Markerbse

Aus Hortipendium
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Markerbse
Pisum sativum subsp. sativum Medullare-Gruppe
Linné
Synonyme
Pisum sativum subsp. sativum convar. medullare
Markerbsen-Schälchen-05-DLR-NW-JS.JPG
Markerbsen
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung Schmetterlingsblütenartige
Fabales
Familie Hülsenfrüchtler
Fabaceae
Gattung Erbsen
Pisum

Die Markerbse (Pisum sativum subsp. sativum Medullare-Gruppe) ist eine Art aus der Gattung der Erbsen (Pisum sativum). Markerbesen enthalten vorwiegend einen geschrumpften und zuckerhaltigen Kern, wodurch sie in der Regel nur als Frischware verwendet wird. Im Gegensatz zur Palerbse werden Markerbsen im getrockenen Zustand während des Kochens nicht mehr weich. Sie gehört wie alle Erbsen in die Familie der Hülsenfrüchtler.


Direktsaat

Der Anbau von Markerbsen erfolgt als Direktsaatkultur.


Bewässerung

Düngung

Pflanzenschutz


Ernte

Für die Frischmarktbelieferung erfolgt die Ernte von Hand. Dabei nimmt man die Hülsen von den Pflanzen. Die Samen in den Hülsen sind zum Erntezeitpunkt voll entwickelt aber noch weich.


Lagerung


Vermarktung

Als Verbraucher findet man die Erbsenart auch auf dem Frischmarkt. Hier werden sie als Erbsen in den noch grünen Hülsen mit noch weichen Samen angeboten. Für den Verzehr nimmt man die Erbsen (Samen) aus den Hülsen und kocht sie wenige Minuten.


Erbsen mit Hülsen, Anbau in Deutschland

Wie sich die Anbauflächen von "Erbsen mit Hülsen" in Deutschland entwickelt hat, zeigt die folgende Tabelle.
Nur ein kleiner Teil der Anbaufläche umfaßt den Anbau von Markerbsen mit Hülsen.

Erbsen mit Hülsen, Anbauflächenentwicklung in Deutschland in ha
Jahr ha
2016
  
608
2019
  
721
Quelle: Statistisches Bundesamt


Wert als Nahrungsmittel

Der Verzehr von Markerbsen kann einen wertvollen Betrag zur gesunden Ernährung des Menschen leisten. So empfehlen z.B. die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ und die „Deutsche Krebsgesellschaft“ im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“, fünf Mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse zu essen.
Einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Wirkungen von Gemüse findet man über die Internetseite „Gemüse-ist-mehr als eine Nahrungsmittel“. Hier werden Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt in knapper, gut lesbarer Form aufgelistet und die vorbeugende Wirkung von Gemüse auf viele, meist chronische Erkrankungen dargelegt.


Siehe auch in Hortipendium

Quellen

  • Ulrich Sachweh (1989): Der Gärtner - Baumschule, Obstbau, Samenbau, Gemüsebau. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart. ISBN 3-8001-1148-9
  • Andreas Besinsky, Christian Körner, Joachim W. Kadereit, Gunther Neuhaus, Uwe Sonnewald (2008): Strasburger - Lehrbuch der Botanik. 36. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag. Heidelberg. ISBN 978-3-8274-1455-7
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold (2002): Zander - Handwörterbuch der Pflanzennamen. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart. ISBN 3-8001-3573-6


Weblinks