Brokkoli im Hausgarten

Aus Hortipendium
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Brokkoli zählt wie Weißkohl, Wirsing und Kohlrabi zu der Gattung Kohl und gehört in die große Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaeae). Um bodenbürtigen Krankheiten vorzubeugen sollte bei einer Kultur im Hausgarten strengstens auf die Einhaltung der Fruchtfolge geachtet werden. Beachten Sie bei einer Gründüngung ebenfalls auf die Familie der Gründüngungspflanzen. Unter keinen Umständen sollte eine Gründüngungsart der Kreuzblütler auf eine Brokkolikultur folgen. Brokkoli lässt sich in Mischkultur gut mit Salat, Erbsen, Erdbeeren, Gurken, Tomaten, Bohnen, Spinat, Sellerie, Radies und Rettich kultivieren.

Kultur

Während der gesamten Kultur ist auf eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung zu achten. Der Standort für die Kultur im Freiland sollte warm sein. Mit einer Selbstanzucht aus Samen im Freiland wird ab April ausgesät. Junpflanzen werden in der Reihe und im Reihenabstand von 50 cm gesetzt.

Ernte

Die grünen Köpfe der Brokkolipflanzen können ab Juli bis Oktober geerntet werden, da seitlich neue kleinere Köpfe an der Pflanze nachwachsen. Es sollte darauf geachtet werden, die grünen Köpfe rechtzeitig zu ernten, bevor kleine gelben Blüten zu sehen sind (= Pflanze wechselt in die generative Phase). Nach der Ernte halten sich die Köpfe mehrere Tage im Kühschrank, in der Tiefkühltruhe sind sie 6 bis 8 Monate geschmackvoll.


Quellen

Gartenakademie Rheinland-Pfalz