Gartenakademien Deutschland

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The media player is loading... Die Gartenakademien sind Bildungs-, Informations- und Beratungsinstitutionen für den Freizeitgartenbau. Die erste Gartenakademie wurde 1994 in Veitshöchheim in Bayern gegründet. Mittlerweile bestehen in 6 Bundesländern Gartenakademien mit unterschiedlichen Organisationsformen, aber dem gemeinsamen Ziel, den umweltschonenden Freizeitgartenbau zu unterstützen. Sie sind integriert in staatliche Versuchs- und Forschungseinrichtungen für Gartenbau beziehungsweise arbeiten eng mit diesen zusammen. Mit ihrem vielfältigen Angebot und einer unabhängigen, kompetenten und neutralen Beratung unterstützen sie den Freizeitgartenbau, Vereine und Verbände sowie kommunale und berufsständischen Einrichtungen.

Freizeitgartenbau in Deutschland

In Deutschland bewirtschaften ca. 15 Millionen Freizeitgärtner insgesamt eine Fläche von 930.000 ha. Dies entspricht etwa 2,6% der Gesamtfläche der Bundesrepublik. Haus- und Kleingärten werden in der Regel ohne erwerbsmäßige Interessen bewirtschaftet. In den letzten Jahren ist jedoch ein Wandel in der Nutzung feststellbar. Dienten die Gärten in früheren Jahren noch vornehmlich der Eigenversorgung mit Obst und Gemüse, so ist in der letzten Zeit der Erholungs- und Freizeitaspekt immer stärker in den Vordergrund gerückt. Informationen zu Themen der Gartengestaltung und vor allem zum Einsatz umweltschonender Kultur- und Bekämpfungsverfahren werden zunehmend mehr nachgefragt.

Informationen für den Hobbygärtner

  • Informationsplattform im Internet
  • Newsletter
  • Lehrgänge, Seminare, Fachtagungen, Lehrfahrten, Führungen und Bildungsreisen
  • Informationsbroschüren
  • Beratung per Gartentelefon
  • Pflanzendiagnose im Gartenlabor
  • Informationsstände auf Messen und Ausstellungen

Die Gartenakademien haben unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Arbeit, daher bietet nicht jede Gartenakademie immer alle der oben aufgeführten Leistungen an.

Weblinks

siehe auch