Gemeiner Beifuß

Aus Hortipendium
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Gemeiner Beifuß
Artemisia vulgaris
Synonyme
Gewöhnlicher Beifuß, Gewürzbeifuß, Beifuß, Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannesgürtelkraut, Jungfernkraut, Sonnenwendkraut, Weiberkraut, Werzwisch, Wilder Wermut, Wisch
Artemisia vulgaris.jpeg
Gemeiner Beifuß
Systematik
Klasse Bedecktsamer
Magnoliopsida
Gruppe Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung Asternartige
Asterales
Familie Korbblütler
Asteraceae
Gattung Artemisia


Beifuß Samen

Anwendung für schwangere Frauen untersagt. In größeren Mengen giftig, deshalb Dosierung genau beachten. Der Blütenstaub kann Heuschnupfen hervorrufen.

Vorkommen:
In Europa; auf Ödland, an Wegen und Ufern; bis etwa 1800 m.

Merkmale:
50 cm - 1,50 m hoch. Ausdauernd; Blätter 1- bis 2-fach fiederteilig mit spitzen Zipfeln, obern dunkelgrün und kahl, unten weißfilzig; Blüten gelblich (Juli - Oktober), in Köpfchen, diese in Rispen; Wurzelstock verholzt, ästig.

Wirksame Teile:
Junge Blätter, blühende Sprossspitzen (Juli - Oktober), Wurzeln (Oktober); zu Pulver zerreiben und vor Licht geschützt aufbewahren (Blätter und Sprossspitzen), Wurzeln im Ofen trocknen.

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Harz, Gerbstoff, Schleim, Insulin.

Blätter:
Vitamin A1, B1, B2, C.
Medizinische Eigenschaften: Fiebersenkend, krampflösend, reguliert die Menstruation, tonisch, wurmtreibend.

Anwendung:
Innerlich und äußerlich; Appetit, Darmparasiten, Erbrechen, Fieber, Fuß, Gallenblase, Hautgeschwür, Insekten, Menstruation.

Quellen

Gartenakademie Rheinland-Pfalz, Werner Ollig
Wikipedia, Beifuß
Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold (2002): Zander - Handwörterbuch der Pflanzennamen. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart. ISBN 3-8001-3573-6