Bienenweidemischung

Aus Hortipendium
Wechseln zu: Navigation, Suche

Veitshöchheimer Bienenweidemischung

Die Veitshöchheimer Mischung besteht aus niedrigwüchsigen Wild- und Kulturarten mit einer Standzeit von ca. 5 Jahren. Im Ansaatjahr Jahr überwiegen die blühfreudigen einjährigen Arten wie z.B. Ringelblumen und Sonnenblumen. In den folgenden zwei Jahren prägen die zweijährigen Pflanzen wie Königskerze und Natternkopf, Flockenblume und Kleearten den Pflanzenbestand. Die integrierten mehrjährigen Stauden dominieren den Bestand ab dem dritten Standjahr. Mehrjährige Stauden dominieren ab dem dritten Standjahr. Die Veitshöchheimer Bienenweide bietet von April bis November Bienen und anderen Insekten ein reichhaltiges Angebot an Nektar und Pollen und bietet neben einem attraktiven Blütenflor eine Lebensraum für Bodenbrüter wie Rebhuhn und Feldlerche. Die Saatgutkosten liegen bei einer Saatstärke von 10 kg/ha bei 250€ pro Hektar. Nähere Informationen zur Zusammensetzung finden Sie in der Informationsbroschüre: LWG - Artenreiche Ansaaten: Lebensräume für Bienen & Co.


Die Tübinger Mischung

Die Bienenweidemischung "Tübinger Mischung" wurde für die Begrünung von brachgelegten Feldern im Extensivierungsprogramm der Europäischen Union entwickelt und seit Jahren in ganz Mitteleuropa erfolgreich auf allen Böden und in allen Lagen, mit Ausnahme trockener Sandböden, eingesetzt. Sie eignet sich auch für unbenutzte Beete im Garten. Das Blütenangebot nutzen Honigbienen, Wildbienen und viele andere Insekten.
Die Mischung setzt sich wie folgt zusammen (Gewichtsanteile an der Saatgutmischung):
40 % Phacelia, 25 % Buchweizen, 7 % Gelbsenf, 6 % Koriander, 5 % Ringelblume, 5 % Schwarzkümmel, 3 % Ölrettich 3 % Kornblume, 3 % Wildmalve, 2 % Dill, 1 % Borretsch.
Als Saattermin wird Anfang Mai empfohlen. Die Aussaat sollte in feuchten Boden erfolgen und das Saatgut leicht von Erde bedeckt sein, da es einige Dunkelkeimer enthält. Bei Maschinensaat werden 7 kg/ha benötigt, bei Flächensaat 9 bis 10 kg. Der Preis pro kg liegt bei 5,95 bis 7,45 Euro je nach Packungsgröße. Blühbeginn: 3 Wochen nach Aussaat bis zum Einsetzen der ersten Fröste im Spätherbst.
Bezug: Becker-Schoell AG
72666 Neckartailfingen, Fax: 07127/932750.


Das Brandenburger Bienenweidegemisch

Das speziell für leichte Böden entwickelte "Brandenburger Bienenweidegemisch" fördert den Humusgehalt und unterdrückt die Unkrautentwicklung bei gleichzeitigem Erhalt der Bodengare. Es setzt sich zusammen aus (Anzahl Samen):
40 % Phacelia, 17 % Serradella, 16 % Gelbsenf, 10 % Buchweizen, 9 % Ölrettich, 5 % Borretsch, 2 % Malve und 1 % Sonnenblume.
Der Trachtwert dieser Pflanzen (nach Schaper, Maurizio, 1994) für Nektar ist im Durchschnitt 3,13, der Trachtwert für Pollen 1,75 (auf einer Skala von 4 = sehr gut bis 1 = gering).
Die Aussaat sollte Ende April / Anfang Mai mit 7 - 8 kg/ha erfolgen. Je nach Witterung kann etwa 6 - 8 Wochen nach der Aussaat mit den Bienenvölkern angewandert werden. Honigbienen, Hummeln und Schwebfliegen sind die Hauptnutzer dieser Bienenweide.
Das Brandenburger Bienenweidegemisch eignet sich auch für Haus- und Kleingärten. Die Reste der verblühten Pflanzen können im Herbst oder im Frühjahr in den Boden eingearbeitet oder kompostiert werden.
Mögliche Bezugsquelle: ApisPro
Imkereibedarf und Bienenprodukte
Wiesenstraße 1, 16540 Hohen Neuendorf
http://www.apispro.de ; dkk@apispro.de

Quelle

Weblinks