produkte in verarbeiteter Form.

Botanik

Meerrettich Pflanzen

Meerrettich ist eine sehr Frost tolerante, ausdauernde Staude. Meistens werden die Pflanzen rund 1 m hoch, gelegentlich aber auch noch wesentlich höher. Die grünen Blätter sterben im Herbst und Winter ab. Mehrjährig entwicklen sich die Wurzeln und werden durchaus 40 cm oder länger und erreichen im Laufe der Jahre einen Durchmesser von 4-6 cm. Entfernt man die gelblich-braune Außenschicht, so sieht man das weiße Wurzelfleisch.
Nach dem Neuaustrieb im Frühjahr bilden sie, etwa im Mai bis Juli, die Blütenstände. Die einzelnen Blüten sind nur 5-8 mm groß und haben, die für die Pflanzenfamilie typischen, vier Blütenblätter. Später enstehen dann kleine Schoten mit rund 4-6 mm Größe, die jedoch nicht immer die 4-6 möglichen Samen enthalten.

Natürliche Vorkommen
Wild wachsender Meerrettich findet man vor allem an feuchteren Stellen, Bachläufen und Flußtälern. Die Wurzeln sind meist unförmig und nicht so dick wie die im Handel erhältliche Meerrettichstangen. Verzehrbar sind beim wilden Meerrettich, ebenso wie beim angebauten Meerrettich, die geschälten Wurzeln. Mehr zu dem wild wachsenden Meerrettich findet man unter Meerrettich am Wegesrand.

Moderner Anbau
Schon vor vielen Generationen haben erfinderische Bauern die so ungewöhnliche Meerrettich-Anbautechnik entwickelt. Hierbei gelingt es, die typischen, bekannten, 30 cm langen Meerrettich-Stangen in einer Saison heranzuziehen.



Standortansprüche

Zur Erzielung hoher Erträge und guter Qualitäten ist es vorteilhaft die Ansprüche der Pflanzen zu berücksichtigen. Mittelschwere, tiefgründige, humusreiche Böden sind vorteilhaft. Wenn auch ein hoher Grundwasserstand als vorteilhaft gilt, ist Staunässe sehr unvorteilhaft. pH-Werte von 6 bis 7,5 sind günstig.
Bei der Standortwahl ist auch zu bedenken, wann und wie die Ernte erfolgen soll. Da die Meerrettich-Ernte üblicherweise im Spatherbst oder Winter maschinell durchgeführt wird, sind weniger tonhaltige, siebfähige Böden von großem Vorteil.

Fruchtwechsel
Eine der wichtigsten, bodenbürtigen Krankheiten des Meerrettichs ist Verticillium albo-atrum und Verticillium dahlia var. longisporum. Die Pilzkrankheit ist bodenbürtig und kann über viele Jahre als Mikrosklerotien im Boden überdauern. Stärker verseuchte Parzellen sind deshalb vom Anbau auszuschließen. Da ist auch die oft empfohlene Anbaupause von 4 Jahre nicht sonderlich erfolgsversprechend.
Wenn irgend möglich, sollten auch andere Wirtsplanzen der beiden Verticillium-Arten nicht in der Fruchtfolge aufgenommen werden. Verticillium hat hunderte von Wirtspflanzen. Für den Gemüsebaubetrieb sind jedoch vor allem die Pflanzenarten von Bedeutung, die im Rahmen der Fruchtfolge, z.B. auch bei Landtausch, Landpacht oder Feldkauf vorkommen können. Folgende Arten sind besonders anfällig und dienen damit auch der Verbreitung: Auberginen, Blumenkohl, Chinakohl, Erdbeeren, Gurken, Tomaten, Kartoffeln, Pfefferminze, Raps, Rosenkohl und Sonnenblumen.


Bodenpflege und Nährstoffversorgung

Meerrettich benötigt viel Schwefel. Im Bild ein S-Mangel bei einer verwandten Kohlpflanze.
PDF-Datei zum Runterladen.

Meerrettich liebt humose Böden. Steht kein bevorzugter Moorboden zur Verfügung so ist einer guten Humusversorgung große Aufmerksamkeit zu schenken. In Frage kommen z.B. Stallmistgaben von 400 dt/ha, Kompostgaben oder eine ganzjährige Gründüngungskultur wie Kleegras als Vorkultur.
Bezüglich der pH-Werte- und Nährstoffversorgung sollten vor Kulturbeginn Bodenanalysergebnisse vorliegen und bei der Nährstoff Bedarfsberechnung berücksichtigt werden.

Nährstoffzufuhr nach Feldabfuhrwerte
Bei gut versorgten Parzellen empiehlt es sich, die voraussichtlich mit der Ernte abgefahrenen Nährstoffe vor bzw. während der Meerrettich Kultur zu verabreichen.
Düngungsdaten (Beispiel)

  • Geschätzer Aufwuchs: 400 dt/ha
  • Geerntete und abgefahrene Wurzel: 200 dt/ha
  • Feldabfuhr P2O5: 60 kg/ha
  • Feldabfuhr K2O: 180 kg/ha
  • Feldabfuhr MgO: 30 kg/ha

Die einzelnen Werte bei anderen Erntemengen anpassen.
Bedarfsgerechte N-Mengen anbieten

  • Gesamt N-Aufnahme: 250 kg N/ha.
  • Den aktuellen Nmin-Gehalt in 0-60 cm anrechnen.
  • Die zu erwartende N-Mineralisierung berücksichtigen.
  • Bei großerem N-Düngerbedarf diesen in mehreren Gaben verabreichen.

Auch beachten

  • Meerrettich Pflanzen sind relativ salzempfindlich.
  • Deshalb chlorhaltige Düngemittel vermeiden.
  • Auf eine ausrreichende Schwefelversorung achten. In den USA empfliehlt man 30-55 kg S/ha
  • Generell Schwefelhaltige Düngemittel bevorzugen.


Anleitung zur Nährstoffversorgung zum Runterladen
Eine detaillierte Anleitung zur Nährstoffversorgung beim Anbau von Meerrettich gibt es in der angehängten PDF-Datei.

Weitere Informationen


Meerrettich Pflanzung

Maschinelle Pflanzung, 2005
Fechser Lage im Boden

Der Anbau von Meerrettich erfolgt als Pflanzkultur. Dünne Wurzelstücke (Fechser), die bei der Stangenernte übrigbleiben, werden als Pflanzmaterial benutzt. Bisher versucht man Meerrettich-Stangen mit einem Gewicht von rund 300 g zu produzieren. Das Stangengewicht kann man unter anderem über die Bestandsdichte und der Fechserdicke beeinflussen. Üblich sind Bestandsdichten mit 20.000 bis 30.000 Fechser pro ha üblich. Bei weiterer Pflanzabständen ergeben sich höhere Stangengewichte, bei engeren Pflanzabstände leichtere Stangen. Will man den derzeitigen Trend nach leichteren Stangen (230-260 g) gerecht werden, so ist eine relativ enge Bestandsdichte angesagt.
Die Mechanisierung der Pflanzarbeit ist schwierig, da die 30 cm langen Fechser längs der Pflanzreihe, in den Boden eingelegt werden müssen. Aber schon seit der 19-siebziger Jahre haben clevere Anbauer vorhandene Gemüse-Pflanzmaschinen umgebaut und so eine maschinelle Meerrettich-Pflanzung ermöglicht.

Pflanzsystem Daten

  • Pflanztermin: Je nach Anbauregion etwa Mitte März bis Ende April.
  • Bestandsdichte je nach Anbauregion etwa 20.000 bis 30.000 Pflanzen.
  • Reihenabstand etwa 50-75 cm, angepasst an die Hack- und Erntetechnik.
  • Abstand in der Reihe: 30-40 cm.
  • Die Fechser werden längs der Pflanzreihe in den Boden eingelegt.
  • Das untere Fechser-Ende (schräg angeschnitten) etwa 10-15 cm tief.
  • Das obere Fechser-Ende etwa an der Bodenoberfläche. (Sihe Foto)
  • Fechser haben üblicherweise einen Durchmesser von 8-20 mm.


Bilder zur Pflanzung



Videos zur Pflanzung

Weitere Informationen


Fechser Einkauf

Wer neu in den Meerrettich Anbau einsteigen will, muß sich um den einkauf von Pflanzmeterial (Fechser) kümmen. Im Gegensatz zu den anderen bekannten Pflanzgemüsearten gibt es es es keinen bedeutenden Jungpflanzen- bzw. Fechser Handel.
Durch eine Anzeige in einer örtlichen Bauernzeitunge der bekannten Anbaugebieten ist es aber gut möglich, Fechser von einem eingesessenen Meerrettichanbauer zu erwerben.
Fescher Anbieter: Thomas Gasper
8324 / Kirchberg An Der Raab, Mehlteuer 50 Steiermark, Österreich Tel: +43 (0)664 4074291

Sortenwahl Meerrettich

Es gibt einige Sorten bzw. altbewährte Selektionen, deren Eignung für die betriebseigenen Gegebenheiten zu prüfen ist. Hilfreich bei der Auswahl kann die Empfehlung der Pfälzer Gemüsebauberatung in Neustadt/Wstr. sein.

Anbau- und Sortenhinweise für den Anbau in der Pfalz
Hortigate: Meerrettich: Anbau- und Sortenhinweise für Rheinland-Pfalz

Sorten oder Selektionen
Sorten im eigentliche Sinne gibt es beim Meerrettich nicht. Wohl aber entstanden in den einzelnen Anbauregionen eigenen Selektionen. Vergleicht man diese im bezüglich Aussehen, Wuchsleitung und Geschmack so gibt es doch beachtliche Unterschiede.

Sorten Beschreibung nach Georg Vogel
Bayrischer Meerrettich
Auch Baiersdorfer Meerrettich genannt. Mittelstarker Wuchs, milder Geschmack, weiches Fleisch, starke Kopffechserbildung, empfindlich gegen Rostpilze und Virusbefall. <be>

Hamburge Meerrettich
Mittelstarker bis starker Wuchs, relativ scharfer Geschmack, weiches Fleisch, starke Kopffechserbildung, empfindliche gegen Virus- und Rostbefall.

Spreewälder Meerrettich
Mittelstarker Wuchs, sehr scharfer Geschmack, starker Virusbefall.

Badischer Meerrettich
Auch Laufener Meerrettich genannt. Mittelstarker Wuchs, milder Geschmack, lelativ weiches Fleisch

Steirische Meerrettich
Auch Jugoslawischer Meerrettich, Bulgarischer Meerrettich oder Edelkofener bzw. Nederling genannt.
Starkwüchsig, scharfer Geschmack, höherer Trockensubstanzgehalte und härteres Fleisch als die anderen hier aufgeführten Herkünfte

Weitere Infos

  • Schlaghecken Josef, Gerhard Engl, Achim Maync, Joachim Ziegler (10/2002): Neustadter Hefte - Anbau und Sortenhinweise für den Gemüsebau 2003/2004. DRL Rheinpfalz. Neustadt an der Weinstraße. 
  • Georg Vogel (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-5285-1


In Vitro Vermehrung

Die In Vitro Vermehrung bietet für den Meerrettich Anbau große Chancen.

Meerrettichpflanzen werden durch Wurzelstücke, also vegetativ vermehrt. Dabei besteht die große Gefahr, dass krankes Ausgangsmaterial vermehrt wird. Aktuell ist das problematisch, da viele Bestände von Verticillium oder aber auch vom Turnip mosaic Virus befallen sind. Erfahrungen aus anderen Bereichen zeigen, das man mit Hilfe einer in Vitro Vermehung gesundes Pflanzmaterial herstellen kann.

Forschungsprojekt Weihenstephann
In dem Projekt Förderung des Meerrettichanbaus in Mittelfranken., das in Weihenstephan angesiedelt wurde hat man versucht, diese Mäglichkeiten für den Meerrettich-Anbau zu nutzen.

Forschungsprojekt UNI Hannover
In einem Projekt der Universität Hannover konnte aufgezeigt werden, dass eine In vitro Vermehrung bei Meerrettich gut möglich ist. Svenja Ratjens, Volker Henningund Traud Winkelmann schreiben dazu in ihren Bericht: "Pathogenfreie und wüchsige Pflanzen lassen sich über die In-vitro-Kultur herstellen. Die In-vitro-Vermehrung bietet zudem den Vorteil der schnellen Massenvermehrung"
Weitere Informationen


Pflegearbeiten

Fechser Pflegearbeiten

Mit dem Anwachsen der gepflanzten Fechser bilden diese neue Wurzeln und treiben am oberen Fechserteil meist mehrere grüne Triebe aus.
Etwa Ende Mai bis Anfang Juni haben die gepflanzten Fechser Bestände Wurzeln und Austriebe gebildet, die einer Pflegemaßnahme bedürfen. Damit sich kräftige, möglichst glatte Stangen bilden können, werden bei den Pflegearbeiten überflüssige Austriebe von Hand ausgebrochen. Dazu wird der obere Fechserteil freigelegt. Danach wird der freigelegte Fechser wieder zurückgelegt und mit Erde bedeckt.
Etwa im Juli und August wird dass Ausbrechen der überflüssigen Triebe noch mal wiederholt. Da durch das Freilegen der Fechser die Pflanzen stark gestreßt werden, führt man die Arbeiten bevorzugt an kühlen, trüben bzw. bewölkten Tagen durch.

Bewässerung
Ein höherer Wasserbedarf besteht beim Meerrettichanbau nach der Fechserpflanzung und während Dickenwachstums der Stangen im August und September. Auf Parzellen mit einem höheren Grundwasserstand und den üblichen Niederschlägen ist selten eine Bewässerung nötig. Mit zunhemender Klimaerwärmung und länger anhaltenden Trockenperioden kann sich doch der Beregnungsbedarf in der Zukunft erhöhen.


Pflanzenschutz

Erdfloh an Meerrettich

Meerrettich kann von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen empfindliche geschädigt werden.

Meerrettich Erdfloh
Die Erdfloh-Art (Phyllotreta armoraciae) mit einer Größe von nur 2,8-3,5 mm, liebt insbesondere die Blätter des Meerrettichs. Vor allem in trockenen Perioden kann der Schädling großen Schaden anrichten. Grundsätzlich sind Erdflöhe wirksam mit Insektizide bekämpfbar. Entscheidend ist jedoch ob aktuell eine Zulassung vorliegt.
Eine große Herausforderung ist der Meerrettich-Erdfloh jedoch für Bio-Anbauer. Hilfreich ist da die neuartige Bekämpfungmethode von Karl Brehm. Ein Schlepper führt eine mit Leim versehene Holzplatten pflanzennah über den Bestand. Durch die Störung erschrecken die Käfer, springen hoch und kleben so fest.
Pflanzenschutzmittel Einsatz
Welche Pflanzenschutzmittel beim Anbau von Meerrettich einsetzbar bzw. zugelassen sind kann in der PS-Datenbank recherchiert werden.
PS Info: Aktuelle Zulassungssituation für die Erdflohbekämpung bei Meerrettich.

Weitere Informationen


Verticillium Wurzelkrankheit
Der Verticillium Pilz befällt die Meerrettichpflanzen und verstopft bzw. verfärbt die ringförmig angeordneten Leitungsbahnen. Schneidet man eine befallen Meerrettichstange quer durch, so sieht man die bäunlich verfärbten Leitungsbahnen. Sichtbar geschädigte Stangen eignen sich nicht mehr für die Meerrettich verarbeitung.
Verticillium ist ein bodenbürtiger Pilz. Als Dauerform bildet er Mikrosklerotien aus, die über viele Jahre im Boden überdauern können. Da in den verschiedenen, traditionellen Anbauregionen über viele Jahr eine enge Fruchtfolge gewählt wurde, und sich der Pilz über das oftmals befallene Pflanzmaterial (Fechser) verbreitet hat, ist Verticillium ein großes Anbauprobleme weltweit. Bekämpfung
Verticillium ist chemisch nicht bekämpfbar. So hat die weite Fruchtfolge eine hervorragende Bedeutung. Besonders kritisch wird es, wenn von befallenen Wurzeln, Reste bei der Ernte auf dem Feld zurückbleiben und dann zeitnah ein weiterer Anbau erfolgt. Angestrebt werden muß deshalb der Anbau auf befallsfreien Parzellen unter Verwendung von befallsfreiem Pflanzgut, z.B. aus in Vitro vermehrten Pflanzen.

Bilder zum Verticillium Befall


Weitere Informationen


Weiße Rost (Albugo candida)

Rost am verwandten Blumenkohl

Der Weiße Rost (Albugo candida) ist eine bedeutende Blatt- und Blattstielkrankheit des Meerrettichs. Ein Befall zeigt sich zunächst durch gelbe, später evtl. auch rötliche Flecken an den Blättern. Im fortgeschrittenen Stadium zeigen sich an der Blattunterseite punktuelle, weiße Sporenlager. Ein stärkerer Befall kann zu ersthaften Ertragsausfällen führen.
Die Krankheit entwicklet sich laut Crüger optimal bei Temperaturen von 10-15°C. Bei 25 °C und darüber entwickelt sich der Befall kaum noch.
Albugo candida (Weißer Rost), ist, systematisch gesehen, verwandt mit den Falsche Mehltau-Pilzkrankheiten. So überdauert er auch mit Oosporen im Boden, oder aber auch mit seinem Mycel auf befallenen Pflanzenteilen. Zur Beflallsminimierung gesundes Pflanzmeterial verwenden und befallene Parzellen meiden.
Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist gut möglich, insofern eine Zulassung besteht.

Pflanzenschutzmittel Einsatz
Welche Pflanzenschutzmittel beim Anbau von Meerrettich einsatzbar bzw. zugelassen sind kann in der PS-Datenbank recherchiert werden.
PS Info: Aktuelle Zulassungssituation für die Rostbekämpfung bei Meerrettich

Weitere Informationen


Turnip Mosaic Virus (TuMV)

TuMV an der verwandten Speiserübe

Das Turnip Mosaic Virus ist eine sehr gefährliche an vielen Gemüsearten und insbesondere auch an Brassicaceaen wie dem Meerrettich. TuMV gehört zur Gruppe der Potyviren und wird vorwiegend durch befallene Fechser, Vektoren wie Blattläuse, aber auch durch Werkzeuge wie Messer beim Fechser schneiden übertragen. Gefährliche Überträger können aber auch befallene Wurzelreste im Acker sowie befallene Unkräuter sein. Vermutlich sind heutzutage schon sehr viele Meerrettich Bestände befallen. Bei einem stärkeren Befall reduziert sich die Wüchsigkeit und damit der Ertrag.
Einen Befall mit dem Turnip Mosaic Virus erkennt man an den ringförmigen Chlorosen, die sich später auch zu unterschiedlichen Mustern entwicklen.
Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist nicht möglich. Die Erzeugung und Verwendung von gesundem Pflanzmeteriel mit Hilfe der in Vitro vermehrten Pflanzen. ist eine Möglichkeit mögliche Ertragminderung durch TuMV zu minimieren.

Weitere Informationen


Alternaria Blattflecken

Alternaria an dem verwandten Blumenkohl

Die Blattfleckenkrankheit Alternaria brassicae ist eine gefährliche Krankheit, die neben dem Meerrettich auch die verwandten Kohlarten bzw. Kreuzblütlerarten befällt.
Nach einer Blattinfektion verursacht der Pilz kleine rundliche, gelblich bis bräunliche Flecken. Hohe Feuchtigkeit und Temperaturen im Breich von 10-18°C fördert die Entwicklung der Pilzkrankheit.

Pflanzenschutzmittel Einsatz
Welche Pflanzenschutzmittel beim Anbau von Meerrettich einsatzbar bzw. zugelassen sind kann in der PS-Datenbank recherchiert werden.
PS Info: Aktuelle Zulassungssituation für die Alternaria Bekämpfung bei Meerrettich


Weitere Informationen


Beikrautregulierung

Beispiel Restunkräuter

Die Unkrautbekämpfung beim beim Meerrettich Anbau erfordert einen beachtlichen Zeitaufwand und kostet viel Geld. Eine große Hilfe bietet in jedem Falle die optimierte Feldhygiene sowie das "Falsche-Saatbeet". Diese beiden Verfahren sind zu ergänzen mit einer mechanischen Unkrautbekämpfung und im konventionellen Anbau durch den Einsatz von Herbiziden. Im Einzelfall kann auch der Anbau in Mulchfolie hilfreich sein.

Feldhygiene

Falsches Saatbeet

Hierbei geht es um vorbeugende Maßnahmen. Dauerunkräuter möglichst schon beim ersten Auftreten ausschalten und nicht warten bis sich schon große Bestände gebildet haben. Zur Eindämmung des Samenunkräuter Drucks, diese nie Samen bilden lassen. Wird das konsequent durchgeführt, verringert sich der Unkrautdruck von Jahr zu Jahr. Nähere Infos zur Feldhygiene gibt es unter den folgenden Links.

Falsches-Pflanzbeet

Beispiel Hackgerät

Eine sofortige, große Erleichterung bei der Unkrautbekämpfung bringt das "Falsche-Saatbeet", das natürlich auch bei üblichen Pflanzkulturen von Nutzen ist. Nähere Infos zur Anwendung gibt es unter dem folgenden Link.

Mechanische Unkrautbekämpfung
Bei gepflanztem Meerrettich kann eine mechanische Unkrautbekämpfung hilfreich und sinnvoll sein.

  • Hilfreich ist es, den Reihenabstand, soweit möglich an der vorhandenen Hacktechnik anzupassen
  • Je jünger die Unkräuter, desto leichter die mechanische Bekämpfung
  • In niederschlagsarmen Regionen und auf leichteren Böden ist die mechanische Unkrautbekämpfung am ehesten erfolgreich

Herbizideinsatz

Herbizid Effekt Unkraut

In konventionell arbeitenden Betrieben ist der Einsatz bzw. die Nutzung von Herbiziden üblich. Um damit langfristig erfolgreich arbeiten zu können, sind die Zulassungsbedingungen zu beachten und ein ist sachgerechte Anwendung nötig. Dazu gehört auch eine Begrenzung der Anwendungen innerhalb einer Fruchtfolge, um so die Selektion von nicht erfassten Unkrautarten zu verhindern. Nähere Infos zu Herbiziden und deren Einsatz gibt es unter den folgenden Links.

Link zur Indikationssuche im Gemüsebau 

Weitere Infos


Meerrettich Ernte

Meerrettich Ernte 1983 im Spreewald

Meerrettich wird im Spätherbst oder Winter geerntet. Man wartet mit der Ernte bs die Blätter im Herbst beginnen abzusterben. Der Ernte beginnt je nach Regio etwa ende Opktobr bis Mitte November. Da der Meerrettich außerordentlich winterhart ist, kann die Ernte so spät wie möglich stattfinden. Man sollte sie aber beenden bevor eine Neuaustrieb der Wurzeln beginnt. Maschinelle Ernte
Zu Mechanisierung der Ernte können umgerüstete Kartoffelernter verwendet werden. Da aber möglichst viele Seitenwurzeln bei der Ernte miterfaßt werden sollen, müssen die Rodeschare etwa 40 cm Bodentiefe erfassen. Schwere Böden und vorhandene Bodennässe können die Meerrettichernte erschweren.
Die jungen Seitenwurzeln werden als Pflanzematerial (Fechser) für das nächste Jahr benötigt. Da Wurzelreste im Acker bei den Folgekulturen zum Problem werden können, will man sie möglichst alle bei der Ernte miterfassen.
Da Meerrettich leicht zu lagern ist, kann er über große Distanzen transportiert und verkauft werden. Zum Verkauf als Frischware wird er gewaschen und einfoliert, um das Austrocknen zu verhindern. Der größte Teil geht jedoch als Industrieware in die Verarbeitung. Für die Kultur werden je nach Mechanisierung 800 bis 1000 Arbeitsstunden pro Hektar benötigt.

Videos zur Erntee


Meerrettich Aufbereitung Frischmarkt

Folierung von Hand
Aufbereitung

Zur Marktaufbereitung oder zur Einlagerung der geernteten Meerrettich-Stangen werden die Seitenwurzeln entfernt und die geeigneten Stangen gewaschen.

Videos zur Aufbereitung



Vermarktungsnormen

Bei der Vermarktung von frischen Meerrettich sind die in der EU geltenden Vermarktungsnormen einzuhalten.
Artikel 76 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 plus Durchführungsverordnung (EU) Nr. 543/2011
Insbesondere zu beachte sind die "Allgemeine Vermarktungsnorm (AVN)"

  • Mindestqualität
  • Angabe des Packers/ Absenders
  • Angabe des Ursprungslandes

Weiter Informationen


Schutz regionaler Meerrettich Produktion

EU LOGO

Zwei deutsche Anbauregionen genießen mit ihrer Produktbezeichnungen "Bayerischer Meerrettich" bzw. "Spreewälder Meerrettich" den Vorteil der EU-Verordnung zum Schutz von geografischen Angaben. Damit ist diese Bezeichnung in allen Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft geschützt. Grundsätzlich wird damit festgelegt, dass nur der Meerrettich aus der Region unter dem entsprechendne Namen vermarktet werden darf.

Geschützte Meerrettich Regionen

Weitere Informationen


Lagerung der Stangen

Lagerung in Großkisten

Meerrettich Stangen lassen sich gut lagern. Mit Hilfe moderner Kühltechnik ist eine ganzjahres Marktbelieferung mit frischen Stangen möglich.

  • Lagertemperatur: minus 1-2°C
  • Erwünschte Luftfeuchtigkeit: 95 %
  • Mögliche Lagerdauer: 12 Monate



Industrielle Verarbeitung

Ein Großteil der angebauten Meerrettich Stangen gehen in die industrielle Verarbeitung. Der Anbau für diese Verwendung erfolgt meist als Vetragsanbau. In den Anbauverträgen werden wichtige Eckpunkte wie vor allem Menge, Liefertermin, Einsatz von Pflanzenschutzmittel und Art der Erntegut Bearbeitung festgelegt.

Meerrettich Verarbeiter


Videos


Meerrettich Fechser Gewinnung und Lagerung

Fechserbündel

Meerrettich wird über dünne Wurzelstücke (Fechser) vermehrt. Diese dünnen Wurzel fallen bei der Ernte der für den Verkauf gedachten Stangen an. Entsprechende Wurzelstücke werden gesammelt und auf 30 cm Länge eingekürzt. Um den Kopf bzw. Wurzelteil am Pflanztag leicht erkennen zu können werden die Enden entweder glatt oder schräg angeschnitten. Pro Meerrettichpflanz lassen sich zwei bis drei Fechser gewinnen.
Laut Vogel sind Fechser von 2 cm Dicke besonders ertragsstark. Sie sollten aber mindestens bleistiftstark sein. Lagerung der Fechser
Die bei der Meerrettich-Stangen-Ernte und Aufbereitung anfallenden Fechser werden auf die gewünschte Lange (z.B. 30 cm) geschnitten und Bündel zusammengefaßt. Zur Überwinterung stellt man die Fechser in einen kühlen Keller mit Sandeinschlag oder senkrecht in einen Freilandquartier. Vor der Pflanzung im Frühjahr werden die Fechser im Mittleren teil abgereiben, um so dort einen Austreib zu verhindern.


Video zur Fechsergewinnung

Weiter Informationen


Meerrettich Anbauzentren

Der Anbau von Meerrettich ist weltweit auf bestimmte, besonders geeignete Regionen beschränkt oder auch durch eine in der Region liegende Verarbeitungsfirma animiert.

Anbau in Deutschland

Wie sich der Meerrettich Anbau in Deutschland entwickelt hat, zeigt die folgende Tabelle. Die Anbaufläche liegt seit vielen Jahren im Bereich von 140 bis 150 ha.

Meerrettich Anbauflächenentwicklung in Deutschland in ha
Jahr ha
1992
  
157
1996
  
111
2000
  
146
2004
  
131
2008
  
152
2012
  
145
2016
  
140
Quelle: Statistisches Bundesamt


Anbau in Baden
Hier ist es insbesondere der Ort Appenweiler/Urlofffen zu nennen, in dem traditionell Meerrettich angebaut wird. Weitere Informationen siehe folgende Links:


Anbau in Franken
Franken ist eine bedeutende Meerrettich Anbauregion. Etwa 140 Landwirten beschäftigen sich mit dieser Kultur. Die Jahresproduktion wird auf 1,5 Mio. kg geschätzt. Seit 2007 ist der „Bayerische Meerrettich" europaweit als regionale Spezialität mit geschützter geographischer Angabe eingetragen.
Karl Brehm in Lonnerstadt, Mittelfranken

  • Meerrettich anbaufläche rund 7 ha Meerrettich (Quelle: Zeitschrift Gemüse 5/2000)
  • Betriebs Ackerfläche: 50 ha
  • Kulturen: Bio-Meerrettich, Kartoffeln, Weizen, Kleegras vor Meerrettich
  • Jahresproduktion: 100.00 vos 150.000 Stangen

Weiter Informationen siehe folgende Links:

Videos


Anbau im Spreewald
Bekanntes Anbaugebiet mit einer geschätzen Anbaufläche von rund 15 ha. Die Jahresproduktion liegt etwa bei 250.000 kg.
Anbauer Reinhard Mich in Lübbenau

  • Einer der größten Anbauer in der Region

Weitere Informationen siehe folgende Links:


Anbau im Elsass

Der Anbau von Meerrettich hat auch im Elsass eine lange Tradition. Laut Alain Trautmann, Geschäftsführer von der Firma Raifalsa in 67580 Mietersheim (Elsass), gibt derzeit (2012) jedoch nur noch ein einziges Familienunternehmen, das selber Meerrettich herstellt. Angebaut wird der Meerrettich von den Bauern in der Umgebung von Mietersheim, das rund 40 km nordwestlich von Straßburg liegt. Pro Jahr werden 150.000 kg Meerrettich verarbeitet. [1]

Anbau in Österreich

Der Anbau von Meerrettich in Österreich erfolgt hauptsächlich in der Steiermark in der Region um Feldbach. Der Steirischer Kren ist in der EU herkunftsgeschützt.
Videos

Weitere Informationen

Betrieb Ursula und Franz Tappauf


Anbau in Serbien

Der Meerrettichanbau hat in Serbien eine lange Tadition.
Weitere Informationen


Anbau in Ungarn

Traditionell ist Ungarn seit Jahrzehnten der größte Meerrettich-Rohwarenproduzent in Europa.

Firma: HUNGARO TORMA
Die Firma hat ihren Sitz in Bagamer, nahe der Rumänischen Grenze.

Firma: Kochs in Kiskunfélegyháza, Ungarn


Anbau in USA

Schon die frühen europäischen Siedler brachten Meerrettich Pflanzen mit nach Nordamererika. Es wird berichtet, dass Auswanderer aus dem Raum Spreewald, Meerrettich Stangen mit nach amerika genommen haben und dann dort, in der neuen Heimat die neue Kultur einführten. Etwa seit 1806 ist dort ein Anbau nachweisbar. Ein erstes größeres Anbauzentrum entstand wohl um 1840 im Raum Boston. Um die Jahre 1850 entstanden dann schon die ersten Meerrettich Farmen. Nach 1890 entstanden dann auch schon die ersten Verarbeitungsfirmen in Illinois.
Heute gibt es in den USA einen größeren Anbau, der in für uns ungewöhnlich großen Einheiten bzw. Betrieben angebaut wird. Traditionelle Anbauregionen sind Illinois, Wisconsin, California (northern), Oregon, and New Jersey. Die Anbaufläche wird mit 1.400 bis 1.500 ha geschätzt.

Anbauer Huntsinger

  • Huntsinger , who is nationally recognized as a pioneer in Horseradish farming, sins 1929. The world's largest grower & processor of horseradish]

Videos

Weitere Informationen


Wert als Nahrungs- und Heilmittel

Meerrettich-Stange

Meerrettich, vor allem in frischer Form verwendet, wird oft als Heilmittel angepriesen. Es soll vorteilhaft sein bei Erkältungskrankheiten und Harnweg-Infektionen. Als wirksame Inaltsstoffe stehen Senföle im Vordergrund. Zu bedenken ist aber auch, das es schädliche Nebenweirkungen, wie Schleimhautreizungen geben kann. Kinder, Schwangere und Stillende sollten Meerrettich nicht zu sich nehmen. Der Verzehr von Meerrettich kann generell einen wertvollen Betrag zur gesunden Ernährung des Menschen leisten. So empfehlen z.B. die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ und die „Deutsche Krebsgesellschaft“ im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“, fünf Mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse zu essen.

Einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Wirkungen von Gemüse findet man über die Internetseite „Gemüse-ist-mehr als eine Nahrungsmittel". Hier werden Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt in knapper, gut lesbarer Form aufgelistet und die vorbeugende Wirkung von Gemüse auf viele, meist chronische Erkrankungen dargelegt.

Heilpflanze des Jahres 2021
„Meerrettich hat als Heilpflanze ein großes und leider bisher zu wenig ausgeschöpftes Potenzial“, erläutert Konrad Jungnickel vom NHV.
Mehr dazu in der BZfE-Nachricht.

Weitere Informationen


Meerrettich in der Küche

Meerrettich zubereiten

Meerrettich kann in der Küche zu vielseitig verwendet werden.

  • Meerrettich Auflauf
  • Meerrettich Butter
  • Meerrettich Dipp
  • Meerrettich Dressing
  • Meerrettich Pasta
  • Meerrettich Pesto
  • Meerrettich Soße
  • Meerrettich Vinaigrette


Videos

Rezepte


Marktangebote

Meerrettich Wurzeln werden in unterschiedlicher Form am Markt angeboten.



Meerrettich Videos


Meerrettich Museum

Museum in Baiersdorf

Meerrettichmuseum in Baiersdorf.jpg Im fränkischen Baisersdorf gibt es eine Meerrettichmuseum. Das Museum ist aus einer Initiative des Heimatvereins Baiersdorf und der Familie Schamel entstanden.


Meerrettich Bilder im Internet


Internationale Bezeichnung

Flag of Germany.svg Deutsch Meerrettich, Kren
Flag of the United Kingdom (1801).png Englisch horseradish
Flag of Belgium.png Belgisch (Flämisch) mierikswortel
Flag of Bulgaria.png Bulgarisch chrjan
Flag of China.png Chinesisch (Mandarin) ma-lo-po
Flag of Denmark (2004 World Factbook).gif Dänisch peberrod
Flag of Finland.png Finnisch piparjuuri
Flag of France.png Französisch cran, raifort sauvage, mérédic, moutarde des allemands
Flag of Italy (1946–2003).png Italienisch cren, barba forte
Flag of the Netherlands.svg Niederländisch mierikswortel
Flag of Norway.svg Norwegisch pepperrot
Flag of Poland.svg Polnisch chrzan
Flag of Portugal.svg Portugisisch armoracio
Flag of Romania.svg Rumänisch hrean
Flag of Russia.svg Russisch chren
Flag of Sweden.svg Schwedisch pepparrot
Flag of Slovakia.svg Slowakisch hren
Flag of Spain.svg Spanisch rábano rusticano
Flag of Hungary.svg Ungarisch torma


Einzelnachweise

  1. Volker Knopf: Scharfe Wurzeln, milde Körner. In: Die Rheinpfalz. Nr. 186, vom 11.08.2012


Quellen


Weiterer Informationsquellen

Es gibt eine große Anzahl an Informationen, die im weiteren Sinne unser Meerrettich-Wissen erweitern können.
Siehe auch in Hortipendium

Bücher und Fachartikel

  • Georg Vogel (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-5285-1
  • Schlaghecken Josef, Gerhard Engl, Achim Maync, Joachim Ziegler (10/2002): Neustadter Hefte - Anbau und Sortenhinweise für den Gemüsebau 2003/2004. DRL Rheinpfalz. Neustadt an der Weinstraße. 
  • Petra Jacob (2020): Scharfes aus Franken. In: Zeitschrigt "Gemüse". 56. Nr. 5. Seite 25-27. 


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Wasabi, der Japanische Meerrettich

Wasabi Stange und Reibe

Wasabi (Eutrema japonicum), der Japanische Meerrettich gehört zur gleichen Pflanzenfamilie wie unser Meerrettich und hat geschmacklich gesehen gewisse Ähnlichkeiten. Die geschmacksbildenden Senföle und Sinigrin verliert aber im Gegensatz um Meerrettich relativ an Schärfe.
In der Japanischen Küche spielt Wasabi eine große Rolle. So z.B. bei der Zubereitung von Sushi.

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