Möhre

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Speisemöhre
Daucus carota ssp. sativus
Linné
Synonyme
Karotte, Mohrrübe, Rüebli, Gelbe Rübe
Möhren.JPG
Möhren
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung Doldenblütlerartige
Apiales
Familie Doldenblütler
Apiaceae
Gattung Möhren
Daucus

Die Speisemöhren (Daucus carota ssp. sativus) oder auch Karotte oder Mohrrübe genannt ist eine Art in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie wird wegen ihres Gesundheitswertes und der vielen Verarbeitungsmöglichkeiten (Saft, Rohkost, Gekocht) in beachtlichen Mengen benötigt. In Gemüsebaubetrieben werden vorwiegend Bundmöhren und Waschmöhre für den Frischmarkt angebaut. Der Anbau für die industrielle Verarbeitung z.B. in Frostereien und für Babynahrung erfolgt vorwiegend in landwirtschaflichen Betrieben. Möhren zählen wie der Sellerie zu den Wurzelgemüsen.

Boden und Standort

Die Möhre bevorzugt tiefgründige, gelockerte Böden mit einem hohen Humusanteil (von bis zu 5%). Zudem ist eine gute Nährstoff- und Wasserhaltekratft von Vorteil. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 – 7,5 liegen. Für den Dammanbau und die Lagerware werden mittelschwere bis schwere Böden benötigt. Da bei sandigen Böden die Dämme nicht halten und an der Lagerware kein Dreck anhaftet. Für Flächensaat sind sandige, steinfreie und durchlässige Böden von Vorteil. Sehr wichtig ist es Staunässe zu vermeiden, da es sonst zur Fäulnis an der Rübe kommen kann. Desweitern sollten Parzellen vermieden werden die zur Verschlämmungen neigen, weil die Möhrenkeimlinge eine verkrustete Oberfläche kaum durchbrechen können. Um im Frühjahr möglichst für mit der Ernte zu beginnen sing leicht erwärmbare Böden von Vorteil. Die Wahl einer windoffenen Fläche senkt das Risiko, dass die Kultur von der Möhrenfliege befallen wird. Zudem trocken die Bestände schneller ab und senken die Gefahr eines Fungizid Befalles. Ebenso sollte man einen vier bis fünfjährigen Fruchtwechsel mit anderen Doldenblütlern einhalten, um den Befallsdruck von Krankheiten und Schädlingen wie zum Beispiel Nematoden, Möhrenfliegen und Pilzen zu senken.

Bodenbearbeitung:

Bei frühen Möhren pflügt man frisch. Dabei wird der Volldünger und oftmals noch Gründünger mitunter gepflügt. So wird der Boden gewendet und gelockert. Ebenso wird dem Boden durch den Gründünger organische Substanz zugeführt. Die Flächen auf denen Gründünger steht sind in der Regel früher trocken und deshalb kann dort früher mit der Bodenbearbeitung und der Aussaat begonnen werden. Wichtig ist es den Gründünger frühzeitig zu häckseln und flach ein zu arbeiten, damit dieser bis zum Start der Aussaat vollständig verrottet ist. Nachdem Pflügen wird Erde mit Hilfe des Grubbers 8 – 10 cm angehoben, damit etwas feuchter Boden nach oben kommt und so die Dämme besser halten. Nachdem anheben wird der leicht feuchte Boden gekreiselt. Dabei zerschlagen durch die Zapfwelle angetriebenen Zinken die groben Erdbrocken, die zuvor schon von einer Packerwalze zerkleinert wurden, die in der Fronthydraulik des Schleppers hängt. Zur Rückverfestigung des Bodens sind zwei Walzen am Ende der Kreiselegge. Direkt hinter der Kreiselegge fährt ein Schlepper mit der Häufelmaschine um die Dämme an zu häufeln. Oftmals sind die Häufelmaschinen auch auf der Kreiselegge aufgesattelt oder es wird mit einer Vollfräse gearbeitet. Damit die Dämme halten muss der Boden eine gewisse Feuchtigkeit haben. Auf Grund der Bodenverhältnisse am Niederrhein gibt es hier nur den Dammanbau. Für die späteren Möhren erfolgt das gleiche Anbauverfahren nur das dann eine Winterfurche angelegt wird, bei der Kali mitunter gepflügt wird. Bei einer Winterfurche hat man den Vorteil, dass die Frostgare auf den Boden wirken kann. Auf sandigen wird meist auf eine Winterfurche verzichtet, da die Gefahr besteht, dass sich der Boden zu stark setzen würde. Die Bodenbearbeitung ist ein sehr wichtiger Faktor beim Anbau von Möhren, da sich die Bearbeitungen und die Bodenstruktur auf das spätere Wachstum der Möhre auswirken. Daher ist eine tiefe Bodenlockerung von mindestens 25 cm und eine feinkrümlige Struktur bis in die Tiefe wichtig.

Aussaat

Die Aussaat von erfolgt im Normalfall auf schweren Böden von März bis Juli. Aufsandigen, leicht erwärmbaren Böden ist eine Aussaat schon im Februar oder eventuell schon Ende Januar möglich. Je später die Möhren gesät werden, desto mehr Saatgut wird verwendet. So sät man bei Frühmöhren mit 0,8 – 1,2 Millionen, Sommermöhren mit 1,2 – 1,8 Millionen und Spät/Lagermöhren mit 1,8 – 2,4 Millionen Samen je Hektar. Bei der Verwendung von geprimten Saatgut kann man durch die erhöhte Keimfähigkeit (ca. 90 – 95%) bis zu 10% Saatgut einsparen. Wichtig ist es auf die Aussaatdichte zu achten, da zu dichte Aussaat zu erheblichen Ernteverzögerungen, sowie ungleicher Größe führt. Dies hat wiederum einen großen mehr Aufwand bei der späteren Sortierung nach sich. Ein zu lockerer Bestand infolge von zu geringem Saatguteinsatz oder schlechter Keimung erhöht die Gefahr von Verformungen und zu schnellem Pflanzenwachstum erheblich. Exakte Einstellung der Sämaschine, Beachtung der Keimfähigkeit und des TKG, optimale Saattiefe (1,5 – 2,5 cm) und eine gewissenhafte Saatbeet Vorbereitung sind wichtige Faktoren um einen schönen und gleichmäßigen Bestand zu erlangen. Weitere Faktoren sind eine gleichmäßige Saatgutverteilung, eine hohe Saatgutqualität und ein gesichertes Wasserangebot. Ebenso ist eine Behandlung des Saatgutes mit der Beize zu empfehlen um das Saatgut am Anfang vor bodenbürtigen Pilzen zu schützen. Es gibt auch eine Beizung mit Insektiziden. Zur Aussaat wird eine ein pleumatisches Feinsägerät verwendet. Welches eine genaue und gleichmäßige Ablage ermöglicht. Mit diesen Maschinen kann man zwischen drei verschiedene Aussaatverfahren auf dem Damm wählen. Das sind die zwei bzw. drei Reihensaat und die Bandsaat bei der das Saatgut auf einer Breite von 6 – 7 cm gleichmäßig verteilt wird.


Saatgut und Keimung

TKG Korngröße 1 Gramm Keimfähigkeit Keimtemperatur Keimdauer Saatgutangebot
0,8 - 1,5 g Länge: 2 - 4 mm
Breite: 1 - 2 mm
Kalibrierung auf 0,2 mm
700 - 1.300 Korn Mindestkeimfähigkeit: 65%
Präzisionssaatgut: > 85%
18 - 20°C bei 5°C: 46 Tage
bei 12°C: 16 Tage
bei 20°C: 9 Tage
Normalsaatgut
Präzisionssaatgut
fungizidbehandeltes Saatgut
insektizidbehandeltes Saatgut
vorgekeimtes Saatgut


Nährstoffversorgung und Düngung

Pflanzenschutz

Da die Möhre ein Doldenblütler und daher mit Petersilie und Sellerie verwandt ist, wird sie von ähnlichen Krankheiten und Schädlingen befallen.

Schadbilder Möhrenproblem

Möhrenwurzelläuse
Möhren können in einzelnen Fällen von Möhrenwurzelläusen befallen und und geschädigt werden. Da die Möhrenwurzelläuse Honigtau produzieren, kann eine größere Anzahl an Ameisen im Bereich der Gemüsepflanzen auf einen Befall von Wurzelläusen hinweisen. Nähere Details zu dem im Boden, an den Wurzeln auftretendem Schädling, siehe unter Möhrenwurzellaus.

Nematoden an Möhren
Möhren können von verschiedenen Nematodenarten befallen werden, die dabei direkt das Ernteprodukt schädigen. Es kommt zu Ertragseinbußen, da geschädigte Möhren nicht verkaufsfähig sind. Nähere Details siehe unter Möhre: Nematodenschäden

Unkrautbekämpfung

Beispiel Restunkräuter

Die Unkrautbekämpfung beim Anbau von Möhren erfordert einen beachtlichen Zeitaufwand und kostet viel Geld. Eine große Hilfe bietet in jedem Falle die optimierte Feldhygiene sowie das "Falsche-Saatbeet". Diese beiden Verfahren sind zu ergänzen mit einer mechanischen Unkrautbekämpfung und im konventionellen Anbau durch den Einsatz von Herbiziden. Im Einzelfall kann auch der Anbau in Mulchfolie hilfreich sein.

Feldhygiene

Falsches Saatbeet

Hierbei geht es um vorbeugende Maßnahmen. Dauerunkräuter möglichst schon beim ersten Auftreten ausschalten und nicht warten bis sich schon große Bestände gebildet haben. Zur Eindämmung des Samenunkräuter Drucks, diese nie Samen bilden lassen. Wird das konsequent durchgeführt, verringert sich der Unkrautdruck von Jahr zu Jahr. Nähere Infos zur Feldhygiene gibt es unter den folgenden Links.

Falsches-Saatbeet

Beispiel Hackgerät

Eine sofortige, große Erleichterung bei der Unkrautbekämpfung bringt das "Falsche-Saatbeet". Nähere Infos zur Anwendung gibt es unter dem folgenden Link.

Mechanische Unkrautbekämpfung

Auch bei der direkt ins Feld gesäten Möhrenkultur kann eine mechanische Unkrautbekämpfung hilfreich und sinnvoll sein.

  • Hilfreich ist es, dem nötigen Reihenabstand der vorhandenen Hacktechnik anzupassen
  • Eventuell Doppelreihen säen und dafür weitere Reihenabstände wählen
  • Je jünger die Unkräuter, desto leichter die mechanische Bekämpfung
  • In niederschlagsarmen Regionen und auf leichteren Böden ist die mechanische Unkrautbekämpfung am ehesten erfolgreich

Herbizideinsatz

Herbizid Effekt Unkraut

In konventionell arbeitenden Betrieben ist der Einsatz bzw. die Nutzung von Herbiziden üblich. Um damit langfristig erfolgreich arbeiten zu können, sind die Zulassungsbedingungen zu beachten und ein ist sachgerechte Anwendung nötig. Dazu gehört auch eine Begrenzung der Anwendungen innerhalb einer Fruchtfolge, um so die Selektion von nicht erfassten Unkrautarten zu verhindern. Nähere Infos zu Herbiziden und deren Einsatz gibt es unter den folgenden Links.

Link zur Indikationssuche im Gemüsebau 


Wilde Möhren

Die Wildform unserer Möhren wachsen an vielen Stellen, insbesondere an Wegesrändern und auf Wisen in Deutschland. Man erkennt sie leicht an den weißblütigen Dolden. Zieht man ein Pflanze aus dem Boden und riecht an der dünne, kaum direkt essbaren Pfahlwurzel, so erkennt man gleich den Möhrengeruch.

Zulassungssituation für den Erwerbsanbau

Zulassungssituation für den Hausgarten


Ernte

Die Möhren Ernte beginnt unter normalen Bedingungen und je nach Marktansprüchen im Verlaufe des Mai. Wichtige Marktansprüche bei Waschmöhren sind unteranderem Größe, Druchmesser, Gewicht und Färbung. Bei Waschmöhren sind zwei Ernteverfahren üblich. Zum ersten die Ernte mit dem Klemmbandroder. Hierbei fährt ein Schare unter den Rüben im Boden und die Klemmbänder ziehen die Möhren am Laub aus dem Boden. Danach wird das Laub am so genannten Entstängler entfernt, ehe die Rübenkörper dann über Sieb- und Überladebänder in Kisten oder Anhänger übergeladen werden. Laut Angaben mehrerer Möhrenanbauern ist dies die schonendste maschinelle Erntemethode. Die zweite Variante ist die Ernte mit einem Siebkettenroder. Hier muss vor der Ernte das Laub abgehäckselt beziehungsweise geschlägelt werden. Im nächsten Schritt werden die Möhren mit viel Erde mit Hilfe einer Aufnahme aus dem Boden geholt. Die ganze überflüssige Erde muss über Siebketten wieder ab gesiebt werden. Der weite Ablauf ist ähnlich wie beim Klemmbandroder.


Ernteverfrühung

Hauptartikel: Ernteverfrühung im Freilandgemüsebau
Die Hinweise beruhen auf mehrjährigen Durchschnittswerten.
Anbaumethode Art der Bedeckung Bedeckungsdatum Abnahmetermin (spätestens) Erntebeginn ab ...
obere Bedeckung untere Bedeckung
nach Datum nach Datum
Möhren, Bund:D-Saat Vlies/Folie 15. Febr. 8 Wochen 15. April 12 Wochen 15. Mai 20. Mai
Möhren, Wasch:D-Saat Vlies 15. Febr. - - 12 Wochen 15. Mai 10. Juni

D-Saat = Direktsaat


Möhren Bioanbau

  • Etwa 50% des gesamten 2013 in Deutschland verzehrten Bio-Gemüses sind Möhren.
  • Beim Anbau von Möhren verwendet der konventionelle Anbauer sehr wenig Stickstoff Dünger und wenig Pflanzenschutzmittel.
  • Der Anbau von Konventionelle erzeugten Möhren erfolgt meistens in einer weiten, guten Fruchtfolge.
  • Der Anbau von Möhren gilt allgemein als relativ unkompliziert.
  • Der Anbau von Möhren ist für den Bioanbauer eine der problemlosesten Gemüsekulturen.
  • Beim Anbau von konventionell angebauten Möhren für "Säuglingsnahrung" gilt die Diät-Nahrungsmittel-Verordnung. Es dürfen somit keine Pflanzenschutmittel eingesetzt werden.


Möhrenanbau Bilder

Der moderne Möhrenanbau erfolgt heute (2013) meist in spezialisierten Betrieben auf Dämmen. Die Saat, Ernte und Marktaufbereitung ist stark mechanisiert. Vollernter und risiege Waschstraßen sind üblich.

Möhren Saisonkalender

Gemüse aus der Region kaufen und saisonal verzehren ist meist für den Verbraucher preislich vorteilhaft und bringt ökologische Vorteile. Die Transporte bleiben kurz und die Ware ist im Normalfall nach der Ernte schnell beim Verbraucher. In einem speziellen Saisonkalender der Gemüsearten sieht man an Hand einer großen Grafik, wann einheimische Möhren, auch im Vergleich zu anderen Gemüsearten, am Markt angeboten werden.


Geschichte der Möhren

Durch menschliche Züchtungsarbeit hat sich die die Gestalt, Form und Farbe der Möhren stark verändert. Einen Einblick in das frühere Aussehen der Möhren geben unter anderem alte Gemälde bzw. Stillleben. Im folgenden einige Beispiele.

Möhrenanbau weltweit im Bild


Möhren Anbau in Deutschland

Wie sich der Möhren Anbau in Deutschland entwickelt hat, zeigt die folgende Tabelle. Die Anbaufläche stieg seit 1992 mit 7.058 ha auf 12.545 ha im Jahre 2017

Möhren Anbauflächenentwicklung
in Deutschland in ha
Jahr ha
1992
  
7058
1996
  
8045
2000
  
9375
2004
  
10504
2008
  
10226
2012
  
10150
2016
  
11299
2017
  
12545
2018
  
12955
Quelle: Statistisches Bundesamt


Wert als Nahrungsmittel

Der Verzehr von Möhren kann einen wertvollen Betrag zur gesunden Ernährung des Menschen leisten. So empfehlen z.B. die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ und die „Deutsche Krebsgesellschaft“ im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“, fünf Mal am Tag eine Portion Obst und Gemüse zu essen.
Einen umfassenden Überblick über gesundheitliche Wirkungen von Gemüse findet man über die Internetseite „Gemüse-ist-mehr als eine Nahrungsmittel“. Hier werden Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt in knapper, gut lesbarer Form aufgelistet und die vorbeugende Wirkung von Gemüse auf viele, meist chronische Erkrankungen dargelegt.

Bittere Möhren

Manchmal schmecken Möhren bitter. Nach Schweizer Beobachtungen ist dafür der Gehalt an Isocumarin verantwortlich. Neue Untersuchungen zeigen, dass verschiedene Umwelteinflüsse zu unterschiedlichen Gehalten führen können. So scheint auch der Standort einen Einfluss zu haben. In einem Anbauversucht im Jahre 1999 mit 4 Sorten am Standort Ins hatten die Möhren einen Gehalt von 30 mg Isocumarin pro kg und in Sevelen nur 0,6 mg. Es wird vermutet, das die aufgetretene Staunässe und Bodenverdichtungen für den hohen Wert in Ins verantwortlich sind. Im Versuchsjahr 2000 hatte jedoch im Gegensatz zu 1999 die Möhren am Standort Seleven die höheren Werte. Exakte Ursachen dafür sind nicht zu benennen. Interessant ist, dass man innerhalb einer Partie sowohl bittere als auch nicht bittere Möhren finden kann. Zusatzuntersuchen weisen darauf hin, dass Alteranriabefall wohl nicht als Bittermacher in Frage kommt. Eine große Rolle spielen aber die beiden Schwarzfleckenpilze Chalaropsis thielavioides und basicola. Von diesen bodenbürtigen Pilzen befallene Möhren schmecken bitter. In einem Versuch mit einer künstlichen Infektion stieg der Gehalt an Isocumarin auf 23,5 mg wobei die unbehandelte Partie kein Isocumarin enthielt. In Lagerversuchen blieb der Isocumaringehalt gleich, baute aber auch nicht ab. Lagerte man Möhren mit Äpfel zusammen, so stiegen die Isocumaringehalte innerhalb einer Woche auf das 10-fache an. In diesem Falle wird Isocumarin durch das von den Äpfeln freigesetzte Äthylen gebildet.
Quelle:
„Karotten von der Saat bis zum Teller – Faktoren, welche die Bitterkeit beeinflussen“.
E.Höhn, F. Gasser, W. Heller, F. Hesford, U. Künsch, J. Rüegg, H. Schärer und K. .Schneider, FAW
Zeitschrift: "Der Gemüsebau" 12/2001, Seite 13-15
Bilder zu Chalaropsis
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Internationale Bezeichnung

Flag of Germany.svg Deutsch Möhre, Karotte, Mohrrübe, Gelbe Rübe
Flag of the United Kingdom (1801).png Englisch carrot
Flag of Bulgaria.png Bulgarisch morkov
Flag of China.png Chinesisch (Mandarin) hu-lo-po
Flag of Denmark (WFB 2004).gif Dänisch gulerod
Flag of Finland.png Finnisch porkkana
Flag of France.png Französisch carotte
Flag of Greece.png Griechisch karotto
Flag of India.png Hindi gajar
Flag of India.png Indisch wortel
Flag of Italy (1946–2003).png Italienisch carota
Japan flag - variant.png Japanisch ninjin
Flag of the Netherlands.svg Niederländisch peen, wortel
Flag of Norway.svg Norwegisch gulrot
Flag of Poland.svg Polnisch marchew ogrodowa
Flag of Portugal.svg Portugisisch cenoura
Flag of Romania.svg Rumänisch morcov comestibil
Flag of Russia.svg Russisch moskov´kul´turnaja
Flag of Sweden.svg Schwedisch morot
Flag of Slovakia.svg Slowakisch korencek
Flag of Spain.svg Spanisch zanahoria
Flag of Hungary.svg Ungarisch sárgarépa


Siehe auch in Hortipendium


Quellen

  • Georg Vogel (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-5285-1
  • Royal Sluis (2003): Gemüse Saatgutkatalog. Royal Sluis. Neustadt am Rübenberge. 
  • Josef Schlaghecken, Gerhard Engl, Achim Maync, Joachim Ziegler (10/2002
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold (2002): Zander - Handwörterbuch der Pflanzennamen. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart. ISBN 3-8001-3573-6): Neustadter Hefte - Anbau und Sortenhinweise für den Gemüsebau 2003/2004. DRL Rheinpfalz. Neustadt an der Weinstraße. 
  • Joachim Ziegler und Josef Schlaghecken, DLR Rheinpfalz Ernteverfrühung mit Folie und Vlies im Freilandgemüsebau. unveröffentlicht. Neustadt an der Weinstraße. 
  • Martin Geyer, Jaksch, Thomas; Koch,Ingeborg; Kreiselmaier, Jochen; Laber, Hermann; Lattauschke, Gerald; Laun, Norbert; Rocksch, Thorsten; Weinheimer, Sebastian; Ziegler, Joachim (2014): Gemüsebau. Ulmer Verlag. Stuttgart. 
  • Josef Schlaghecken (2015): Rund um das Saatgut:Möhren. In: Zeitschrift "Gemüse". 51. Nr. 12. Seite 33-34. 


Weblinks